16.000 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Die Drei Zinnen - das Wahrzeichen der der Sextner Dolomiten
Foto: 3 Zinnen Dolomiten
Regionsportrait

3 Zinnen Dolomiten

Anzeige • 6. August 2019

Die Drei Zinnen ragen wie drei Riesen aus einem massiven Schuttkegel und scheinen den Naturpark Drei Zinnen und das UNESCO-Welterbe zu bewachen. Die Sextner Dolomiten sind wohl eines der schönsten Gebirge der Welt und bieten vielfältige Möglichkeiten - im Sommer wie im Winter. 

Die Dolomiten gehören zu den südlichen Kalkalpen bzw. auch zu den Südalpen. Die Sextner Dolomiten bilden dabei ihre nördlichste Gebirgsgruppe, die sowohl in Südtirol als auch zum Teil in der Provinz Belluno liegt. Umgeben werden sie vom Pustertal, vom Sextnertal, vom Val d'Ansiei und vom Höhlensteintal. 

Im Südtiroler Teil ist das Gebiet als Naturpark Drei Zinnen ausgewiesen, der seit 2009 auch zum Welterbe Dolomiten der UNESCO zählt. 

Sonnenaufgang über dem Naturpark Drei Zinnen
Foto: Kottersteger, 3 Zinnen Dolomiten
Sonnenaufgang über dem Naturpark Drei Zinnen

Die Sextner Dolomiten bestehen hauptsächlich aus Dolomit-Gesteinen und ragen bis auf über 3.000 m hinauf - die höchste Erhebung ist die Dreischusterspitze mit 3.145 m. Charakteristisch sind zudem die Schuttkare, die Almen und Lärchenwiesen sowie eine einzigartige Flora mit vielen geschützten Arten. Kein Wunder also, dass die Sextner Dolomiten eine unglaubliche Anziehungskraft auf Wanderer, Bergsteiger und Kletterer ausüben. 

Der Herbst ist eine der schönsten Wanderzeiten in den Dolomiten.
Foto: Kottersteger, 3 Zinnen Dolomiten
Der Herbst ist eine der schönsten Wanderzeiten in den Dolomiten.

Die Hütten 

Das gute Wegenetz der Dolomiten wäre nur halb so viel wert, gäbe es nicht auch gut geführte Hütten, die für das leibliche Wohl sorgen und Übernachtungsplätze auf mehrtägigen Touren bereit halten. Hier die wichtigsten Hütten in den Sextner Dolomiten und ihre Zustiege. 

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Büllelejochhütte (2.528 m) ist die kleinste und am höchsten liegende Schutzhütte in den Sextner Dolomiten im Naturpark Drei Zinnen in Südtirol. Sie steht mitten in der Sextner Sonnenuhr. Einer Berg-Sonnenuhr, die von den Gipfeln Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser gebildet wird. Die urige Hütte befindet sich zwischen Zwölfer und Einser, gegenüber von Zehner und Elfer, direkt an der Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Bozen/Südtirol. Besucher werden, aufgrund dieser Lage, mit einem einzigartigen Panorama beschenkt. Die Oberbachernspitze ist der Hausberg der Hütte. Der Aufstieg nimmt etwa 35 Minuten in Anspruch. 150 leicht zu bewältigende Höhenmetern machen den Gipfel leicht erreichbar. Die Aussicht auf die Sextner Dolomiten, Marmarole, Monte Cristallo, Sorapis, Anteloa sowie Richtung Großglockner und Großvenediger ist umwerfend. Nordseitig fällt der Berg 700 Höhenmeter senkrecht ab. Tipp: Auf den Bauch legen und das Kribbeln, das Nordwände auslösen, genießen. Die Drei Zinnen, das Wahrzeichen der Dolomiten, liegen etwa 1:30 h Gehzeit entfernt. Hier sind Kletterer, Klettersteig-Geher, Wanderer, Mountainbiker sowie alpine Spaziergänger und Falneure zuhause. Im Sommer, speziell im August rund um Ferragosto, brummt die Region rund um die Drei Zinnen wegen ihrer Besucher-Dichte wie ein Bienenstock. Die Hütte ist über den Weg Nr. 104 von der Auronzohütte relativ leicht erreichbar.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Im Norden des Sextner Tales ragt der Karnische Kamm auf, der die Grenze zu Osttirol markiert. Von seinen Südhängen aus genießt man die beste Sicht auf die Dolomiten, wie auf einem Logenplatz. Daher darf eine der wichtigsten Schutzhütten auf dieser Seite nicht unerwähnt bleiben: 

Rund um die Drei Zinnen

Wer immer in der Region der Sextner Dolomiten unterwegs ist, wird die Drei Zinnen - das Wahrzeichen des Naturparks - besuchen. Dabei bietet sich auch die mehrtägige Hüttenwanderung rund um die Drei Zinnen durchaus an. Eine Toure, die auch mit Kindern machbar ist, wenn man sie auf gemütliche vier Tage aufteilt. 
Konditionsstarke Berggeher werden die Sextner Hüttenrunde angehen, die auch an einem Tag zu schaffen ist. 

  • Auch die Dolomiten Höhenwege sind vielen Wanderern und Bergsteigern ein Begriff, trifft man doch im Gebiet sehr häufig auf die diversen Beschilderungen. Dem Dolomitenhöhenweg Nr. 4 folgt man zum Beispiel auf weiten Strecken, wenn man wie oben beschrieben die Drei Zinnen umrundet. Der Weg Nr. 3 wiederum beginnt in Toblach und führt in 9 Etappen bis nach Longarone. 

  • Wanderungen mit dem extra Landschaftsplus

    Unbestritten sind die Drei Zinnen die Hauptattraktion der Sextner Dolomiten. Aber es gibt auch etwas abseits davon unglaublich schöne Wanderungen, die einerseits den perfekten Blick auf das Massiv ermöglichen - nämlich beispielsweise von Karnischen Kamm aus. Mit der Helm-Bahn gewinnt man schnell an Höhe und darf sich nicht nur über viel Sonne, sondern auch auf die gewaltige Aussicht freuen. Nebenbei laden urige Almen zur Einkehr ein und lassen den Stress des Alltages schnell vergessen sein.

    Den besten Blick auf die Dreischusterspitze, die höchste Erhebung der Sextner Dolomiten, genießt man von den Rotwandwiesen. Mit der Rotwandbahn geht es bequem nach oben, wo die Rotwandwiesenhütte und die Rudi Hütte zur Einkehr einladen. Der große Spielplatz und die Rentierende haben es den Kindern ganz besonders angetan. 

    Tipp: Im Herbst, wenn die Lärchen sich goldgelb verfärben, sind die Rotwandwiesen ganz besonders schön. Generell ist der Herbst in den Dolomiten eine der schönsten Wanderzeiten überhaupt. Warum das so ist, könnt ihr hier nachlesen:

  • Und dann ist da noch der Pragser Wildsee - ein absolutes Naturidyll in den Sextner Dolomiten, eingebettet in eine imposante Bergwelt. 

  • Lässige Mountainbiktouren

    Viele der alten Militärstraßen, die während des Ersten Weltkrieges angelegt wurden, eignen sich heute gut für Mountainbiketouren, wie etwa auf das Marchkinkele. Oder man radelt über den Kreuzbergpass nach Casamazzagno. Trail-Freunde wird man auf dem Demuth-Trail in Sexten antreffen und der Drautalradweg nimmt seinen Ausgang in Toblach. 

  • Kletterhotspot Dolomiten

    Natürlich stehen die Dolomiten - allen voran die legendären Drei Zinnen - in der Kletterszene ganz weit oben im Ranking der schönsten Touren. Am Wahrzeichen der Dolomiten zu klettern setzt allerdings durchaus viel Gespür für alpine Routen voraus, wie auch die Touren am Paternkofel oder am Monte Popena Basso.

  • Wer eher auf den Klettersteigen zu Hause ist, der sollte unbedingt die neue Klettersteigrunde „Dolomiti Senza Confini“ begehen - eine abwechslungsreiche Tour in 9 Etappen, die alte und neue Klettersteige, Bergwege und die so genannten Alpini-Steige verbindet. 

  • Winter in den Dolomiten - Perfekte Pisten mit Panoramablick

    Das Skigebiet  3 Zinnen Dolomiten - Helm/Stiergarten/Rotwand/Kreuzbergpass bietet alles, was das Skifahrerherz begehrt: Es verbindet 5 Skiberge mit 115 Pistenkilometer und präsentiert sich mit perfekt präparierten Pisten und der wohl schönsten Aussicht der Welt. Übrigens: Das Skigebiet Haunold verfügt über eine top moderne weltcup-taugliche Flutlichtanlage, dank derer man bis 22.00 Uhr perfekte Sichtverhältnisse genießt.

    Skifahren im Angesicht der Dolomiten
    Foto: Kottersteger, 3 Zinnen Dolomiten
    Skifahren im Angesicht der Dolomiten

    Schneeschuhwandern - Winterwandern

    Die Bergbahnen bringen Skifahrer und Snowboarder in kurzer Zeit bequem und aussichtsreich nach oben. Dabei ist längst nicht nur mehr Skifahren angesagt, die Bergbahnen sind auch bei Schneeschuhwanderern und Sonnenanbetern beliebt, die ausgehend von den Bergstationen schöne Winterwanderwege finden. 

    Schneeschuhwandern in schönster Winterlandschaft
    Foto: Kottersteger, 3 Zinnen Dolomiten
    Schneeschuhwandern in schönster Winterlandschaft

    Aber auch abseits der Pisten kann man sich die Schneeschuhe anschnallen und durch die Winterlandschaft marschieren. 

    Skitouren für Könner

    Als Skitourengebiet haben sich die Dolomiten längst schon herumgesprochen. Vor allem die Abfahren durch die oft sehr steilen und engen Rinnen, die nach unten hin weit und flach auslaufen, haben es den Powder-Freaks angetan - gute Fahrtechnik und Kenntnis der alpinen Gefahren vorausgesetzt. 

  • Generell gibt es viele gute Gründe, den Winterurlaub in den Dolomiten zu verbringen. Da wären noch die Riesen-Schneemänner, die Rentierhierde, Rodelpartien und natürlich die sehr gemütlichen Unterkünfte zu nennen. 

  • Mehr zu den Dolomiten allgemein

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