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48h Dolomiten

Ein Skitourenwochenende in den Dolomiten

• 6. März 2018
von Riki Daurer

Die Dolomiten sind DAS Skitourenparadies schlechthin: die imposante Landschaft, durchzogen von unzählige Steilrinnen, gepaart mit italienischem Flair lässt das Herz eines jeden Skitourengehers höherschlagen. Wer einmal dort war, will immer wieder hin!

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Foto: mauritius images / imageBROKER / Martin Braito
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Anreise

Das Gebiet der Dolomiten ist auf seine Fläche bezogen relativ klein – dafür weisen die Tourenoptionen eine umso höhere Dichte auf. Gleiches gilt für die Ortschaften im Tal, welche auf den ersten Blick schnell erreichbar sein mögen, doch oft trügt der Schein. Denn der dichte Verkehr auf den Pässen und Bundesstraßen kann eine kurze Anfahrt zu einer stundenlangen Autoreise werden lassen. Daher sollte man sich genau überlegen, wohin man will und bei der Anreise (vor allem über den Brenner und das Pustertal) genügend Zeit einplanen.

1. Tag: Cresta Bianca (2.932 m) oder Cristallo Scharte (2.808 m)

Schon die Anreise kann man mit einer Tour verbunden werden: So liegen beispielsweise die Cresta Bianca oder Cristallo-Scharte quasi am Weg, wenn man auf der Pustertaler Bundesstrasse von Brixen kommt. Nach der Abzweigung Toblach sind es nur noch ein paar Kilometer Richtung Schluderbach und dann je nach Tour zum Parkplatz „Im Gemärk“ oder bei der Grenzbrücke Richtung Misurina. Beide Touren sind wahre Dolomiten-Klassiker – selektive, steile, nordseitige Skitouren, die gute Skitechnik und sichere Verhältnisse erfordern.

Die Touren im Detail

2. Tag: Touren ab dem Fischleintal

Das Fischleintal ist der ideale Ausgangspunkt mehrerer Skitouren und ab Sexten gut und schnell zu erreichen. Die Touren starten alle beim kostenpflichtigen Parkplatz Dolomitenhof. Ab hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Weißlahn (2.400 m)

Knapp 1.000 hm Aufstieg: Aufgrund ihrer ostseitigen Ausrichtung verspricht diese Tour zumeist gute Schneeverhältnisse. Allerdings handelt es sich hierbei um eine relativ steile Angelegenheit und erfordert daher eine gute und sichere Skitourentechnik.

Sextner Stein (2.539 m)

Bei dieser Tour handelt es sich um einen weiteren und überaus beliebten Dolomitenklassiker. Neben dem beeindruckenden Blick auf die Drei Zinnen besticht diese Tour auch dadurch, dass sie technisch relativ einfach ist. Ab dem Parkplatz geht man zuerst noch leicht ansteigend bis zur Talschlusshütte und von hier weiter (rechts haltend) ins Altensteiner Tal, bis zur Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m). Der Sextner Stein befindet sich rechts der Hütte.

Sentinellascharte (2.701m)

Eine steile, selektive Skitour mit abschließender Rinnenabfahrt, die meist aus dem Val di Bagni begangen wird. Auch hier folgt man dem Tal bis ans Ende und zweigt vor der Talschlusshütte links in das markante Bachbett/Kar ab. Mit vielen Spitzkehren und einer Engstelle (Achtung Orientierung) öffnet sich der nächste Kargrund mit abschließend steiler Rinne, die je nach Verhältnissen mit Skiern, zu Fuß oder per Steigeisen begehbar ist.

Übernachtung

Hotel Drei Zinnen in Moos

Ein äußerst gemütliches Hotel mit familiärer Atmosphäre im beschaulichen Ort Moos. Hier kann man sich so richtig erholen und einfach mal abschalten. Am Nachmittag wird man zu Kuchen eingeladen und jeden Samstag findet ein mehrgängiges Gala-Dinner statt. Trotzdem ist das gesamte Ambiente sportlich, jung und traditionell italienisch.

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