15.500 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Anzeige
48h Dolomiten

Ein Skitourenwochenende in den Dolomiten

• 26. Januar 2022
von Riki Daurer

Die Dolomiten sind für viele DAS Skitourenparadies schlechthin: Die imposante Landschaft, durchzogen von unzähligen Steilrinnen, gepaart mit italienischem Flair, lässt jedes Skitourengeher-Herz höherschlagen. Wer einmal dort war, will immer wieder hin!

Die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten
Foto: mauritius images / imageBROKER / Martin Braito
Die Drei Zinnen in den Sextner Dolomiten
Anzeige

Anreise

Das Gebiet der Dolomiten ist – bezogen auf seine Fläche – relativ klein. Dementsprechend hoch ist die Dichte an Tourenoptionen und netten Ortschaften. Obwohl die Gegend vom Süden Österreichs aus schnell erreichbar scheint, sollte man für die Anreise (vor allem über den Brenner und das Pustertal) genügend Zeit einplanen. Der dichte Verkehr auf den Pässen und Bundesstraßen kann eine kurze Anfahrt zu einer stundenlangen Autoreise auswachsen lassen.

1. Tag

Zur Rossalm und auf den Großen Jaufen (2.480 m)

Im Idealfall verbindet man die Anreise gleich mit einer Tour. Kommt man vom Brenner, zweigt man Richtung Prager Wildsee ab. Ab dem Ort Brückele kann man eine gemütliche Tour zur urigen Rossalm oder weiter auf den Großen Jaufen unternehmen. Vor allem wenn man eine Einstiegstour sucht oder die Region noch nicht so gut kennt, bieten sich diese Varianten an.

Die Tour im Detail

Cresta Bianca (2.932 m) oder Cristallo Scharte (2.808 m)

Wer es gerne steiler hätte, kann der Cresta Bianca oder Cristallo-Scharte einen Besuch abstatten. Hier zweigt man in Toblach ab und erreicht nach wenigen Kilometern die jeweiligen Startpunkte. Beide Touren sind wahre Dolomiten-Klassiker – steile, nordseitige Skitouren, die gute Skitechnik und sichere Verhältnisse erfordern.

Die Touren im Detail

2. Tag: Touren ab dem Fischleintal

Das Fischleintal ist der ideale Ausgangspunkt für Skitouren und ab Sexten gut und schnell zu erreichen. Die Touren starten alle beim kostenpflichtigen Parkplatz Dolomitenhof. 

Weißlahn (2.400 m)

Dank ihrer ostseitigen Exposition verspricht diese Tour zumeist gute Schneeverhältnisse. Allerdings handelt es sich um eine relativ steile Angelegenheit, die einer guten und sicheren Skitourentechnik bedarf.

Die Tour im Detail

Sextner Stein (2.539 m)

Neben dem beeindruckenden Blick auf die Drei Zinnen lockt diese Tour mit ihrer moderaten Schwierigkeit. Ab dem Parkplatz geht man zuerst noch leicht ansteigend bis zur Talschlusshütte und von hier weiter (rechts haltend) ins Altensteiner Tal bis zur Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m). Der Sextner Stein erhebt sich rechts von der Hütte.

Die Tour im Detail

Sentinellascharte (2.701m)

Eine steile Skitour mit abschließender Rinnenabfahrt, die meist aus dem Val di Bagni begangen wird. Auch hier folgt man dem Tal bis ans Ende und zweigt vor der Talschlusshütte links in das markante Bachbett ab. Nach vielen Spitzkehren und einer Engstelle öffnet sich ein Kargrund mit abschließender Steilrinne, die – je nach Verhältnissen – mit Skiern, zu Fuß oder per Steigeisen begangen wird.

Die Tour im Detail

Übernachtung

Innichen: Hotel Schopfenhof

Gemütlich und authentisch, so lässt sich der Schopfenhof wohl am besten beschreiben. Die Atmosphäre ist familiär, das Essen hervorragend. Der Familienbetrieb verfügt zudem über einen Saunabereich.

Sexten: Hotel Drei Zinnen in Moos

Ein äußerst gemütliches Hotel im beschaulichen Ort Moos. Hier kann man sich so richtig erholen und abschalten. Am Nachmittag wird man zu Kuchen eingeladen und jeden Samstag findet ein mehrgängiges Gala-Dinner statt. Trotzdem ist das gesamte Ambiente sportlich, jung und traditionell italienisch.

Winter in den Dolomiten

Darüber hinaus bieten sich die Dolomiten im Winter bestens zum Langlaufen und Winterwandern an. Und natürlich gibt es auf Bergwelten.com noch viel mehr Skitouren in den Dolomiten zu entdecken.

Mehr zum Thema

Bergwelten entdecken