Die Region Innsbruck bietet unzählige Wandermöglichkeiten - wie etwa den Innsbruck-Trek.
Foto: Innsbruck Tourismus
Wandern und Bergsteigen in vielfältiger Bergnatur

Die Region Innsbruck – im Herzen der Alpen

Anzeige • 6. Mai 2020

Das Karwendel im Norden, die Mieminger Kette im Westen, die Tuxer und Stubaier Alpen im Süden – die rund 40 Orte in der Region Innsbruck sind eingebettet in eine vielfältige Bergnaturlandschaft mit urigen Hütten und Almen, Wanderwegen und Klettersteigen. Im Zentrum des Gebietes befindet sich die Alpenhauptstadt Innsbruck, die sich als moderne, weltoffene und gastfreundliche Metropole inmitten der Alpen präsentiert.

Beim gemütlichen Kaffee in der Sonne folgt der Blick dem regen Treiben auf der Maria-Theresien-Straße in der Innsbrucker Innenstadt, schweift hinauf zur Nordkette, deren Felstürme zum Greifen nahe im Norden der Stadt aufragen. Sattgrüne Almwiesen heben sich von schroffem Kalk ab, die sagenumwobene „Frau Hitt“ behauptet ihren Platz zwischen Brandjoch und Sattelspitzen. Wendet sich der Blick nach Süden, vorbei an der Annasäule, hat man die beeindruckende Skisprungschanze der Stararchitektin Zaha Hadid am geschichtsträchtigen Bergisel vor Augen. 

Im Jahre 1809 schlug der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer hier seine letzte Schlacht gegen die napoleonischen Truppen. In jüngerer Vergangenheit wurden während der Olympischen Winterspiele, die 1964 und 1976 in Innsbruck stattfanden, am Bergisel die Skisprungbewerbe ausgetragen. 

Aber die Region Innsbruck erstreckt sich weiter, als der Blick reicht: im Westen bis nach Telfs mit der Hohen Munde und dem wunderschönen Mieminger Plateau, hinein ins Sellraintal, das zu den Bergsteigerdörfern des Alpenvereins zählt und mit dem Ruhegebiet Stubaier Alpen wie mit den wilden Tuxer Alpen punktet. Sie reicht hinauf auf die formschönen Gipfel der Kalkkögel, bis sie im Norden von der Nordkette, einer der vier Bergketten des Naturparks Karwendels, begrenzt wird. 

Zeit also, den Kaffee auszutrinken, die Bergschuhe zu schnüren und sich auf den Weg zu machen, diese alpine Naturvielfalt zu erkunden. 
 

Auf ins Bergsteigerdorf Sellraintal

Mit der Bezeichnung „Bergsteigerdorf“ kann sich eine Gemeinde oder ein Tal nur dann schmücken, wenn sie besonderes Augenmerk auf eine sanfte Art des Tourismus legt, keine großen Hotelbauten vorhanden sind und keine Aufstiegshilfen die höchsten Gipfel erschließen. Das Sellraintal mit den Gemeinden Sellrain, Gries und St. Sigmund samt seinen vier Seitentälern Fotschertal, Lüsenstal, Gleirsch- und Kraspestal bietet vor allem im Sommer eine Vielzahl einsamer Wanderwege, Alpenvereinshütten, uriger Almen und lohnender Gipfel mit Traumausblicken.  

Sellraintal St. Quirin
Ein Sommerfrische-Ziel nahe Innsbruck, das schon von Menschen der Mittleren Steinzeit geschätzt wurde? Ja das gibt’s – wir lassen es aber meist „links liegen“. Werner Kräutler durchquert mit uns ein besonderes Tal in Tirol.  

Eine kleine Auswahl der schönsten Touren – von leichten Wanderungen bis zu anspruchsvollen Bergtouren – gibt einen Einblick in die zahlreichen Möglichkeiten, die sich hier bieten.

St. Quirin mit seiner sehenswerten Bergkapelle beispielsweise kann man entweder auf einer gemütlichen Rundwanderung von Sellrain aus besuchen oder man besteigt auch gleich noch den Rosskogel, der einen großartigen Blick über die ganze Region Innsbruck bietet. 

Von Sellrain aus geht es außerdem ins Fotschertal, eventuell mit dem Bike bis zum Bergheim Fotsch und zu Fuß weiter bis zur Potsdamer Hütte

Potsdamer Hütte im Sommer mit grasenden Haflingern
Die Potsdamer Hütte ist eine sehr kinder- und familienfreundliche Schutzhütte in den Stubaier Alpen, deren Ausgangspunkt ca. eine halbe Autostunde von Innsbruck entfernt ist. Sie steht auf einer herrlichen Bergwiese über dem malerischen Fotschertal. Die Hütte ist umgeben von lohnenswerten Gipfelzielen wie Roter Kogel, Schwarzhorn, Hohe Schöne und Wildkopf. Das Schutzhaus ist für Wanderer, die leichte Touren lieben, wie auch für Familien mit Kindern erreichbar. Aber auch für Mountainbiker, Skitouren-, Schneeschuhgeher und Rodler ist die Hütte ein ideales Ziel. Kleine Bergsteiger können sich am Spielplatz der Hütte ausleben, den Fotscher Bach etwas unterhalb der Hütte für sich entdecken und an einem Kletterfelsen erste Erfahrungen mit Seil und Karabinern sammeln.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Im Winter als eines der beliebtesten Skitourentäler bekannt, erweist sich das Fotschertal im Sommer fast als Geheimtipp für all jene, die Ruhe und Einsamkeit suchen. Da bietet sich z.B. eine Wanderung über den Roten Kogel ins benachbarte Lüsenstal an. 

Hier, in Lüsens und Praxmar, trifft man schon auf ein wenig mehr Wanderer, die zum Westfalenhaus aufsteigen. 

Westfalenhaus
Hütte • Tirol

Westfalenhaus (2.273 m)

Das Tiroler Westfalenhaus (2.273 m) liegt in den Stubaier Alpen, oberhalb des Sellrain- und des Lüsenstales. Die Hütte ist ein beliebter Stützpunkt für Besteigungen umliegender Dreitausender, wie etwa des Lüsener Fernerkogels oder der Lüsener Spitze. Sie ist auch Etappenziel von Mehrtageswanderungen durch diese Region der Österreichischen Zentralalpen. Die relativ leichten Zustiege aus dem Lüsenstal von Praxmar und Lüsens sind auch für Familien zu schaffen. Im Spätwinter und im zeitigen Frühjahr ist das Westfalenhaus Ziel vieler Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Deshalb ist das Haus auch ab Februar geöffnet.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Eine landschaftlich wunderschöne Runde ergibt sich, wenn man vom Westfalenhaus auf die 3.002 Meter hohe Schöntalspitze steigt und über den Praxmarer Höhenweg zurück zum Weiler Praxmar wandert.

Nicht nur im Winter, sondern auch im Sommer sollte man einmal auf der 2.876 Meter hohen Lampsenspitze gestanden sein, von deren Gipfel der Blick weit über die Stubaier Alpen reicht. 

Wandern • Tirol

Praxmar - Lampsenspitze

Dauer
3:30 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
4,6 km
Aufstieg
1.179 hm
Abstieg
– – – –

Von der Lampsenspitze könnte man zur Pforzheimer Hütte im Gleirschtal absteigen, die sich als Ausgangspunkt für weitere Bergtouren eignet. Eine anspruchsvolle Tour führt z.B. vom Gleirscher Roßkogel über den Grat – die sogenannte Via Mandani – auf den Zwieselbacher Roßkogel.  

Pforzheimer Hütte
Auf einem Hochplateau im Gleirschtal in den Stubaier Alpen gelegen und umgeben von Dreitausendern wie der Rotgrubenspitze oder Zwieselbacher Rosskogels, kann man von der Pforzheim Hütte aus fantastische Touren in Angriff nehmen. Auch Mountainbiker kommen in diesem Seitental des Sellreintales voll auf ihre Rechnung.  
Geöffnet
Feb - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Wer nun erst so richtig auf den Geschmack gekommen ist, das Sellraintal im Sommer zu erwandern, dem sei die Sellrainer Hüttenrunde empfohlen. Sie führt in sieben Tagen über alle genannten Hütten und Täler, umrundet in 80 Kilometern und beachtlichen 5.700 Höhenmetern das gesamte Bergsteigerdorf. Die Runde hinterlässt mit Sicherheit einen unvergesslichen Eindruck dieser wilden und einsamen Bergnatur, die sich doch so nahe der Landeshauptstadt Innsbruck befindet.
 

Das Kühtai – nicht nur ein Wintersportort

Fährt man entlang des Sellraintales weiter taleinwärts, gelangt man auf der Passhöhe in den Ort Kühtai, der vor allem im Winter als schneesicheres Skigebiet bekannt und beliebt ist. Im Sommer ist es hier vergleichsweise ruhig und durch seine Lage auf 2.017 Metern Höhe ist das Kühtai ein guter Ausgangsort für Bergtouren im alpinen Bereich. 

Hier lockt vor allem der 3.016 m hohe Sulzkogel, der vorbei am Finstertalspeicher in rund vier Stunden zu erreichen ist. Von seinem Gipfel aus genießt man einen faszinierenden Blick zum Acherkogel und weiter ins Ötztal.

Wandern • Tirol

Sulzkogel

Dauer
4:00 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
6,3 km
Aufstieg
960 hm
Abstieg
10 hm
Sulzkogel
Der Sulzkogel in den Stubaier Alpen ragt 3.016 Meter über dem Kühtai auf. Vorbei am türkisen Speicher Finstertal führt eine aussichtsreiche Tour auf den Gipfel. Wir stellen den Dreitausender im Detail vor.

Weniger alpin anmutend, aber mindestens ebenso aussichtsreich ist die Wanderung auf den Pirchkogel, der im Norden aufragt. Von seinem immerhin 2.828 Meter hohen Gipfel blickt man nicht nur gegen Süden weit ins Ötztal, sondern auch gegen Norden in Richtung Mieminger Kette und ins Karwendel. 

Das Mieminger Plateau – eine Welt für sich 

Das Mieminger Plateau oberhalb von Telfs ist wahrlich eine Welt für sich. Lichte Lärchenbestände, die vor allem im Herbst ihre volle Pracht zeigen, saftiggrüne Wiesen und Kiefernwälder am Fuße der warmen und trockenen Hänge von Hochwand, Hochplattig und Griesspitze laden zu gemütlichen Spaziergängen ebenso wie zu ausgedehnten Bergtouren ein. 

Wer es ruhig angehen möchte, dem sei die Rundtour auf dem Kapellenweg empfohlen. 

Wer weiter hinauf möchte, der sollte die Runde über die Judenköpfe wagen. Anfangs durch Kiefernwälder, später durch Latschen führt der Weg hinauf auf die steinigen und zum Teil etwas ausgesetzten Steige der Juden- und Zwölferköpfe. Der Abstieg erfolgt über die Neue Alplhütte mit Einkehrmöglichkeit, bevor man über die Wendelinkapelle retour wandert. 

Wandern • Tirol

Judenköpfe

Dauer
7:30 h
Anspruch
T3 anspruchsvoll
Länge
11,3 km
Aufstieg
1.124 hm
Abstieg
1.124 hm

Im Bereich von Telfs darf natürlich die Hohe Munde nicht unerwähnt bleiben. Wie ein riesiger runder Brocken thront sie über der Gemeinde und hat alles im Blick. Ihre Überschreitung vom Straßberghaus über die Niedere Munde mit Klettersteigpassagen auf den Gipfel der Hohen Munde ist ein tolles Bergerlebnis. 

Hohe Munde in Tirol
Im Bergwelten Magazin (Juni/Juli 2017) widmet sich das Bergportrait der Hohen Munde (2.662 m) am Ostende der Mieminger Kette in Tirol. Wir versorgen euch hier mit den schönsten Touren und wichtigsten Informationen zu Anreise, Unterkünften und lohnenswerten Unternehmungen vor Ort.

Das Karwendel – Naturpark des Jahres 2020 

Östlich von Mieming und Telfs erheben sich bei Seefeld bereits die östlichen Ausläufer des Karwendels. Österreichs größter Naturpark umfasst heute eine Fläche von 727 km2, nimmt man den bayerischen Teil noch hinzu, dann sind es sogar 920 km2. Die einzigartigen klimatischen und topografischen Verhältnisse des Karwendels ermöglichten es, dass hier viele natürliche Lebensräume, wie richtige Urwälder und frei fließende Wildflüsse, entstanden. Steinadler, Gämse, Steinbock, Weißrückenspecht und seltene Pflanzenarten, unter ihnen der Frauenschuh, fühlen sich hier wohl.

Einen ersten Eindruck vom Karwendel bekommt man, wenn man von Hochzirl zum Solsteinhaus am Fuße der Erlspitze wandert. Die Anfahrt mit der legendären Mittenwaldbahn von Innsbruck aus ist dabei nicht nur eingefleischten Eisenbahnfans zu empfehlen. 

Solsteinhaus
Hütte • Tirol

Solsteinhaus (1.805 m)

Auf weitläufigen Almwiesen und am Fuße des Großen Solstein im westlichen Karwendel und nicht weit von Innsbruck gelegen, ist die Solsteinhütte (1.805 m)  sowohl Ausgangspunkt für gemütliche Wanderungen wie auch für anspruchsvolle Bergtouren. Bestens geeignet für Tagesausflüge auch mit Kindern.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Wer das Karwendel in all seiner Schönheit ganz besonders intensiv erleben möchte, der sollte den Karwendel Höhenweg gehen. In sechs Tagesetappen wandert man von Hütte zu Hütte, legt rund 60 km und gute 7.000 Höhenmeter zurück. 

Unterwegs am Karwendel Höhenweg
In 6 Tagen durch den größten Naturpark Österreichs: Auf 60 Kilometern und über 3.600 Höhenmetern bergan entdeckt man die alpine Bergnatur Tirols und lernt das Karwendel von den Tallagen bis in die Gipfelregionen kennen. Wir stellen euch die Etappen im Detail vor.

Die Nordkette – die südlichste Karwendelkette

Kaum eine Stadt in den Alpen bietet urbanes Flair und alpine Einsamkeit auf so engem Raum wie Innsbruck. In nur wenigen Minuten schwebt man mit der Nordkettenbahn von der Hungerburg hinauf auf die Seegrube und weiter auf das Hafelekar auf 2.269 Metern Höhe. Von der Bergstation oder der über einen gut ausgebauten Weg zu erreichenden, 2.334 Meter hohen Hafelekarspitze hat man einen faszinierenden Blick über Innsbruck und das Wipptal mit den Tuxer und Stubaier Alpen. Wendet man sich nach Norden, breiten sich die drei weiteren Karwendelketten mit ihren spitzen Zacken, einsamen Tälern und wilden Flüssen vor einem aus – was für ein herrlicher Kontrast. 

Unbedingt sollte man entlang des Goetheweges zur Pfeishütte wandern. Der kühn angelegte Steig ist teilweise seilversichert, ehe man in die Ruhe des Karwendels eintaucht und nach rund 2,5 Stunden die urige Pfeishütte erreicht. 

Pfeishütte
Hütte • Tirol

Pfeishütte (1.922 m)

Berggipfel wie Pfeisspitz, Rumer Spitze, Stempeljochspitze oder Bachofenspitze umringen die urige Pfeishütte (1.922 m). Die Hütte liegt am Ende des Samertales inmitten des südlichen Karwendels und oberhalb von Innsbruck. Sie fällt in die Kategorie klein, fein und gemütlich. Die Hütte zieht Menschen an, die Gipfeltouren und Überschreitungen im Karwendel an. Mountainbiker begeistern sich für die Auffahrt durch Gleirsch- und Samertal, die zunächst leicht ist. Den davon aufgewärmten Beinen wird zum Schluss einige Standfestigkeit und Durchhaltevermögen abverlangt.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Das ultimative Abenteuer wartet aber westlich des Hafelekars. Hier beginnt der Innsbrucker Klettersteig, der entlang des Grates über die Seegrubenspitze, die Kaminspitzen und den Kemacher führt. Vom Langen Sattel folgt der zweite Teil bis zur Frau Hitt und konditionsstarke Berggeher erklimmen auch noch das Brandjoch, ehe sie über die Höttinger Alm absteigen oder retour zur Seegrube wandern.

Innsbrucker Klettersteig
In 40 Minuten vom Stadtzentrum zum Klettersteig-Einstieg? In Innsbruck ist das kein Wunschtraum, sondern Realität. Wir haben den rund 6 Kilometer langen Innsbrucker Klettersteig über den Dächern der Tiroler Landeshauptstadt getestet.

Übrigens, auf der Seegrube wird man immer wieder wagemutigen Downhillern begegnen, die über den äußerst anspruchsvollen Nordkette Singletrail ins Tal rasen.

Gemütlicher geht es da schon auf den Forstwegen zu, die sämtliche Almen an der Nordkette miteinander verbinden und sich als ideale Mountainbikestrecken erweisen – von der Umbrüggler Alm zur Arzler Alm zur Höttinger Alm oder sogar bis hinauf zur Bodensteinalm. Oder lieber weiter nach Osten zur Rumer Alm oder zur Thaurer Alm – die Auswahl ist riesengroß. Eine ganze Reihe von Mountainbiketouren findest du hier.

Mittelgebirge mit Hausberg 

Im Süden von Innsbruck hat sich nach der letzten Eiszeit unter dem Patscherkofel, dem Hausberg von Innsbruck, ein sonniges Mittelgebirgsplateau gebildet. Rund um Vill und Igls laden wunderschöne Wanderwege mit Blick auf die Nordkette zu ausgedehnten Spaziergängen ein. 

Oder man nimmt die neue Patscherkofelbahn und schwebt hinauf auf 1.964 m, wo sowohl das Bergrestaurant „Das Kofel“ als auch das Patscherkofelschutzhaus zur aussichtsreichen Einkehr einladen. Ein „Muss“ ist der Zirbenweg, ein wunderschön angelegter Wanderweg, der vom Patscherkofel über die Boschebenhütte bis zur Tulfeinalm an der Glungezerbahn-Bergstation oder umgekehrt führt. Auch ein Abstieg zum Meißnerhaus ins Viggartal wäre möglich.

Patscherkofel-Schutzhaus
Das Schutzhaus am Patscherkofel (1.970 m) steht am Patscherkofel. Der steinerne Riese wacht über Innsbruck, das Inntal rund um Tirols Landeshauptstadt und am Eingang des Wipptales. Er ist, wie das Goldene Dachl und die Nordkette ein Wahrzeichen der Stadt, der Hausberg der Innsbrucker und zu jeder Jahreszeit Gastgeber bergaffiner Menschen. Einst hieß das Haus Kaiser-Franz-Josef-Schutzhaus. Es liegt 275 Hm unterhalb des Patscherkofel-Gipfels. Berg und Haus befinden sich in den Tuxer Alpen. Beide sind leicht erreichbar. Tagesausflüge mit Kind und Kegel hinauf zum Schutzhaus sind unkompliziert. Im Winter tummeln sich die Schneefreunde mit ihren Touren- und Alpinski, Snowboards und Schneeschuhen, im Sommer die Wanderer und Ausflügler in der Stube sowie auf der Terrasse des Hauses. Alle kommen um Luft, Sonne, Fernsicht, Gesellschaft und Lebensfreude zu tanken. Und natürlich auch um zu essen und zu trinken.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Meissner Haus
Hütte • Tirol

Meißner Haus (1.720 m)

365 Tage im Jahr hat das außergewöhnlich kinderfreundliche Meißner Haus (1.720 m), das im Viggaral an der Südseite des Patscherkofels, südöstlich von Tirols Landeshauptstadt Innsbruck liegt, geöffnet. Die meisten der aussichtsreichen Gipfel wie die Viggarspitze (2.307 m) oder der Morgenkogel (2.607 m) sind zu jeder Jahreszeit relativ leicht zu erreichen, eignen sich daher auch ausgezeichnet für Familien mit Kindern. Auch Mountainbiker werden hier nicht allzu sehr auf die Probe gestellt und sind gern gesehene Gäste. Im Winter wiederum verwandeln sich die Almwiesen über dem Waldgürtel in traumhafte Skihänge für Skitourengeher und in herrliche Reviere für Schneeschuhwanderer und Rodler. Es locken auch einige Rundwanderwege wie die sogenannnte Almenrunde, die über den Almweg 1600 zur Patscher Alm (1.694 m) führt, weiter zur Hohe Mahd Alm (1.907 m) und zurück zur Hütte über Jochsteig und Boscheben. Gehzeit rund 4 h.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Auch hier im Mittelgebirge laden zahlreiche Almen zur Verköstigung hungriger Mountainbiker und Wanderer ein: Da wären einmal das Gasthaus Heiligwasser mit Kapelle sowie die Patscher Alm oder die Rinner, Sistranser oder Lanser Alm

Dolomitenflair in Nordtirol

Und zum Schluss noch ein ganz besonderes Highlight in der direkten Umgebung von Innsbruck: die Kalkkögel als Teil der Stubaier Alpen, womit sich der Kreis schließt. Viele Leute nennen sie zu Recht die „Nordtiroler Dolomiten“. Wandert man von Grinzens durch das Senderstal zur Kemater Alm und vielleicht weiter zur Adolf Pichler Hütte, dann versteht man, warum. 

Adolf-Pichler-Hütte
Die Adolf-Pichler-Hütte liegt auf 1.977 m am Fuße der Kalkkögel im gleichnamigen Ruhegebiet südwestlich von Innsbruck in Tirol. Sie ist eine Schutzhütte des Akademischen Alpenklubs Innsbruck und ist nach dem Geologen Adolf Pichler benannt. Die Hütte wird vor allem wegen der vielfältigen Touren- und Klettermöglichkeiten von ihren Besuchern geschätzt. Sie ist besonders für Klettertouren ein idealer Ausgangspunkt. Die Kalkkögel (2804 m), auch Nordtiroler Dolomiten genannt, bieten Kletterrouten in fast jedem Schwierigkeitsgrad. Auch Große und Kleine Ochsenwand, Riepenwand, Schlicker Zinnen und der RAC-Turm zählen als Klassiker. All diese Routen sind in max. 1:30 h zu erreichen. Aber auch Wanderer fühlen sich hier wohl, denn die Adolf-Pichler-Hütte ist ein optimaler Stützpunkt im Rahmen von ein- oder mehrtägigen Wandertouren. Den Sonntagsköpfl (2.096 m) erreicht man nach einem halbstündigen Spaziergang, der auch mit Kinder leicht zu bewältigen ist. Außerdem sind noch einige weitere Gipfel von hier aus zu besteigen, unter anderem der Gamskogel (2.659 m). 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Auch von der Axamer Lizum gelangt man in das „Ruhegebiet Kalkkögel“, wo Ampferstein und Marchreisenspitze um den Preis für die bizarrsten Zacken wetteifern. Weniger wild, aber mindestens so aussichtsreich ist eine Tour auf die Nockspitze, auch Saile genannt. 

Alle Bergmassive in sieben Tagen

Das Gesamtpaket – nämlich alle Bergmassive rund um die Region Innsbruck – kann auch im Rahmen einer 7-tägigen Bergtour als Package mit Gepäcktransport gebucht werden. Die Alpinschule Innsbruck organisiert und begleitet den Innsbruck-Trek, der die Vielfalt der Bergnatur rund um die Alpenstadt auf besondere Weise erlebbar macht. 

In einer Woche rund um Innsbruck.
Etappenwanderung rund um Innsbruck

Innsbruck Trek - Schwereloses Wandern

Sechs Etappen, sieben Tage und eine einzigartige Weitwanderung – das ist der Innsbruck Trek. Während man die Region rund um die Tiroler Landeshauptstadt zu Fuß erkundet, begleiten einen die Gipfel Innsbrucks auf Schritt und Tritt.

Am Ende aber lange nicht vollständig

Es gäbe noch so viele weitere Touren in der Region Innsbruck, die hier nicht mehr Platz finden. Sie alle sind es wert, im Rahmen eines mehrtägigen Aufenthaltes in der Alpenmetropole entdeckt zu werden. Alle Informationen zu Anreise, Übernachtungsmöglichkeiten, kulturellen Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Gasthöfen sowie zahlreiche weitere Wandermöglichkeiten findest du auf der Seite von Innsbruck Tourismus

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