7 Tipps für deine Packliste Tageswanderung
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Berg Know-How

7 Tipps für deine Packliste für Tageswanderungen

Anzeige • 15. Juni 2021

„So wenig wie möglich und so viel wie nötig“ – so lautet die Faustregel für das Packen von Rucksäcken. Aber was ist nun wirklich notwendig, worauf kann man allenfalls verzichten und wie viel Packmaß kommt da in etwa zusammen? Mit dieser Packliste für Tageswanderungen bekommt ihr Antworten auf genau diese Fragen.

Vorab: Was ist eine Tageswanderung?

Was man für sein Erlebnis am Berg mitnimmt, hängt von der geplanten Aktivität, den Schwierigkeiten und der Dauer der Tour bzw. gesamten Unternehmens ab.
Kehrt man am selben Tag zum Ausgangspunkt einer Wanderung zurück, hat man eine Tageswanderung hinter sich – also eine Tagesaktivität ohne Übernachtung.
Was man für eine klassische (Berg-)Wanderung (SAC-Skala T1 – T3) beachten muss und was man dafür unbedingt in den Rucksack packen sollte, findet ihr im folgenden Beitrag:

Wieso weshalb warum

Die SAC Schwierigkeitsskalen

Bergwelten.com ist das erste Portal, das die objektiven Schwierigkeitsskalen des SAC implementiert hat. Hier erklären wir euch, warum. Und welche Vorteile das für alle Nutzer hat.
Auf Wanderungen begegnet man den unterschiedlichsten Charakteren: die eine will eine neue Bestzeit aufstellen, während der andere bei jedem Pflänzchen stehen bleibt, um es genau unter die Lupe zu nehmen. Finde mit unserem Test heraus zu welchem der 6 Wandertypen du gehörst!

1. Rucksack

Kehren wir wieder zu unserem Anfangsmotto zurück: Um so wenig Gewicht wie möglich mit sich herumzutragen, trotzdem aber nichts Notwendige zu vermissen, ist die Größe des Rucksacks ein guter Anhaltspunkt. Ein Rucksack mit einem Volumen zwischen 25 und 30 Liter sollte für eine Tageswanderung reichen. Ist der Rucksack zu leer, hat man etwas vergessen, ist er zu voll oder reicht das Fassungsvermögen nicht für alle Dinge aus, die man mitnehmen will, hat man es übertrieben. Für eine Tageswanderung braucht es in den seltensten Fällen einen Rucksack mit mehr Volumen – ein schwerer Rucksack ist auf einer Wanderung kein Vergnügen.

Einkaufen, einstellen, einpacken – in Sachen Wanderrucksack kann man vieles falsch machen, was Geld kostet und zu Lasten des Vergnügens geht. Das muss aber nicht sein. Wir zeigen in unserem kompakten Ratgeber, worauf es ankommt.
Auch im Sommer kann es schnell mal kalt werden.
Foto: Riki Daurer, alpinonline
Auch im Sommer kann es schnell mal kalt werden.

2. Bekleidung

Gemäß dem Zwiebelschichtprinzip sollten verschiedene Schichten angezogen oder mitgetragen werden. So kann man flexibel auf sich verändernde Temperaturen oder Wettereinflüsse reagieren. Je (multi-)funktioneller die Bekleidungsteile sind, desto weniger braucht man erfahrungsgemäß davon, da sie seltener gewechselt werden müssen und meist mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. Diese Kleidungsstücke sollte man auf jeden Fall dabeihaben:

  • Atmungsaktive Funktionsshirts (kurz/lang)
  • Wanderhose (kurz, lang, Zip-Off)
  • Atmungsaktive Jacke
  • Wärmende Jacke (auch im Sommer sinnvoll, da das Wetter schnell umschlagen kann)
  • Leichte Hardshell-Jacke gegen Wind und Regen
  • Socken, Mütze, Handschuhe, Sonnenkappe etc.
  • Wanderschuhe 
Die Krokusse grüßen, die Sonne lacht, die Gipfel locken: die Wandersaison ist eröffnet! Für alle gehfreudigen Wandersleut' ist – neben der entsprechenden Motivation, natürlich – vor allem gutes Schuhwerk wichtig. Wir haben 6 Tipps, die passen.

3. Notfallausrüstung

Nicht sparen sollte man bei der allgemeinen Notfallausrüstung. Es ist egal, ob man sich auf einer Tages- oder Mehrtageswanderung befindet – ein Unfall kann jederzeit passieren. Jedoch gibt es schon sehr kompakte Erste-Hilfe-Bags oder Biwaksäcke, die kein allzu großes Packmaß haben. Eine komplette Notfallausrüstung beinhaltet Folgendes:

  • Erste-Hilfe-Set
  • 2-Mann-Biwaksack
  • Stirnlampe
  • Mobiltelefon: Fotografiert man viel auf Tour oder orientiert sich mittels Handy, sollte man noch einen zusätzlichen Akkupack zum Wiederaufladen mitführen. Zudem ist es ratsam, sich vorab zu informieren, ob in dem Gebiet eine Netzabdeckung vorhanden ist.
  • Notfallpass am Handy aktivieren
  • Notfallkarte mit den wichtigsten Infos über sich selbst und den Kontaktdaten einer Ansprechperson, die im Notfall verständigt werden kann.
Egal, ob auf einem Klettersteig, eienr kleinen Tageswanderung, einer Ski- oder Hochtour: Die Standard-Notfallausrüstung sollte bei jeder Tour mit dabei sein. Wir verraten dir, welche Dinge du auf einer Bergtour unbedingt in den Rucksack packen solltest.

4. Getränke und Verpflegung

Das Thema Trinken wird gerade bei Sommer-Touren oft unterschätzt. Durch die hohen Temperaturen kann der Bedarf an Flüssigkeit schnell steigen. Da es nicht immer und überall Trinkwasser gibt, sollte man ausreichend Getränke mitnehmen. Ähnlich ist es mit dem Energiehaushalt – auch aufgrund der Tagesverfassung kann sich der Bedarf schnell ändern. Gekaufte oder selbst gemachte Energieriegel oder Kraftfutter können im Akutfall helfen – im Allgemeinen sollte aber immer „vorausschauend“ Energie und Flüssigkeit zugeführt werden, nicht erst, wenn man sie akut benötigt. Eine gute Wurst-, Speck- und Käse-Schokolade-Jause ist für Tagestouren ein zusätzlicher Genuss.

5. Navigation und Orientierung

Egal, ob man ein Freund der digitalen oder gedruckten Karte oder Orientierungsinstrumente ist – Karte, Kompass, Weg- oder Tourenbeschreibung zur Navigation, Orientierung und zum Feststellen des Standorts dürfen im Rucksack nicht fehlen.

Orientierung im Gelände: Die Sicherheitsexperten Peter Plattner und Walter Würtl verraten, wie man weiß, wo man ist – und wie man den richtigen Weg im Gelände findet.
Sonnenhut, Taschenmesser oder Lupe – mit darf, was man braucht
Foto: mauritius images / Daria Artemenko / Alamy
Sonnenhut, Taschenmesser oder Lupe – mit darf, was man braucht

6. Je nach Belieben und Bedarf

  • Fotoapparat
  • Karte, Kompass, Tourenbeschreibung
  • Kopfbedeckung zum Sonnenschutz
  • Sonnenbrille
  • Sonnencreme
  • Rucksack Regenhülle, Regenschirm
  • Wanderstöcke
Zieht der Frühling ins Land, dann sind einige Tourengeher an ihrem Eulengesicht erkennbar – dabei geht die Gesichtsfärbung von tief gebräunt bis rötlich. Braun sein ist nach wie vor „in“ und einige Skitourengeher glauben immer noch, dass ein sonnenverbranntes Gesicht ihre alpinen Taten auszeichnet. Tatsächlich ist das allerdings ein Zeichen von Inkompetenz – erhöhtes Krebsrisiko inklusive. Wir verraten euch, wie man sich am Berg am besten vor einem Sonnenbrand schützt.

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  • Rückgaberecht: Ihr neues Produkt gefällt Ihnen nicht? Dann senden Sie es innerhalb von 30 Tagen zurück.

Packliste für eine Tageswanderung bei Alltricks zusammenstellen:

  • Rucksäcke
  • Wanderschuhe
  • Funktionelle Shirts und Jacken
  • Outdoor-Hosen
  • Erste-Hilfe-Sets
  • Sporternährung
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