Wanderung zur Adolf Pichler Hütte über die Kemater Alm

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 4:00 h 8 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
1.000 hm – – – – 1.961 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit
  • Familientour
  • Hüttenzustieg

Das Ruhrgebiet Stubaier Alpen in der Region Innsbruck in Tirol von seiner schönsten Seite: Die Kalkkögel werden nicht umsonst als die „Dolomiten Nordtirols“ bezeichnet. Auf dieser Tour geht es zuerst durch das Seanderstal hinauf zur lieblichen Kemater Alm und weiter zur Adolf Pichler Hütte. Die etwas über 1.000 Hm im Anstieg werden mit einer herrlichen Aussicht belohnt. 

💡

Auf der Adolf Pichler Hütte sollte man unbedingt übernachten und am nächsten Morgen hausgemachtes Müsli genießen.

Anfahrt

Von Innsbruck entweder auf der Bundesstraße über Völs und Kematen und dann hinauf nach Axams und Grinzens, oder über die Autobahn, Ausfahrt "Kematen" und links hinauf nach Axams und beim Kreisverkehr weiter nach rechts nach Grinzens.

Parkplatz

In Grinzens, oder alternativ über die Mautstraße taleinwärts bis zu einer Parkmöglichkeit etwas unterhalb der Kemater Alm oder gleich direkt bei der Kemater Alm.

Adolf-Pichler-Hütte
Die Adolf-Pichler-Hütte liegt auf 1.977 m am Fuße der Kalkkögel im gleichnamigen Ruhegebiet südwestlich von Innsbruck in Tirol. Sie ist eine Schutzhütte des Akademischen Alpenklubs Innsbruck und ist nach dem Geologen Adolf Pichler benannt. Die Hütte wird vor allem wegen der vielfältigen Touren- und Klettermöglichkeiten von ihren Besuchern geschätzt. Sie ist besonders für Klettertouren ein idealer Ausgangspunkt. Die Kalkkögel (2804 m), auch Nordtiroler Dolomiten genannt, bieten Kletterrouten in fast jedem Schwierigkeitsgrad. Auch Große und Kleine Ochsenwand, Riepenwand, Schlicker Zinnen und der RAC-Turm zählen als Klassiker. All diese Routen sind in max. 1:30 h zu erreichen. Aber auch Wanderer fühlen sich hier wohl, denn die Adolf-Pichler-Hütte ist ein optimaler Stützpunkt im Rahmen von ein- oder mehrtägigen Wandertouren. Den Sonntagsköpfl (2.096 m) erreicht man nach einem halbstündigen Spaziergang, der auch mit Kinder leicht zu bewältigen ist. Außerdem sind noch einige weitere Gipfel von hier aus zu besteigen, unter anderem der Gamskogel (2.659 m). 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Kemater Alm
Hütte • Tirol

Kemater Alm (1.673 m)

Die Kemater Alm liegt auf 1.673 m Seehöhe im Tiroler Senderstal bei Grinzens unweit von Innsbruck und ist ein beliebtes Ausflugsziel, auch weil im Sommer mit dem Auto direkt zugefahren werden kann. Dominiert wird die Kulisse des Tales von den atemberaubenden Kalkkögeln - auch die Dolomiten Nordtirols genannt – einem als Ruhegebiet besonders geschützten Teil der Stubaier Alpen. Das Gebiet rund um die ganzjährig bewirtschaftete Alm eignet sich ideal als Ausgangspunkt für anspruchsvolle Berg-, Kletter- und Skitouren genauso wie für feine Wanderungen sowie kürzere oder längere Biketouren. Beliebtes Motiv bei Fotografen ist der Salfeinsee am gleichnamigen Aussichtspunkt, der beeindruckende Tiefblicke ins Inntal, zur Zugspitze, zur Mieminger Kette und auf das Karwendelgebirge freigibt. Daneben bilden der höchste Gipfel der Kalkkögel, die Schlicker Seespitze (2.804 m), der Gamskogel (2.659 m), der Schafleger (2.405 m) und der Angerbergkopf (2.399 m) lohnenswerte und aussichtsreiche Gipfelziele im und um das wunderschöne Kalkkögelmassiv. Das eignet sich übrigens auch perfekt für Kletter- und Klettersteigtouren und ist trotz seiner relativen Brüchigkeit seit jeher ein wahres Eldorado für die Szene. Stellvertretend für die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten in den Kalkkögeln seien an dieser Stelle die Besteigung der Großen Ochsenwand (2.700 m) oder die der daneben liegenden Riepenwand (2.774 m) erwähnt.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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