Pfeishütte

1.922 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

2. Juni bis Anfang Oktober. Je nach Wetter eine Woche früher oder später geöffnet/geschlossen. Telefonische Nachfrage bei den Wirtsleuten.

Mobil

+43 664 91 48 434 (im Tal)

Telefon

+43 720 316596

Homepage

www.pfeishuette.at

Betreiber/In

Veronika & Michael Kirchmayer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
37 Zimmerbetten 37 Schlafplätze 1 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Spielplatz
  • Winterraum
  • Winterraum beheizt
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Berggipfel wie Pfeisspitz, Rumer Spitze, Stempeljochspitze oder Bachofenspitze umringen die urige Pfeishütte (1.922 m). Die Hütte liegt am Ende des Samertales inmitten des südlichen Karwendels und oberhalb von Innsbruck. Sie fällt in die Kategorie klein, fein und gemütlich. Die Hütte zieht Menschen an, die Gipfeltouren und Überschreitungen im Karwendel an. Mountainbiker begeistern sich für die Auffahrt durch Gleirsch- und Samertal, die zunächst leicht ist. Den davon aufgewärmten Beinen wird zum Schluss einige Standfestigkeit und Durchhaltevermögen abverlangt.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Innsbruck aus ist die Pfeishütte am flottesten zu erreichen. Von der Hungerburgbahn aus dem Zentrum der Stadt wechselt man in die Nordkettenbahn und steigt über die Station Seegrube ohne nennenswerte Anstrengungen zum Hafelekar und auf 2.256 m auf. Der Ausblick von der Bergstation auf Innsbruck hinab und auf den, der Nordkette gegenüberliegende Patscherkofel, ist einfach majestätisch.

Auf dem Weg Nr. 219, dem „Goetheweg“, geht es dann Richtung Hütte. Ein breiter Weg führt zur Mühlkarscharte. Dort kann ein letzter Blick auf Innsbruck geworfen werden. Nun geht es ins Mühlkar. Unterhalb der Mandlspitze, vorbei am Zugspitz-Blick führt der Weg bergan zur Mandlscharte. Von der Scharte steigen wir abwärts in die Pfeis und zur gleichnamigen Hütte.

Gehzeit: 2:15 h

Höhenmeter: 220 m

Alternative Routen
Von Absam und dem Beginn des Halltales (3:30 h); von Talstation Nordkettenbahn/Hungerburg über Vintlalm und Kreuzjöchl (3:45 h); von Innsbruck/Hungerburg über Arzler Scharte (4:10 h); von Scharnitz (zwischen Seefeld und Mittenwald) durch das Gleirsch- und Samertal (zu Fuß 5 h; mit dem Mountainbike 2 bis 2:30 h);

Leben auf der Hütte

Die Wirtsleute Veronika, „a bayerisches Madl“, und Michael Kirchmayer, „a echter Tiroler“, verwöhnen ihre Gäste mit bayrischen Schmankerln wie Weißwürsten und Tiroler Spezialitäten. Sie haben sich gute Hausmannskost zu fairen Preisen auf die Fahne geheftet. Bis 17 Uhr kann man sich durch die Tageskarte futtern. Ab 18 Uhr kommt die Halbpension - frei kombinierbares dreigängiges Menü - auf den Tisch. Die Hauptspeise ist entweder ein Fleisch- oder Nudelgericht, ein Bergsteigeressen oder vegetarisch. Ab 20 Uhr ist die Küche so gut wie zu.

Auf der südseitig gelegenen Terrasse finden 100 Gäste im Freien Platz. Drinnen verteilen sie sich auf drei räumlich getrennte Gaststuben mit Holzvertäfelungen aus dem Jahr 1927. Gemütlicher geht es schon gar nicht mehr.

37 Zimmerschlafplätze sind über 2-er, 3-er, 4-er, 6-er und 8-er Zimmer verteilt. 37 Lagerplätze, verteilt auf drei Lager (11er- 12er-, und 14er-Lager) sind unter dem 85-jährigen Dachstuhl untergebracht. In zwei Lagern gibt es Kuschelplätze in 2er- und 4er- Kojen, die durch Vorhänge voneinander abgetrennt sind. Hunde mitzubringen ist erlaubt. Deren Übernachtung aber nur nach Voranmeldung möglich.

Gut zu wissen

Eine Photovoltaikanlage am Dach der Hütte sorgt für die Energie aus Sonnenlicht und schönem Wetter. Ein Notstrom-Aggregat federt die Stromversorgung während Schlechtwetter-Phasen ab. Das Trinkwasser kommt aus zwei verschiedenen Quellen oberhalb der Hütte und wird über eine UV- Desinfektionsanlage aufbereitet. In der Hütte ist die Trinkwasser-Entnahme eingeschränkt. Vor der Hütte ist sie uneingeschränkt zugänglich.

Im Untergeschoß sind die Waschräume untergebracht. Von Warmduschern wird ein kleiner Unkostenbeitrag für diese Wasserqualität erhoben. Handyempfang besteht. Es gibt auch ein Hüttentelefon. Bezahlen mit EC-Karte möglich, mit Kreditkarten nicht. Für kleine Gäste gibt es eine Spielplatz vor der Hütte.

Touren und Hütten in der Umgebung

In der unmittelbaren Nachbarschaft liegen folgende Hütten: Arzler Alm (1.067 m), Möselalm (1.262 m), Thaurer Alm (1.464 m), Rumer Alm (1.243 m) und Vintl Alm (1.587 m; alle in 2 bis 2:30 h erreichbar); weiters das Hallerangerhaus (1.768 m, 3 - 4 h); Bettelwurfhütte (2.007 m, 3 - 4 h); Höttingeralm (1.487 m, 4 h) und Solsteinhaus (1.805 m, 7 h).

Gipfelbesteigungen von der Pfeishütte aus: Thaurer Joch Spitze (2.306 m, 2 h); Pfeiserspitze (2.347 m, 2 h); Rumer Spitze (2.454 m, 2:30 h); Stempeljochspitze (2.529 m, 2 h); Kaskarspitze (2.580 m, 2:30 h); Gleirschtaler Brandjoch (2.374 m, 2:30 h); Hintere Bachofenspitze (2.668 m, 3 h); Sonntagkarspitze (2.575 m, 3 h); Östliche Praxmarerkarspitze (2.638 m, 4 h).

Anfahrt

Von Osten und Westen
Über die A12 Inntal-Autobahn bis Innsbruck West, die Stadt zur Hungerburg-Höhenstraße und zur Talstation der Nordkettenbahn nehmen. Wobei man sich die Hungerburgbahn-Fahrt aus dem Zentrum Innsbrucks wirklich nicht entgehen lassen sollte. 

Von Scharnitz
Wird von Innsbruck und dem Westen aus über die A12 oder der B171 angesteuert. Bei Zirl geht es auf der B177, die Seefelder Straße, nach Seefeld und über Gießenbach nach Scharnitz.

Darüber hinaus ist über die A12 und der Abfahrt Hall Mitte Absam und das Halltal zu erreichen.

Parkplatz

Sowohl in Innsbruck als auch in Absam und Scharnitz stehen ausreichend - und kostenpflichtige - Parkplätze zur Verfügung.

Die Gemeinde Scharnitz bietet Karwendeltäler-Besuchern insgesamt fünf Parkplätze - kostenpflichtig sind die Plätze Ried, Länd, Schraffelbrücke und Mühlberg; Eppzirl ist gratis - an. 

Für die Pfeishütten-Tour von Hall/Absam zum Parkplatz Halltal-Eingang.

Öffentliche Verkehrsmittel

Innsbruck ist mit den Zügen der ÖBB, der Deutschen Bahn und der Italienischen Staatsbahnen gut zu erreichen. Aus München, Salzburg, Bregenz, Wien, Brixen, Bozen, etc. fahren die Züge. Aus München können Pfeishütten-Eroberer über Murnau, Garmisch-Partenkirchen, Mittenwald und Seefeld anreisen.

Aus dem Zentrum Innsbruck geht es dann mit der, von der Architektin Zaha Hadid gestalteten Hungerburgbahn zur Nordkettenbahn. Mit dieser über die Station Seegrube auf das Hafelekar.

Für den Zustieg über das Gleirsch- und Samertal zur Pfeishütte ist die Anreise von München über Garmisch-Partenkirchen und von Innsbruck über Seefeld zum Bahnhof Scharnitz möglich. In ausgewählte Zügen auf dieser Strecke besteht die Möglichkeit Mountainbikes zu transportieren.

Die Nördlinger Hütte (2.238 m) steht oberhalb von Seefeld in Tirol auf einem Grat der zur Reither Spitze führt. Sie ist die höchstgelegene Schutzhütte im gesamten Karwendel. Ihr exponierter Platz verschafft Gästen eine beeindruckende Aussicht auf das Wettersteingebirge, die Stubaier Alpen und das Inntal. Die Hütte ist von der Bergstation Härmelekopfbahn in relativ kurzer Zeit und ohne besonderen Schwierigkeiten zu erreichen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Obere Soiernhaus steht 80 km von München entfernt im bayerischen Teil des Karwendel. Von der Hütte aus hat man einen wundervollen Blick auf den Soiernkessel, zur Benediktenwand und die Soiernseen, die nur fünf Gehminuten bergab liegen. Um 1866 ließ Ludwig II. am Ufer der türkis-blauen Seen das ursprüngliche Soiernhaus errichten, das er während seiner Jagdausflüge bewohnte. Angeblich soll der König des Nächtens mit einem Drachenboot auf den Seen gefahren sein und geplant haben, Richard Wagners Rheingold vor der malerischen Kulisse aufzuführen. Das heutige Obere Soiernhaus ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober voll bewirtschaftet und bietet im Matratzenlager Platz für 60 Besucher, die sich vorwiegend auf Wanderer, Bergsteiger und Mountainbiker aufteilen.  
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Kellerjochhütte (2.237 m) steht auf dem Kellerjoch in den Tuxer Alpen im Tiroler Unterinntal. Das, auch Kellner genannte Joch ist ein klassischer Aussichtsberg und die Hütte dessen Loge. Das Kellerjoch eröffnet eine Weitwinkel-Perspektive und lässt weit in das Inn- und das Zillertal, in das Karwendel, Rofan, in die Tuxer-, Zillertaler-, Stubaier bis zu den Kitzbüheler Alpen blicken. Auf dem Gipfel des Kellerjochs steht statt eines einfachen Kreuzes eine Kapelle. Das Kellerjoch ist einer der beliebtesten Tiroler Wanderberge im Sommer.  Die Kellerjochhütte hat einen spektakulären Platz der uneingeschränkte Sicht ermöglicht. Dieser setzt sie aber auch ebenso uneingeschränkt Sonne, Wind und Wetterlage aus. Die Hütte wird von Pfingsten bis Oktober bewirtschaftet. Sie lädt zum Schauen, zum gut Essen und zu Genusstouren mit oder ohne Skiern ein.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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