Westfalenhaus

2.273 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Sommer: Mitte Juni bis Ende September bzw. Mitte Oktober.

Winter: Anfang Februar bis Anfang Mai (siehe aktuelle Informationen).

Mobil

+43 664 788 08 75

Homepage

http://www.westfalenhaus.at

Betreiber/In

Rinaldo De Biasio

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
30 Zimmerbetten 25 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Das Tiroler Westfalenhaus (2.273 m) liegt in den Stubaier Alpen, oberhalb des Sellrain- und des Lüsenstales. Die Hütte ist ein beliebter Stützpunkt für Besteigungen umliegender Dreitausender, wie etwa des Lüsener Fernerkogels oder der Lüsener Spitze. Sie ist auch Etappenziel von Mehrtageswanderungen durch diese Region der Österreichischen Zentralalpen.

Die relativ leichten Zustiege aus dem Lüsenstal von Praxmar und Lüsens sind auch für Familien zu schaffen. Im Spätwinter und im zeitigen Frühjahr ist das Westfalenhaus Ziel vieler Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Deshalb ist das Haus auch ab Februar geöffnet.

Kürzester Weg zur Hütte

Der kürzeste Aufstieg beginnt im Lüsenstal, rund 25 km südwestlich von Innsbruck. Um dorthin zu gelangen, fährt man mit dem Auto von Innsbruck bis Kematen, fährt dort ab, das Sellraintal auf der L13 in Richtung bis Gries im Sellrain. In dem Ort zweigt man auf die L234 nach Praxmar und Lüsens ab. Von den zerstreuten Häusern Lüsens - gehört wie Praxmar zum Gemeindegebiet St. Sigmund im Sellrain - starten Wanderer und Skitourengeher  auf 1.639 m und auf den Sommerwegen in Richtung Westfalenhaus (gut beschildert).

Für Skitouren und Schneeschuh-Wanderungen gibt es einen, in Lüsens beginnenden, eigens ausgeschilderten Winterweg, der rund 30 min länger dauert.

Gehzeit: 2 - 2:30 h

Höhenmeter: 639 m

Alternative Zustiege
Von der Rotte Praxmar (1.669 m, 3 h). 

Leben auf der Hütte

Das Westfalenhaus wurde 2009/2010 generalsaniert und ist jetzt eine sehr zu einer modernen, alpinen Gastwirtschaft, die nichts von ihrem originalen Hüttencharme verloren hat, ausgebaut. In den hellen Gaststuben und bei Schönwetter auf der Terrasse, kann man Besucher aus einem vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot wählen. Sehr beliebter Hüttengenuß ist der Kaiserschmarren mit selbstgemachtem Preiselbeerkompott, dekoriert mit Orangenzesten.

Nächtigungsgästen empfiehlt Hüttenwirt Rinaldo De Biasio die Buchung von Halbpension. Morgens erwartet er sie mit einem Frühstücksbuffet, bestückt mit Butter, Marmeladen, Wurst und Schinken, Käse, Brot, Müsli, Kaffee, Kakao sowie einer großen Auswahl an Tees. Für unterwegs gibt Rinaldo einen wohltuenden Marsch-Tee mit. Abends serviert er ein dreitägiges Menü mit heißer Suppe, einem Hauptgericht (so viel Nachschlag wie man will), knackigem Salat und einem Dessert.

Gut zu wissen

Die Zimmer und Nachtlager bitte telefonisch reservieren. Warmwasser-Duschen stehen kostenpflichtig zur Verfügung. Biasio bietet Gepäcktransport per Materialseilbahn an. Die Hütte verfügt über einen großen Trockenraum, ausgestattet mit Fußbodenheizung und Schuhtrockner. Das Mitbringen von Hunden ist erlaubt. Der Handy-Empfang wird als gut eingestuft. Bezahlt wird bar.

Der Winterraum des Westfalenhauses ist immer offen und bietet sechs Personen Platz. Darin findet sich ein beheizbarer Ofen. Holz dafür steht zur freien Entnahme bereit. Kaltes Trinkwasser gibt es in unmittelbarer Nähe. Geschirr und Besteck sind vorhanden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Winnebachseehütte (2.372 m, 3:30 h). Weitere Nachbar-Hütten: Pforzheimer Hütte (2.308 m, 4:30 h); Amberger Hütte (2.135 m; 5:30 h) und Franz-Senn-Hütte (2.147 m, 6 h).

Dreitausender-Besteigungen: Schöntalspitze (3.008 m, 2:30 h); Längentaler Weißer Kogel (3.218 m, 3 h); Vordere Grubenwand (3.165 m, 3:30 h); Winnebacher Weißkogel (3.185 m, 3 h); Hoher Seeblaskogel (3.235 m, 3:30 h); Lüsener Fernerkogel (3.299 m, 6 h); Lüsener Spitze (3.230 m, 6 h). 

Anfahrt

Über die Arlberg Schnellstraße und Inntal-Autobahn A12 bis zur Ausfahrt Ötztal oder von Innsbruck auf der A12 kommend bei Kematen/Unterperfuss die Autobahn verlassen.

Im Ötztal bei Ötz Richtung Kühtai und über St. Sigmund bis Gries im Sellrain fahren. Aus dem Nordosten das Sellraintal von Kematen, Unter- über Oberperfuss nach Gries durchqueren. Dort nach Juifenau, Praxmar und Lüsens abzweigen.

Parkplatz

Alpengasthof Lüsens (1.634 m): gebührenpflichtig. Kosten: 3 Euro. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Vorarlberg, von Italien über den Brenner oder aus München und Salzburg über Kufstein und Wörgl mit den Zug kommend, ist Innsbruck die Endstation der Bahnreise. Umstieg in den Postbus Nr. 4166, der vom Innsbrucker Bahnhof in Richtung Kühtai im Sellraintal fährt. Über Gries im Sellrain nach Praxmar und dort an der Abzweigung Lüsens aussteigen.

Nördlich über Gries im Sulztal in den Stubaier Alpen in Tirol gelegen, genießt man auf dieser Hütte, an die sich ein kristallklarer Bergsee schmiegt, den Ausblick auf die grandiose Bergwelt und auf einen imposanten Wasserfall. Die Hütte ist Ziel- und Stützpunkt von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern, die die umliegenden Gipfel, darunter neun Dreitausender, oder den Adlerweg, in Angriff nehmen. Spektakulär ist auch der Gletscher-Panorama-Marsch von Gries über die Winnebachseehütte, das Zwieselbachjoch, die Guben-Schweinfurter Hütte und weiter nach Niederthai. Mitunter „verirren“ sich auch Mountainbiker auf die Hütte, die sich nicht nur bis hierher mühen, sondern auch noch weiter bis zum Seblaskogel, um danach eine waghalsige Abfahrt zu genießen. Der hütteneigene Klettergarten Kleinkanada wurde von erfahrenen Bergführern eingerichtet und bietet Routen bis zum 6. Schwierigkeitsgrad. Der markante Felsriegel ist keine zehn Gehminuten entfernt und eignet sich auch für Anfänger und Familien. Für Kleinkinder ist der Klettergarten, da der Ausgangsstandplatz etwas abschüssig ist, weniger geeignet.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Sesvennahütte (2.262 m)

Umgeben von prächtigen Almwiesen liegt die Sesvennahütte (2.262 m) zwischen dem Vinschgau und dem Engadin über dem Talschluss des Schlinigtals. Und da liegt sie gut, denn von hier aus lassen sich im Sommer wie im Winter einmalig schöne Touren unternehmen. Mountainbiker machen hier gerne während einer Alpenüberquerung Rast. Der Stützpunkt liegt u.a. auf der Joe- und der Albrecht-Route, die beide in Bayern beginnen und am Gardasee enden. Eine phantastische Wandertour führt auf die Plantapatschütte, danach vorbei an den Pfaffenseen auf 2.222 m und weiter bis zum Gipfelkreuz des Watles (2.555 m), von dem aus man einen grandiosen Rundumblick genießt. Von hier aus geht’s in 1:30 h zurück zur Hütte (Gehzeit insgesamt: 5:30 h). Nicht weit von der Hütte und bereits auf Schweizer Gebiet findet sich eine besondere Attraktion: der steinige Weg durch die wildromantische Uinaschlucht. Für Skitourengeher eignet sich die Sesvennascharte (2.819 m) besonders gut als Einstieg. Von ihr aus zweigen sämtliche Touren in den westlichen Teil der Region ab, die auch für Schneeschuhwanderer sehr interessant sind.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Langtalereckhütte (2.450 m), auch unter dem Namen Karlsruher Hütte bekannt, erreicht man vom Tiroler Obergurgl. Dabei geht man auf einem sehr einfachen, familienfreundlichen Wanderweg, der auch mit dem Mountainbike befahrbar ist. Oben angekommen, wird man mit einem wunderbaren Blick über den Gurgler Gletscher belohnt. Die Hütte hat auch im Frühling für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer geöffnet. Von der Langtalereckhütte bietet sich der Aufstieg auf einen der umliegenden Dreitausender an, wie z.B. auf den Hochebenkamm, den Hangerer Eisseekogel oder die Langtalerjochspitze.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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