15.500 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Anzeige
Tourentipps

Die 20 beliebtesten Touren 2017

• 18. Dezember 2017

Wir haben uns angesehen, welche Touren ihr im letzten Jahr auf Bergwelten.com am öftesten aufgerufen habt – und präsentieren euch hier die Ergebnisse. Ihr habt alles richtig gemacht, denn es sind sämtliche Länder aus dem Alpenraum in euren Favoriten 2017 vertreten.

Wandern am Aussichtsberg Pilatus bei Luzern in der Schweiz
Foto: Philipp Horak
Platz 10: Wandern am Aussichtsberg Pilatus bei Luzern in der Schweiz
Anzeige

Platz 20: Schober

Salzkammergut-Berge / Salzburg / Österreich

Anspruchsvolle Bergtour auf den Hausberg von Fuschl: Über die Ruine Wartenfels auf den Gipfel des Schobers (1.328 m). Im Gipfelbereich warten einige seilversicherte Passagen, dafür entlohnt der höchste Punkt mit einem spektakulären Blick über die Seen des Salzkamerguts. In einer Runde geht es über den Frauenkopf zurück zum Ausgangspunkt.


Platz 19: Sölktal

Schladminger Tauern / Steiermark / Österreich

Familienfreundliche Wanderung im Kleinsölktal: Von der Breitlahnhütte auf einem breiten Almweg entlang des Kleinsölk-Bachs zum Schwarzensee und etwas steiler hinauf zu den Putzental Almen. Auf der anderen Uferseite des Sees wandert man zurück zur Breitlahnhütte.


Platz 18: Passerschlucht

Sarntaler Alpen / Südtirol / Italien

Durch die beeindruckende Passerschlucht zwischen St. Leonhard und Moos: Auf Brücken und Stegen durchwandert man die interessante Tier- und Pflanzenwelt des Passeiertals, ehe man entlang des linken Passerufers bis nach Moos gelangt.


Platz 17: Bergdoktor-Wanderung

Kitzbüheler Alpen / Tirol / Österreich

Gemütliche Rundwanderung auf den Spuren des Bergdoktors: Aus Ellmau zum Film-Gasthof – der tatsächlich nicht „Wilder Kaiser“, sondern „Gasthof Föhrenhof“ heißt – und in einer großen Runde, der „Bergdoktorrunde“, über Going zurück zum Ausgangspunkt. Man passiert dabei immer wieder Drehorte der Fernsehsendung, unter anderem die Bergdoktor-Praxis.


Platz 16: Rund um die Drei Zinnen

Dolomiten / Südtirol - Venetien / Italien

Klassikerrunde um das weltberühmte Dreigestirn im Pustertal: Die Umrundung der Drei Zinnen erfolgt auf gut markierten Wegen und führt über das Rifugio Lavaredo, den Paternsattel und die Drei-Zinnen-Hütte in einer Runde zurück zum Ausgangspunkt am Rifugio Auronzo.

Lavaredo-, Drei-Zinnen- und Auronzo-Hütte im Detail:

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 15: Naturschutzgebiet Vilsalpsee

Allgäuer Alpen / Tirol / Österreich

Vom Vilsalpsee am Ufer entlang bis zur Unteren Traualpe, weiter über die Obere Traualpe und am Westufer des Traualpsees entlang bis zur Landsberger Hütte (1.805 m) an der mächtigen Nordostflanke der Lachenspitze. Herrliche Wanderung im Naturschutzgebiet Vilsalpsee!

Die Landsberger Hütte im Detail:


Platz 14: Kahlenberg

Wien / Österreich

Von der Endstation der Straßenbahnlinie D in Nußdorf wandert man zunächst entlang des Beethovengangs am Schreiberbach bis zum Heiligenstädter Friedhof und von dort weiter durch die Weingärten bis zur Höhenstraße. Über die Sulzwiese erreicht man schließlich den Kahlenberg mit der Stefaniewarte – und einem spektakulären Blick über Wien.


Platz 13: Schrecksee

Allgäuer Alpen / Bayern / Deutschland

Zu einem der schönsten Bergseen der Alpen: Vom Parkplatz bei Hinterstein durch alpines und teilweise drahtseilversichertes Gelände zum Schrecksee, dem einzigen Alpensee mit einer echten Insel. Kleinere Variationsmöglichkeiten sorgen für Abwechslung beim Rückweg.


Platz 12: Triglav

Soča-Tal / Slowenien

Konditionell fordernde Bergtour auf den höchsten Berg Sloweniens: Der Zustieg aus Trenta ist lang, technisch jedoch weitgehend leicht. Einzig im exponierten Gipfelbereich ist Trittsicherheit gefragt. Steht man erst einmal am höchsten Punkt des Triglavs (2.864 m), entlohnt der Blick über die Gipfelwelt der Julischen Alpen und den Triglav-Nationalpark für die Mühen des Aufstiegs.


Platz 11: Verdonschlucht

Alpes-de-Haute-Provence / Frankreich

Auch Frankreich ist unter euren meistgeklickten Touren vertreten – und zwar mit der Begehung des „Sentier Martel“ durch die Verdonschlucht. Zunächst wandert man in steilen Serpentinen von der Schutzhütte La Maline hinab zum Ufer und in weiterer Folge 15 Kilometer flussaufwärts. Die Bewährungsprobe wartet mit der steilen Felskluft La Bréche d’Imbert, die über 200 Eisenstufen bewältigt werden will. Bald verengt sich die Schlucht zum Couloir Samson, es folgt die Durchquerung zweier Tunnel – dann ist mit dem Parkplatz Point Sublime das Ziel der Tour erreicht.


Platz 10: Pilatus Kulm

Emmentaler Alpen / Obwalden / Schweiz

Die Schweiz ist mit einer Tour zum Pilatus Kulm vertreten. Von der Talstation wandert man entlang der steilsten Zahnradbahn der Welt und in weiterer Folge durch den Langenschwandwald hinauf bis zur Mittelstation Ämsigen. Vorbei an den geheimnisvollen Chilchsteinen geht es schließlich zum Pilatus Kulm auf 2.106 m.


Platz 9: Höllbachtal

Bayerischer Wald / Bayern / Deutschland

Ausgedehnte Erkundungstour im Bayerischen Wald: Von der aussichtsreichen Burgruine Brennberg ins Naturschutzgebiet Höllbachtal, das dunkel und unheimlich anmutet. Wildes Wasser, bedrohliche Felskolosse, verwitterte Felsburgen – der Streifzug verspricht ein einzigartiges Naturerlebnis im Landkreis Regensburg.


Platz 8: Großer Widderstein

Allgäuer Alpen / Vorarlberg

Der Widderstein, eine unverwechselbare Gestalt im Kleinwalsertal: Seine Umrundung nimmt ihren Ausgang am Hotel Adler, in weiterer Folge warten die Traversierung der östlichen Ausläufer des Großen Widdersteins, die Obere Gemstelhütte und eine stellenweise seilversicherte Klamm. Über die Bärgunt-Hütte und den Hochalppass geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Die Bärgunt-Hütte im Detail:


Platz 7: Königssee

Berchtesgadener Alpen / Bayern / Deutschland

Lohnende Wanderung in Verbindung mit einer Schifffahrt über den Königssee nach St. Bartholomä: Durch Wald und über einen unmarkierten Steig im unwegsamen Gelände erreicht man die Eiskapelle auf 834 m am Fuße der Watzmann-Ostwand mit schönen Blicken in die umliegende Gipfelwelt der Berchtesgadener Alpen.


Platz 6: Lisengrat

Appenzeller Alpen / Appenzell Innerrhoden / Schweiz

Die Höhenwanderung am spektakulären Lisengrat stellt eine Rundtour der Extraklasse dar: Den Auftakt bildet eine Seilbahnfahrt von Wasserauen nach Ebenalp, ehe man über Schäfler und Säntis (2.504 m), den höchsten Gipfel des Alpsteinmassivs, bis zum Rotsteinpass wandert. Der Rückweg erfolgt wahlweise über den Seealpsee oder die Alpen Gross- und Kleinhütten zu den Wasserauen.


Platz 5: 1.000-Stufen-Schlucht

Ötztaler Alpen / Südtirol / Italien

Durch die 1.000-Stufen-Schlucht von Giggelberg nach Unterstell: Von der Bergstation der Texelbahn in Partschins entlang des Meraner Höhenwegs und durch zwei beeindruckende Schluchten im Brunnen- und Lahnbach-Tal. Vorbei am Linthof geht es dann weiter bis zur Bergstation der Seilbahn Unterstell-Naturns, die einen zurück hinunter ins Tal nach Kompatsch bringt. Übrigens: Die 1.000-Stufen-Schlucht bringt es „nur“ auf 989 Stufen.


Platz 4: Drachenschlucht

Thüringen / Deutschland

Kurze Wanderung durch eines der spannendsten Geodenkmäler Thüringens: Von Mariental (Bad Liebenstein) vorbei an herrlichen Villen bis zur Drachenschlucht, einer gut 200 m langen Klamm mit fantastischen Felsformationen, tosendem Wasser unter den Füßen und glitzernden Wassertröpfchen an bemoosten Felsen.


Platz 3: Partnachklamm

Wettersteingebirge / Bayern / Deutschland

Familienfreundliche Rundwanderung durch die imposante Naturlandschaft der Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen: Auf rund 800 Metern hat sich der Wildbach Partnach hier ein Bett in den Fels gegraben und die Landschaft in eine der schönsten Klammen des Alpenraums verwandelt. Es warten Stege, Tunnel und Galerien entlang der Klammwanderung, stets gut gesichert und inklusive Garantie auf atemberaubende Tiefblicke.


Platz 2: Wallberg

Bayerische Voralpen / Bayern / Deutschland

Platz zwei gebührt dem wohl bekanntesten Berg am Tegernsee, dem Wallberg (1.722 m). Er thront am Südufer des Sees, an seinem Fuße liegt die Ortschaft Rottach-Egern. Auf den Gipfel gelangt man über die Wallbergmoosalm – oder ganz bequem mit der Seilbahn. Einkehren kann man im Panorama-Restaurant an der Bergstation oder im Wallberghaus, das knapp unterhalb des Gipfels liegt.

Das Wallberghaus im Detail:


Platz 1: Nebelhorn

Allgäuer Alpen / Bayern / Deutschland

Auch der erste Platz gebührt der bayerischen Bergwelt: Die meistgeklickte Tour des letzten Jahres führt aufs Nebelhorn (2.224 m) in den Allgäuer Alpen, in weiterer Folge zu den stillen Ufern des Seealpsees und hinein ins Oytal. In einer Runde geht es entlang kristallklarer Gebirgsbäche zurück nach Oberstdorf.

Mehr zum Thema

Bergwelten entdecken