Landsberger Hütte

1.810 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Von Pfingsten bis Mitte Oktober.

Telefon

+43 5675 6282

Homepage

http://www.landsbergerhuette.at/

Betreiber/In

Reinhard Frühholz

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
30 Zimmerbetten 80 Schlafplätze 16 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Landsberger Hütte (1.810 m) liegt in den Allgäuer Alpen in Tirol direkt unter der Nordwand der Lachenspitze (2.130 m), die auch ein beliebtes, in rund einer Stunde erreichbares, Wanderziel ist. Weitere Touren in der Umgebung führen beispielsweise auf die Steinkarspitze (2.067 m), die Rote Spitze (2.130 m) oder den Schochen (2.069 m) – alle drei Gipfel sind von der Hütte aus in nur einer Stunde Gehzeit zu erklimmen. Die Landsberger Hütte ist ein Etappenziel des Adlerwegs, der durch ganz Tirol führt.

Die Lachenspitze gilt zudem als Top-Terrain für Kletterer – den Einstieg zu einem 2009 eröffneten Klettersteig erreicht man von der Hütte aus in rund 20 min. Der Steig (Schwierigkeitsgrad C) ist bestens mit 500 m Stahldrahtseil und zahlreichen Trittstufen ausgestattet, die Kletterzeit beträgt ca. zwei Stunden. Im Winter eignet sich die Gegend rund um die nur in den warmen Monaten bewirtschaftete Hütte gut für Skitouren. Die Landsberger Hütte bietet zahlreiche Betten und Lager zum Übernachten – Reservierungen werden telefonisch angenommen.

Kürzester Weg zur Hütte

Ins Tannheimer Tal gelangt man von Norden per Autobahn über Ulm, Kempten und Oy (Ausfahrt Oberjoch, keine Vignettenpflicht). Von Italien oder Salzburg aus über Reutte und Weißenbach. Der kürzeste Zustieg erfolgt von Tannheim/Vilsalpsee (1.168 m) aus (Parkgebühr). Dazu geht man am linken Ufer des Sees entlang bis zum Aufstieg zur Traualpe/ Traualpsee (1.649 m) und dann auf dem gut ausgebauten Weg den See entlang bis zum Aufstieg zum Kamm und zur Landsberger Hütte (gesicherter, felsiger Weg).

Gehzeit: 1:30 - 2 h 

Höhenmeter: 642 m

Alternative Routen
Von Tannheim – Sessellift Neunerköpfl (1.864 m, ca. 2 h Gehzeit, über die Strindenscharte); vom Haldensee aus (3 h); von Rauth (4 h).

Leben auf der Hütte

Die 1929 erbaute Landsberger Hütte ist nur in den warmen Monaten bewirtschaftet, in dieser Zeit stehen Besuchern zahlreiche Betten und 80 Materatzenlager zur Verfügung – es kann in der Hochsaison durchaus Trubel herrschen. Pächter Reinhard Frühholz und sein Team verwöhnen mit Tiroler Gerichten. Vom Gastgarten aus hat man eine herrliche Aussicht auf den nahen Traualpsee.

Gut zu wissen

Warme Dusche im Nebengebäude, kleiner Trockenraum.  Schlafplätze sollten frühzeitig telefonisch oder per Fax reserviert werden. Für den Winterraum mit AV-Schloss ist ein Schlüssel erforderlich. Handy-Empfang gegeben, nur Barzahlung möglich. Hüttenaufenthalte mit Hunden bitte im Vorfeld klären, Gepäcktransport dank einer Materialseilbahn möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Haldenseehaus in 1.150 m, das in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m, 5 h).

Gipfelbesteigungen und Touren: Rote Spitze (2.130 m, 1 h Gehzeit); Steinkarspitze (2.067 m, 1 h); Lachenspitze (2.130 m, 1 h); Schochen (2.069 m, 1 h); Lailachspitze (2.276 m, 2:30 h).

Anfahrt

Über Reutte oder Sonthofen (D) ins Tannheimertal. In Tannheim nach Süden in das Vilsalptal abzweigen und bis zum Vilsalpsee fahren.

Parkplatz

Vilsalpsee, Zufahrt nur von über Nacht von 17 - 10 Uhr möglich.

Die Fiderepasshütte (2.070 m) steht in den Allgäuer Alpen, südwestlich von Oberstdorf, dem Kleinwalstertal im Westen sowie Rappenalp- und Stillachtal im Osten. Die Hütte ist von Riezlern im Kleinwalsertal mit der Kanzelwandbahn und aus dem Stillachtal mit der Fellhornbahn erreichbar.  Sie ist ein idealer Ausgangspunkt, um über den Mindelheimer Steig, einem versicherten Klettersteig, zur Mindelheimer Hütte zu gehen. Wanderer, die die Allgäuer Alpen durchqueren und vom Kleinwalser- in das Stillach- und Rappenalptal oder umgekehrt marschieren, kehren auf der Hütte ein. Hochgehrenspitze und Oberstdorfer Hammerspitze sind von der Fiderepasshütte in Angriff zu nehmen. Tagesausflügler und Familien mit Kindern steigen zur Hütte auf, um Blicke auf die Schafalpenköpfe, ins Warmatsgundtal sowie auf die Oberstdorfer Berge zu genießen.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Bad Kissinger Hütte (1.788 m) liegt spektakulär am Südwesthang des Aggensteins in den Allgäuer Alpen (Tirol) und nur einen Steinwurf von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt. Spektakulär auch die Aussicht, die sich von ihrer Sonnenterrasse auf das Tannheimer Tal und umliegende Berggipfel sowie – auf der anderen Seite – auf das Allgäuer Seenland bietet. Der Aggenstein ist ein erstklassiges Revier für Kletterer und bietet einige schöne Touren (Südwandplatten, diverse Grate). Ein Kletterfelsen befindet sich auch gleich vor der Hütte. Der Tannheimer Höhenweg ist gut erreichbar. Der einfachste Aufstieg zur Hütte ist auch für Familien geeignet. Bergwanderer und Tagesausflügler werden mit deftigen Jausen und Suppen verköstigt.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Reintalangerhütte steht am wohl idyllischten Flecken im Wettersteingebirge in Bayern. Im Reintal, umringt von Gipfel, Felswänden und -flanken, nahe Garmisch-Partenkirchen. Nahe der gewohnten Zivilisation. In einer Naturarena, die diese Zivilisation in eine Ferne rückt, so als ob man irgendwo in Alaska befände. Die Zugspitze ragt zwar westlich des Reintales in den bayerischen und Tiroler Himmel. Aber sowohl Nord als auch Süd steigt das Reintal in Gipfel und Grate auf, die einen fast zu einem längeren Aufenthalt auf der Hütte "zwingen".  Und alle - Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker, Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher, Schneeschuhwander - finden oder sollten sie irgendwann in ihrem bewegten Leben in das Reintal finden. Der Weg durch die Partnachklamm in den Talschluß des Reintals zur Hütte ist einfach und für Familien gangbar, vorausgesetzt die Kinder haben Freude an einem etwas längeren "Spaziergang".  Die Hütte auf einer Waldlichtung am Ende des Reintals wurde 1912 gebaut – gleich daneben befindet sich die alte Reintalangerhütte aus dem Jahr 1883, die heute Skitourengehern als Winterlager dient. Die Nutzung der Alm ist seit 1485 nachweisbar. Ganz in der Nähe des Hauses entspringt die Partnach, die dann wild und ungezähmt auf dem Tal hinaus nach Partenkirchen stürmt. 
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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