Blick von der Nordkette über die Landeshauptstadt Innsbruck
Foto: Christina Schwann, ökoalpin
Tipps für Wander-, Berg- und Klettertouren

Ein Sommer in Tirol

Magazin • 15. Juli 2019

Das Bundesland Tirol bietet eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt und mindestens ebenso viele Möglichkeiten, diese zu Fuß, mit dem Bike, am Seil hängend oder durch Wasser watend zu erkunden. Autor Simon Schöpf hat im aktuellen Bergwelten-Magazin (Ausgabe August/September 2019) ein paar ausgewählte Touren zusammengefasst. Diese und weitere Empfehlungen findet ihr hier.

Bergwelten-Magazin (Ausgabe August/September 2019)
Foto: Bergwelten
Bergwelten-Magazin (Ausgabe August/September 2019)

Das aktuelle Bergwelten Magazin ist ab 18. Juli 2019 überall im Zeitschriftenhandel oder ganz bequem per Abo für Österreich,  Deutschland und die Schweiz erhältlich. 
 

Biken

Wer am Reschenpass bei Nauders weit im westlichen Teil von Nordtirol unterwegs ist, darf sich über einige lässige Mountainbiketouren freuen. Der Plamort Trail etwa ist etwas für abfahrtsorientierte Biker, die keine Angst vor Geschwindigkeit haben. Oder man versucht sich im ebenfalls anspruchsvollen Green Trail.

Ebenso ein Klassiker für Freunde des Downhills ist der Nordketten Singltrail. Auch hier nutzt man die Seilbahn, um auf den Berg zu kommen. Über den abwechslungsreichen Trail geht es dann rasant abwärts, wobei man nur wenig Zeit haben wird, die Aussicht auf Innsbruck zu genießen. 

Im Ötztal findet man den Singltrail Leiterberg, der von Hochsölden nach Lochlehen führt. Und sehr schön ist außerdem der Fleckalm-Trail in den Kitzbüheler Alpen. 

Mountainbike • Tirol

Nordkette Singletrail

Dauer
0:30 h
Anspruch
S4 sehr schwierig
Länge
3,2 km
Aufstieg
– – – –
Abstieg
930 hm
Mountainbike • Tirol

Singletrail Leiterberg

Dauer
0:30 h
Anspruch
S2 anspruchsvoll
Länge
3,8 km
Aufstieg
80 hm
Abstieg
670 hm
Mountainbike • Tirol

Fleckalm Trail

Dauer
0:20 h
Anspruch
S3 schwierig
Länge
7 km
Aufstieg
– – – –
Abstieg
950 hm

Almen- und Hüttenwanderungen 

Viel gemütlicher als beim Biken, geht es da schon auf den urigen Almen und Hütten zu. Schöne Wanderungen inklusive - schließlich will man sich die Almjause ja auch verdienen. 

Eine der schönsten und urigsten Almen ist die Falbesoner Ochsenalm im Stubaital. Auf dem Weg zur Neuen Regensburger Hütte kommt man zwar direkt an ihr vorbei, aber nur wenige wissen, dass man hier ganz ausgezeichnet mit selbstgemachten Almprodukten verköstigt wird. 

Auf der Falbesoner Ochsenalm
Die idyllische Falbesoner Ochsenalm (1.822 m) liegt auf steinigen Almwiesen im Talkessel unterhalb der Neuen Regensburger Hütte (2.286 m) im hinteren Stubaital. Allein schon ihr Anblick verrät, dass die Falbesoner Ochsenalm eine der letzten noch verbliebenen Vertreterinnen des „alten Almflairs“ ist. Klein und mit viel Holz in alpiner Umgebung erbaut, entspricht die am Falbesoner Bach gelegene Hütte dem perfekten Fotomotiv - vor allem dann, wenn die urigen Fensterchen liebevoll mit Blumen geschmückt sind. Vor der Alm laden ein paar Tische zur Einkehr ein und natürlich auch dazu, die Runde zu schauen - von den Ausläufern des Habichts (3.277 m) über die Glättespitze (3.133 m) bis hin zu den Feuersteinen (westlich 3.245 m, östlich 3.262 m) im hinteren Gschnitztal. Obwohl man beim rund eineinhalbstündigen Aufstieg ganz schön ins Schwitzen kommt, ist ein Besuch auf der Falbesoner Ochsenalm jede Anstrengung wert. Hier herrschen noch immer die Ruhe und der Charme vergangener Tage.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Auch der Weg weiter zur Neuen Regensburger Hütte lohnt sich. Vor allem, weil sich hinter der Hütte noch einmal ein wunderschönes Tal auftut. Abgesehen davon, ist die Hütte ein wichtiger Stützpunkt auf dem Stubaier Höhenweg.

Neue Regensburger Hütte
Ein Badesee auf 2.286 m mitten in den Stubaitaler Alpen in Tirol? Direkt neben der Neuen Regensburger Hütte. Gibt es das wirklich? Doch, sogar ein Boot liegt hier vor Anker. Dass der See im Sommer eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 Grad erreicht, verdankt er dem einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses, durch das er gespeist wird. Über den See ist außerdem eine Slackline gespannt. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Auch der Wasserfall, der neben der Hütte rund 300 m zur Ochsenalm hinabstürzt, garantiert ein unvergessliches Naturschauspiel. Nicht zuletzt lockt die grandiose Aussicht mit Blick über das Stubaital bis hin zur Serles (2.718 m), dem sogenannten Altar Tirols, oder zum Habicht (3.277 m). Ein kleiner Spielplatz, Hühner, Katzen und Hasen laden auch unsere kleineren Wanderfreunde herzlich ein. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Ein ergiebiges Areal für Wanderer und Kletterer, sowie ein wahres Paradies für Boulderer liegt direkt vor der Haustür.Die Neue Regensburger Hütte liegt am Stubaier Höhenweg und am Wilde-Wasser-Weg. Den Hausberg der Hütte, die Östliche Knotenspitze (3.084 m), haben geübte Alpinisten in rund 2 h bestiegen – wer es gerne gemütlicher angeht, spaziert durch das Hohe Moos oder unternimmt eine leichte Wanderung zum Falbesoner Gletschersee in 2.575 m. Nur drei Minuten von der Hütte entfernt befindet sich auch ein variantenreicher Klettergarten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Unterwegs am Stubaier Höhenweg
Gletscherschliff und wilde Wasser

Der Stubaier Höhenweg

Die Stubaier Alpen - ein faszinierender, hochalpiner Gebirgszug in den Zentralalpen. Ein weitläufiges Wegenetz mit bestens ausgestatteten Schutzhütten ermöglicht ein Eintauchen in diese fantastische Gebirgswelt. Die Auszeit vom Alltag verspricht 7 Tage Anstrengung, Schweiß und Müdigkeit - aber auch Staunen, Besinnung auf das Wesentliche, Kammeradschaft und die Freude, sich in dieser unvergleichlichen Naturkulisse bewegen zu dürfen.

In einem Seitental des Wipptales - im Navistal - befindet sich die Peeralm. Sie ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Bike erreichbar. Im Winter treffen sich hier Skitourengeher und Rodler. Die Hütte mit Almwirtschaft bietet köstliche hauseigene Produkte und das wunderbar ruhige Flair des Navistales.

Peer Alm
Hütte • Tirol

Peer Alm (1.663 m)

Die urige Peeralm liegt im hinteren Navistal und ist ein idealer Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren, Skitouren oder Schneeschuhwanderungen. Sie ist einfach zu erreichen und somit auch für Familien ein perfekt geeignetes Ausflugsziel. Von der Terrasse hat man einen herrlichen Ausblick auf die umliegende Berglandschaft. Im Winter ist die Alm vor allem für Rodler - es gibt eine hauseigene Rodelbahn - ein beliebter Einkehrort. Im Sommer bietet die Gegend zahlreiche Möglichkeiten für Bergwanderungen. Auch mit dem Mountainbike kann man hier die schöne Natur genießen.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Wer in Osttirol unterwegs ist und von Hütte zu Hütte wandern möchte, der kann dies auf dem Karnischen Höhenweg tun, wie sehr viele andere auch. Kein Wunder, ist er doch wunderschön. Aber der Lasörling-Höhenweg steht ihm um nichts nach und der Blick auf die vergletscherten Hohen Tauern ist unschlagbar. 

Zupalsee am Lasörling Höhenweg in Osttirol
Wilde Bergnatur, schmale Grate, weite Matten von Almrosen. Dazu noch: kristallklare Seen, schneeweiße Gletscher und Bilderbuchhütten. Im Lasörling Höhenweg gipfelt – so könnte man meinen – die geballte Schönheit der österreichischen Bergwelt. Wir stellen euch die 5 Etappen des Osttiroler Höhenwegs im Detail vor.

Am und im Wasser

An heißen Sommertagen tut eine Abkühlung in einem der schönen Bergseen oder in einer der zahlreichen Klammen in Tirol richtig gut. Geführte Canyoning- und Raftingtouren können bei den Tourismusverbänden gebucht werden. Wer es nicht ganz so abenteuerlich, aber dennoch imposant haben möchte, der wandert am besten in eine der beeindruckenden Klammen, wie etwa in die Kaiserklamm bei Aschau-Brandenberg.

Wandern • Tirol

Kaiserklamm

Dauer
0:30 h
Anspruch
T2 mäßig
Länge
1 km
Aufstieg
137 hm
Abstieg
120 hm

Aber auch in der Leutasch - unweit von Seefeld - findet man eine tiefe Schlucht, durch die das Wasser raucht: Die Geisterklamm.

Rund um das Thema „Wasser“ geht es aber auch am WildeWasserWeg im Stubaital, wo die Gletscherbäche im Sommer viel Wasser führen und über Kaskaden in die Tiefe fallen. 

Erfrischend, spannend und abenteuerlich ist zudem der Stuibenfall-Klettersteig bei Umhausen im Ötztal. Schon der Einstieg führt über eine Hängebrücke über den Bach und im oberen Teil klettert man neben dem Wasserfall nach oben.

Klettersteige • Tirol

Stuibenfall

Dauer
4:20 h
Anspruch
C schwierig
Länge
4,7 km
Aufstieg
415 hm
Abstieg
415 hm

Oder wie wäre es mit einem See? Der Achensee ist der größte See in Tirol. Eingebettet zwischen Rofan und Karwendel bietet er nicht nur Badespaß, sondern auch wunderschöne Wanderwege. Seilbahnen erleichtern vielfach die langen und steilen Anstiege auf die Berge.

Aussichtsreiche Höhenwege

Die zwei bekanntesten Höhenwege in direkter Umgebung der Landeshauptstadt Innsbruck sind der Zirbenweg vom Patscherkofel zum Glungezer oder umgekehrt und der Goetheweg auf der Nordkette, der von der Bergstation Hafelekar zur Pfeishütte führt. 

Ganz besonders beeindruckend ist natürlich der Blick auf Innsbruck vom Innsbrucker Klettersteig, der allerdings die komplette Klettersteigausrüstung und eine gute Kondition verlangt. 

Innsbrucker Klettersteig
In 40 Minuten vom Stadtzentrum zum Klettersteig-Einstieg? In Innsbruck ist das kein Wunschtraum, sondern Realität. Wir haben den rund 6 Kilometer langen Innsbrucker Klettersteig über den Dächern der Tiroler Landeshauptstadt getestet.

Besonders viel von Berg und Tal - und hierbei auch von der bergbäuerlichen Kultur - sieht man am 2TälerTrail in Osttirol. Eine schöne, abwechslungsreiche Wanderung durch das Defereggental bis ins Südtiroler Antholzertal.

Der Obersee am Staller Sattel
Bergbäuerliche Kulturlandschaft mit Panoramablick

2TälerTrail

Zwei Täler, seit eher verbunden durch seine Bergbauern, Schmuggler, Kirchgänger und Knappen, erreichbar über einen der schönsten Gebirgspässe der Alpen, laden ab August 2017 ein, einzutauchen in eine ebenso faszinierende wie schöne Bergbauernlandschaft mit grandiosen Ausblicken auf die Gipfel der Lasörlinggruppe, der Villgrater Berge und der Rieserfernergruppe.

Hüttenzauber 

Gemütliche Hütten, wichtige Hütten, Kletterhütten, urige Hütten, einsame Hütte, hohe Hütten... Hütten gibt es eine ganze Menge in Tirol und es ist schwierig, hier einige wenige zu empfehlen. Aber wir wollen euch die eher kleinen Hütten vorstellen, die ihr vielleicht noch weniger gut kennt, wie etwa die Steinseehütte in den Lechtaler Alpen, das Defreggerhaus in Osttirol, die Winnebachseehütte in den Stubaier Alpen oder die Rauhekopfhütte in den Ötztaler Alpen. 

Steinseehütte
Die Steinseehütte (2.061 m) liegt in den Lechtaler Alpen oberhalb von Zams im Oberinntal. Die Hütte ist umgeben von Gipfeln wie Steinkarspitze, Parzinnspitze, Schneekarlespitze, Dremelspitze, Hanauer Spitze, Bergwerkskopf, Gamspleis und Mittelkopf. Eine beachtliche alpine Gesellschaft. Es sind Gipfel, die Höhen zwischen 2.300 und 2.750 m erreichen. Mitten in dieser felsigen Gemeinschaft liegt der Steinsee, dem die Hütte ihren Namen zu verdanken hat. Rund um die Hütte wird in allen Varianten geklettert. Auf Klettersteigen, wie dem Steinsee Klettersteig. Auf über 30 Kletterrouten in mittleren und oberen Schwierigkeitsgraden an Steinkar-, Parzinn- und Schneekarlespitze. Im Klettergarten am Steinkarlepfeiler sowie Schneekarle West- und Südwand. Oder auch auf Boulder, die auf dem Weg zum Steinsee Klettersteig liegen. Und ganz besonders Kinder kommen im sogenannten Gekkoland zu intensiven Erfahrungen im Vorstiegsklettern, Bouldern und Klettersteiggehen. Burkhard Reich, Hüttenwirt auf der Steinseehütte sowie staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, ist hier die Seele des Klettergebietes. Die Seele der Hütte ist wiederum seine Frau Jutta. Sie bewirtet sowohl die kletternden als auch die wandernden Gäste, die auf dem Nordalpenweg, dem Europäischen Weiterwanderweg E4 oder dem Lechtaler Höhenweg unterwegs sind und einkehren, exzellent. So ist wird es von den Zamsern im Tal gesagt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Defreggerhaus
Hütte • Tirol

Defreggerhaus (2.962 m)

Das Defreggerhaus (2.962 m) ist eine der ältesten und höchstgelegenen Hütten in den Tiroler Ostalpen und somit ein idealer Stützpunkt im Rahmen der anstrengenden Besteigung des Großvenedigers (3.674 m). Die Schutzhütte wurde 1887 erbaut und ist nach dem Maler Franz von Defregger benannt.  Peter Klaunzer, Hüttenwirt und staatlich geprüfter Bergführer, führt seine Gäste gerne persönlich auf den Großvenediger und andere imposante Gipfel der in der Region (Anmeldung erforderlich).
Geöffnet
Jul - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Winnebachseehütte
Nördlich über Gries im Sulztal in den Stubaier Alpen in Tirol gelegen, genießt man auf dieser Hütte, an die sich ein kristallklarer Bergsee schmiegt, den Ausblick auf die grandiose Bergwelt und auf einen imposanten Wasserfall. Die Hütte ist Ziel- und Stützpunkt von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern, die die umliegenden Gipfel, darunter neun Dreitausender, oder den Adlerweg, in Angriff nehmen. Spektakulär ist auch der Gletscher-Panorama-Marsch von Gries über die Winnebachseehütte, das Zwieselbachjoch, die Guben-Schweinfurter Hütte und weiter nach Niederthai. Mitunter „verirren“ sich auch Mountainbiker auf die Hütte, die sich nicht nur bis hierher mühen, sondern auch noch weiter bis zum Seblaskogel, um danach eine waghalsige Abfahrt zu genießen. Der hütteneigene Klettergarten Kleinkanada wurde von erfahrenen Bergführern eingerichtet und bietet Routen bis zum 6. Schwierigkeitsgrad. Der markante Felsriegel ist keine zehn Gehminuten entfernt und eignet sich auch für Anfänger und Familien. Für Kleinkinder ist der Klettergarten, da der Ausgangsstandplatz etwas abschüssig ist, weniger geeignet.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Rauhekopfhütte
Allein die exponierte Lage der Rauhekopfhütte auf einem Felsriegel über dem Gepatschferner (Tirol) macht sie zu einem ganz besonderen Ziel von Bergwanderern, Hochtouren- und Skitourengehern. Umrahmt wird die einfache Hütte von den häufig über 3000 m hohen Gipfeln der Ötztaler Alpen. Der Zustieg über die stark zerklüftete Zunge des Gletschers ist nicht zu unterschätzen. Wanderern mit geringer Bergerfahrung wird für den Weg zur Hütte dringend ein Bergführer empfohlen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Alles für den Bergurlaub: Bergsteigerdörfer

Das „Rund-um-Paket“ für den perfekten Bergurlaub bekommt man in den Bergsteigerdörfern. Orten, die vom Alpenverein handverlesenen wurden und einen sanften Bergtourismus, der die lokale Infrastruktur stärkt und wertschätzt, fördert. Gasthöfe und Pensionen haben sich auf die Bedürfnisse von Wanderern und Bergsteigern eingestellt, in der Küche setzt man auf regionale Kost und das Wege- und Hüttennetz ist top. 

In Tirol gibt es gleich sieben Bergsteigerdörfer: Da wäre einmal Vent im Ötztal - das höchstgelegene Bergsteigerdorf auf 1.900 m, Ginzling im Zillertal - das Klettermekka und Einstiegsort auf den Berliner Höhenweg, St. Jodok - Schmirn-und Valsertal - die idyllischen Täler am Fuße des mächtigen Olperers, das Gschnitztal - das jüngste Bergsteigerdörfer, das Sellraintal mit gleich vier Seitentälern und der Sellrainer Hüttenrunde, das Tiroler Gailtal in Osttirol am Fuße des Kranichen Kamms und dann natürlich noch das Villgratental mit seinen wunderschönen Bergbauernhöfen.

Bergsteigerdorf Lesachtal in Kärnten
Auch in den touristisch stark beanspruchten Alpen gibt es noch Orte, die weder ihre Besonderheiten noch ihre Eigenständigkeit verloren haben – die Bergsteigerdörfer. Wir stellen sie euch im Detail vor.

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