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Bergwelten

Eine Tour von

Beschreibung

Der Zirbenweg hoch über Innsbruck ist wohl einer der schönsten Höhenwege in Tirol. Dank Seilbahnunterstützung auf „beiden“ Seiten – am Hausberg der Innsbrucker, dem Patscherkofel und am Glungezer – ist der Startpunkt des Zirbenweges nicht nur besonders leicht zu erreichen, sondern man kann auch am Ende wieder gemütlich mit der Seilbahn ins Tal fahren bzw. den Weg in der umgekehrten Richtung unter den gleichen Bedingungen gehen.
Diese faszinierende, leichte Höhenwanderung zeichnet sich aber nicht nur durch die praktische Seilbahnunterstützung aus, sondern vor allem durch tolle Tiefblicke auf die Landeshauptstadt Innsbruck, auf die gegenüberliegende Nordkette und weit hineins ins Stubaital mit Serles und Habicht. Der Weg ist breit anlegt, teilweise mit Steinen gelegt und gut zu gehen und auch für Kinder gut geeignet, aber er ist nicht kinderwagentauglich, zum im zweiten Teil ein Stück über größere Steine im Abstieg zu bewältigen ist (T2). Absturzgefährdete oder ausgesetzte Stellen gibt es nicht, eine Stelle ist mit einem Geländer gesichert. Auf halbem Weg lädt das Almgasthaus Boscheben zu einer gemütlichen Einkehr mit bestem Blick hinunter ins ruhige Viggartal ein. In Summe sind nur rund 200 Höhenmeter im Aufstieg zu bewältigen. Für die Wanderung ist eine reine Gehzeit von 2:30 h zu veranschlagen.

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Beste Jahreszeit

Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

  • Familientour

  • Flora

  • Aussichtsreich

  • Bahnunterstützung

  • Mit Öffis erreichbar

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Bergwelten Tipp


Unbedingt an der Kassa der Patscherkofelbahn-Talstation nach dem praktischen Zirbenwegticket inkl. Bus fragen. Es beinhalte die Bergfahrt mit der Patscherkofelbahn, die Talfahrt mit der Glungezerbahn und den Bus zurück nach Igls.

Wegbeschreibung

Der Wegverlauf in Kürze

  • Patscherkofelbahn-Bergstation - Boscheben
  • Boscheben - Tulfeinalm - Glungezerbahn-Bergstation

Von der Patscherkofelbahn-Bergsation bis nach Boscheben

Mit der Seilbahn geht es von der Talstation der modernen Patscherkofelbahn an der Römerstraße bis hinauf zur Bergstation. Hier hat man die Möglichkeit direkt im Gipfelrestaurant der Bergbahn oder im altehrwürdigen Patscherkofelschutzhaus (1.970 m) einzukehren bevor man sich auf den Weg macht. Anfangs geht es leicht aufwärts, einige Steine am Weg, die so gelegt wurden, dass das Wasser abrinnen kann, müssen überwunden werden - der Weg ist daher nicht kinderwagentauglich. Schon nach wenigen Minuten hat man diesen ersten Anstieg überwunden und dann führt der rund 1,5 Meter breit angelegte Weg ohne große Steigungen weiter nach Osten. Zirben, Lärchen und die wunderschönen Almrosen begleiten durchgehend, genauso wie die grandiose Aussicht auf Innsbruck und die Nordkette. Rechter Hand befindet sich der Gipfel des Patscherkofel. Nach rund 20 Minuten Gehzeit erreicht man einen offenen Rücken, auf dem eine private Hütte steht - der Grünbichl. Links kann man zu einem Aussichtspunkt mit Bank und Fernrohr abzweigen, ein Abstecher, der sich durchaus lohnt. Vom Grünbichl hat man zudem einen guten Blick auf den Patscherkofel, auf dem sich er markante Mediensender befindet. Am Grünbichl zweigt zudem der Weg zum Issboden und zur Sistranser Alm ab.
Vom Grünbichl zieht der Weg nun entlang des nach Osten auslaufenden Bergrückens des Patscherkofels weiter. De Weg ist hier teilweise mit schönen großen Steinplatten gelegt und gut zu gehen. Nach einer kurzen, etwas ausgesetzten Stelle, die aber mit einem Geländer versehen ist, erreicht man Boscheben, das sich hinter einem Geländerücken versteckt. An diesem Punkt kommt zudem der Weg vom Patscherkofel-Gipfel herab - bzw. der Jochleitenweg, der einmal rund um den Patscherkofel führt. Gegen Osten geht es weiter zur Tulfeinalm, zur Viggarspitze oder zur Glungezer-Hütte, abwärts führt ein Waldweg zum Meißner Haus im Viggartal.

Von Boscheben zur Tulfeinalm und zur Glungezerbahn-Bergstation
Von Boscheben folgt man der Beschilderung des Zirbenweges weiter in Richtung Osten. Zuerst wandert man ein Stück durch den schattigen Wald, dann auf einem Steig mit einigen größeren Steinen im Abstieg hinunter in eine Mulde - auf diesem Abschnitt sind Trittsicherheit und Konzentration gefragt (T2). In der Mulde weist ein Wegweiser in die Richtung des weiteren Verlauf des Zirbenweges zur Tufleinalm. Man hält sich leicht links und gelangt so leicht aufwärts auf die Nordseite der Viggarspitze und genießt schon bald wieder einen tollen Blick auf die Nordkette gegenüber. Durch vereinzelte Zirben und Lärchen, Almrosen, Besenheide und Heidelbeeren wandert man auf dem aussichtsreichen Weg immer geradeaus weiter - stetig leicht aufwärts bis auf einen Rücken, der vom Glungezer herunterzieht. Abzweigungen schmaler Steige nach oben und nach unten lässt man unbeachtet. Ab dem hier erreichten höchsten Punkt geht es nur noch abwärts bis zur Tulfeinalm. Um zur Bergstation der Glungezerbahn zu gelangen, muss man noch einmal ein paar Höhenmeter aufwärts gehen.

Gut zu wissen
Entlang des Zirbenweges wandert man durch einen der größten zusammenhängenden Zirbenwälder der Alpen. Viele der Zirben sind weit über 250 Jahre alt - die ältesten Zirben mit bis zu 700 Jahren (!) findet man etwas unterhalb im so genannten Ampasser Kessel.

Die wichtigsten Infos in Kürze

  • Patscherkofel-Seilbahn: Von Mitte Mai bis 1. November erste Bahn um 9.00 Uhr, Kombiticket mit Glungezer-Bahn möglich; Fahrzeiten Glugezerbahn: Von Anfang Juni bis 1. November bis 17.00 Uhr, am Dienstag ab 30. Juni bis 22.00 Uhr
  • Stützpunkte: Patscherkofelhaus, Almgasthaus Boscheben, Tulfeinalm
  • Startpunkt: Patscherkofel-Bergstation (1.964 m)
  • Endpunkt: Glungezerbahn-Bergstation (2.058 m)
  • Höhenmeter Aufstieg: 199 Hm
  • Zeit: 2:30 h
  • Schlüsselstelle: Nach Boscheben Abstieg auf Steig mit größeren Steinen bis zur Abzweigung Zirbenweg (T2)
  • Ausrüstung: Standard-Wanderausrüstung, knöchelhohe Bergschuhe empfohlen

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Anfahrt und Parken

Von Innsbruck über die Iglerstraße nach Igls und weiter Richtung Patsch. An der Straßenkreuzung nach dem Waldstück links zur neuen Patscherkofelbahn-Talstation an der Römerstraße.

Parkplatz

Talstation der neuen Patscherkofelbahn, Römerstraße

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung von Innsbruck (Linie J) bis zur Talstation der Patscherkofelbahn an der Römerstraße.

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Sicherheitshinweis

All unsere Tourenbeschreibungen werden von Expertinnen und Experten überprüft. Trotzdem bist du selbst dafür verantwortlich, dich vor jeder Tour über die aktuellen Bedingungen zu informieren. Beachte die Sicherheitshinweise.

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