Rauhekopfhütte

2.731 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Ende Juni bis Mitte September

Telefon

+43 664 206 70 06

Betreiber/In

Stefan Ernst

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
1 Zimmerbetten 21 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Allein die exponierte Lage der Rauhekopfhütte auf einem Felsriegel über dem Gepatschferner (Tirol) macht sie zu einem ganz besonderen Ziel von Bergwanderern, Hochtouren- und Skitourengehern. Umrahmt wird die einfache Hütte von den häufig über 3000 m hohen Gipfeln der Ötztaler Alpen.

Der Zustieg über die stark zerklüftete Zunge des Gletschers ist nicht zu unterschätzen. Wanderern mit geringer Bergerfahrung wird für den Weg zur Hütte dringend ein Bergführer empfohlen.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt ist das Gepatschhaus, das man über die Kaunertaler Gletscherstraße erreicht. Diese wiederum zweigt bei Prutz nach dem Landecker Tunnel ab.

Vom Gepatschhaus geht es entlang der Gletscherstraße talwärts, bis kurz vor der nächsten Kehre der Wanderweg 902 abzweigt. Der Weg führt zunächst als panoramareicher Höhenweg am Hang entlang, später über die zerklüftete Gletscherzunge des Gepatschferners aufwärts. Zuletzt geht es über felsiges Gelände bis zur Hütte.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 800 m

Alternative Route: keine


Leben auf der Hütte

Die Rauhekopfhütte ist eine Hochgebirgshütte, die bei vielen Hochtouren-Gehern gerade wegen ihrer Einfachheit und ihrer Ursprünglichkeit sehr beliebt ist. Besonders gemütlich ist der mit Zirbenholz getäfelte Gastraum, in dem Hüttenwirt Stefan Ernst seine Gäste mit einfacher aber schmackhafter Hausmannkost und Brettljausen versorgt.

Von der Sonnenterrasse aus hat man einen unvergleichlichen Blick auf das Kaunertal, sowie auf den Glockturmgrat, auf den Fluchtkogel und die Schwarzwand Spitze. Die Hütte ist nur im Sommer geöffnet, aber dann ein hervorragender Stützpunkt für Touren auf den Gletscher.


Gut zu wissen

Auf Grund ihrer exponierten Lage kann die Hütte nur vom Helikopter mit den notwendigen Lebensmitteln beliefert werden. Waschräume mit fließend kaltem und warmen Wasser befinden sich im Nebengebäude. Guter Handy-Empfang, kein WLAN. Nur Barzahlung. Seit der Sanierung 2012 wird das Abwasser über eine hauseigene Kläranlage entsorgt.

Für Kinder ist die Hütte auf Grund des schweren Anstiegs ungeeignet. Das Mitbringen von Hunden muss im Vorfeld abgeklärt werden.


Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Brandenburger Haus (3.277 m), das in 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Taschachhaus (2.434 m, 4:30 h), Vernagthütte (2.755 m, 5 h), Weißkugelhütte (2.544 m, 5:30 h).

Tourenmöglichkeiten und Gipfelbesteigungen: Weißseespitze (3.510 m, 3 h); Fluchtkogel (3.500 m, 4 h); Hochvernagtspitze (3.539 m, 3:30 h); Hintere Ölgrubenspitze (3.296 m, 4 h); Großer Rauher Kopf (2.990 m, 1 h).

Anfahrt

zum Gepatschhaus (Mautstraße Sommerskigebiet)

Die Braunschweiger Hütte (2.759 m) ist das höchstgelegene Etappenziel des Fernwanderweges Nr. 5 und Etappenziel der Via Alpina - gelb. Sie steht am Ende des Pitztales in Tirol. Von hier aus kann man Klettersteige gehen und Wandertouren durch das Ötztal unternehmen. Für die möglichen Zustiege und die umliegenden Bergtouren braucht man Klettersteigerfahrung, teilweise auch Gletscherausrüstung, weshalb sich diese eher für geübte Alpinsportler und nicht für Familien mit Kindern eignet. Folgende Dreitausender-Besteigungen sind u.a. möglich: Innere Schwarze Schneid, Linker bzw. Rechter Fernerkogel oder Wildspitze.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Kaunergrathütte (2.817 m) sitzt hoch über dem Tiroler Pitztal. Und wie ihr Name schon verrät am Grat dessen - bei Blick talabwärts - linke Seite in das Kaunertal und die rechte Seite in das Pitztal abfällt. Man befindet sich hier in den Ötztaler Alpen bzw. im Naturpark Kaunergrat. Die Hütte ist eine Anlaufstelle für Menschen, die intensive alpinistische Erfahrungen und Erlebnisse suchen. Ihre Spielplätze sind die, die Hütte umgebenden Gipfel, Gletscher, Grate und Höhenwege.  In der Sommersaison trifft man bei Hüttenwirtin Julia Dobler Bergsteiger, Kletter und Wanderer, deren Herzen höher schlagen, wenn sie Touren in Eis, Fels, Firn und Schnee machen können. Im Frühjahr führt es Skibergsteiger zur Hütte herauf, um im Winterraum zu rasten und sich nach dem Aufstieg mit einer Abfahrt von 1.450 Höhenmeter zu belohnen. Die Hütte dient auch als Stützpunkt, um im Rahmen von alpiner Aus- und Weiterbildung die individuellen Hochtouren-, Kletter- und Eis-Kompetenzen zu vertiefen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
In der Tiroler Gemeinde Pfunds steht auf einer Geländestufe des Radurschltals, auf 2.123 m Seehöhe, das Hohenzollernhaus. Die in den Ötztaler Alpen liegende Hütte wird von Anfang Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftet. Hier trifft man Bergwanderer, Mountainbiker sowie Schneeschuh- und Skitourengeher. Wer im Winter kommt, findet ein Winterlager vor. Von der Hütte aus haben Besucher freie Sicht auf das Radurschltal und die einmaligen Nauderer Berge.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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