Neue Regensburger Hütte

2.286 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September.

Mobil

+43 664 202 50 70

Homepage

www.regensburgerhuette.at

Betreiber/In

Familie Ofer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
60 Zimmerbetten 40 Schlafplätze

Details

  • Spielplatz
  • Künstliche Kletteranlage
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten

Lage der Hütte

Ein Badesee auf 2.286 m mitten in den Stubaitaler Alpen in Tirol? Direkt neben der Neuen Regensburger Hütte. Gibt es das wirklich? Doch, sogar ein Boot liegt hier vor Anker. Dass der See im Sommer eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 Grad erreicht, verdankt er dem einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses, durch das er gespeist wird. Über den See ist außerdem eine Slackline gespannt. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Auch der Wasserfall, der neben der Hütte rund 300 m zur Ochsenalm hinabstürzt, garantiert ein unvergessliches Naturschauspiel. Nicht zuletzt lockt die grandiose Aussicht mit Blick über das Stubaital bis hin zur Serles (2.718 m), dem sogenannten Altar Tirols, oder zum Habicht (3.277 m).

Ein kleiner Spielplatz, Hühner, Katzen und Hasen laden auch unsere kleineren Wanderfreunde herzlich ein. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Ein ergiebiges Areal für Wanderer und Kletterer, sowie ein wahres Paradies für Boulderer liegt direkt vor der Haustür. Die Neue Regensburger Hütte liegt am Stubaier Höhenweg und am Wilde-Wasser-Weg. Den Hausberg der Hütte, die Östliche Knotenspitze (3.084 m), haben geübte Alpinisten in rund 2 h bestiegen – wer es gerne gemütlicher angeht, spaziert durch das Hohe Moos oder unternimmt eine leichte Wanderung zum Falbesoner Gletschersee in 2.575 m. Nur drei Minuten von der Hütte entfernt befindet sich auch ein variantenreicher Klettergarten.

Kürzester Weg zur Hütte

Von Innsbruck mit dem Auto Richtung Brenner fahren und die Abfahrt Schönberg nehmen. Von hier weiter Richtung Stubaitaler Gletscher. Rund zehn Kilometer nach dem Ort Neustift zweigt man beim Hinweisschild Falbeson von der Bundesstraße rechts ab und fährt zum großen, kostenlosen Hüttenparkplatz. Ab da geht es über einen gut markierten Steig und über die Falbesoner Ochsenalm zur Hütte.

Beim Anstieg lohnt sich ein Besuch der Falbesoner Ochsenalm. Diese fast 200 Jahre alte Alm ist eine der letzten im Stubaital, auf der noch Butter, Käse und Brot produziert werden.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1.050 m

Leben auf der Hütte

Mit Sommer 2016 gibt es neue Pächter auf der Regensburger Hütte. Familie Ofer aus Neustift – Martina und Herbert mit den Söhnen Markus und Florian – werden mit viel Leidenschaft und unter familiärer Atmosphäre die Hütte führen. In drei gemütlichen Stuben, die alle elektrisch beheizt sind, sowie auf der prächtigen Terrasse werden täglich frisch zubereitete Speisen sowie Stubaier Schmankerln serviert, wobei die Zutaten fast täglich mit der Materialseilbahn angeliefert werden und nahezu ausnahmslos aus der Region kommen. 

Im Inneren der Hütte findet sich eine kleine Bibliothek mit Büchern und Magazinen und ein großes Angebot an Gesellschaftsspielen. Die kinderfreundliche Hütte eignet sich auch für Familien mit Kindern ab ca. 8 Jahre.

Gut zu wissen

Das eigene Kraftwerk deckt die Energieversorgung zu 100% mit Ökostrom aus Wasserkraft, auch alle Räume werden elektrisch beheizt. Warmwasser-Duschen stehen den ganzen Tag (kostenpflichtig) zur Verfügung, es gibt einen neuen Schuh- und Trockenraum. Neue Sanitäranlagen findet man im Erdgeschoss. Darüber hinaus sind im 1 Stock sowie im Neubau getrennte große Waschräume mit ausreichend Waschbecken und Duschen vorhanden. Die Wasserversorgung wird durch eine eigene Quelle im Falbesoner Tal ermöglicht.

Eine Materialseilbahn, ebenfalls durch das eigene Kraftwerk betrieben, versorgt die Hütte mit frischen Produkten und steht auch zum Rucksacktransport zur Verfügung. Hüttenschlafsäcke sind verpflichtend und können gemietet oder gekauft werden. Auf der Hütte ist eine Bezahlung ausschließlich in Bar möglich. Alpenvereinsmitglieder erhalten eine Ermäßigung ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld anzumelden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Franz-Senn-Hütte in 2.147 m, die in 4-5 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Dresdner Hütte (2.302 m, 7-8 h).

Gipfelbesteigungen: Östliche Knotenspitze (3.084 m, 2 h); Basslerjoch (2.830 m, 2 h); Ruderhofspitze (3.473 m, 5 h, sehr schwer - hochalpin); Östliche (3.416 m, hochalpin) und Westliche Seespitze (3.355 m, 4 h); Vordere Plattenspitze (2.937 m, 2 h); 

Anfahrt

Über die A12 Inntal- und die A13 Brenner-Autobahn zur Ausfahrt Schönberg und weiter ins Stubaital bis zur Ortschaft Falbeson.

Parkplatz

Neben Waldcafé in Falbeson.

Hütte • Trentino-Südtirol

Pfitscher-Joch-Haus (2.276 m)

Das Pfitscherjoch-Haus (2.276 m), in den Zillertaler Alpen am Jochsee und direkt an der Grenze zwischen Italien und Österreich gelegen, ist Südtirols älteste in privater Hand befindliche Schutzhütte. Sie öffnete 1888 ihre Pforten und wird in fünfter Generation von Leopold Volgger und seiner Familien geführt. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher – sie alle schätzen das Gebiet ob der zahlreichen, unterschiedlich anspruchsvollen Routen. Die Hütte ist Anlaufstelle auf dem Weitwanderweg von München nach Venedig, Etappenziel auf der Route R036 der Via Alpina, auf dem Pfundener sowie auf dem Tiroler Höhenweg, der von Mayrhofen nach Meran führt. Für Mountainbiker ist die Strecke vom Pfitschtal über das Pfitscherjoch ins Zillertal (oder umgekehrt) seit einigen Jahren im Sommer durchgehend befahrbar, wobei speziell das 12 km lange Teilstück vom Pfitschtal zur Hütte besonders reizvoll ist. Es wurde 1936 vom italienischen Heer in Handarbeit angelegt und seither nie saniert oder ausgebaut. Zu den schönsten Gipfeltouren – auch mit Tourenski – zählen jene auf die Grabspitze (3.069 m) und die Hohe Wand (3.289 m). Die Grabspitze, die vergleichsweise selten begangen wird, lockt mit einem traumhaften Ausblick auf die Zentralalpen und die Dolomiten. Wunderschön ist auch die Wanderung von der Hütte aus zu den Pfitscherjochseen (nicht zu verwechseln mit dem Jochsee bei der Hütte).
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Peter-Anich-Hütte steht oberhalb von Telfs in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Ihre Besucher, das sind Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuh-Geher und Familien mit Kindern, werden mit einem ausgiebigen Panorama auf das Oberinntal rund um Telfs und das Mieminger Plateau belohnt. Die Hütte ist nach dem aus Oberperfuss stammenden Landvermesser und Kartografen Peter Anich, der den Atlas Tyrolensis zeichnete, benannt. Die Hütte ist vom Parkplatz in Rietz im Inntal in nur einer Stunde Gehzeit zu erreichen. Martin Perkhofer kocht auf Vorbestellung für Gruppen und Schulklassen, die einen Ausflug machen, Hausmannskost. Seine Kiachln, Buchteln und Krapfen gelten im Inntal als legendär.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Verpeilhütte (2.025 m)

Die urige Verpeilhütte in den Ötztaler Alpen (Tirol) liegt im Kauner-Hochtal in herrlicher Lage zwischen Felsengipfeln. Eine Anreise mit dem Auto bis fast zum Hüttenstandort ist dennoch möglich, was Familien mit Kindern zugute kommt. Bergsteiger, Bergwanderer und Kletterer nutzen die Hütte als Stützpunkt – im Winter bietet sich die Umgebung für Skitouren an. Auch viele Mountainbiker finden den Weg hinauf. Die Verpeilhütte liegt an der beliebten Fernwanderroute E5 – herrliche Natur lässt sich aber schon in unmittelbarer Umgebung finden. Vor allem Kinder haben ihre Freude an den kleinen Bächen und Almen.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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