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Schwarzensteinhütte

3.026 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Ende Juni bis Mitte September.

Telefon

+39/342/8038586

Homepage

www.schwarzensteinhuette.com

Betreiber/In

Margit Ainhauser

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
30 Betten 20 Schlafplätze
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Lage der Hütte

So mühsam der Weg hinauf ist, so lohnend ist das Ziel. Die Schwarzensteinhütte (3.026 m), die höchstgelegene Hütte in den Südtiroler Zillertaler Alpen, bietet nämlich nicht nur einen gigantischen Ausblick (Großvenediger, Dreiherrenspitze, Rötspitze, Hochgall, Wildgall oder Monte Cristallo), sie ist auch Ausgangspunkt für unvergessliche Wanderungen, Klettertouren, Schneeschuhwanderungen und Skitouren. Die Firnhänge des Schwarzensteins, der Floitenspitzen und des Großen Löfflers enden quasi direkt vor der Hüttentür.

Sie wurde in den Jahren 2016 bis 2017 am ursprünglichen Ort abgerissen und etwas höher als vollständig neue Schutzhütte wieder errichtet.

Wanderern, die gerne von Hütte zu Hütte marschieren, seien drei mögliche Wege besonders ans Herz gelegt: der Übergang zur Greizerhütte im Floitental, die Überschreitung des Schwarzensteins zur Berliner Hütte und der Marsch über den einmalig schönen Stabeler Höhenweg zur Neves-Joch-Hütte.

Will man höher hinaus, so versprechen die Besteigungen des Schwarzenstein (3.368 m), des Großen Mörchners (3.270 m), der Westlichen Floitenspitze (3.195 m) sowie der Aufstieg auf den Großen Löffler (3.378 m) über das von gigantischen Spalten gekennzeichnete Floitenkees abenteuerliche Bergerlebnisse.

Kürzester Weg zur Hütte

Mit dem Auto fährt man von Bruneck ins Ahrntal bis St. Johann und weiter zum Stallelerhof. Der Weg dorthin und zum Parkplatz bei der Jausenstation Stallila (1.472 m) ist gut beschildert. Von hier aus folgt man zu Fuß dem Forstweg bis hinauf zur Daimerhütte, einem Ausschank auf 1.862 m. Danach steigt man über Geröll und seilgesicherten Fels zu einer äußerst steil ansteigenden Felsverschneidung empor, weiter hinauf über Metallleitern und an Fixseilen und schließlich über Blockwerk zur Hütte.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.450 m

Alternative Routen
Von Luttach (4:30 h).

Leben auf der Hütte

Die erste Schwarzensteinhütte wurde bereits 1894 vom Deutschen Alpenverein der Sektion Leipzig erbaut und eröffnet. Nach dem Krieg 1919 ging die Hütte an Italien und 1921 an den Club Alpino Italiano über. Danach folgte eine sehr wechselvolle Geschichte, geprägt durch die Kriegsjahre. Hüttenwirt Günther Knapp führte die Hütte zuletzt über 40 Jahre lang, bis sie schließlich 2016 abgerissen und etwas weiter oben neu errichtet wurde. Die neue Hütte wird nun von Margit Ainhauser bewirtschaftet. 

Die neue Hütte ist modern und technisch durchdacht. Der Grundriss stellt ein unregelmäßiges Sechseck dar. Die Energieversorgung wird über eine Photovoltaikanlage und entsprechendem Batteriespeicher sicher gestellt. 

Den größten Luxus der Hütte stellt aber nach wie vor die grandiose Aussicht dar. Die großen Fensterfronten in der Stube sollen genau diesen Ausblick einfangen und stellen die Natur damit in den Mittelpunkt. 

Gut zu wissen

Es wird gebeten, Reservierungen ausschließlich telefonisch durchzuführen. Waschräume mit Kaltwasser, Duschen mit Warmwasser gegen Münzeinwurf EUR 5.- vorhanden. Handtuchverleih EUR 5.-. Hüttenschlafsack ist Pflicht. Nur Barzahlung möglich. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Greizer Hütte in 2.227 m, die in 3:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Berliner Hütte (2.042 m, 5:30 h); Nevesjochhütte (2.419 m, 6 h).

Gipfelbesteigungen von der Schwarzensteinhütte (Auswahl): Schwarzensteiner Höhe (3.369 m, 1:30 h); Westliche Floitenspitze (3.195 m, 1:30 h); Großer Löffler (3.379 m, 3 – 4 h); Großer Mörchner (3.283 m, 1:30 h). 

Anfahrt

Über die Brenner-Autobahn oder das Pustertal von Osten nach Bruneck. Weiter ins Ahrntal nach St. Johann und zum Stallelerhof. Ein kleine Stück weiter befindet sich der Parkplatz bei der Jausenstation Stallila.

Parkplatz

Jausenstation Stallila

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