Matterhorn
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Viertausender

Die höchsten Berge der Alpen im Portrait

• 28. September 2020

Sie sind das Herzstück des Alpenraums: Die insgesamt 82 Viertausender der Alpen. Allein 48 von ihnen liegen in der Schweiz. Wir haben bisher 30 der höchsten Erhebungen im Alpenraum ein Bergportrait gewidmet. Hier findet ihr diese gesammelt und nach ihrer Höhe sortiert vor.

Von der Dufourspitze mit ihren beeindruckenden 4.634 Metern bis zum wesentlich niedrigeren – aber nicht weniger beeindruckenden – Lagginhorn (4.010 m): Wir stellen euch 30 der höchsten Berge der Alpen im Detail vor, inklusive historischer Hintergrundinformationen und lohnenden Touren- und Hüttentipps.

Dufourspitze

  • Höhe: 4.634 m
  • Lage: Walliser Alpen / Monte-Rosa-Massiv
  • Talort: Zermatt
  • Stützpunkt: Monte Rosa Hütte 
  • Erstbesteigung: 1855
Die Dufourspitze ist mit 4.634 m der höchste Berg der Schweiz und nach dem Mont Blanc (4.810 m) die zweithöchste Erhebung im Alpenraum. Wir stellen sie euch im Detail vor.

Zumsteinspitze

  • Höhe: 4.563 m
  • Lage: Östlicher Walliser Grenzkamm
  • Talort: Alagna (I) oder Zermatt (CH)
  • Stützpunkt: Margheritahütte oder Monte-Rosa-Hütte
  • Erstbesteigung: 1820
Die Zumsteinspitze gehört mit 4.563 m zu den ganz Großen der Alpen. Sie liegt an der Grenze von Italien und der Schweiz, nur einen Steinwurf entfernt von der höchstgelegenen Schutzhütte Europas, der Margheritahütte. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Signalkuppe

  • Höhe: 4.554 m
  • Lage: Östlicher Walliser Grenzkamm an der Grenze zu Italien
  • Talort: Alagna
  • Stützpunkt: Rifugio Gnifetti und Margheritahütte
  • Erstbesteigung: 1842
Die Signalkuppe (4.554 m) liegt im Monte-Rosa-Massiv an der Grenze zu Italien. Sie beheimatet auf ihrem Gipfel die höchstgelegene Schutzhütte Europas, die Margheritahütte. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Liskamm

  • Höhe: 4.527 m
  • Lage: Zentraler Walliser Grenzkamm
  • Talort: Alagna (Piemont, Italien) oder Täsch (Wallis, Schweiz)
  • Stützpunkt: Rifugio Gnifetti, Rifugio Quintino Sella oder Mantova Hütte
  • Erstbesteigung: 1861
Der Liskamm ist 4.527 m hoch und liegt im zentralen Walliser Grenzkamm an der Grenze von Italien und der Schweiz. Sein gewaltiger Grat ist berüchtigt: Über fünf Kilometer lang, stark überwechtet, begrenzt von einer eisgepanzerten Nordostwand. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Weisshorn

  • Höhe: 4.505 m
  • Lage: Walliser Alpen/Weisshorngruppe
  • Talort: Randa im Bezirk Visp
  • Stützpunkt: Weisshornhütte 
  • Erstbesteigung: 1861
Der Diamant im Wallis: Das Weisshorn gilt vielen als schönster Berg im Alpenraum. Seinen Gipfel will man sich verdienen: Über 3.000 Höhenmeter gilt es vom Tal bis auf 4.505 Meter zu bewältigen. Wir stellen euch diesen besonderen Viertausender im Detail vor.

Matterhorn

  • Höhe: 4.478 m
  • Lage: Walliser Alpen (CH) – Aostatal (I)
  • Talort: Zermatt im Wallis auf Schweiter Seite – Breuil-Cervinia im Aostatatal auf italienischer Seite
  • Stützpunkt: Hörnlihütte, Biwak Solvayhütte 
  • Erstbesteigung: 1865
Es ist das Wahrzeichen der Schweiz – und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt: das Matterhorn (4.478 m). Sein markantes Erscheinungsbild macht es unverwechselbar und zum Gipfeltraum unzähliger Bergsteiger. Wir stellen euch den Charakter-Berg im Detail vor.

Parrotspitze

  • Höhe: 4.432 m
  • Lage: Monte Rosa-Massiv / Östlicher Walliser Grenzkamm
  • Talort: Zermatt (CH) und Alagna (I)
  • Stützpunkt: Rifugio Gnifetti oder Monte-Rosa-Hütte
Wir stellen euch einen weiteren Viertausender vor: Die elegante Parrotspitze im Monte Rosa-Massiv an der Grenze von Italien und der Schweiz. Inklusive: Tourenbeschreibung und Historie.

Dent Blanche

  • Höhe: 4.357 m
  • Lage: Walliser Alpen
  • Talort: Ferpècle im Val d’Hérens
  • Stützpunkt: Cabane de la Dent Blanche
  • Erstbesteigung: 1862
Die Dent Blanche nimmt nicht nur Platz 16 auf der Liste der höchsten Berge der Alpen ein, sie überzeugt nebst ihrer Höhe auch mit hochalpinem Flair. Von langen Graten und luftigen Klettereien: Wir stellen euch die Dent Blanche im Detail vor.

Ludwigshöhe

  • Höhe: 4.341 m
  • Lage: Östlicher Walliser Grenzkamm/Monte-Rosa-Gruppe
  • Talort: Alagna
  • Stützpunkt: Rifugio Gnifetti oder Mantova Hütte
  • Erstbesteigung: 1822
Sie ist der südlichste Viertausender der Schweiz: Die Ludwigshöhe liegt im Dreiländereck zwischen Wallis, Aostatal und Piemont. Wir stellen euch den Berg im Schatten der Signalkuppe im Detail vor.

Schwarzhorn

  • Höhe: 4.322 m
  • Lage: Walliser Grenzkamm/Monte-Rosa-Massiv
  • Talort: Alagna (I) oder Täsch/Zermatt (CH)
  • Stützpunkt: Gnifetti Hütte oder Mantova Hütte 
  • Erstbesteigung: 1873
Nicht unbedingt sehr selbstständig, dafür formschön und markant: Wir stellen euch das Schwarzhorn (4.322 m) im Monte-Rosa-Massiv an der Grenze von Italien zur Schweiz im Detail vor.

Finsteraarhorn

  • Höhe: 4.273 m
  • Lage: Östliches Berner Oberland
  • Talort: Grindelwald oder Fiesch
  • Stützpunkt: Finsteraarhornhütte oder Konkordiahütte
  • Erstbesteigung: 1812 / 1829
Das Finsteraarhorn ist mit 4.273 m der höchste Gipfel der Berner Alpen – und zeigt das auch mit aller Vehemenz. Zum Beispiel mit seinem unverkennbaren Gipfelaufbau, der in Form und Optik an eine Haifischflosse erinnert. Wir stellen euch diesen besonderen Viertausender im Detail vor.

Castor

  • Höhe: 4.223 m
  • Lage: Zentraler Walliser Grenzkamm an der Grenze zum Aostatal
  • Talort: Zermatt (CH) oder Gressoney-La-Trinité (I)
  • Stützpunkt: Monte Rosa Hütte, Rifugio Guide Ayas oder Capanna Quintino Sella
  • Erstbesteigung: 1861
Der Castor, Zwillingsbruder des Pollux, liegt in den Walliser Alpen an der Grenze zum italienischen Aostatal und ist 4.223 m hoch. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Vincentpyramide

  • Höhe: 4.215 m
  • Lage: Östlicher Walliser Grenzkamm/Monte-Rosa-Gruppe
  • Talort: Alagna
  • Stützpunkt: Gnifetti Hütte 
  • Erstbesteigung: 1819
Die Vincentpyramide (4.215 m) liegt unweit der Grenze zwischen Italien und der Schweiz, befindet sich aber gänzlich auf italienischem Staatsgebiet. Ihre Erstbesteiger trieb es weder aus sportlichem Ehrgeiz noch aus Neugier auf den Gipfel – sie waren auf der Suche. Wonach? Hier erfahrt ihr es.

Alphubel

  • Höhe: 4.206 m
  • Lage: Allalingruppe / Walliser Alpen
  • Talort: Saas-Fee oder Täsch
  • Stützpunkt: Berggasthaus Längfluh oder Täsch Hütte
  • Erstbesteigung: 1868
Der Alphubel in der Walliser Allalingruppe mag mittlerweile gut erschlossen sein, dem Rummel rund um das Skigebiet Saas-Fee muss man sich aber nicht zwangsläufig aussetzen. Wir stellen euch den Alphubel im Detail vor und verraten unter anderem, was der Vater von Virginia Woolf mit diesem Berg zu tun hatte.

Rimpfischhorn

  • Höhe: 4.199 m
  • Lage: Walliser Alpen
  • Talort: Zermatt oder Saas Fee
  • Stützpunkt: Berggasthaus Flue, Täschhütte oder Britanniahütte
  • Erstbesteigung: 1859
Das Rimpfischhorn (4.199 m) liegt in den Walliser Alpen und zählt zu den anspruchsvolleren Viertausendern der Region. Wir stellen euch diesen formschönen Berg im Detail vor.

Aletschhorn

  • Höhe: 4.195 m
  • Lage: Berner Alpen
  • Talort: Bettmeralp oder Blatten
  • Stützpunkt: Mittelaletschbiwak oder Oberaletschhütte
  • Erstbesteigung: 1859
Ein rundum alpines Unterfangen: Das Aletschhorn ist mit 4.195 Metern die zweithöchste Erhebung in den Berner Alpen und hält gleich zwei spannende Normalanstiege bereit. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Strahlhorn

  • Höhe: 4.190 m
  • Lage: Mischabelgruppe / Walliser Alpen
  • Talort: Saas-Fee
  • Stützpunkt: Britannia Hütte
  • Erstbesteigung: 1854
Das Strahlhorn (4.190 m) liegt hoch über Saas-Fee in den Walliser Alpen und gehört zu den weniger überlaufenen Viertausendern der Schweiz. Wir stellen euch den klassischen Skitourenberg im Detail vor.

Balmenhorn

  • Höhe: 4.167 m
  • Lage: Walliser Grenzkamm/Monte-Rosa-Massiv
  • Talort: Alagna
  • Stützpunkt: Rifugio Gnifetti
  • Erstbesteigung: 1873 / 1875
Das Balmenhorn in den Walliser Alpen gehört zum Monte-Rosa-Massiv und liegt bereits gänzlich auf italienischem Boden. Obwohl es 4.167 m hoch ist, hat es den Ruf als „Nicht-Berg“. Was es damit auf sich hat? Wir verraten es euch!

Breithorn

  • Höhe: 4.164 m
  • Lage: Zentraler Walliser Grenzkamm
  • Talort: Zermatt
  • Stützpunkte: Gandegghütte und Rifugio Teodulo (3.327 m)
  • Erstbesteigung: 1813
Er gilt als der leichteste Viertausender im Alpenraum: das Breithorn (4.164 m) in den Walliser Alpen an der Grenze zu Italien. Der Schweizer Berg zählt damit auch zu den meistbestiegenen Bergen überhaupt. Wir stellen ihn euch im Detail vor.

Jungfrau

  • Höhe: 4.158 m
  • Lage: Berner Alpen an der Grenze zum Kanton Wallis
  • Talort: Grindelwald
  • Stützpunkt: Mönchsjochhütte 
  • Erstbesteigung: 1811
Die Jungfrau (4.158 m) ist die dritthöchste Erhebung der Berner Alpen an der Grenze zum Wallis. Ihre Besteigung ist technisch durchaus anspruchsvoll – davon zeugt auch ihre Unfallstatistik. Wir stellen euch diesen besonderen Viertausender im Detail vor.

Bishorn

  • Höhe: 4.153 m
  • Lage: Nordwestliche Walliser Alpen
  • Talort: Zinal im Val d’Anniviers
  • Stützpunkt: Cabane de Tracuit 
  • Erstbesteigung: 1884
Ein beachtlicher Firnhatsch und über 1.500 Höhenmeter Aufstieg allein zur Hütte – die Bishorn-Tour mag technisch nicht anspruchsvoll sein, Kondition setzt sie allemal voraus. Wir stellen euch den Viertausender in den nordwestlichen Walliser Alpen im Detail vor.

Mönch

  • Höhe: 4.110 m
  • Lage: Berner Alpen
  • Talort: Grindelwald
  • Stützpunkt: Mönchsjochhütte 
  • Erstbesteigung: 1857
Der Mönch (4.110 m) in den Berner Alpen mag durch die Jungfraubahn gut erschlossen sein, die letzten Höhenmeter hinauf auf den Gipfel haben es aber durchaus in sich. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Pollux

  • Höhe: 4.092 m
  • Lage: Zentraler Walliser Grenzkamm an der Grenze zum Aostatal
  • Talort: Zermatt
  • Stützpunkt: Rifugio Guide Ayas – bei entsprechendem Abstieg am Vortag
  • Erstbesteigung: 1864
Der 4.092 m hohe Pollux liegt an der Grenze zum italienischen Aostatal und wartet insbesondere im Gipfelbereich mit einigen durchaus anspruchsvollen Passagen auf. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Obergabelhorn

  • Höhe: 4.063 m
  • Lage: Walliser Alpen
  • Talort: Zermatt oder Zinal
  • Stützpunkt: Rothornhütte
  • Erstbesteigung: 1865
Das Obergabelhorn (4.063 m) liegt in den Walliser Alpen und gilt vielen als schönster Berg des gesamten Alpenraums. Wir stellen euch den formschönen Viertausender im Detail vor.

Gran Paradiso

  • Höhe: 4.061 m
  • Lage: Grajische Alpen/Aostatal
  • Talort: Valsavarenche
  • Stützpunkt: Rifugio Vittorio Emanuele II oder Rifugio Chabod
  • Erstbesteigung: 1860
Der Gran Paradiso ist der höchste Gipfel der Grajischen Alpen und liegt vollständig auf italienischem Staatsgebiet. Liftunterstützung gibt es hier keine – insgesamt 2.101 Höhenmeter gilt es zu Fuß zu überwinden. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor.

Piz Bernina

  • Höhe: 4.049 m
  • Lage: Berninagruppe / Grenze zu Italien
  • Talort: Pontresina, Chiesa und Lanzada
  • Stützpunkt: Tschierva Hütte, Chamanna Boval, Carate Brianza Hütte und Marco e Rosa Hütte
  • Erstbesteigung: 1850
Der Piz Bernina knackt die 4.000 Meter-Marke mit 4.049 m zwar nur knapp, in puncto Schönheit und Eleganz ist er allerdings – auch von höheren Bergen – nur schwer zu schlagen. Wir stellen euch den Berg an der Grenze von Italien zur Schweiz im Detail vor.

Gross Fiescherhorn

  • Höhe: 4.049 m
  • Lage: Berner Alpen
  • Talort: Grindelwald
  • Stützpunkt: Mönchsjochhütte, Konkordiahütte oder Finsteraarhornhütte
  • Erstbesteigung: 1862
Das Grosse Fiescherhorn ist mit 4.049 m die höchste Erhebung der drei Fiescherhörner in den Berner Alpen an der Grenze zum Wallis. Wir stellen euch den Viertausender im Detail vor – inklusive Tourenbeschreibungen.

Allalinhorn

  • Höhe: 4.027 m
  • Lage: Allalingruppe / Walliser Alpen
  • Talort: Saas-Fee
  • Stützpunkte: Täsch Hütte, Berggasthaus Längfluh und Britannia Hütte
  • Erstbesteigung: 1856
Das Allalinhorn (4.027 m) in den Walliser Alpen zählt zu den meistbestiegenen Viertausendern der Schweiz. Es gibt aber auch einsame Gipfelrouten fernab des überlaufenen Normalwegs. Wir stellen euch den Berg im Detail vor.

Weissmies

  • Höhe: 4.023 m
  • Lage: Saastal / Walliser Alpen
  • Talort: Saas-Almagell und Saas-Grund/Hohsaas
  • Stützpunkte: Almagellerhütte oder Hohsaas Bergrestaurant und Weissmieshütte
  • Erstbesteigung: 1856
Das Weissmies (4.023 m) ist nicht nur die höchste, sondern auch die schönste Erhebung im nordöstlichen Teil der Walliser Alpen. Wir stellen euch den lohnenden Viertausender im Detail vor.

Lagginhorn

  • Höhe: 4.010 m
  • Lage: Weissmiesgruppe / Walliser Alpen
  • Talort: Saas-Grund
  • Stützpunkt: Weissmieshütte
  • Erstbesteigung: 1856
Das Lagginhorn liegt in den östlichen Walliser Alpen, unweit der italienischen Grenze. Seine Besteigung gilt als vergleichsweise einfache Viertausender-Tour. Wir stellen euch den Berg im Detail vor.
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