Glungezerhütte

2.610 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober
Dezember bis April

Sommer: 8. Juni bis 13. Oktober 2019.

Winter: Weihnachten bis ca. anfangs April 2020.

Mobil

+43 664 13 68 568

Telefon

+43 5223 78018

Homepage

www.glungezer.at

Betreiber/In

Bernhard Koller

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
10 Zimmerbetten 40 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Künstliche Kletteranlage
  • Kreditkarten
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Glungezerhütte ist: die Glungezerhütte (2.610 m). Ein alpine Institution. Ein Knotenpunkt oberhalb Innsbrucks. Ein, so seltsam das jetzt klingen mag, Haus der Begegnung von Menschen, die ihre alpine Leidenschaft eint und die sie in allen Facetten, die Berge zulassen und bieten, ausleben. Die Glungezerhütte ist, wenn man ihr einen zeitgemäßen Begriff auferlegt, eine Marke. Nicht umsonst ist das Dach der Hütte in der Signalfarbe rot gehalten. Weithin sichtbar im Winter. Die Hütte sticht damit im Winter wie eine Leuchtturm im unendlichen Weiß der Tuxer Alpen hervor.

Sie liegt wie ein Adlerhorst am Sattel zwischen dem Glungezergipfel und der Sonnenspitze. Zahlreicher Aufstiegs- sowie Weit- und Höhenwanderwege treffen hier aufeinander und trennen sich auch wieder. Die exponierte Lage verschafft ihren Besuchern sagenhaften Rundumblick auf 500 Gipfel, Grate und Jöcher. Was auf der Glungezerhütte nicht passiert, ist schneller erzählt als was alles im und rund um die Hütte passiert.

Kürzester Weg zur Hütte

Bergsteiger, Skitouren-Geher, Wanderer, Mountainbiker, Klettersteig- und Schneeschuh-Geher reisen nach Hall an. Wählen sie den kürzesten Weg auf die Hütte, zweigen sie in Hall (560 m) nach Tulfes ab, um zur Talstation der Glungezerbahn zu gelangen. Mit der Bahn lassen sie sich dann auf die Tulfein (2.035 m) bringen. Die Glungezerbahn fährt täglich ab 08. Juni bis 6. Oktober 2019, sowie am 12., 13., 19., 20., 26., 27. Oktober 2019, jeweils von 9.00 - 12.00 Uhr und 12.45 bis 16.30.
https://www.glungezerbahn.at/
Die Sektion I der Glungezerbahn von der Talstation Tulfes bis zur Mittelstation Halsmarter ist durch eine moderne 10er-Kabinenbahn ersetzt. Von der Bergstation ist es ein Katzensprung zur Hütte.  

Auf Weg Nr. 37 bzw. 333 kurz rechts westlich hinab zur Tulfeinalm (2.035 m) und hier gleich südlich am Kurt-Recheis-Weg aufwärts zum Tulfeinjöchl (2.278 m) zur Talstation der Glungezer-Materialseilbahn. Weiter am Glungezer-Panoramasteig Nr. 333 zur Glungezerhütte.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 600 m

Alternative Routen:
Von der Bergstation der Patscherkofelbahn (2.000 m, 3 h); vom Meissnerhaus im Viggartal (1.720 m, 3 h); von Tulfes (923 m, 3:30 h); von der Voldertalhütte (1.376 m, 3 h); von Hall in Tirol (560 m, 5 h).

Leben auf der Hütte

Die vielen und für alle Altersstufen gangbare Wege zur Hütte sowie der Ruf einer exzellenten Küche sind genug Gründe für einen Besuch. Der Hüttenwirt kocht Tiroler Gerstlsuppe und versucht so viel wie möglich mit regionalen Produkten abzudecken. Seine Spezialitäten sind Spaghetti Kathmandu und nepalesische Linsensuppe. Die Plätze auf der Terrasse sind an schönen Tagen rar. Aber in den Hüttenstuben - Theodor Prachensky- und Fritz-Anker-Stuben - lässt es sich auch gut rasten, essen, Geschichten erzählen oder erzählt bekommen. Alles mit einem Schuß, also maßvoll, Glungezer-Geist verfeinert. 

Bei der Hütte steht im Winter immer Tirols höchstgelegenes Igludorf samt Schneebar. Im Sommer kann in Expeditionszelten genächtigt werden. Man kann zum Hüttenfest, zur Gipfelmesse, zum Sternegucken, zum Bergfeuer, zum Kinderklettern, zur Skitouren- und Lawinenschulung  (LVS-Pieps-Trainingsstation), zum Sonnenaufgang oder als Teilnehmer des Glungezer Berglaufes auf die Hütte kommen.

Gut zu wissen

Die Glungezerhütte hat: Duschen, einen Trockenraum, Strom, Telefon, Internet, eine Defibrillator, Warmwasser, wenngleich es hin und wieder „rationiert“ werden muss. Klarerweise Toiletten. Halbpension, Bergsteigeressen, Informationspflicht sollte man nicht zum angekündigten Zeitpunkt die Hütte erreichen und Stornogebühren wenn man Unterschlupf auf der Hütte bucht und dann nicht kommt. EC- und Kreditkarten werden als Zahlungsmittel akzeptiert. Weiters gibt es einen Hüttenwetterbericht. Nächtigung mit Hund wie üblich vorab mit dem Hüttenwirt vereinbaren.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Meissner Haus (1.720 m, 2:15 h). Weitere Nachbarhütten: Patscherkofelhaus (1.970 m, 2:30 h); Voldertalhütte (1.367 m, 2:30 h); Vinzenz-Tollinger-Hütte (1.229 m, 2:45 h); Naviserhütte (1.787 m, 7 h); Lizumer Hütte (2.019 m, über "Seven Tuxer Summits" 8-9 h).

Gipfeltouren: Glungezer (2.677 m, 15 min); Sonnenspitze (2.639 m, 10 min); Viggarspitze (2.307 m, 1:30 h); Kreuzspitze (2.746 m, 2:30 h);Patscherkofel (2.247 m, 2:30 - 3 h); Rosenjoch (2.796 m, 3-4 h); Navisjoch (2.479 m, 5-6 h); Und: Glungezer Klettersteig (2.500 m, 2 h).

Sowie zahlreiche Höhen- und Weitwanderwege. Die Hütte liegt auf dem Olympiaweg Garmisch – Cortina, auf dem Inntaler Höhenweg, auf der Via Alpina, der Alpenüberschreitung von München nach Venedig.

Anfahrt

Von Vorarlberg über die Arlbergstraße und die A12 das Inntal hinauf bis Innsbruck. Aus Italien ist die Tiroler Landeshauptstadt über Eisacktal, Brenner und Wipptal, aus München, Salzburg und Ostösterreich über die A12 das Inntal hinunter. Alle mit dem Auto anreisenden, nehmen die Autobahn-Abfahrt Hall in Tirol/Mitte und orientieren sich an den Schildern Richtung Tulfes und Glungezerbahn.

Oder man wählt die Patscherkofelbahnen als Aufstiegshilfe und deren Bergstation als Ausgangspunkt, um auf die Hütte zu gelangen. Dann wird Innsbruck Igls mit dem Auto angesteuert. 

Parkplatz

Parkplätze: Tulfes/Talstation Glungezerbahn; Innsbruck Igls/Talstation Pendelbahn Igls und Talstation Olympiaexpress (kostenfrei parken).

Öffentliche Verkehrsmittel

Tulfes und die Glungezerbahn ist von Innsbruck oder dem 11 Kilometer entfernten und vor der Tiroler Landeshauptstadt liegenden Hall mit Postbussen oder einer Zug-Bus-Kombi zu erreichen. Die einfachste Variante ist der Bus Nr. 4134 der Richtung Hall fährt. Er macht in Tulfes am nur wenige Gehminuten von der Talstation der Bergbahn entfernten Gasthof Neuwirt Halt. 

Die Glungezerbahn bringt Wanderer und Bergsteiger auf eine Höhe von 2.060 Meter. Von deren Bergstation erreicht man in 90 Minuten die Hütte.

Als Alternative stünde noch der Zustieg über die Patscherkofelbahnen zur Wahl. Dorthin fahren Busse Richtung Igls, Igls Olympiaexpress und Patsch ab der Innsbrucker Marien-Theresien-Straße.

Die Lizumer Hütte (2.019 m) im Skitouren- und Wandergebiet Wattentaler Lizum in den Tuxer Alpen gilt als eine der schönsten Hütten Österreichs. Sie liegt an einem Knotenpunkt von zwölf Trekking-Routen. Von der Hütte führen mindestens 20 Skitouren zu Gipfeln wie Geier oder Naviser Kreuzjöchl. Sie steht auch im zweitgrößten Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres. Daher kann es zu befristeten Sperren von Wegen rund um die Hütte kommen. Das fast ganzjährige bewirtschaftete Schutzhaus verfügt über ein umfangreiches und vielfältiges Angebot. Neben künstlichen Kletterwänden, Hüttenteich, Almkäserei, Bibliothek bietet die Lizumer Hütte ein permanentes Lawinen-Verschütteten-Suchgerät-(LVS)-Camp mit Checkpoints. Denn Hütte allein zu sein, ist in bestimmten Alpen-Regionen längst nicht mehr ausreichend, um so zu wirtschaften, dass auch notwendige Zukunftsinvestitionen möglich werden. 
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Weidener Hütte (1.799 m), auf der Tiroler Nafingalm in den Tuxer Alpen gelegen, ist im Sommer wie im Winter ein besonders beliebtes Ausflugsziel. Das liegt einerseits an der hervorragenden Küche und den gemütlichen Räumlichkeiten, andererseits am umfangreichen Angebot an Touren und anspruchsvollen Wanderungen in der Region. Leichte Wanderungen finden sich rund um die Hütte. Sie ist außerdem Etappenziel auf dem Inntaler Höhenweg. Speziell Skitourengeher und Schneeschuhwanderer haben die Qual der Wahl, ist doch nahezu jeder der umliegenden Gipfel den Aufstieg wert. Genauso lohnt die anschließende Abfahrt. Besonders beliebt sind das Hobarjoch (711 Hm, 2 h Aufstieg), der Hohe Kopf (574 Hm, 2 h), der Halslspitz (775 Hm, 2 h), das Nafingköpfl (655 Hm, 2:30 h) sowie der Rastkogel (963 Hm, 4 h, hochalpine Tour). Die Weidener Hütte ist auch ein bekannter Stützpunkt für Lawinen- und Tourengeher-Seminare. Mit 7,5 km führt eine der längsten präparierten Naturrodelbahnen Tirols auf dem Forstweg von der Hütte bis hinunter nach Innerst. In der schneelosen Zeit kommen häufig Mountainbiker vorbei, die auf der Transalp-Route über das Geiseljoch in Richtung Gardasee unterwegs sind.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Potsdamer Hütte ist eine sehr kinder- und familienfreundliche Schutzhütte in den Stubaier Alpen, deren Ausgangspunkt ca. eine halbe Autostunde von Innsbruck entfernt ist. Sie steht auf einer herrlichen Bergwiese über dem malerischen Fotschertal. Die Hütte ist umgeben von lohnenswerten Gipfelzielen wie Roter Kogel, Schwarzhorn, Hohe Schöne und Wildkopf. Das Schutzhaus ist für Wanderer, die leichte Touren lieben, wie auch für Familien mit Kindern erreichbar. Aber auch für Mountainbiker, Skitouren-, Schneeschuhgeher und Rodler ist die Hütte ein ideales Ziel. Kleine Bergsteiger können sich am Spielplatz der Hütte ausleben, den Fotscher Bach etwas unterhalb der Hütte für sich entdecken und an einem Kletterfelsen erste Erfahrungen mit Seil und Karabinern sammeln.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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