Vernagthütte

2.755 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Mitte Juni bis Mitte September

Winter: Anfang März bis Anfang Mai

Mobil

+43 5254 8128 (Tal)

Telefon

+43 664 141 21 19

Homepage

http://www.vernagthuette.de/

Betreiber/In

Martin Scheiber

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
50 Zimmerbetten 40 Schlafplätze 29 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Die Vernagthütte (2.755 m), 1901 erbaut, liegt im Herzen der Ötztaler Alpen im oberen Vernagttal zwischen Guslar- und Vernagtferner auf einem reizenden, von Moränenwällen eingerahmten Wiesenfleck. Sie ist eine Aussichtsterrasse in eindrucksvoller, hochalpiner Umgebung. Talort ist das gemütliche Bergsteigerdorf Vent am Ende des Ventertals, einem Seitental des Ötztals.

Bergwanderer, Ski- und Hochtourengeher erreichen vom Ventertal aus unberührte, großartige Ziele. Im Sommer und im Winter ist die Vernagthütte deshalb ein idealer Ausgangspunkt für Touren auf Dreitausender der Ötztaler Alpen mit ihren weiten Gletscherhängen. Die Wildspitze, Tirols Höchster, ist von hier aus zu besteigen. Und trotz ihres hochalpinen Standortes ist der Zustieg zur Vernagthütte auch für Genusswanderer ein Erlebnis.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Aufstieg erfolgt von Vent (1.895 m) über Rofenhöfe (2014 m), die zwei Kilometer oberhalb des Ortes liegen. Wanderer steigen auf den Wegen Nr. 902 und 920 zur Talstation der Materialseilbahn der Hütte auf die Rofenalm auf. Dort rechts und ziemlich steil in Kehren den Hang hinauf zum Wiesenrücken Plattei. Danach mit geringer Steigung um den Rücken herum und leicht absteigend taleinwärts in den Graben des Vernagtbaches bis der Weg über den Bach und hinauf zur schon aus der Ferne sichtbaren Hütte führt. Knapp acht Kilometer sind von Vent bis zur Hütte zu wandern. Dafür begegnet man auf dem Weg der Haflingerzucht von Franz Klotz, einem Nachfahren des Wildspitz-Erstbesteigers Leander Klotz, und überquert die Hängebrücke über die Rofnerschlucht. Im Winter steigt man mit Ski über das Mittelberg Joch in ca. 3:30 Stunden zur Hütte auf.

Gehzeit: 3:45 h

Höhenmeter: 860 m

Leben auf der Hütte

Hüttenwirt Martin Scheiber sorgt mit Tiroler Küche und einheimischer Kost für das leibliche Wohl seiner Gäste. Morgens steht Nächtigern ein reichhaltiges Frühstücksbüffet zur Verfügung. Drei gemütliche Stuben mit Kachelofen und zwei Sonnenterrassen halten Hochsteiger, Absteiger und Höhenwanderer kurzfristig von ihren Zielen ab. Auf dem Weg von der Vernagthütte zum Vernagtferner befindet sich der Einstieg zur eindrucksvollen Eisgrotte. Die Versorgung der Hütte erfolgt durch eine Materialseilbahn. Mittels Solar- und Photovoltaikanlage sowie Blockheizkraftwerk (Dieselaggregate) erfolgt die Erzeugung der elektrischen Energie, des Warmwassers und der Heizwärme der Hütte. Flüssiggas dient der Wärmeerzeugung in der Küche. Das Trink- und Brauchwasser kommt aus zwei verschiedenen Quellen.

Gut zu wissen

Waschräume und Duschen mit Warmwasser. Schuh- und Trockenraum sowie Ski- und Schneeschuhraum vorhanden. Handy-Empfang. Barzahlung. Keine EC- und Kreditkarten. Gepäcktransport mittels Materialseilbahn und auf Absprache mit Hüttenwirt Scheiber. Auch die Übernachtung mit Hunden ist mit ihm im Vorfeld eines Besuchs zu vereinbaren.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütten: Breslauer Hütte (2.844 m), in 2:15 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Hochjoch-Hospiz (2.412 m, 2:15 h); Brandenburger Haus (3.277 m, 2:30 h); Rauhekopfhütte (2.731 m, 4 h); Braunschweiger Hütte (2.759 m, 5:30 h); Taschachhaus (2.434 m, 5:30 h); Gepatschhaus (1.928 m, 6h)

Gipfelbesteigungen: Hintergrablspitze (3.270 m, 1 h); Kesselwandspitze (3.414 m, 2 h); Guslarspitze (3.151 m, 2 h).; Fluchtkogel (3.500 m, 2:30 h); Petersenspitze (3.484 m, 2:45 h); Schwarzwandspitze (3.353 m, 3h); Vorderer Brochkogel (3.565 m, 3h); Plateikogel (3.427 m, 3 h); Hochvernagtspitze (3.539 m, 3 h); Hinterer Brochkogel (3.635 m, 4 h); Wildspitze (3.772 m, 4:30 h)

Anfahrt

Aus dem Westen
Von Vorarlberg nach Tirol über den Arlbergpass oder durch den Arlbergtunnel (S16) - Landeck - Autobahn A 12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel - B186 - weiter durch das Ötztal bis nach Vent Rofenhöfe (53 km)

Aus dem Norden
Variante 1 - Bad Tölz - Achenpaß - B181 - Jenbach - A12 Innsbruck Richtung Bregenz - Abfahrt Ötztal - B186 - weiter durch das Ötztal bis nach Vent Rofenhöfe (53 km)

Variante 2 - Pfronten - Reutte - Fernpass - Imst - A12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe

Variante 3: München - Garmisch Partenkirchen - Ehrwald - Lermoss - Fernpass- Imst - A12 Richtung Innsbruck - Abfahrt Ötztal nach Roppener Tunnel oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe

Variante 4: München - Garmisch Partenkirchen - Mittenwald - Scharnitz - Seefeld in Tirol - Telfs - A12 Richtung Bregenz - Abfahrt Ötztal oder B171 Tiroler Straße bis Ötztal (Vignettenfrei) - B186 - Vent Rofenhöfe (53 km)

Aus dem Osten
Von München und Salzburg zuerst auf der A8, dann auf der A93 bis nach Kufstein, anschließend auf der A12 Richtung Bregenz, über Innsbruck bis Abfahrt Ötztal, dann weiter auf B186 bis Vent Rofenhöfe; von Wien und Linz auf der A1 nach Salzburg und dann wie beschrieben;

Aus dem Süden
Von Italien über Bozen kommend Richtung Brenner (Mautstraße) - Brenner Autobahn über Mautstelle Schönberg Richtung Innsbruck - von Innsbruck auf A12 Richtung Bregenz bis Anfahrt Ötztal - weiter auf B186 bis Vent Rofenhöfe. 

Parkplatz

Doppelsesselbahn Wildspitz-Lift; nahe der Kapelle. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Von München Hauptbahnhof verkehren IC- und EC-Züge direkt nach Innsbruck. Ansonsten reist man per Bahn von München über Kufstein, Wörgl und mit Umsteigen nach Innsbruck an. In Innsbruck wird in einen Regionalzug nach Landeck-Zams gewechselt und bis Ötztal-Bahnhof gefahren. Ohne Zwischenstopp von Innsbruck nach Ötztal-Bahnhof geht es mit dem ÖBB-Railjet, der nach Zürich fährt. Dieser Zug ist Reisenden, die von Budapest, Wien, Linz und Salzburg nach Vent und auf die Vernagthütte wollen. 

Von Bozen fahren die Züge über den Brenner nach Innsbruck. Von Graz kann man "zügig" über Bischofshofen, Zell am See, Kitzbühel, Wörgl und Jenbach nach Innsbruck reisen. Und von Lienz über das Pustertal, Fortezza/Franzensfeste und dem Brenner nach Innsbruck und weiter ins Ötztal.

Vom Ötztal-Bahnhof fährt entweder ein Postbus oder Busse der Ötztaler Verkehrsgesellschaft das Tal bergwärts bis Sölden. Dort ist ein Umstieg in den nach Vent und bis Hotel Similaun fahrenden Bus notwendig.

Das Hochjoch Hospiz (2.413 m) liegt im hintersten Rofental am Südosthang der Guslarspitzen in den Ötztaler Alpen in Tirol. Es wurde bereits ab 1869 als ein erster Stützpunkt für den Übergang von Nord- nach Südtirol erbaut. Hoch- und Skitourengeher kehren in die Hütte ein. Sie dient als hochalpiner Stützpunkt für die Besteigung der drei Guslarspitzen, anderer Gipfel im Weißkamm sowie als Zwischenstation auf dem Weg zum Brandenburger Haus. Das Schutzhaus ist von Vent relativ leicht zu erreichen. Das Hochjoch-Hospiz ist keine Hütte im Sinne der Erwartung, dass alpine und hochalpine Hütten aus Holz bestehen. Es ist ein Haus. Ein Haus, das aufgrund seiner Exposition, hochalpinem Wetter Stand halten muss. Unter der äußeren Widerstandsfähigkeit verbirgt sich ein Inneres, dass seinen Gästen Geborgenheit und Schutz gibt und sie beherbergt. Hospiz bedeutet auch Herberge, in dem sowohl Pilger als auch Fremde auf ihren Reisen Rast und Zuflucht finden.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die geräumige Martin-Busch-Hütte (2.501 m, früher Samoar-Hütte) liegt im Herzen der Ötztaler Alpen (Tirol) im Talschluss vom Niedertal. Der Zustieg erfolgt in den meisten Fällen vom Bergsteigerdorf Vent aus. Im Sommer bietet die Hütte einen idealen Stützpunkt für zahlreiche Bergtouren und Gipfelbesteigungen. Auch ambitionierte Mountainbiker finden in der Gegend ein reiches Betätigungsfeld vor. Im Hochwinter wird die Hütte zwar nicht bewirtschaftet (erst ab Anfang März), die Betreiber stellen aber einen unversperrten Winterraum zur Verfügung. Zur Freude von Skitourengehern – die umliegenden Ötztaler Gletscher lassen traumhafte (und größtenteils anspruchsvolle) Skihochtouren zu. Die Martin-Busch-Hütte ist zudem Etappenziel des Ötztal Treck. Kürzer, aber nicht minder schön, ist die Venter Hüttenrunde durch die Ötztaler Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Similaunhütte (3.019 m)

Die Similaunhütte (3.018 m) verdankt ihre Beliebtheit einem uralten Mann. Sie liegt auf dem Übergang vom Schnalstal ins Ötztal und in der Nähe des Tiesenjochs – dort, wo „Ötzi“ gefunden wurde. Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für fantastische Gipfelbesteigungen auf den Similaun (3.606 m) und die Fineilspitze (3.516 m) sowie für Eis- und Alpinkurse, die in der Region angeboten werden. Dank der berühmten Eismumie ist die Hütte längst nicht mehr nur Anlaufstelle für Bergsteiger, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher, sondern auch Ziel für Tagestouristen, von denen viele mit dem Mountainbike kommen. Besonders imposant sind die Gletscherwanderungen zur Schönen Aussicht und zum Hochjoch Hospiz. Im Winter beginnt hier für Skitourengeher die zweite Etappe der berühmten Venter Skirunde auf die Fineilspitze.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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