Hallerangerhaus

1.768 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

1. Juni bis Mitte Oktober geöffnet.

Mobil

+43 664 893 75 83

Telefon

+43 720 347 028

Homepage

www.hallerangerhaus.at

Betreiber/In

Kerstin & Thomas Lehner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
24 Zimmerbetten 62 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Mit Kindern auf Hütten
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Das Hallerangerhaus (1.768 m)iegt im Karwendelgebirge, das zu 80% in Tirol liegt. Die höchste Erhebung des Karwendels ist die Birkkarspitze mit 2.749 m. Das Karwendel ist mit 727 Quadratkilometern das größte Tiroler Schutzgebiet und der größte Naturpark Österreichs.

Das Schutzhaus liegt an den Weitwanderwegen „Traumpfad München/Venedig“, Adlerweg und Höhenweg West. Wanderer, Mountainbiker, Tourengehern aber auch Familien mit Kindern steuern das Hallerangerhaus an. Von der Hütte wird zu Bettelwurfhütte, Pfeishütte oder Lamsenjochhütte weitergewandert. Kletterer finden in der Umgebung, aber auch unmittelbar bei der Hütte, im Klettergarten namens „Durchschlag“, ansprechende und herausfordernde Routen.

Kürzester Weg zur Hütte

In Scharnitz (964 m), bei den Karwendelparkplätzen, beginnt die Wanderung, vorbei am Gasthof Wiesenhof und hinauf auf die Gleirschhöhe (1.069 m). Dann leicht abwärts in das Hinterautal und an der Isar flußaufwärts beziehungsweise taleinwärts Richtung Kastenalm. Alternativ dazu kann man sich bis hierher mit dem Taxi chauffieren lassen. An der Kastenalm lohnt sich ein Abstecher zum Isar-Ursprung. Hinter der Alm steigt der Weg zum sogenannten Lafatscher Niederleger an. Weiter geht es, vorbei an der kleinen Kohleralm und aufwärts zum Hallerangerhaus. Diese Strecke ist auch ideal, um sie mit dem Mountainbike zu fahren. 

Gehzeit: 4:30 h

Höhenmeter: 804 m

Alternative Route
Von Absam (632 m) über Halltal, Kloster St. Magdalena und Lafatscher Joch (5 h); von der Hafelekar Bergstation (2.256 m, 5 h).

Leben auf der Hütte

Das 1924 offiziell eingeweihte Hallerangerhaus reifte im Laufe der Zeit zu dem heran, was es heute ist. Kerstin und Thomas Lehner können knapp 100 Gäste pro Nacht in ihrem Haus aufnehmen. Das Hüttenwirte-Paar serviert Gästen hausgemachte Gerichte und Schmankerl auf hohem Niveau und in bester Qualität. Sie wirken auch an der DAV-Initiative „So schmecken die Berge“ mit. Thomas ist nicht nur Hüttenwirt sondern auch Ortsstellen-Leiter der Bergrettung Scharnitz. Das macht ihn als Hüttenwirt multifunktionell. Er ist somit nicht nur alpine Informationsquelle sondern auch kulinarischer und medizinischer Erstversorger auf dem Hallerangerhaus.

In der Nähe der Hütte liegen die Einstiege zur unterschiedlichen Kletterrouten am Halleranger. Die Lafatscher Nordverschneidung (6), Tschechenplatt (8-) oder Woodstock an den Schnittlwänden (9+/10-) etwa. Der Klettergarten „Durchschlag“ ist nur zehn Minuten vom Haus entfernt und bietet Routen zwischen dem zweiten und dem unteren achten Schwierigkeitsgrad. Im Winter hat die Halleranger Selbstversorgerhütte, die gleich neben dem Haus steht, geöffnet. Hier können zehn Menschen im Matratzenlager übernachten.

Gut zu wissen

Trinkwasser kommt aus einer eigenen Quelle. Strom wird im eigenen Kleinkraftwerk produziert. Duschen mit Warmwasser (Solaranlage) und Trockenraum vorhanden. Handy-Empfang mäßig. Dafür Festnetz-Telefon vorhanden. Barzahlung. Nächtigungen mit Hunden nur auf Anfrage möglich. Abwässer werden in einer biologischen Klein-Kläranlage gereinigt.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Kastenalm/Isar-Ursprung (1.220 m) in 2 h Gehzeit zu erreichen. Weiters: Bettelwurfhütte (2.077 m, 2:30 h); Pfeishütte (1.922 m, 3 h); Karwendelhaus (1.765 m, 8 h); Lamsenjochhütte (1.953 m, 9:30 h)

Gipfelbesteigungen: Sunntigerspitze (2.322 m, 1:30 h); Kleiner Lafatscher (2.635 m, 2 h); Speckkarspitze (2.621 m, 3 h); Großer Lafatscher (2.695 m, 3 h); Großer Bettelwurf (2.725 m, 5 h).

Anfahrt

Von München aus über die A95 in Richtung Garmisch-Partenkirchen. Davor, bei Eschenlohe, geht die Autobahn in die B2 über, die an Garmisch vorbei und weiter nach Mittenwald führt. Bei Mittenwald weiter auf und über den Scharnitzpass nach Scharnitz. 

Von Innsbruck oder Vorarlberg auf der A12 Inntal-Autobahn bis Zirl. Aus der Tiroler Hauptstadt kann auch auf der B171 nach Zirl gefahren. Über den Zirler Berg nach Seefeld und weiter nach Scharnitz. 

Wanderern, Mountainbikern, Bergsteigern und Kletterern, die in die Karwendeltäler wollen, stellt Scharnitz fünf Parkplätze zur Verfügung.

Den Zustieg von Absam und von der Bettelwurfsiedlung zum Hallerangerhaus wird über Hall und Wattens vor Innsbruck erreicht.

Parkplatz

Scharnitzer Parkplätze: Fünf Autoabstellmöglichkeiten. Vier davon, nämlich Ried, Länd, Schraffelbrücke und Mühlberg sind kostenpflichtig. Am Parkplatz Eppzirl kann gratis geparkt werden.

Absam Parkplatz: Halltal-Eingang bei der Bettelwurfsiedlung.

Öffentliche Verkehrsmittel

Zielbahnhof ist Scharnitz an der Grenze zu Bayern und an der Verbindung von Seefeld in Tirol nach Garmisch-Partenkirchen. Daher erreicht man den Bahnhof des Ortes mit Regionalzügen, die hier zwischen Innsbruck und München verkehren. Scharnitz ist sowohl von München als auch von Innsbruck in einer guten Stunde zu erreichen. Vom Bahnhof lässt man sich mit dem Karwendeltaxi ein Stück weit Richtung Gleirsch- und Hinterautal bringen.

Vom Innsbrucker Hauptbahnhof macht der Bus Nr. 501 auf dem Weg nach Hall in Absam Station. In Absam erfolgt der Umstieg in den Halltal-Shuttle, da das Halltal für den öffentlichen Verkehr gesperrt wurde. 

Hütte • Tirol

Falkenhütte (1.848 m)

Malerisch gelegen am Fuße der Lalidererwände befindet sich die Falkenhütte (1.848 m) im Herzen des Alpenparks Karwendel auf Tiroler Seite. Mountainbiker kommen hier ebenso auf ihre Rechnung wie Kletterer. Auch mit Kindern bieten sich zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten, wie zum Beispiel zum Großen Ahornboden, an. Der Ladizkopf (1.920 m) und der Mahnkopf (2.094 m) sind von der Hütte aus in unter einer Stunde erreichbar. Die Falkenhütte liegt auf dem Gemeindegebiet von Vomp im Bezirk Schwaz und ist Teil der Silberregion Karwendel. In den Jahren 2017 bis 2020 wurde die Hütte generalsaniert. Dabei wurde besonderes Augenmerk auf die denkmalgeschützte „Urhütte“ gelegt, wobei vor allem die Stube originalgetreu renoviert wurde. Ab Juli 2020 wird der Betrieb wieder aufgenommen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Bettelwurfhütte (2.077 m) thront in exponierter Lage, wie ein Adlerhorst, in der Südflanke des Großen und Kleinen Bettelwurfs. Die Aussicht auf das Inntal ist atemberaubend. Hoch über dem Absamer Halltal liegt sie am Innsbrucker Höhenweg und ist Ausgangspunkt für schöne Wander- und Bergtouren in das Tiroler Karwendel Gebirge. Das 1894 erbaute Schutzhaus ist eines der ältesten Häuser im Karwendel. Auf einer Höhe von 2.077 m allerdings auch eine der höchst gelegenen Hütten in Tirol. Die Ausstattung des urigen Stützpunktes bietet alles, was der Besucher der Gegenwart so braucht. Während im Tal die Stadt Innsbruck und ihre Umgebung mit den Annehmlichkeiten der urbanen Welt aufwartet, geht es hoch oben am Berg auf der Hütte gemächlicher zu. Neben traumhaften Wanderungen und Bergtouren auf die umliegenden Gipfel und Almen wartet die einladende Terrasse der Hütte auf müde Wanderer. Hier genießt man nach einem Ausflug die frische Luft sowie die kulinarischen Spezialitäten der Hüttenwirte.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Tribulaunhütte liegt in den Stubaier Alpen in Tirol und ist ein beliebter Stützpunkt für Wanderer inmitten eines hochalpinen Wandergebietes an der Grenze zu Südtirol. Auch viele Kletterer sind auf der Hütte am Fuß des Gschnitzer Tribulauns anzutreffen – Eisenspitze, Pflerscher Tribulaun und Goldkappl sind beliebte Klettergebiete. Der Hüttenzustieg von Gschnitz ist leicht und bietet eine fantastische Aussicht auf den Talschluss mit den Tribulaunen und dem Goldkappl. Die Hütte wurde im Jahr 2014 innen und außen generalsaniert und ist bekannt für ihre gute Küche.  
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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