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Foto: Günter Zöhrer
Hütten

Hütten für den Herbst

• 31. August 2017

Für viele Wanderer ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Damit sie auf eine verdiente Einkehr nicht verzichten müssen, stellen wir hier Hütten in Österreich, Deutschland und Südtirol vor, die auch noch im Oktober und teilweise in den November hinein geöffnet haben.

Alles rund ums Wandern im Herbst gibt es im neuen Bergwelten Magazin (Oktober/November 2017)!

Cover (Österreich- und Deutschland-Ausgaben) des Bergwelten Magazins/ Herbst 2017
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Österreich


Bad Kissinger Hütte, 1.788 m

Tirol/ Allgäuer Alpen

Die Bad Kissinger Hütte liegt spektakulär am Südwesthang des Aggensteins (1.986 m) in den Allgäuer Alpen und nur einen Steinwurf von der deutsch-österreichischen Grenze entfernt. Spektakulär ist auch die Aussicht, die sich von der Sonnenterrasse auf das Tannheimer Tal und die umliegenden Berggipfel erschließt. Außerdem befindet sich unmittelbar vor der Hütte ein Kletterfelsen, der die Herzen aller Kraxler höher schlagen lässt.

Geöffnet bis: 31. Oktober


Erfurter Hütte, 1.834 m

Tirol/ Rofangebirge

Die Erfurter Hütte liegt im Rofan in prächtiger Aussichtslage auf dem Mauritzköpf. Die Vielfalt an Tourenmöglichkeiten hält von familientauglichen Wanderungen über genussreiche Touren bis hin zu Steigen für ambitionierte Kletterfexe für jeden etwas bereit. Abends belohnt man sich am besten mit einem der regional hergestellten Schnäpse.

Geöffnet bis: 22. Oktober


Carl-von-Stahl-Haus, 1.733 m

Salzburg/ Berchtesgadener Alpen

Das Carl-von-Stahl-Haus liegt in den Berchtesgadener Alpen an der Grenze von Salzburg zu Bayern. Besteigungen des Jenners (1.874 m), Schneibsteins (2.276 m) und Archenkopfs (2.391 m) bieten sich aufgrund von Lage und Erreichbarkeit an. Energien dafür zieht man am besten aus dem ausgezeichneten Kaiserschmarrn der Wirtsleute.

Ganzjährig geöffnet!


Höttinger Alm, 1.487 m

Tirol/ Karwendel

Die bewirtschaftete Höttinger Alm zählt zu den beliebtesten Hütten oberhalb der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und ist ein idealer Ausgangspunkt für Berg- und Mountainbiketouren auf der Nordkette. Bereits im 15. Jahrhundert wurde auf der urigen Alm Viehwirtschaft betrieben. Wegen des leichten Zustiegs ist die Hütte perfekt für Familien geeignet. Von der Hütte aus bietet sich ein imposanter Ausblick auf Innsbruck, die Nockspitze, Marchreisenspitze, Malgrubenspitze und Hochtennspitze.

Geöffnet bis: 20. November


Gloggnitzerhütte, 1.548 m

Niederösterreich/ Rax-Schneeberg-Gruppe

Die traditionsreiche Gloggnitzer Hütte auf der Raxalpe in Niederösterreich wurde 2010 umgebaut und modernisiert. Sie ist nur zu Fuß erreichbar und bietet einen guten Stützpunkt für Wanderer. Auf der Rax-Südseite und im Großen Höllental findet man zudem einige Klettersteige unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade vor, so etwa den Hoyossteig, den Rudolfssteig und den Gaislochsteig.

Geöffnet bis: 16. November


Vorderkaiserfeldenhütte, 1.388 m

Tirol/ Kaisergebirge

Die bewirtschaftete und ausgesprochen familienfreundliche Vorderkaiserfeldenhütte liegt im Kaisergebirge in Tirol. Sie ist vor allem bei Bergwanderern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern ein häufig genutzter Ausgangspunkt für Begehungen der umliegenden Gipfel des Zahmen Kaisers (z.B. Naun- und Pyramidenspitze). Aber auch als Tagesziel wird die Hütte gerne aufgesucht. Kletterer finden in der Nähe zahlreiche Kletterrouten. Die Vorderkaiserfeldenhütte ist außerdem einer der vier Stützpunkte auf der Kaisertour.

Ganzjährig geöffnet (aber bis auf Weiteres keine Übernachtungen möglich)


Naviser Hütte, 1.782 m

Tirol/ Tuxer Alpen

Die Naviser Hütte liegt in den Tuxer Alpen im Bezirk Innsbruck-Land. Sie ist von Navis aus in einer Stunde Gehzeit zu erreichen. Die Hütte wurde 2012 generalsaniert und wird gern von Wanderern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern, Familien mit Kindern und Schulklassen aufgesucht, die die ausgezeichnete regionale Küche schätzen.      

Geöffnet bis: Mitte Oktober


Vorderkaiserfeldenhütte, 1.388 m

Tirol/ Kaisergebirge

Die Vorderkaiserfeldenhütte hält so einiges bereit, was einen Besuch lohnt: Die „Kaiser-Suite“ für Verliebte etwa, den herrlichen Ausblick ins Inntal, auf den Wilden Kaiser und den Wendelstein oder den angeschlossenen Alpenpflanzgarten. Davon abgesehen ist sie wunderbar als Ausgangspunkt für Erkundungen im Kaisergebirge geeignet.

Ganzjährig geöffnet (aber seit August keine Übernachtungen möglich)


Latschenalm, 1.380 m

Salzburg/ Salzkammergut-Berge

Die urige Latschenalm inmitten des Ski- und Wandergebiets Gaißau-Hintersee in der Osterhorngruppe liegt nur rund 30 km von Salzburg-Stadt entfernt und bietet sich somit als ideales Ausflugsziel an – zumal man auf der Alm nicht übernachten kann. Besonders geschätzt wird die Hütte übrigens für ihre kulinarischen Spezialitäten vom Lamm.

Ganzjährig geöffnet (bei Schönwetter)


Steyrerhütte, 1.400 m

Oberösterreich/ Voralpen

Die Steyrerhütte liegt unterhalb einer märchenhaften Alm am Fuße des Kasbergs im Toten Gebirge. Wer Kasberg oder Roßschopf in Angriff nehmen möchte, ist mit dieser Hütte als Ausgangspunkt bestens beraten. Belohnen kann man sich nach der Tour mit einem selbst angesetzten Weichsel- oder Zirbenschnaps.

Geöffnet bis: 29. Oktober (Jagdsperre von 18. Sept. - 10. Okt.). Ab 4. November jedes Wochenende


Thaurer Alm, 1.464 m

Tirol/ Karwendel

Egal ob als Feierabendtour nach der Arbeit oder als Halbtagesausflug mit der Familie: die Thaurer Alm ist immer wieder einen Besuch wert. Gerade im Herbst lockt der wunderbare Waldanstieg mit farbenfrohen Schattierungen und oben angekommen kann man – wenn der Winter seine Vorboten schickt - die schneebedeckten Gipfel von Serles, Habicht, Patscherkofel und Glungezer bestaunen. Innsbruck liegt einem sowieso zu Füßen. Wanderherz, was willst du mehr? Kulinarischer Herbst-Tipp: Ab September kann man (gegen Voranmeldung) wunderbar auf der Alm „Törggelen“ und sich so auf den kommenden Winter einstimmen.

Geöffnet bis: 31. Oktober


Wetterkoglerhaus, 1.743 m

Steiermark/ Randgebirge östlich der Mur

Bereits die Zustiegsmöglichkeiten sind vielfältig, zum Beispiel mit dem Mountainbike von der Rabl-Kreuz-Hütte über die Mautstraße oder von St. Corona mit dem Sessellift hinauf auf die Almrauschhütte und dann über die Kampsteiner- und Feistritzer Schwaig hinüber zum Wetterkoglerhaus. Hat man den Gipfel des Hochwechsels erreicht, blickt man bei gutem Wetter bis zum Balaton und nach Slowenien und wird von der Hüttenwirtin am Lagerfeuer mit Köstlichkeiten wie Beuschl, Linsen mit Speck, Schweinsbraten oder Strudeln verwöhnt.

Geöffnet bis: 15. November (ab 18. Sept. Dienstag Ruhetag)


Deutschland


Schwarzenberghütte, 1.380 m

Bayern/ Allgäuer Alpen

Die ganzjährig bewirtschaftete und vom Tal aus schnell zu erreichende Schutzhütte liegt unterhalb des Großen Daumens auf dem idyllisch gelegenen Schwarzenberg. Eine Lage, die viele schöne Wanderungen ermöglicht. Auch im Winter ist die Hütte ein beliebtes Ausflugsziel, dann für Rodler und Schneeschuhwanderer.

Ganzjährig geöffnet (Pause im November)


Priener Hütte, 1.410 m

Bayern/ Chiemgauer Alpen

Die Priener Hütte liegt im Naturschutzgebiet Geigelstein in den Chiemgauer Alpen und bietet sich im Sommer wie im Winter für eine Vielzahl an Touren an. Belohnen kann man sich danach mit regionaler Hüttenkost, denn die Wirtsleute beteiligen sich am Projekt „So schmecken die Berge“.

Ganzjährig geöffnet


Staufner Haus, 1.634 m

Bayern/ Allgäuer Alpen

Das bewirtschaftete Staufner Haus liegt in der Nagelfluhkette der Allgäuer Alpen oberhalb von Steibis. Beliebt ist die Hütte nicht nur wegen des herrlichen Blicks auf den Bodensee, sondern auch wegen der Tourenmöglichkeiten – etwa aufs Rindalphorn (1.821 m) und den Hohen Häderich (1.565 m). Danach schmecken die Allgäuer Kässpatzen und der Hittisauer Bergkäse gleich doppelt so gut!

Geöffnet bis: 22. Oktober


Kreuzeckhaus, 1.652 m

Bayern/ Wettersteingebirge und Mieminger Kette

Die Berghütte Kreuzeckhaus liegt inmitten der oberbayerischen Alpen im Wettersteingebirge. Die umliegenden Möglichkeiten reichen von Touren in der Höllentalklamm, der Partnachklamm, auf den Bernadeinkopf (2.143 m) oder die Alpspitze (2.628 m).

Geöffnet bis: 6. November


Albert-Link-Hütte, 1.053 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Die Albert-Link-Hütte in den Bayerischen Voralpen eignet sich vor allem als Stützpunkt für Ausflüge ins Mangfallgebirge, im Winter lockt das nah gelegene Skigebiet Spitzing. Die Hütte wurde 2003 mit dem Umweltgütesiegel des Alpenvereins ausgezeichnet und ist auch an der Initiative „So schmecken die Berge“ beteiligt. Wer von der Kulinarik nicht genug bekommen kann: Selbstgebackenes Brot aus dem Ofen, geräucherten Käse und Speck kann man hier auch kaufen.

Ganzjährig geöffnet


Rotwandhaus, 1.737 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Das Rotwandhaus liegt südöstlich vom Spitzingsee direkt an der Rotwand im Mangfallgebirge. Die Küche ist herausragend, der Blick von der Sonnenterrasse ist es auch: Das Panorama reicht von der Zugspitze bis hin zum Großglockner. Für Kletterer sind die Ruchenköpfe (1.805 m) besonders interessant, warten sie doch mit einer Vielzahl an Touren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auf. Für Wanderer sind der Miesing (1.883 m) und die Auerspitze (1.811 m) lohnende Ziele.

Ganzjährig geöffnet


Tutzinger Hütte, 1.327 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Die moderne Tutzinger Hütte liegt unterhalb der Benediktenwand (1.801 m), die als bewährtes Kletterziel über 20 Routen in den Schwierigkeitsgraden 2-8 zu bieten hat. Eine besonders lohnende wie beliebte Wanderung führt über die Glaswandscharte über die Jocheralm zum Herzogstand (1.731 m).

Geöffnet bis: 1. November


Brünnsteinhaus, 1.342 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Das Brünnsteinhaus in den Bayerischen Voralpen ist nur einen halbstündigen Aufstieg vom Gipfel des Brünnstein entfernt und somit idealer Ausgangspunkt für Wanderer, Familien mit Kindern, Mountainbiker, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Als Highlight der Küche gilt die Kaspressknödelsuppe: Am besten selbst testen!

Geöffnet bis: 1. November


Gindelalm, 1.242 m

Bayern/ Bayerische Voralpen

Man erreicht die Gindelalm sowohl vom Schliersee, als auch vom Tegernsee aus mit dem Bike oder zu Fuß. Es gibt nur einen Haken: Im Grunde sind es drei Almen und man hat die Qual der Wahl. Im Zweifelsfall kehrt man dort ein, wo der Banknachbar oder die Sonne gerade besonders schön (er)scheinen. Der Ausblick ist oberbayerisch-idyllisch: In die Bergwelt hinein mit Aiplspitz, Breiten- und Wendelstein, auf die gemütlich grasenden Kühe und auf die vollen Teller.

Geöffnet bis: Ende Oktober


Südtirol


Geisleralm, 1.996 m

Südtirol/ Dolomiten

Die Terrasse der Geislerhütte ist für manche der schönste Logenplatz in den Dolomiten. Wenn man dort nach einer Wanderung am Adolf-Munkel-Weg einkehrt und das Nachmittagslicht die Türme der Geislerspitzen strahlen lässt, will man diesen Traumplatz nicht mehr verlassen. Unbedingt probieren: Gerrys Kasnocken. Zudem bietet die Geislerhütte eine Weinkarte, die so manches Restaurant im Tal erblassen lässt.

Geöffnet: Bis Anfang November (Montag Ruhetag)

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