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Hütten

12 Hütten, die ab Sommer neue Pächter suchen

• 16. Februar 2021

Einige Hütten suchen derzeit für die kommende Saison eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter. Du liebst die Berge und kannst dir ein dauerhaftes Leben auf der Hütte vorstellen? Du weißt, dass es mit viel Arbeit verbunden ist und bringst den nötigen Eifer mit? Dann könnte das deine Chance sein!

Die Marteller Hütte in den Ortler Alpen sucht ab Juni eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter
Foto: Marteller Hütte
Die Marteller Hütte in den Ortler Alpen sucht ab Juni eine neue Pächterin oder einen neuen Pächter
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Theodor-Körner-Hütte, 1.466 m

Salzburg/ Dachsteingebirge

Die Theodor-Körner-Hütte liegt nahe der Stuhlalm, auf der Westseite des Gosaukamms. Leicht erreichbar, ist sie ein beliebtes Ziel für Tagesgäste – und die schwärmen vor allem vom beeindruckenden Ausblick von der Sonnenterrasse aus: auf die Gipfel der Hohen Tauern, Großglockner inklusive. Im Umkreis der Hütte kann man leichte Wanderungen unternehmen, die berühmte Bischofsmütze besteigen oder sich auf mehreren Klettersteigen austoben.

  • Ab wann? Ende Mai 2021
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Tübinger Hütte, 2.191 m

Vorarlberg/ Silvretta

Die von Ende Juni bis Anfang Oktober bewirtschaftete Hütte liegt inmitten der traumhaften Bergkulisse der Silvretta, am Ende des Garneratals. Sie bietet 80 Übernachtungsplätze und wird über einen Wirtschaftsweg mit anschließender Materialseilbahn versorgt. In den letzten Jahren wurde die Hütte aufwändig saniert: Hüttentechnik und Sanitärräume sind jetzt auf dem neusten Stand, die Energieversorgung erfolgt klimafreundlich über eine Wasserkraftanlage. 2020 lockte das Ausflugsziel trotz erschwerter Bedingungen zahlreiche Besucher an.

  • Ab wann? Juni 2021
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Hochälpelehütte, 1.460 m

Vorarlberg/ Bregenzerwaldgebirge

Auf dem Hochälpelekopf im Gemeindegebiet Dornbirn gelegen, ist die Hütte dank ihres leichten Zustiegs auch für Familienausflüge ein geeignetes Ziel. Im Winter rasten hier gerne Skifahrer und Snowboarder des Skigebiets Bödele – die bisherigen Hüttenwirte verwöhnten sie mit Speckknödelsuppe und Chili con Carne.

  • Ab wann? Mai 2021
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Sticklerhütte, 1.750 m

Salzburg/ Radstädter Tauern

Die familienfreundliche Sticklerhütte in den Radstädter Tauern liegt so schön am Ursprung der Mur, dass man eigentlich ständig dort sein möchte. Gute Voraussetzungen für die zukünftigen Pächter. Bisher wurden die glücklichen Gäste, darunter viele Mountainbiker, mit frisch gebratenen Forellen verwöhnt.

  • Ab wann? Juni 2021
  • Infos

Württemberger Haus, 2.220 m

Tirol/ Lechtaler Alpen

Der von vier Gipfeln umringte Stützpunkt mit 67 Übernachtungsplätzen liegt direkt am Lechtaler Höhenweg und somit auch am Adlerweg. Von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet und per Hubschrauber versorgt, wartete die zünftige Hütte bisher mit allerlei kulinarischen Schmankerln auf – von Kaiserschmarrn bis Speckknödel mit Sauerkraut. Wer sie auf der Sonnenterrasse verspeist, kann den Murmeltieren beim Herumtollen zusehen.

  • Ab wann? Juni 2021
  • Infos

Neue Traunsteiner Hütte, 1.560 m

Bayern/ Berchtesgadener Alpen

Die Neue Traunsteiner Hütte liegt in wildromantischer Abgeschiedenheit mitten im Almgebiet der Reiter Alpe im Nordwesten der Berchtesgadener Alpen. Sie ist zu Fuß auf verschiedenen Wegen in rund 3 Stunden erreichbar. Jedes Jahr nach der Schneeschmelze (Anfang Juni) sprießt hier oben ein Meer von Gebirgsblumen aus dem Boden. So manche Bergkräuter landeten bisher im beliebten Hüttentee.

  • Ab wann? Mai 2021
  • Infos

Sonnschienhütte, 1.523 m

Steiermark/ Hochschwabgruppe

Die geräumige (50 Schlafplätze) und ganzjährig bewirtschaftete Hütte liegt am Schnittpunkt mehrerer Wanderwege und ganz in der Nähe des überaus beliebten Grünen Sees. Von Tragöß aus ist die Alm bequem durch den Jassinggraben zu erreichen. In den letzten Jahren wurde die Hütte beständig modernisiert - zuletzt wurde z.B. die Photovoltaik-Anlage erweitert.

  • Ab wann? Oktober 2021
  • Infos

Koralpenhaus, 1.966 m

Kärnten/ Lavanttaler Alpen

Die traditionsreiche Schutzhütte auf der Kärntner Koralpe wird gerade neu gebaut und sucht ab Juni einen neuen Pächter oder eine neue Pächterin. Das Koralpenhaus sollte ganzjährig betrieben werden – im Winter kommen viele Skitourengeher (in der Nähe befindet sich auch ein kleines Skigebiet), im Sommer Boulderer und die Wanderer mehrerer Weitwanderwege, die an der Hütte vorbeiführen. Besonders genießen sie das herrliche Panorama von der Terrasse aus über das Lavanttal bis zu den Karawanken und den Julischen Alpen.

  • Ab wann? Juni 2021
  • Infos

 

Die Bewerbungsfristen der folgenden Hütten sind bereits abgelaufen:

Marteller Hütte, 2.610 m (Die Pächtersuche ist beendet!)

Trentino-Südtirol/ Ortler Alpen

Die Marteller Hütte liegt im Martelltal, einem der urwüchsigsten Hochgebirgstäler Südtirols, umgeben von 15 Dreitausendern. Ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen und Berghochtouren im Sommer, und für Skitouren im Winter und im Frühjahr. Bis jetzt wurde auf der Hütte Original-Südtiroler-Küche hochgehalten. Bewirtschaftungszeiten: Ende Februar bis Mai und von Mitte Juni bis Oktober.

  • Ab wann? Mitte Juni 2021
  • Infos: Nähere Informationen erteilt die AVS-Landesgeschäftsstelle in Bozen. Kontakt: huetten@alpenverein.it - Tel. +39 0471 053 993; Hier finden sich die Bewerbungsunterlagen (Frist bis 15 Februar 2021).

Höllentaleingangshütte, 1.045 m

Bayern/ Mieminger Kette

Die beliebte Hütte ist quasi das Tor zum Höllental – gleich dahinter befindet sich das Naturschauspiel „Höllentalklamm“. Auch der Gipfel der Zugspitze ist von hier aus erreichbar. Die Versorgung erfolgt über einen Wirtschaftsweg mit anschließender Materialseilbahn.

  • Ab wann? Mai 2021
  • Infos

Lamsenjochhütte, 1.953 m

Tirol/ Karwendel

Die rustikale Lamsenjochhütte – ein Stützpunkt der mehrtägigen Karwendeltour – liegt  spektakulär unterhalb der Felswände von Lamsenspitze und Hochnissl im Herzen des Naturparks Karwendel. Sowohl der Zustieg, als auch die umliegenden Wander- und Kletterrouten (gleich daneben wurde ein Kletterpark angelegt) sind eher etwas für geübtere Alpinisten bzw. Familien mit konditionsstarken Kindern.

  • Ab wann? Juni 2021
  • Infos

Gjaid Alm, 1.738 m (Die Pächtersuche ist beendet!)

Oberösterreich/ Dachsteingebirge

Die Gjaid Alm (1.738 m) liegt auf der Hochfläche des Dachsteinplateaus im inneren Salzkammergut in Oberösterreich. Und mitten im UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein. Historiker gehen davon aus, dass die Alm bereits in der Römerzeit zur Viehhaltung benutzt wurde. Dazu wurden seit 2001 regelmäßig Grabungen in der Umgebung der Hütte durchgeführt. Unter der Gjaid Alm liegen die Dachstein-Rieseneis- und Mammuthöhle. Die Alm wird im Sommer und Winter von bewegungshungrigen, naturverbundenen Menschen in Atem gehalten. Sie tritt als Freesports Arena auf. In der sich in der schneelosen Zeit Wanderer, Bergsteiger, Kletterer, Klettersteig-Geher, Paragleiter und Outdoor-Fans, auf Schnee Freerider, Skitouren- und Schneeschuh-Geher, Snowboarder, Eiskletterer, Ski- und Skivarianten-Fahrer ein Stelldichein geben. In dieser Umgebung ist die Hütte ein Ort der Behaglichkeit, der Beschaulichkeit, der Ruhe und zum Kraftsammeln. Ein Haus zwischen Extremsport und Extrem-Entspannung. Ruhesuchende, die das Alltagsadrenalin abbauen wollen, beschreiten auf der Privathütte in Yoga-Kursen, im Meditationsraum oder in der Sauna ihre inneren Wege. Und jene großen und kleinen Gäste, die eine Alm hauptsächlich als Platz von weidenden und grasenden Tieren verstehen, können seit dem Sommer 2016 mit Ziegen, Shetland-Ponies, Haflinger, Schafen, Schweinen, Kühen und Hühnern auf Tuchfühlung gehen.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Die Gjaid Alm liegt auf der Hochfläche des Dachsteinplateaus und somit mitten im UNESCO-Welterbegebiet Hallstatt-Dachstein. Mit der Dachstein-Krippenstein-Bahn von Obertraun erreichbar, ist die Hütte im Sommer wie Winter ein beliebtes Ziel. Bis jetzt wurden Gäste mit kulinarischen Schmankerln aus biologischer Landwirtschaft verwöhnt, wobei Koch Indra für eine nepalesische Note sorgte.

  • Ab wann? Mai 2021
  • Infos

Podcast-Tipp

Die Ruhe in den Bergen genießen, jeden Tag wandern und mit interessanten Menschen sprechen. Oder doch eher lange Arbeitstage und nervige Gäste? Der Traumberuf Hüttenwirt im Realitäts-Check mit Patrick und Mikela Endl, die bis jetzt die Gjaid-Alm führten. 

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