Tierser Alpl

2.440 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Von Ende Mai bis Mitte Oktober durchgehend geöffnet.

Mobil

+39 333 654 68 65 (Judith)

Telefon

+39 0471 727 958 (Berg)

Homepage

http://www.tierseralpl.com

Betreiber/In

Judith & Stefan Perathoner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
33 Zimmerbetten 43 Schlafplätze 6 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Tierser Alpl-Hütte (2.440 m) steht am Tierser Sattel zwischen Schlern, Langkofel und Rosengarten südlich der Seiser Alm in Südtirol. An ihr kreuzen sich Wege, die durch den Naturpark Schlern-Rosengarten führen. Das moderne und mit dem Südtiroler Architekturpreis ausgezeichnete Schutzhaus steht am Fuße der bizzaren Dolomit-Formation Rosszähne.

Die alpine Landschaft, die das Tierser Alpl umgibt, ist sehr verlockend. Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Klettersteig-Geher steigen zur Hütte auf. Von der Seiser Alm kommend, geht es Richtung PlattkofelLangkofel und Schlern. Ferratisti also Klettersteiggeher erklimmen über den Maximilian-Klettersteig den Großen Rosszahn und  Roterdspitze. Oder sie wählen den schwierigeren Laurenzi-Klettersteig auf den Molignion.

Herrliche Rundtouren führen über die Mahlknechthütte, den Goldknopf und über die Rosszahn-Scharte zurück zur Hütte (4 h) oder über den Molingopass, die Grasleitenhütte, den Antermojasee und das Durontal (7 h).

Kürzester Weg zur Hütte

Von der Seiser Alm - Kompatsch (1.844 m) auf Weg Nr. 2 oder Saltria (1.700 m) auf dem Weg Nr. 8 - zum Trierser Alpl. 

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 596 m (Kompatsch); 740 m (Saltria)

Alternative Routen
Von Campitello im Fassatal (1.448m, Durontal; Wege Nr. 532, 4; 3 h); von Triers/St. Zyprian (1.210 m, Weisslahnbad, Tschamintal, Bärsenloch; Weg Nr. 3; 3:30 h); vom Sellajoch (2.180 m, über Friedrich-August-Weg und Plattkofelhütte, 4 h).

Leben auf der Hütte

Max Aicher aus Tiers erbaute zwischen 1957 und 1963, dem Eröffnungsjahr, mit eigenen Händen die Hütte. Seit 30 Jahren bewirtschaften Aichers Tochter Judith und ihr Mann Stefan das Schutzhaus, das sich in dieser Zeit wandelte. Seit 2015 hat es das vom Kastelruther Architektur-Büro Senoner Tammerle entworfene Aussehen. Das Tierser Alpl ist zu einem Schmuckstück, das die Zukunft alpiner Hüttengestaltung in sich trägt, unter den Dolomiten-Hütten geworden.

Judith und Stefan Perathoner kochen „Tiroler Küche mit mediterranem Einschlag“. Sie ist von Bodenständigkeit geprägt. Die Speisen werden täglich frisch zubereitet. Zutaten und Getränke kommen aus der Region rund um Schlern und Rosengarten. Der Speck kommt direkt vom Bauern, das Gemüse und die Gewürze aus dem eigenen Garten in Kastelruth. Bier, unter anderem, aus Völs am Schlern. Wein, wie etw der Merlot aus der Gegend von Verona und die Kalterer See Auslese aus Kaltern. Das Mineralwasser stammt aus den St. Vigil Quellen oberhalb von Meran. Mit diesem Wasser werden auch Judiths Säfte - Holunder, Minze, Ingewer, etc. - aufgespritzt. Nicht nur Genießer werden ihre Freude an dem Schutzhaus und dessen Kulinarik haben.

Ende Juli findet der Tierser Alpl Kirtag, inklusive Messe, statt.

Gut zu wissen

Alle Schlafräume sind perfekte eingerichtet und ausgestattet. Es stehen Bettwäsche, Handtücher und teilweise auch Zimmer mit Duschen zur Verfügung. Im Matratzenlager ist das Mitbringen von Hüttenschlafsäcken zwar erwünscht aber nicht unbedingt notwendig. Es gibt auch Zimmer für zwei bis vier Personen. In jedem Stockwerk stehen je ein Waschraum, getrennte Toiletten sowie jeweils zwei Duschen für Frauen und Männer - deren Benutzung kostenpflichtig ist - bereit.

Der Mobilfunk-Empfang ist gut. Nur Barzahlung. Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich. Übernachtungen mit Hunden sind nur nach vorherige Absprache möglich und kosten € 10 pro Hunde-Nacht. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Grasleitenhütte (2.134 m), die in 1:30 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Mahlknechthütte (2.054 m, 1:35 h); Schlernhaus (2.457 m, 2 h); Grasleitenpasshütte (2.599 m, 2 h); Plattkofelhütte (2.300 m, 2:15 h); Antermoia Hütte (2.497 m, 2:30 h); Paul-Preuß-Hütte (2.243 m, 3 h); Vajolet-Hütte (2.243 m, 3 h); Langkofelhütte (2.256 m, 3:30 h); Tschafonhütte (1.737 m, 4:30 h); Santnerpass-Hütte (2.734 m, 5 h).

Gipfel und Touren: Roterdspitze (2.655 m, 1:30 h); Molignonspitze (2.779 m, 1:30 h); Großer Rosszahn (2.653 m, 2:30 h); Plattkofel (2.958 m, 4 h)

Anfahrt

Aus aus dem Norden
Innsbruck oder Pustertal - auf der A22, Brenner-Autobahn, bis zur Ausfahrt Klausen/Grödnertal. Mautfrei geht es auch über die SS12, Brenner-Straße, von Innsbruck in das Etschtal. Über Waidbruck nach Kastelruth, Seis.

Im Falle des Aufstiegs von Tiers und St. Zyprian, durch Seis durch, weiter nach Völs und Tiers. 

Aus dem Süden
Auf der A22 an Bozen vorbei bis zur Ausfahrt Bozen Nord. Auf der SS12 bis Blumau und dort entweder nach Tiers abzweigen oder über Völs am Schlern, St. Konstantin nach Seis zur Seiser Alm. 

Eine Auffahrt auf die Seiser Alm und nach Kompatsch ist in der Zeit von 9 bis 17 Uhr nicht möglich. In dieser Zeit ist die Straße für den Privatverkehr gesperrt. 

Parkplatz

Talstation Seier-Alm Bahn; Seiser-Alm: vor 9 und nach 17 Uhr Zufahrt zum Parkplatz P2 in Compatsch möglich (Parkgebühr: € 15 pro Tag); Tiers - Weisslahnbad (kostenlose und unbegrenzte Parkmöglichkeit).

Öffentliche Verkehrsmittel

Über Bozen oder Brixen auf die Seiser Alm. Vom Bozener Bahnhof fährt der Bus Nr. 170 in knapp 40 Minuten bis zur Talstation der Seiser Alm-Bahn. Aus Brixen braucht der Bus Nr. 171 53 Minuten bis zur Talstation. Mit der Seilbahn auf die Seiser Alm nach Kompatsch, dann zu Fuß weiter.

Alternativ dazu vom Bahnhof Bozen mit dem Bus Nr. 185 - fährt nach Paolina - bis Tiers/St. Zyprian.

Die Bahnhöfe Brixen und Bozen sind von Innsbruck und auch aus dem Pustertal, nach Umstieg in Franzensfeste, mit EC- und IC-Zügen erreichbar. Nach Bozen kommt man auch mit dem ÖBB-Fernbus aus Tirols Landeshauptstadt.

Hütte • Trentino-Südtirol

Radlseehütte (2.284 m)

Nur wenige Meter über dem Radlsee gelegen, befindet sich die gleichnamige Radlsee Hütte (2.284 m) zwischen Hundskopf (2.352 m) und Königsangerspitze (2.436 m) in den Südtiroler Sarntaler Alpen. Die Gipfel der beiden genannten Berge sind in nur 15 bzw. 25 Gehminuten zu erreichen und werden von Paragleitern genauso gerne als Startpunkt genützt wie von Familien als Aussichtswarte. Speziell der Blick von der Königsangerspitze ist imposant – ein Rundumblick über ganz Südtirol. Auf die Lorenzispitze (2.483 m) dauert es rund 3 h – diese Tour wird sowohl von Bergwanderern als auch von Skitourengehern und Schneeschuhwanderern in Angriff genommen. Die sehr kinderfreundliche Hütte wird – Nomen est Omen – häufig auch mit dem Radl, sprich mit dem Mountainbike angefahren.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Überetscher Hütte (1.775 m)

Die Überetscher Hütte oder Rifugio Roen (1.775 m) liegt auf einer kleinen Geländeterrasse am Mendelkamm, etwas nordöstlich vom Gipfel des Roen (2.116 m) und bietet einen wunderbaren Ausblick auf den Süden Südtirols und das Etschtal. Die Überetscher Hütte liegt mitten in einem echten Wanderparadies und ist Ausgangs- oder Stützpunkt einer Vielzahl von Touren, die Sie beliebig je nach Ansprüchen und Kondition kombinieren und gestalten können. Zahlreiche gut markierte Wanderwege führen zu den verschiedenen Gipfeln und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. 
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Schlernbödelehütte (1.693 m)

Auf einem kleinen Wiesenboden am Fuße des Schlern (2.564 m) in den Südtiroler Dolomiten liegt die Schlernbödelehütte (1.693 m). Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für unterschiedlich schwere Klettertouren vom 3. Grad aufwärts auf den Santner und an der Burgstallwand. Zudem lassen sich von diesem ausgesprochen kinderfreundlichen Stützpunkt auch einfache Wanderungen in der Region sowie Touren mit dem Mountainbike unternehmen. Nicht weit weg und landschaftlich prachtvoll sind die Wege auf die Seiser Alm, im Winter auch mit Schneeschuhen oder Tourenski. Die Hütte, die über einen Winterraum verfügt, wurde 1866 durch eine Lawine zerstört und danach als Blockhütte wieder neu aufgebaut. 2009 wurde sie als erste Hütte Südtirols mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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