Bergwelten bei ServusTV

TV-Tipp: Das Grödental – Zwischen Mystik und Moderne

Aktuelles • 16. Mai 2019

In dieser Folge erkundet Bergwelten die Faszination und Schönheit des Grödentals. Atemberaubende Bilder und Geschichten aus dem Herzen des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten. ServusTV zeigt die Bergwelten-Dokumentation am Montag, den 20. Mai 2019.

Das Logo von Gröden mit Langkofel im Hintergrund
Foto: Servus TV / Hubert Schoenegger
Das Logo von Gröden mit Langkofel im Hintergrund

Geheimnisvolle Geschichten

Eigentlich ist Manfred Stuffer, Bergführer der Gruppe Catores aus Gröden, ein furchtloser Extrem-Kletterer, der häufig „Free Solo“ seinen Weg hinauf auf den Berg findet. Das heißt, er verzichtet bei seinen Touren schon gerne einmal auf technische Hilfs- und Sicherungsmittel. Der Bergführer kennt viele der geheimnisvollen Sagen und Geschichten, die sich um die mystische Berglandschaft des UNESCO-Weltnaturerbes Dolomiten ranken. Stuffer lässt seine Landsleute von „ihren“ Dolomiten erzählen, von ihrer Tradition und ihrem ladinischen Ursprung.

Die Hochalm mit der Geislergruppe

Die hohe Kunst des Schnitzens

Sehr hohen Stellenwert hat in Stuffers Heimat nicht nur der Skisport, sondern auch die Holzschnitzkunst, die in Gröden auf eine lange Tradition zurückblicken kann: angefangen vom ersten Grödner Bildhauer Christian Trebinger im 16. Jahrhundert, ist die Holzschnitzerei und Bildhauerei heute ein wichtiger Wirtschaftszweig und für den Tourismus von großer Bedeutung. Im Kontrast zum unbeschwerten Blick auf die Urlaubsregion Gröden steht ihre zum Teil unglaublich blutige Vergangenheit: Der „Col di Sangue“, der „Blutberg“, erlangte im ersten Weltkrieg traurige Bekanntheit, als er zwischen Österreich und Italien heftig umkämpft war. Heute ist er ein Mahnmal des Krieges in den Dolomiten. Auch das gehört zur Geschichte dieser Gegend. Genauso wie die spannenden Berichte über die jahrtausendealten Mythen und archäologischen Funde im Grödental.

TV-Tipp

ServusTV zeigt die Bergwelten-Dokumentation „Das Grödental – Zwischen Mystik und Moderne“ am Montag, den 20. Mai 2019, um 20:15 Uhr in Österreich und um 21:15 Uhr in Deutschland. 

Mehr zum Grödental

Das Dolomitental zeichnet sich durch seine unbeschwerte Schönheit aus und umgeben von drei markanten Gebirgszügen ist es für jeden Wanderer ein beliebtes Ziel. Mehr Infos zu Gröden sowie Touren durch das Tal und in die umliegenden Berge findet ihr hier.

Panorama Grödnertal
30 Kilometer östlich von Bozen gelegen, zeigt sich die Südtiroler Berglandschaft von seiner schönsten Seite: sanfte Almwiesen, schroffe Dolomitenfelsen und Pizza aus dem Holzofen – Willkommen im Grödnertal.
Gröden
Das Grödnertal, oder einfach nur „Gröden“, erstreckt sich über etwa 25 km lang im nord-westlichen Teil der Südtiroler Dolomiten, umgeben von hohen Klippen und üppigen Bergwiesen. Sattgrüne Wälder, die sanft ins Tal hin abfallen und die drei Dörfer von St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein umschließen. Das Dolomitental mit selbstbewußter Schönheit und Charme ist von drei markanten Gebirgszügen umgeben und geschützt. Ehrfürchtig blicke ich in das Gebirge des Langkofels und in die mächtigen Wände der Sellagruppe, in die verspielte Stevia-Puez-Geisler-Gruppe und lasse abenteuerliche Bergerlebnisse revue passieren.
Blick vom Toblinger Knoten auf die Sextner Dolomiten
Bergrunde mit Symbolcharakter

Dolomiten ohne Grenzen

Dass man heute zwischen den Sextner Dolomiten und am Karnischen Kamm, zwischen Österreich und Italien, grenzenlos wandern und klettern darf, war nicht immer eine Selbstverständlichkeit. Noch heute sieht man entlang der Grenzlinie Relikte aus der Zeit des Ersten Weltkrieges, in dem um die Grenzgipfel ein erbitterter Kampf tobte. Umso schöner ist es, dass es Projekte wie „Dolomiten ohne Grenzen“ gibt, die Freundschaft und Bergkameradschaft über Grenzen hinweg in den Mittelpunkt stellen.

Nach einer langen Wanderung kommt die verdiente Rast: die Langkofelhütte bietet dafür ein gemütliches Plätzchen mit hervorragender Aussicht.

Langkofelhütte
Wie ein Wolkenkuckucksheim klebt die Langkofelhütte hoch über dem Südtiroler Grödnertal. Ein steinernes Monument aus der Pionierzeit des Alpinismus und heute selbst schon eine Legende. Rund um die Hütte bieten sich herrliche Touren an.

Die scharfen Spitzen und rauen Kanten der Dolomiten sind nicht grundlos beliebte Ziele für Kletterer und Hobbyabenteurer. Mehr über die kuriosen Felsformationen und ihre Besonderheiten erfahrt ihr hier.

Felskunde Dolomit: Klettern in der Fanesgruppe
Eine der berühmtesten Ausformungen von Dolomit, die Wände der Drei Zinnen in Südtirol, kennt wohl jeder Bergliebhaber. Auch Kletterer schätzen das harte, splittrige Gestein. Seinen Ursprung hat es im warmen Wasser tropischer Meere.

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