Wiener Neustädter Hütte

2.212 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober

Vom 20. Juni bis Anfang/Mitte Oktober (je nach Wetterlage).

Telefon

+43 676 73 04 405

Homepage

http://wienerneustaedter.schutz.haus/

Betreiber/In

Guido Schweigl

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
25 Zimmerbetten 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Winterraum beheizt

Lage der Hütte

Die Wiener-Neustädter Hütte liegt im Wetterstein Gebirge in Tirol auf einer Höhe von 2.212 m, am Rande des Schneekars unterhalb der Westwand der Zugspitze. Die Hütte ist im Besitz der ÖTK-Zentrale Wien. Das im Jahre 1884 eröffnete Schutzhaus kann über Obermoos (Binderweg) in 3 h oder von Ehrwald (Georg-Jäger-Steig) in ca. 4 h erreicht werden. Schwindelfreie Bergsteiger gelangen von der Riffelriß (Station der Bayrischen Zugspitzbahn) über einen teilweise gesicherten Steig in 2 h zur Hütte. Sie ist das erste erbaute Schutzhaus auf der Zugspitze. Bereits 1879 war der Klettersteig durch das Schneekar gesichert und der Bau der Hütte beschlossen. Seit 1886 im Sommer wird sie bewirtschaftet. Im Gastraum der Hütte befindet sich heute ein kleines Museum, welches von der Geschichte des Baus zeugt.

Gut zu wissen

Die Wiener-Neustädter Hütte ist von Juni bis Anfang Oktober (je nach Witterung) geöffnet und kann in 25 Betten (Doppel-und Dreibettzimmer im Haupthaus, Vierbettzimmer im Schlafgebäude) und im Lager (10 Plätze) 35 Personen beherbergen. Die Hütte verfügt über einen Waschraum und Trockentoiletten.

In der urigen Stube oder vor der Hütte, in der Sonne sitzend, wird man vom Hüttenteam bestens mit Speisen und Getränken versorgt. Die Schutzhütte wird durch die Tiroler Zugspitzbahn versorgt, deren Trasse genau über der Hütte verläuft. Zu Versorgungszwecken wird die Gondel genau über der Hütte angehalten und die dringend benötigten Güter werden per Seilwinde 40 m abgeseilt.

Hunde sind auf der Hütte willkommen, doch vor der Anreise unbedingt den Hüttenwirt kontaktieren und die Einzelheiten abklären. Da es auf der Hütte kein Internet gibt, kann die Bearbeitung der Anfragen 2 bis 3 Tage in Anspruch nehmen.

Touren in der Umgebung

Zugspitze (2.962 m) teilweise gesichert, Zugspitz (2.820 m), Sonnspitzl (2.600 m), Schneefernerkopf (2.874 m) teilweise gesichert

Übergänge zum Münchner Haus (2:30 h, teilweise gesichert), Knorrhütte (3:30 h, teilweise gesichert)

Anfahrt

 

Aus Deutschland
A7 Ulm - Kempten - Füssen - Reutte - Ehrwald
A95 (Deutschland) München - Garmisch-Partenkirchen - Ehrwald

Aus Österreich
B179 Grenztunnel Füssen - Ehrwald
B179  Innsbruck - Fernpass - Ehrwald

Parkplatz

Talstation Tiroler Zugspitzbahn und Ehrwalder-Bahn

Öffentliche Verkehrsmittel

Regelmäßige Zugverbindungen mit Fernzug-Anschlüssen gibt es von Reutte oder von Garmisch-Partenkirchen nach Ehrwald. Vom „Bahnhof Ehrwald - Zugspitzbahn“ verkehrt während der Sommer- und während der Wintersaison ein Bus zur Tiroler Zugspitzbahn (ca. 3 km entfernt) und zur Ehrwalder Almbahn (ca. 3 km entfernt).

Was für ein Postkartenidyll: Rund 250 m unterhalb der Coburger Hütte (1.920 m) liegt glasklar der Seebensee, in dem sich das Zugspitzmassiv spiegelt, welches gegenüber der Hütte thront. Dieser Anblick ist freilich nur einer von vielen Günden, den 1901 auf einem Sattel in der Mieminger Kette in Tirol eröffneten Stützpunkt zu Fuß oder mit dem Mountainbike zu besuchen. Umgeben ist er von den Gipfeln Sonnenspitze, Drachenkopf, Marienbergspitze, Grünstein, Tajakopf und den Griesspitzen. Etwas oberhalb der Hütte liegt nicht minder idyllisch der Drachensee, nur fünf Minuten entfernt der Klettergarten Coburger Hütte mit rund zehn Routen der Schwierigkeitsgrade 4 bis 6 lt. UIAA. Nochmals rund 20 Minuten weiter in Richtung Wandfuß des Drachenkopfs findet man den Klettergarten Colosseum mit fünf Routen der Schwierigkeiten 7 bis 9- laut UIAA. Aber nicht nur Kletterer, auch Bergsteiger, Wanderer und Skitourengeher genießen vielfältige Möglichkeiten. Die Hütte ist darüber hinaus Teil des Weitwanderwegs Via Alpina und des Adlerwegs, der durch ganz Tirol führt.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Bayern

Münchner Haus (2.964 m)

Das Münchner Haus steht auf dem Westgipfel der Zugspitze auf fast 3.000 m. Damit ist es das höchstgelegene Schutzhaus in den deutschen Alpen. Es wurde 1897 gebaut und laufend modernisiert – viel Glas, Stahl und Beton bilden einen schönen Kontrast zum Holz. Bewirtschaftet wird das Münchner Haus seit 1925 von der Familie Barth. In dritter Generation kümmert sich Hansjörg Barth um das Wohl der Gäste. Gleich neben dem Haus befindet sich die Gipfelstation der Bayerischen Zugspitzbahn mit den Bergstationen der Eibsee- und der Gletscherbahn. Während die direkte Anreise mit der Bergbahn ohne Strapazen möglich ist, ist der Fußmarsch von Garmisch oder Hammersbach nur für geübte Wanderer zu empfehlen. Vom Münchner Haus können zahlreiche Berg- und Klettertouren unternommen werden, etwa zur Alpspitze über den Jubiläumsgrat. Zudem dient die Hütte als Zwischenstation auf der dreitägigen Zugspitztour. Im Winter kommen gern Skitourengeher und Skifahrer. Das Haus wird nur von einem einzigen Ofen in der Küche beheizt. Fließwasser ist knapp. 
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Nördlinger Hütte (2.238 m) steht oberhalb von Seefeld in Tirol auf einem Grat der zur Reither Spitze führt. Sie ist die höchstgelegene Schutzhütte im gesamten Karwendel. Ihr exponierter Platz verschafft Gästen eine beeindruckende Aussicht auf das Wettersteingebirge, die Stubaier Alpen und das Inntal. Die Hütte ist von der Bergstation Härmelekopfbahn in relativ kurzer Zeit und ohne besonderen Schwierigkeiten zu erreichen.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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