Tschafonhütte

1.737 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

April bis November

Von Mitte April, ab Ostern, bis Anfang November geöffnet.

Mobil

+39 347 813 11 52

Homepage

www.schutzhaus-tschafon.com

Betreiber/In

Familie Lunger

Details

  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Tschafonhütte (1.737 m) liegt zwischen Seiser Alm, Schlern und Rosengarten im Naturpark Schlern-Rosengarten. Das urige Südtiroler Schutzhaus steht auf den Tschafonwänden und unterhalb der bewaldeten Völseggspitze. Es ist ein wundbar einfaches Ziel für Familien, die aus Tiers heraufkommen wollen, um einen anderen Blick auf Rosengarten und Latemar zu gewinnen. Außerdem ist die Hütte ein herrlicher Rastplatz für Menschen, die sich an den Dolomiten abseits vielbegangener Pfade erfreuen und den Schlern genießen wollen. Wer beschauliche Alpenplätze, wo es noch dazu ziemlich feines Essen gibt, liebt, ist hier richtig. 

Wer sich weder vom abendroten Rosengarten noch vom vorzüglichen Essen der Familie Lunger vom Gipfelstürmen abbringen lässt, kann in etwa 20 Minuten Gehzeit die Völseggspitze (1.834 m) erstürmen. Dort versinkt man in das Panorama auf Brenta, das Gletschergebiet des Adamello, das Ortlermassiv, die Ötztaler Alpen, die Stubaier Alpen sowie Rosengarten, Latemar, Schwarz- und Weißhorn.

Kürzester Weg zur Hütte

Aus dem Tiersertal und St. Zyprian, einem Ortsteil von Tiers, geht man vom Weißlahnbad (1.179 m) weg. Auf dem Weg Nr. 4A westwärts auf einem leicht ansteigenden Forstweg bis zum Weiher Wuhnleger. Weiter auf Weg Nr. 4. An einem hölzernen Wegkreuz entscheidet man sich für den bequemeren Fußweg als für die Forststraße. Die Bequemlichkeit wird zwar mit einer längeren Strecke vergolten aber dafür mit der deutlich besseren Aussicht auf das Tiersertal und die das Tal umgebenden Bergwelt belohnt. 

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 558 m

Alternative Routen
Von Tiers Ortszentrum (1.028 m, 1:45 h); von Ums (932 m, über Taschafonleger und Hammerwald; 2 h); von Völs am Schlern (880 m, über Völser Weiher, Tuffalm und entlang der Hammerwand; 3:50 h).

Leben auf der Hütte

Die Tschafonhütte hat eine gemütliche Stube und herrliche Sitzplätze draußen mit freier Sicht auf die umliegenden Dolomiten-Berge. Die Zimmer sind sehr einfach. Sie werden von Kerzenlicht erhellt. Das Fließwasser auf den Zimmern gießen sich Gäste aus einem Krug in die Waschschüssel.

Die Familie Lunger bezaubert ihre Gäste mit persönlicher Betreuung und einfacher aber exzellenter Küche. Gekocht wird mit allen Zutaten, die die hauseigenen Kühe, der Hüttengarten sowie der umliegende Wald und die Natur liefern. Auf den Tisch kommen Speisen wie Gerstensuppe, Knödeln mit Kresse und Rucola, Brennesselspinat-Omlette, Frischkäse mit Kräutern und alle im eigenen Gemüsegarten gezogenen Kräuter und Gemüse. Pilze und Beeren werden im Wald gesammelt. Die Kühe liefern die Milch für Butter, Joghurt, Topfen und Käse. Speck und Marmelade stammen aus eigener Erzeugung.

Gut zu wissen

Sehr gemütliche, kleine Zimmer ohne Strom, dafür mit einer Waschschüssel und frischem Bettzeug. Dusche oder warmes Wasser gibt es nicht, dafür eine Toilette. Wer duschen möchte, kann das mit dem Gartenschlauch hinter dem Haus tun. Für Kinder gibt es ausreichend Freiraum auf der Wiese rund um die Tschafonhütte, um sich auszuleben.

Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung. Kein Gepäcktransport auf die Hütte. Übernachtungen mit Hund sind mit der Familie Lunger vor einem Besuch zu klären. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Hofer Alpl (1.364 m, 2 h). Weiters: Tuffalm (1.270 m, 2:30 h); Schlernhaus (2.457 m, 4 h); Reisseckhütte (2.287 m, 4 h).

Gipfel und Touren: Völseggspitze (1.834 m, 30 min); Hammerwand (2.128 m, 2 h); Schlern (2.563 m, 4:30 h).

Anfahrt

Über Innsbruck sowie Lienz reist man spätestens ab Brixen auf der A 22, der Brenner-Autobahn, oder der Staatsstraße 12, der Brenner Straße, durch das Eisacktal Richtung Bozen. An der Ausfahrt Bozen Nord verlässt man die Autobahn, um die Eisack, die man bis hierher flußabwärts fuhr auf der SS 12 wieder flußaufwärts bis Blumau zu fahren. In dem Ort zweigt die Tierser Straße, die SP 24, die über Oberaicha und St. Kathrein nach Tiers führt, ab. 

Der Aufstieg zum Schutzhaus Tschafon kann entweder vom Ortszentrum Tiers oder vom 3 km entfernten Tierser-Ortsteil St. Zyprian begonnen werden. 

Von Innsbruck fährt man auf der mautpflichtigen A 13, der Brenner Autobahn, oder der B 182, der Brenner Straße, durch das Wipptal und über den Brennerpass. Auf der Südtiroler Seite verlaufen Autobahn und Bundesstraße bis Bozen nahezu parallel nebeneinander. Aus Lienz fährt man auf der B 100, der Drautal Straße, und auf der SS 49 über Bruneck bis Brixen durch das Pustertal.

Parkplatz

Tiers - Parkmöglichkeiten im Ortszentrum; St. Zyprian - Weisslahnbad.

Öffentliche Verkehrsmittel

Am Bahnhof in Bozen angekommen, nimmt man, um nach Tiers und ins Tiersertal zu kommen, den Linienbus Nr. 185 Richtung Paolina. Nach 34 Minuten Fahrzeit erreicht man mit diesem Bus das Dorf und die Haltstelle Brunnenplatz. Alternativ dazu besteht die Möglichkeit ein Stück weiter bis St. Zyprian, einem 3 Kilometer entfernten Ortsteil von Tiers, zu fahren und dort am Busbahnhof auszusteigen. In Tiers stehen weiters zwei Hüttentaxi- und Bus-Shuttle-Dienst-Anbieter zur Verfügung.

 

Südtirols Hauptstadt ist von Nordtirols Hauptstadt mit öffentlichen Verkehrsmittel nach etwa zwei Stunden Fahrzeit zu erreichen. Zwischen Innsbruck und Bozen verkehren internationalen, überregionale und regionale Zugsverbindungen sowie Fernbusse. ÖBB-Fernbusse, die unter der Flagge Hellö fahren, verbinden Innsbruck und Bozen um 10 Minuten schneller miteinander als die im Wipp- und Eisacktal auf und ab fahrenden Züge. 

Aus Osttirol fährt man mit Regionalzügen das Pustertal entweder bis Franzensfeste und steigt dort in eine schnellere Bahnverbindung nach Bozen. Oder tingelt mit der Regionalbahn weiter nach Bozen. Für die Fahrt mit Regionalzügen muss man mit 3:10 Stunden Fahrzeit rechnen. 

Hütte • Trentino-Südtirol

Schlernbödelehütte (1.693 m)

Auf einem kleinen Wiesenboden am Fuße des Schlern (2.564 m) in den Südtiroler Dolomiten liegt die Schlernbödelehütte (1.693 m). Sie ist ein idealer Ausgangspunkt für unterschiedlich schwere Klettertouren vom 3. Grad aufwärts auf den Santner und an der Burgstallwand. Zudem lassen sich von diesem ausgesprochen kinderfreundlichen Stützpunkt auch einfache Wanderungen in der Region sowie Touren mit dem Mountainbike unternehmen. Nicht weit weg und landschaftlich prachtvoll sind die Wege auf die Seiser Alm, im Winter auch mit Schneeschuhen oder Tourenski. Die Hütte, die über einen Winterraum verfügt, wurde 1866 durch eine Lawine zerstört und danach als Blockhütte wieder neu aufgebaut. 2009 wurde sie als erste Hütte Südtirols mit dem Umweltgütesiegel ausgezeichnet.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Tuffalm (1.274 m)

Die Tuffalm liegt auf 1.274 m unterhalb des Schlern in wunderschöner Aussichtslage und eigebettet in die grünen Almwiesen, auf denen Pferde, Esel und Kühe den Sommer verbringen. Die urige Alm ist ein sehr beliebte Ausflugsziel für Jung und alt und besticht durch köstliche Südtiroler Spezialitäten und die vielen Tiere, die hier auf der Alm wohnen. Ausgehend von der Alm eröffnet sich zudem das wunderbare Wandergebiet des Schlerns, mit vielen verschiedenen Möglichkeiten und weiteren Almen, die zur Einkehr einladen. Im Jahre 2007 wurde die Tuffalm von den Lesern und Leserinnen der Tageszeitung „Dolomiten“ zur schönsten Alm Südtirols gewählt. 
Geöffnet
Apr - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Mahlknechthütte (2.054 m)

Auf der berühmtesten Südtiroler Alm, dem Ski-, Rodel-, Langlauf-, Mountainbike-, Klettersteig- und Wandergebiet Seiser Alm in den Dolomiten, liegt die Mahlknechthütte (2.054 m). Wobei der Begriff Hütte angesichts des ganzjährig gebotenen Komforts und der Erreichbarkeit per Auto etwas irreführend ist. Die touristisch sehr gut erschlossene Seiser Alm ist über 56 Quadratkilometer groß, was rund 8.000 Fußballfeldern entspricht und ihr den Titel der größten Hochalm Europas sichert. Für gehfreudige Berg-Fans ergibt sich daraus ein schier endloses Wandernetz zwischen etlichen Hütten und Hotels. Von der etwas abseits, nicht weit weg vom Dialersee gelegenen Mahlknechthütte aus, von der man einen prachtvollen Ausblick auf den Molignon, die sogenannte Schneid, die Rosszähne und das Langkofelmassiv genießt, starten Touren unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade, von kinderleicht bis sehr anspruchsvoll, an. Im Frühjahr 2006 wurde der Hans-und-Paula-Steger-Weg fertiggestellt, auf dem man an der Mahlknechthütte vorbeikommt. Dieser Weg führt in Ost-West-Richtung von Compatsch nach Saltria und ist mit Informationstafeln gestaltet, die Einblicke in Landschaft und Kultur der Seiser Alm geben. Bei Mountainbikern sehr beliebt ist die Tour von der Hütte auf das Triester Alpl (2.440 m).
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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