Schutzhütte Schöne Aussicht
Foto: Gruener
Best of 2016

Die 10 beliebtesten Hütten des Jahres

Aktuelles • 18. Dezember 2016

Wir präsentieren: Die 10 meistgeklickten Hütten auf Bergwelten.com des vergangenen Jahres!


Platz 10

Bayern: Die Reintalangerhütte im Wettersteingebirge

Reintalangerhütte
Die Reintalangerhütte steht am wohl idyllischten Flecken im Wettersteingebirge in Bayern. Im Reintal, umringt von Gipfel, Felswänden und -flanken, nahe Garmisch-Partenkirchen. Nahe der gewohnten Zivilisation. In einer Naturarena, die diese Zivilisation in eine Ferne rückt, so als ob man irgendwo in Alaska befände. Die Zugspitze ragt zwar westlich des Reintales in den bayerischen und Tiroler Himmel. Aber sowohl Nord als auch Süd steigt das Reintal in Gipfel und Grate auf, die einen fast zu einem längeren Aufenthalt auf der Hütte "zwingen".  Und alle - Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker, Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher, Schneeschuhwander - finden oder sollten sie irgendwann in ihrem bewegten Leben in das Reintal finden. Der Weg durch die Partnachklamm in den Talschluß des Reintals zur Hütte ist einfach und für Familien gangbar, vorausgesetzt die Kinder haben Freude an einem etwas längeren "Spaziergang".  Die Hütte auf einer Waldlichtung am Ende des Reintals wurde 1912 gebaut – gleich daneben befindet sich die alte Reintalangerhütte aus dem Jahr 1883, die heute Skitourengehern als Winterlager dient. Die Nutzung der Alm ist seit 1485 nachweisbar. Ganz in der Nähe des Hauses entspringt die Partnach, die dann wild und ungezähmt auf dem Tal hinaus nach Partenkirchen stürmt. 
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 9

Bayern: Das Staufner Haus in den Allgäuer Alpen

Staufner Haus
Hütte • Bayern

Staufner Haus (1.634 m)

Das Staufner Haus (1.634 m) ist eine bewirtschaftete Berghütte in der Nagelfluhkette in den Allgäuer Alpen. Talort ist Steibis in Bayern. Sie liegt an einem Hang nur knapp unterhalb des Hochgratgipfels mit herrlichem Blick auf den Bodensee. Die Hütte ist ein äußerst komfortabler Stütz- und Ausgangspunkt für Bergwanderungen und Skitouren auf die Gipfel Rindalphorn und Hoher Häderich. Aber auch Familien, Mountainbiker und Tagesausflügler fühlen sich auf der Hütte sehr wohl.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 8

Salzburg: Die Peter-Wiechenthaler-Hütte in den Berchtesgadener Alpen

Peter-Wiechenthaler-Hütte
Die Peter-Wiechentaler-Hütte (1.752 m) steht am südwestlichen Rand des Steinernen Meeres etwa 1.000 Höhenmeter oberhalb von Saalfelden in Salzburg. Sie befindet sich in den Berchtesgadener Alpen und auf dem Weg zum Persailhorn bzw. zu den drei dahinter liegenden Gipfeln Breithorn, Mitterhorn und Ahlhorn.  Die Hütte ist ein beliebtes Ziel auf Tageswanderungen aus dem Großraum Saalfelden und dem Saalfeldener Becken herauf, um am Fuß der genannten Gipfel ein paar schöne Stunden, mit sich oder mit der Familie, zu verbringen. Sie hat aber auch Basislager-Charakter für Bergsteiger, die von ihr aus Gipfelbesteigungen, Klettersteig-Begehungen und Überschreitungen im Steinernen Meer unternehmen. Die Lage der Hütte ist, aufgrund der Rundum- und Fernsicht, die sie bietet, einfach phänomenal.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 7

Salzburg: Die Richterhütte in den Zillertaler Alpen

Richterhütte
Hütte • Salzburg

Richterhütte (2.374 m)

Die Richterhütte (2.374 m) steht in der Reichenspitzgruppe im Salzburger Teil der Zillertaler Alpen. Ihr Standort befindet sich in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Sie befindet sich am Nordabhang der Rainbachspitze (3.129 m), rund 600 Höhenmeter und östlich der Gamsscharte, die der Übergang zur Plauener Hütte ist.  Die Hütte ist der Ausgangspunkt, um sich die umliegende Hohe-Tauern-Region zu erwandern, ersteigen oder zu erklettern. Von ihr kann man mittlere bis sehr schwere Bergtouren, für die man zum Teil auch Klettersteigerfahrung benötigt, unternehmen. Die Richterhütte ist ein uriges, abgeschieden liegendes Schutzhaus. Es lohnt sich, in der alpinen Hauptsaison, von überlaufenen Zielen rund um das Krimmler Achental, auf sie auszuweichen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 6

Südtirol: Die Schutzhütte Schöne Aussicht in den Ötztaler Alpen

Schutzhütte Schöne Aussicht
Hütte • Trentino-Südtirol

Schutzhütte Schöne Aussicht (2.845 m)

Wo Südtirol auf Nordtirol trifft, wenige Meter oberhalb eines Gletschersees, liegt die Schutzhütte Schöne Aussicht (2.845 m) im Schnalskamm der Ötztaler Alpen. In der Nähe befindet sich auch das durch die Schnlastaler Gletscherbahn erschlossene Skigebiet, dennoch wird das 2006 umfangreich renovierte Schutzhaus in erster Linie von Wanderern, Bergsteigern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern in Anspruch genommen. Von der Hütte aus führen hervorragend ausgebaute Wege zu benachbarten Hütten. Mit der notwendigen Ausrüstung lassen sich die recht anspruchsvollen Gipfel von Similaun (3.599 m, 4 - 5 h), Fineilspitze (3.516 m, 3 h), Weisskugel (3.739 m, 5 h), Innere Quellspitze (3.517 m, 4 h) und Im Hinteren Eis (3.270 m, 1:30 h) erklimmen. Befindet man sich auf dem Nordteil des berühmten Europäischen Fernwanderwegs E5, so empfiehlt sich ein eindrucksvoller Umweg über Rofenalm und das Hochjochhospiz, um die Hütte als Etappenziel einzubauen.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 5

Bayern: Das Rotwandhaus in den Bayerischen Voralpen

Rotwandhaus
Hütte • Bayern

Rotwandhaus (1.737 m)

Das Rotwandhaus (1.737 m) ist eine große, bewirtschaftete und familienfreundliche Berghütte im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen. Sie liegt etwas südöstlich des Spitzingsees direkt an der Rotwand in Bayern und ist bekannt für ihre Gastfreundlichkeit und herausragende Küche. Von der herrlichen Sonnenterrasse zieht sich der Panoramablick von der Zugspitze bis zum Großglockner. Die Hütte ist sowohl für Bergwanderer und Kletterer, als auch für Skitourengeher, Schneeschuhwanderer und Mountainbiker ein idealer Stütz- und Ausgangspunkt. Besonders für Kletterer ist der Ruchenkopf mit seinen zahlreichen Touren in allen Schwierigkeitsgraden interessant, während für Wanderer vor allem die Gipfel Miesing und Auerspitze lohnend sind. Skitourengehern ist besonders die Tour Rotwand Reibn zu empfehlen. Aufgrund der einfachen Erreichbarkeit ist sie auch als Tagesausflugsziel gut geeignet.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 4

Tirol: Die Berliner Hütte in den Zillertaler Alpen

Berliner Hütte
Die Berliner Hütte (2.044 m) ist keine Hütte, sondern ein denkmalgeschützter alpiner Prachtbau aus einer anderen Zeit. Eine Burg zum Schutz seiner Bewohner vor der Kraft und Energie des Wetters in dieser Höhe. Und ein von Menschenhand geschaffenes Abbild eines Zillertaler Gipfels, für die Ewigkeit gebaut. In der Erschaffung der Berliner Hütte steckt auch der Eroberungswille, der alpine Pioniere auszeichnet. In dem Schutzhaus beschleicht einen das Gefühl, dass man in den Gängen, beim Abendessen oder Frühstück jederzeit auf Hans Dülfer, Paul Preuss, Anderl Heckmair oder Hermann Buhl treffen könnte. Die Berliner Hütte steht auf der Schwarzensteinalm im oberen Zemmgrund in den Zillertaler Alpen. 1879, bei der Eröffnung, stand das Haus nahe der Gletscherzungen von Hornkees und Waxeggkees. Die beiden Gletscher zogen bergwärts. Über Zemmgrund, Berliner Hütte und das vergängliche Gletscher-Eis wachen, wie seit ewigen Zeiten, Dreitausender wie der Große Möseler, Turnerkamp, Rossruggspitze, das Schönbichler Horn, Futschaglspitze und die Hornspitzen mit der Berliner Spitze zuoberst. Das Haus ist natürlich Ziel und Raststation von bergaktiven Menschen jeder Art, wie Hochtouren-Gehern, Kletterern, Ein-Tages- und Weitwanderern, die etwa auf dem Berliner Höhenweg unterwegs sind, sowie Ski-Bergsteigern und Schneeschuh-Wanderern. Es sollte aber auch Ziel von Menschen sein, die Berg schauen und aus der Distanz spüren wollen. Und Menschen, die Alpinhütten-Geschichte in sich aufsaugen wollen, die sich für die architektonische Beschaffenheit von Schutzhäusern begeistern können, sollten erst recht auf die Berliner Hütte gehen.   brightcove.createExperiences();
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 3

Bayern: Die Bayerische Wildalm in den Bayerischen Voralpen

Bayerische Wildalm
Die Bayerische Wildalm (1.454 m) ist eine Selbstversorgerhütte im bayerischen Rofan-Gebirge. Unterhalb des Halserspitz gelegen, ist die Hütte idealer Stützpunkt für Wanderer, Tourengeher, Mountainbiker und Kletterer. Im Winter kommen gern Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Die Hütte ist einfach ausgestattet, es ist kein Trinkwasser vorhanden. Wasser wird vom Brunnen geholt und muss abgekocht werden. Im Sommer kann man sich in der 15 Gehminuten entfernten Gufferthütte stärken. Unter der Alm im Mangfallgebirge befindet sich ein geschütztes Hochmoor, dessen Erkundung besonders für Familien mit Kindern interessant ist. Der kürzeste Zustieg erfolgt über einen Geo-Lehrpfad. Neben dem Haslerspitz lohnt sich der Aufstieg auf den Guffert mit seiner phänomenalen Aussicht.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

Platz 2

Bayern: Die Höllentalangerhütte im Wettersteingebirge

Höllentalangerhütte
Die im August 2015 neu eröffnete Höllentalangerhütte (1.387 m) ist ein großer sowie gemütlicher Bau aus Holz mit über 100 Schlafplätzen im Wettersteingebirge am Fuße der Zugspitze. Die alte Hütte wurde 2013 abgerissen und durch einen besonders lawinenbeständigen Neubau ersetzt. Im Jahr 2017 wurde sie mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine ausgezeichnet. Sie ist beliebter Ausgangspunkt für erfahrene Bergsteiger, um die Zugspitze von ihrer anspruchsvollsten Seite, der Höllentalroute, zu erklimmen. Dennoch ist die Hütte auch für bergbegeisterte Familien ein lohnendes wie außergewöhnliches Ziel für Tagestouren oder als Wanderstützpunkt.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

Platz 1

Kärnten: Die Adolf-Nossberger-Hütte in der Schobergruppe

Adolf-Nossberger-Hütte
Die Adolf-Nossberger-Hütte, von Kennern auch „Nossi“  genannt, liegt auf 2.488 m paradiesisch im Herzen der Kärntner Schobergruppe mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Umgeben von drei malerischen Bergseen wie dem Gradensee und 15 Dreitausendern wie dem Großen Friedrichskopf, dem Georgskopf, dem Petzeck oder dem Keeskopf ist sie sowohl Stützpunkt für sportliche Bergsteiger und Kletterer, als auch ein gemütlicher Rückzugsort für erholungssuchende Familien mit Sinn für’s Kulinarische. Es gibt genug Möglichkeiten für allerlei Aktivitäten wie Kanufahrten auf dem Großen Gradensee, einen Klettergarten bei der Hütte, eine Bogenschießanlage, eine Seilrutsche über den See, ein gespanntes Drahtseil für Balanceakte oder ein gemütliches Bad in dem finnischen Badefass. Schneeschuhwanderern und Skitourengehern steht ein beheizter Winterraum zur Verfügung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Wir wünschen ein hüttenreiches Jahr 2017!


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