Adolf-Nossberger-Hütte

2.488 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Mitte September, das Saisonende ist wetterabhängig. Im Winter geschlossen.

Mobil

+43 676 496 69 31

Homepage

www.nossberger.at

Betreiber/In

Christian Krüger

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
7 Zimmerbetten 35 Schlafplätze 2 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Winterraum beheizt
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
  • Genießerhütte
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Adolf-Nossberger-Hütte, von Kennern auch „Nossi“  genannt, liegt auf 2.488 m paradiesisch im Herzen der Kärntner Schobergruppe mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Umgeben von drei malerischen Bergseen wie dem Gradensee und 15 Dreitausendern wie dem Großen Friedrichskopf, dem Georgskopf, dem Petzeck oder dem Keeskopf ist sie sowohl Stützpunkt für sportliche Bergsteiger und Kletterer, als auch ein gemütlicher Rückzugsort für erholungssuchende Familien mit Sinn für’s Kulinarische.

Es gibt genug Möglichkeiten für allerlei Aktivitäten wie Kanufahrten auf dem Großen Gradensee, einen Klettergarten bei der Hütte, eine Bogenschießanlage, eine Seilrutsche über den See, ein gespanntes Drahtseil für Balanceakte oder ein gemütliches Bad in dem finnischen Badefass. Schneeschuhwanderern und Skitourengehern steht ein beheizter Winterraum zur Verfügung.

Wege zur Hütte

Ausgangspunkt für die Zustiege zur Hütte ist das Mölltal, das nördlich über die Großglockner-Hochalpenstraße oder auf einem Umweg über Bad Gastein und Mallnitz zu erreichen ist. Von Süden geht es über Lienz und von Osten über Spittal an der Drau. Von Putschall (1.053 m) aus marschiert man in 4 bis 4.30 h durch das Gradental. Eine weitere Alternativroute geht von Döllach bei Großkirchheim über den Förstersteig (5:30 h).

Teilweise mit dem Auto
Mit dem Auto bis zur Gradenalm in 1.640 m. Vom Parkplatz aus wandert man vorbei an zwei Wasserfällen zum Gradenmoos, quert dieses und umgeht den Felsriegel. Dann mäßig steigend über einen steiniger werdenden Weg zur Wegkreuzung, wo ein herrlicher, grosser Wasserfall zu bewundern ist. Auf der letzten Stufe lässt man schliesslich die Bergwiesen langsam hinter sich und geht über Steinfelder das letzte Stück zur Hütte hinauf. Gehzeit in diesem Fall 2 bis 2:30 h.

Leben auf der Hütte

Für Hartgesottene lockt ein Bad in den umliegenden Bergseen, oder aber man setzt sich in das entspannende finnische Badefass, das mit Holz befeuert im Freien steht.

Die Hütte bietet innen 40, auf der prachtvollen Aussichtsterrasse 30 Sitzplätze. Und nicht zu vergessen, was es sonst noch gibt: Kanufahrten auf dem Großen Gradensee, einen Klettergarten bei der Hütte, eine Bogenschießanlage, eine Seilrutsche über den See und ein gespanntes Drahtseil für Balanceakte.

Hunde sind willkommen, bei der Reservierung aber anzumelden.

Hüttenwirt Christian Krüger ist gelernter Koch und legt großen Wert auf erstklassiges Speisenangebot. Mit Glück erwischt man bei Interesse spezielle Kung-Fu-Wochen mit bewegter oder sitzender Meditation mit begleitender Fünf-Elemente-Küche. Es gibt selbst gebackenes Brot, Kräuterkäsespätzle, ausgesuchte Flaschenweine und kräftigen Espresso. Die Lebensmittel werden täglich auf die Hütte getragen, nur einige Male pro Saison kommt auch der Hubschrauber. Materialseilbahn gibt es keine.

Gut zu wissen

Getrennte Waschräume mit Kaltwasser und getrennte Toiletten. Handyempfang gegeben, kein WiFi-Zugang und kein Gepäcktransport auf die Hütte. Gekocht wird mit Gas. Strom ist vorhanden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Lienzer Hütte in 1.977 m, die über die Niedere Gradenscharte in 2:45 h Gehzeit zu erreichen ist. Außerdem: Wangenitzseehütte (2.508 m, 3 h); Elberfelder Hütte (2.346 m, 4 h).

Gipfelbesteigungen von der Adolf-Nossberger-Hütte aus: Keeskopf (3.081 m, 2 h Gehzeit); Weißwandspitze (2.916 m, 2 h); Petzeck (3.283 m, 3:30 h); Kreuzkopf (3.103 m, 2:30 h).

Anfahrt

Von Lienz oder Heiligenblut auf der B107 nach Putschall. Dort nach Westen zur Gradenalm ins Gradental abzweigen.

Parkplatz

Gradenalm (1.640 m)

Für Bergwanderer ist die Hochschober Hütte (2.322 m) günstiger Ausgangs- oder Endpunkt für mehrtägige Wanderungen durch die Schobergruppe von Hütte zu Hütte oder bietet sich als Stützpunkt für Märsche wie etwa zum einsamen Alkuser See an. Zum Skifahren sind die Felsberge der Schobergruppe zu steil und zu gefährlich.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Glorer Hütte (2.642 m)

Die Glorer Hütte (2.642 m) ist vom Lucknerhaus in Kals am Großglockner in zwei Stunden zu erreichen. Der Zustieg führt entlang eines sogenannten geomorphologischen Lehrpfades, der Kindern und Erwachsenen interessante Informationen rund um die Beschaffenheit des Bodens und des Gesteins liefert. Oben angekommen, kann man die beiden Hausberge, die Medlspitze und den Glocknerblick, in jeweils einer halben Stunde besteigen. Entlang des Wiener Höhenwegs wandert man Richtung Iselsberg oder Glocknerhaus.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Rojacher Hütte (2.718 m)

Die kleine Rojacher Hütte (2.718 m) befindet sich direkt unterhalb des Gipfels des Hohen Sonnenblick (3.106 m) in der Goldberggruppe der Hohen Tauern in Salzburg. Das robuste, mit Schindeln verkleidete Haus trotzt dort seit über 100 Jahren den Naturgewalten. Es ist ideal für hochalpine Wanderer, die im Sommer einen Stützpunkt für ihre Unternehmungen suchen.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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