Peter-Anich-Hütte

1.909 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommersaison: Mitte Juni bis Mitte September. Danach bis Ende Oktober je nach Witterung.

Mobil

+43 664 518 28 95

Betreiber/In

Martin Perkhofer

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
2 Zimmerbetten 12 Schlafplätze

Details

  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Peter-Anich-Hütte steht oberhalb von Telfs in den nördlichen Stubaier Alpen in Tirol. Ihre Besucher, das sind Wanderer, Mountainbiker, Schneeschuh-Geher und Familien mit Kindern, werden mit einem ausgiebigen Panorama auf das Oberinntal rund um Telfs und das Mieminger Plateau belohnt. Die Hütte ist nach dem aus Oberperfuss stammenden Landvermesser und Kartografen Peter Anich, der den Atlas Tyrolensis zeichnete, benannt.

Die Hütte ist vom Parkplatz in Rietz im Inntal in nur einer Stunde Gehzeit zu erreichen. Martin Perkhofer kocht auf Vorbestellung für Gruppen und Schulklassen, die einen Ausflug machen, Hausmannskost. Seine Kiachln, Buchteln und Krapfen gelten im Inntal als legendär.
 

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Gemeindeamt Rietz und hinter dem Sägewerk am Waldrand, führt ein Almweg zum Parkplatz Grüne Bank. Dieser kann kostenlos, mit Genehmigung, die man im Gemeindeamt zu den Öffnungszeiten bekommt, benutzt werden. Der Parkplatz Grüne Bank ist von dem Gemeindeamt aus in 30 Minuten zu erreichen. Dann den Schildern zur Peter-Anich-Hütte folgen.

Gehzeit: 1 h

Höhenmeter: 585 m

Alternative Route: von Rietz (685 m, 3 h); von Pfaffenhofen (642 m, 3:30 h); von Stams (672 m, über das Kreuzjoch, 7 h).

Leben auf der Hütte

Die älteste Hütte des Touristenklubs Innsbruck, einer ÖAV-Sektion, ist benannt nach dem bedeutendsten Tiroler Vermesser, Kartografen und Kupferstecher Peter Anich (1723 - 1766) aus Oberperfuss. Sein Hauptwerk ist der Atlas Tyrolensis (1774), eine detaillierte Tirol-Karte auf 23 Blättern. 1884 wurde die Peter-Anich-Hütte auf der Alpe von Unterseeben an der Grieskugel gebaut. In den 1990er-Jahren wurde die Hütte mit einer Küche und einem Waschraum ausgestattet.

Die Hütte hat sich den Charakter der vergangene Jahrzehnte bewahrt. In urigem Ambiente serviert Wirt Martin Perkhofer Herzhaftes und Süßes, wie Kiachln, Buchteln und  Krapfen. Allerdings nur auf Vorbestellung und leider nur für Gruppen.
 

Gut zu wissen

Waschraum mit Warmwasser vorhanden. Mobilfunk-Empfang vorhanden. Ausschließlich Barzahlung. Aufenthalt mit Hunden sowie Gepäcktransport sind vorab mit dem Hüttenwirt abzuklären.
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Dortmunder Hütte auf 1.948 m, die in 5 h Gehzeit zu erreichen ist.

Gipfel und Touren: Rauer Kopf (2.111 m, 30 min); Narrenkopf (2.450m m 2 h); Hocheder (2.798 m, 3:30 h); Bachwandkopf (2.762 m, 3:30 h); Rietzer Grieskogel (2.884 m, 4 Gehzeit). 

Anfahrt

Über die A12, Inntal-Autobahn, aus Richtung Landeck oder Richtung Innsbruck bis zur Ausfahrt Telfs West. Auf die B171, Tiroler Straße, nach Pfaffenhofen oder Rietz. 

Parkplatz

Rietz - Parkplatz Grüne Bank (vom Gemeindeamt Rietz, hinter dem Sägewerk am Waldrand, über einen Almweg. Der Weg kann mit Genehmigung der Gemeinde Rietz benutzt werden)

Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Hauptbahnhof Innsbruck mit Richtung Landeck fahrenden Regionalzügen bis zum Bahnhof Telfs-Pfaffenhofen. Alternativ dazu mit der S-Bahn-Linie 2, die Richtung Ötztal Bahnhof fährt bis Telfs-Pfaffenhofen oder bis in den nächsten Ort Rietz. 

Hütte • Tirol

Lorea-Hütte (2.022 m)

Die Loreahütte liegt unterhalb des Loreakopfes am östlichen Rand der Lechtaler Alpen. Mehr als 1.000 Höhenmeter unter der Hütte tost der Straßenverkehr über den Fernpass, einer der meistbefahrenen Pass-Straße in den Ostalpen, und durch die Klause Fernstein. Schloß Fernstein und Fernsteinsee sind einen Besuch wert. Das Gewässer und der benachbarte Sameranger See sind beliebte Ziele von Tauchern.  Das Ziel, die Loreahütte, ist eine Selbstversorgerhütte. Lebensmittel und Verpflegung müssen also mitgebracht werden. Angesichts des Anstiegs von Fernstein eine, die Beinmuskulatur sehr kräftigende und beschäftigende Angelegenheit. An der Hütte werden Essen und müde Beine sofort Nebensache. Der Blick auf die Zugspitze und das Wetterstein-Massiv belohnt für etwaige Zustiegsstrapazen. So laut es auf der Fernpass-Straße sein mag, so beschaulich und beeindruckend ist es um die abgeschieden liegende Hütte. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Die Oberreintalhütte (1.525 m) im bayerischen Wetterstein-Gebirge ist erste Adresse für ambitionierte und motivierte Kletterer. Für Menschen, die sich Hand und Fuß an Touren durch die mächtigen Felswänden von Schüsselkarspitze, Scharnitzspitze oder Oberreintalschrofen legen wollen. Die Selbstversorgerhütte liegt im Naturwaldreservat Oberreintal. In der lokalen Kletter- und Alpin-Gemeinschaft heißt sich auch Franz-Fischer-Hütte, zu Ehren des äußerst beliebten, langjährigen Hüttenwirtes Franz Fischer. Das Oberreintal ist ein Klettergebiet-Klassiker. Und die Hütte ist die Boden- und Basisstation für unzählige Kletterer, die es über das Schüsselkar in die Vertikale zieht. Sie schwärme von der Hütte aus, um sich in mehr als 300 Routen vom 4. bis zum 9. Schwierigkeitsgrad zu fordern, zu beweisen, zu scheitern oder um über die eigenen Grenzen zu gehen.  An schönen Wochenenden im August ist die Hütte meist vollständig mit Kletterern belegt. Hüttenwart Hans Bader kocht an solchen Tagen für die anwesenden "Seiltänzer". Natürlich, die von ihnen selbst mitgebrachten Lebensmittel. Und er verkauft ihnen Bier, Limonaden und Kaffee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Selbstversorger
Ein Badesee auf 2.286 m mitten in den Stubaitaler Alpen in Tirol? Direkt neben der Neuen Regensburger Hütte. Gibt es das wirklich? Doch, sogar ein Boot liegt hier vor Anker. Dass der See im Sommer eine durchschnittliche Wassertemperatur von 20 Grad erreicht, verdankt er dem einzigartigen Hochmoor des Hohen Mooses, durch das er gespeist wird. Über den See ist außerdem eine Slackline gespannt. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Auch der Wasserfall, der neben der Hütte rund 300 m zur Ochsenalm hinabstürzt, garantiert ein unvergessliches Naturschauspiel. Nicht zuletzt lockt die grandiose Aussicht mit Blick über das Stubaital bis hin zur Serles (2.718 m), dem sogenannten Altar Tirols, oder zum Habicht (3.277 m). Ein kleiner Spielplatz, Hühner, Katzen und Hasen laden auch unsere kleineren Wanderfreunde herzlich ein. Aber das ist noch lange nicht alles, was diesen Stützpunkt so anziehend macht. Ein ergiebiges Areal für Wanderer und Kletterer, sowie ein wahres Paradies für Boulderer liegt direkt vor der Haustür. Die Neue Regensburger Hütte liegt am Stubaier Höhenweg und am Wilde-Wasser-Weg. Den Hausberg der Hütte, die Östliche Knotenspitze (3.084 m), haben geübte Alpinisten in rund 2 h bestiegen – wer es gerne gemütlicher angeht, spaziert durch das Hohe Moos oder unternimmt eine leichte Wanderung zum Falbesoner Gletschersee in 2.575 m. Nur drei Minuten von der Hütte entfernt befindet sich auch ein variantenreicher Klettergarten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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