Reintalangerhütte

1.369 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Sommersaison 2019 ab 1. Juni

Mobil

+49 173 634 72 07

Telefon

+49 8821 708 97 43

Homepage

https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/reintalangerhuette

Betreiber/In

Andy Kiechle und Robert Schmon

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
27 Zimmerbetten 87 Schlafplätze 18 Schlafplätze

Details

  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Reintalangerhütte steht am wohl idyllischten Flecken im Wettersteingebirge in Bayern. Im Reintal, umringt von Gipfel, Felswänden und -flanken, nahe Garmisch-Partenkirchen. Nahe der gewohnten Zivilisation. In einer Naturarena, die diese Zivilisation in eine Ferne rückt, so als ob man irgendwo in Alaska befände. Die Zugspitze ragt zwar westlich des Reintales in den bayerischen und Tiroler Himmel. Aber sowohl Nord als auch Süd steigt das Reintal in Gipfel und Grate auf, die einen fast zu einem längeren Aufenthalt auf der Hütte "zwingen". 

Und alle - Wanderer, Bergsteiger, Mountainbiker, Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher, Schneeschuhwander - finden oder sollten sie irgendwann in ihrem bewegten Leben in das Reintal finden. Der Weg durch die Partnachklamm in den Talschluß des Reintals zur Hütte ist einfach und für Familien gangbar, vorausgesetzt die Kinder haben Freude an einem etwas längeren "Spaziergang". 

Die Hütte auf einer Waldlichtung am Ende des Reintals wurde 1912 gebaut – gleich daneben befindet sich die alte Reintalangerhütte aus dem Jahr 1883, die heute Skitourengehern als Winterlager dient. Die Nutzung der Alm ist seit 1485 nachweisbar. Ganz in der Nähe des Hauses entspringt die Partnach, die dann wild und ungezähmt auf dem Tal hinaus nach Partenkirchen stürmt. 

Kürzester Weg zur Hütte

Ausgangspunkt ist der Zugspitzbahnhof in Garmisch-Partenkirchen. Mit der Zahndradbahn geht es auf das Zugspitzplatt. Nach einer Stunde Fahrzeit wird Sonn-Alpin (2.650 m), die Endstation, am Platt erreicht. Zunächst Richtung Schneefernerhaus dann rechts abzweigen und auf dem Nordalpenweg Richtung Knorrhütte, die am Ostrand des Platts steht. Nach der Hütte über einen Felsensteig, der über die Quelle des Veitsbrünnls führt, abwärts durch das Brunntal bis man an den Oberanger gelangt. Dort gibt es zwei Möglichkeiten, um zur Reintalangerhütte zu gehen: links über die Quelle der Partnach; oder rechts über die Almmatten des Oberanger, vorbei an den Wänden des Kleinwanner.
 
Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 1.281 m (Abstieg)

Alternative Route: von Garmisch/Breitenau, Kreuzeckhaus (1.650 m, über den unteren Bernadeinweg, die Bockhütte und das Reintal; 4:30 h); vom Skistadion Partenkirchen (740 m, durch die Partnachklamm und das Reintal; 5 h).
 

Leben auf der Hütte

Seit Mai 2020 wird die Hütte vom Duo Andy Kiechle und Robert Schmon bewirtschaftet. Besonderen Wert legen die beiden auf saisonale und regionale Köstlichkeiten. Auf der Sonnenterrasse wird gechillt, gerastet und entspannt. Die Hütte liegt in einem kleinen Paradies. Fünf Minuten von der Hütte entfernt ist ein mit Bohrhaken versicherter Kletterfelsen. Die Partnach schießt aus dem Berg und stürzt als Wasserfall auf den Almboden. Kinder finden sich rund um die Hütte in einem Abenteuerspielplatz wieder mit Wiesen, Bäumen, Felsen und der Partnach vor der Haustür. Wem hier langweilig ist, der ist selbst langweilig. 
 

Gut zu wissen

Die Reintalangerhütte verfügt über 27 Betten und 87 Matratzenlager und ist von Ende Mai bis Mitte Oktober bewirtschaftet. Es gibt getrennte Waschräume mit Duschen (gegen Gebühr) und ausreichend Toiletten. Der Winterraum im Nebengebäude bietet Platz für 18 Personen. Hüttenschlafsack ist Pflicht. Hüttenruhe von 22 bis 6 Uhr. Guter Empfang für Mobiltelefone. Barzahlung. Übernachtungen mit Hunden bitte im Vorfeld abklären. Die Reservierung erfolgt wie bei allen Hütten des Deutschen Alpenvereins über das Online-Reservierungstool
 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Knorrhütte (2.052 m), die in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Oberreintalhütte (1.525 m, 3 h); Kreuzeckhaus (1.652 m, 3:30 h); Schachenhaus (1.866 m, 4 h); Stuibenhütte (1.640 m, 4 h); Münchner Haus (2.964 m, 5:30 h); Meilerhütte (2.366 m, 6 h).
 
Gipfel und Touren: Gatterl (2.023 m, 2:30 h); Zugspitze (2.962 m, 5 - 6 h); Hochwanner (2.744 m, 7 - 8 h).
 

Anfahrt

Mit dem Auto geht es aus München direkt auf der Autobahn A95 nach Garmisch-Partenkirchen. Das sind etwa 90 Kilometer aus der bayerischen Hauptstadt.

Aus dem Inntal aus östlicher Richtung kommend und über Innsbruck fährt man auf der A12, Inntal-Autobahn, bis zur Ausfahrt Zirl Ost und auf der B177, der Seefelder Straße, bis Scharnitz an der österreich-deutschen Grenze und weiter auf der B2 - der ältesten und längsten Bundesstraße Deutschland, die das Land von Süden nach Norden durchquert - über Mittenwald nach Garmisch-Partenkirchen und direkt zur Partnachklamm und dem Olympia-Skistadion in Partenkirchen. 

Aus dem Inntal aus Vorarlberg kommend kann die A12 entweder bei der Ausfahrt Mils-Schönwies oder Imst-Pitztal verlassen werden. Auf der B171, der Tiroler Straße, geht es in den Ort Imst, um dort auf die B189, die Mieminger Straße, bis Nassereith zu fahren. Von Nassereith weiter auf der B179, der Fernpass Straße, über den Fernpass nach Lermoos und Ehrwald und auf der B187, der Ehrwalder Straße, nach Bayern. Über Griesen nach Grainau zur Eibsee-Bahn, nach Garmisch zur Zugspitzbahn oder nach Partenkirchen zum Olympia-Skistadion.

Parkplatz

Parkplätze: Partenkirchen, Olympia-Skistadion (kostenpflichtig; 3 Tage maximale Parkdauer); Garmisch - Zugspitzbahnhof (kostenpflichtig); Eibsee - Talstation Eibseebahn (kostenfrei). 

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhof Garmisch-Partenkirchen ist Etappenziel für die Anreise zur Reintalangerhütte mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Dorthin fährt man von München, Innsbruck, Seefeld, Reutte oder Mittenwald. Diejenigen, die über die Partnachklamm und das Reintal zusteigen, besteigen am Bahnhof die Buslinien 1 oder 2 und lassen sich bis zum Eingang der Klamm bringen.

Alternativ dazu böte sich noch der Hütten-Zustieg über die Zugspitze an. Dazu wäre im Bahnhof Garmisch-Partenkirchen in die Zugspitzbahn umzusteigen, um entweder mit der Zahnradbahn bis zur Station Eibsee - und weiter mit Seilbahn auf den Gipfel - oder zum Zugspitzplatt zu fahren. 

Hütte • Tirol

Tillfussalm (1.382 m)

Die Tillfussalm liegt im idyllischen Gaistal in der Leutasch in Tirol. Umgeben von Wetterstein- und Zugspitzmassiv im Norden und der Mieminger Kette im Süden, ist das Gaistal mit der Leutascher Ache ein echtes Naturparadies. Schon der Heimatdichter Ludwig Ganghofer liebte das Jagdgebiet im Gaistal. Das nur wenige Meter oberhalb der Tillfussalm stehende Jagdhaus Hubertus erzählt seine eigene Geschichte.  Auch heute kommen Wanderer und (E-)Mountainbiker jeden Alters gerne ins Gaistal, genießen die Ruhe und Naturschönheit und kehren auf der urigen Tillfussalm ein. 
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Hochthörle Hütte liegt auf einer Hochebene an den nordwestlichen Hängen der Zugspitze (2.962 m) in Tirol. Von ihrer Terrasse aus bekommen Gäste einen wunderbaren Eindruck von Deutschland höchstem Gipfel, der Zugspitze, sowie vom Wettersteingebirge. Aufgrund des leichten Zustiegs eignet sich die Hütte als perfektes Ziel für Familienausflüge. An der Hochthörle Hütte führen Mountainbike-Strecken, auf denen das Ehrwalder Becken, die Törlen, das Gebiet um die Hütte, und der Eibsee auf bayerischer Seite erkundet werden kann. Die Hütte ist Station für Mountainbiker und Wanderer. Letztere schätzen die Touren-Vielfalt in der Zugspitz-Landschaft. Routen führen von Ehrwald und Eibsee zur Hütte. Beliebt ist die Rundwanderung um Auf die Törlen mit den Erhebungen Pollerköpfe und Oberleiten. Oder der Weg von und zum Eibsee mit dem Eibseeblick. Der in Privatbesitz stehende Eibsee ist ohnehin jeden Besuch wert.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Tirol

Wangalm (1.751 m)

Die Wangalm hat hohe Gesellschaft um sich. Die Almhütte liegt an den Südost-Abhängen des Wettersteingebirges. Hat die Mieminger Kette vor sich. Und das Leutschtal unter sich. Die Wangalm kratzt außerdem an den Grenzen zwischen Österreich und Deutschland sowie zwischen Bayern und Tirol. Es gibt für echte Bergler, Felsenfreunde und alpine Genießer viele gute Plätze. Die Wangalm zählt zu den sehr guten Plätzen für Menschen, die Grate, Zacken, Kare, Scharten, Türme und Wände für große Kunst halten.  Auf der Terrasse schmeckt das Essen mit Blick auf die Ötztaler-, Stubaier- und Zillertaler-Alpen, die Gipfel der Mieminger Kette wie etwa die Hohe Munde richtig gut. Rund um die Almhütte grasen im Sommer Pferde, Kühe und Schafe. Die Tiere lassen Kinder den Aufstieg mit ihren Eltern vergessen. Mountainbiker gehen auf der Alm in die Genussphase, die mit einer rasanten Talfahrt endet, über.   
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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