Zufallhütte

2.265 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Februar bis Oktober

Sommer: Anfang Juni bis Mitte Oktober.

Winter: Mitte Februar bis Anfang Mai.

Telefon

+39 0473 744 785

Homepage

www.zufallhuette.com

Betreiber/In

Ulrich Müller

Räumlichkeiten

Matratzenlager
80 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Gelegen im Reich der Dreitausender des Cevedale- und Ortler-Massivs im Martelltal, zieht die Zufallhütte (2.265 m) Mountainbiker, Wanderer, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher geradezu in Scharen an. Was – dem Hüttennamen zum Trotz – kein Zufall ist, gilt die Region doch als eines der schönsten Wander-, Rad- und Skitourengebiete Südtirols.

Als Klassiker unter Mountainbikern gilt etwa die Tour auf das Madritschjoch, den höchstgelegenen schneefreien Alpenpass der Ostalpen. Für die meisten Gletschertouren (Hintere Schranspitze, Madritschspitze oder Zufallspitze) benötigt man Gletscherausrüstung, die Pederspitze erreicht man hingegen ohne.

Puren Genuss verspricht die Drei-Täler-Wanderung von der Hütte zur Lyfialm und zurück. Rund 4 h Gehzeit ist man in diesem Fall unterwegs. Kletterer schätzen den Murmele Klettersteig direkt hinter der Hütte.

Was die Abfahrten betrifft, zählt die Skitour auf die Zufallspitze zu den absoluten Höhepunkten, wobei man für den Aufstieg rund 5:30 h einplanen muss. Auf den Cevedale benötigt man bis zu 7 h – diese Tour ist auch noch im Sommer möglich.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Weg zur Zufallhütte beginnt beim Parkplatz am Talschluss des Martelltals (2.050 m) und stellt weder für Wanderer noch für Skitourengeher ein Problem dar. Von hier aus ist auch der Gepäcktransport auf die Hütte möglich. Das Martelltal erreicht man unter anderem über Meran und Goldrain.

Gehzeit: 40 min

Höhenmeter: 200 Hm

Leben auf der Hütte

Für Frühaufsteher, die einen langen Tourentag vor sich haben, gibt’s bereits ab 5 Uhr Frühstück. Ein weiteres Zuckerl: warme und exzellente Küche ab dem Vormittag den ganzen Tag über. Direkt vor der Hütte befinden sich eine charmante kleine Kapelle, eine große Blockhaus-Sauna sowie ein Spielplatz für die kleinen Gäste auf der weiten Wiese. Gemütlich sitzt man auf der Aussichtsterrasse und in der Holzstube. Speis & Trank wird da wie dort serviert.

Gut zu wissen

Zentralheizung, elektrisches Licht, getrennte Etagenduschen, große Aufenthaltsräume mit Blick auf die Dreitausender, gemütliche Stube – so lässt es sich leben. Die Zwei- und Dreibettzimmer verfügen über fließendes Kalt- und Warmwasser. Dazu gibt es Lagerplätze für  rund 80 Gäste, getrennte Waschräume und WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden gilt es im Vorfeld abzuklären.

Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung, Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Martellerhütte auf 2.610 m, die in 1 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Düsseldorfer Hütte (2.721 m, 6 h); Höchster-Hütte (2.560 m, 5:30 h); Pizzini-Frattola-Hütte (2.706 m, 5 h); Schaubach-Hütte (2.581 m, k.A.); Casati-Hütte (3.254 m, k.A.).

Gipfelbesteigungen (eine Auswahl): Cevedale (3.770 m, 7 h); Cima Marmotta (3.330 m, 3:30 h); Eisseespitze (3.230 m, 4 h); Hintere Schöntaufspitze (3.325 m, 3:30 h); Madritschspitze (3.265 m, 3:30 h); Mutspitze (2.912 m, 4 h); Veneziaspitzen (3.386 m, 8 - 9 h); Zufallspitze (3.757 m, 5 - 6 h).

Anfahrt

Über Meran oder den Reschenpass in den Vinschgau und bis Goldrain. Dort nach Süden in das Martelltal abzweigen und bis zum Ende der Fahrmöglichkeit weiter.

Parkplatz

Talschluss Martelltal

Hütte • Trentino-Südtirol

Marteller Hütte (2.585 m)

Die Marteller Hütte (2.585 m) ist im Südtiroler Martelltal, einem südlichen Seitental des Vinschgaus, beheimatet. Sie liegt oberhalb der Zufallhütte im Nationalpark Stilfser Joch in der südlichen Ortlergruppe und erfreut sich bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern und Skitourengehern großer Beliebtheit. Der Stützpunkt, dem zu Füßen sich ein kleiner Teich befindet, wird von nicht weniger als 15 Dreitausendern emgeben (u.a. Butzenspitze, Drei Kanonen, Königsspitze, Lyfispitze oder Plattenspitze) und zieht dank des grandiosen Ausblicks auch viele Tagesgäste an. Generell gilt das Gebiet als eines der schönsten Skitourengebiete der Ostalpen und ist bekannt für hervorragende Tiefschnee- und Firn-Verhältnisse bis Ende Mai. Aus diesem Grund öffnet die Hütte ihre Pforten nicht nur im Sommer (Mitte Juni bis Mitte Oktober), sondern auch von Mitte Februar bis Mitte Mai. Zusätzlich ist ein nicht versperrter Winterraum vorhanden.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Sesvennahütte (2.262 m)

Umgeben von prächtigen Almwiesen liegt die Sesvennahütte (2.262 m) zwischen dem Vinschgau und dem Engadin über dem Talschluss des Schlinigtals. Und da liegt sie gut, denn von hier aus lassen sich im Sommer wie im Winter einmalig schöne Touren unternehmen. Mountainbiker machen hier gerne während einer Alpenüberquerung Rast. Der Stützpunkt liegt u.a. auf der Joe- und der Albrecht-Route, die beide in Bayern beginnen und am Gardasee enden. Eine phantastische Wandertour führt auf die Plantapatschütte, danach vorbei an den Pfaffenseen auf 2.222 m und weiter bis zum Gipfelkreuz des Watles (2.555 m), von dem aus man einen grandiosen Rundumblick genießt. Von hier aus geht’s in 1:30 h zurück zur Hütte (Gehzeit insgesamt: 5:30 h). Nicht weit von der Hütte und bereits auf Schweizer Gebiet findet sich eine besondere Attraktion: der steinige Weg durch die wildromantische Uinaschlucht. Für Skitourengeher eignet sich die Sesvennascharte (2.819 m) besonders gut als Einstieg. Von ihr aus zweigen sämtliche Touren in den westlichen Teil der Region ab, die auch für Schneeschuhwanderer sehr interessant sind.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Langtalereckhütte (2.450 m), auch unter dem Namen Karlsruher Hütte bekannt, erreicht man vom Tiroler Obergurgl. Dabei geht man auf einem sehr einfachen, familienfreundlichen Wanderweg, der auch mit dem Mountainbike befahrbar ist. Oben angekommen, wird man mit einem wunderbaren Blick über den Gurgler Gletscher belohnt. Die Hütte hat auch im Frühling für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer geöffnet. Von der Langtalereckhütte bietet sich der Aufstieg auf einen der umliegenden Dreitausender an, wie z.B. auf den Hochebenkamm, den Hangerer Eisseekogel oder die Langtalerjochspitze.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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