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Zufallhütte

2.265 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Februar bis Oktober

Sommer: Anfang Juni bis Mitte Oktober.

Winter: Mitte Februar bis Anfang Mai.

Mobil

+39 335 630 660 3

Homepage

www.zufallhuette.com

Betreiber/In

Ulrich Müller

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
40 Betten 40 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Gelegen im Reich der Dreitausender des Cevedale- und Ortler-Massivs im Martelltal, zieht die Zufallhütte (2.265 m) Mountainbiker, Wanderer, Kletterer, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher geradezu in Scharen an. Was – dem Hüttennamen zum Trotz – kein Zufall ist, gilt die Region doch als eines der schönsten Wander-, Rad- und Skitourengebiete Südtirols.

Als Klassiker unter Mountainbikern gilt etwa die Tour auf das Madritschjoch, den höchstgelegenen schneefreien Alpenpass der Ostalpen. Für die meisten Gletschertouren (Hintere Schranspitze, Madritschspitze oder Zufallspitze) benötigt man Gletscherausrüstung, die Pederspitze erreicht man hingegen ohne.

Puren Genuss verspricht die Drei-Täler-Wanderung von der Hütte zur Lyfialm und zurück. Rund 4 h Gehzeit ist man in diesem Fall unterwegs. Kletterer schätzen den Murmele Klettersteig direkt hinter der Hütte.

Was die Abfahrten betrifft, zählt die Skitour auf die Zufallspitze zu den absoluten Höhepunkten, wobei man für den Aufstieg rund 5:30 h einplanen muss. Auf den Cevedale benötigt man bis zu 7 h – diese Tour ist auch noch im Sommer möglich.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Weg zur Zufallhütte beginnt beim Parkplatz am Talschluss des Martelltals (2.050 m) und stellt weder für Wanderer noch für Skitourengeher ein Problem dar. Von hier aus ist auch der Gepäcktransport auf die Hütte möglich. Das Martelltal erreicht man unter anderem über Meran und Goldrain.

Gehzeit: 40 min

Höhenmeter: 200 Hm

Leben auf der Hütte

Für Frühaufsteher, die einen langen Tourentag vor sich haben, gibt’s bereits ab 5 Uhr Frühstück. Ein weiteres Zuckerl: warme und exzellente Küche ab dem Vormittag den ganzen Tag über. Direkt vor der Hütte befinden sich eine charmante kleine Kapelle, eine große Blockhaus-Sauna sowie ein Spielplatz für die kleinen Gäste auf der weiten Wiese. Gemütlich sitzt man auf der Aussichtsterrasse und in der Holzstube. Speis & Trank wird da wie dort serviert.

Gut zu wissen

Zentralheizung, elektrisches Licht, getrennte Etagenduschen, große Aufenthaltsräume mit Blick auf die Dreitausender, gemütliche Stube – so lässt es sich leben. Die Zwei- und Dreibettzimmer verfügen über fließendes Kalt- und Warmwasser. Dazu gibt es noch ein Hüttenlager, getrennte Waschräume und WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden in den Zimmern möglich, sollte bei der Reservierung aber angegeben werden. 

Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung, Gepäcktransport auf die Hütte ist möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Martellerhütte auf 2.610 m, die in 1 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Düsseldorfer Hütte (2.721 m, 6 h); Höchster-Hütte (2.560 m, 5:30 h); Pizzini-Frattola-Hütte (2.706 m, 5 h); Schaubach-Hütte (2.581 m, k.A.); Casati-Hütte (3.254 m, k.A.).

Gipfelbesteigungen (eine Auswahl): Cevedale (3.770 m, 7 h); Cima Marmotta (3.330 m, 3:30 h); Eisseespitze (3.230 m, 4 h); Hintere Schöntaufspitze (3.325 m, 3:30 h); Madritschspitze (3.265 m, 3:30 h); Mutspitze (2.912 m, 4 h); Veneziaspitzen (3.386 m, 8 - 9 h); Zufallspitze (3.757 m, 5 - 6 h).

Anfahrt

Über Meran oder den Reschenpass in den Vinschgau und bis Goldrain. Dort nach Süden in das Martelltal abzweigen und bis zum Ende der Fahrmöglichkeit weiter.

Parkplatz

Talschluss Martelltal

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