Düsseldorfer Hütte

2.721 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Anfang Oktober.

Telefon

+39 333 285 9740

Homepage

http://www.duesseldorferhuette.com

Betreiber/In

Familie Reinstadler

Räumlichkeiten

Zimmer
50 Zimmerbetten

Details

  • Winterraum
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Düsseldorfer Hütte (2.721 m) liegt im Ortlergebiet, eingebettet in die atemberaubende Suldner Gletscherwelt. Die Hütte wird seit Ihrer Entstehung von der Familie Reinstadler bewirtschaftet. Walter Reinstadler, Bergführer, Bauer und Hüttenwirt aus Leidenschaft hat seine Hütte an seinen Sohn Martin übergeben. Somit wird die Hütte nun in 5. Generation geführt. 

Zu den Besuchern zählen vor allem Wanderer, Bergsteiger, Kletterer und Familien. Bisweilen lässt sich auch Reinhold Messner auf der Hütte blicken, der auf den Almen von Sulden eine Herde von Yaks unterhält und im Dorf in einem restaurierten Bergbauernhof einen Buschenschank besitzt. 2004 hat er zudem das Messner Mountain Museum Ortles eröffnet.

Der von der Hütte am einfachsten zu erreichende Dreitausender ist das Hintere Schöneck, wo schon während des Aufstiegs (1:15 h Gehzeit) ein herrlicher Ausblick zum Reschensee und dem restlichen Obervinschgau die Laune hebt. Mindestens 2:30 h muss man einplanen, wenn man auf die Tschengelser Hochwand (3.370 m) steigen möchte. Hier entschädigt der Blick über den Vinschgau für die Mühen. Die Tschengelser Hochwand ist ebenso über einen sehr interessanten Klettersteig zu erreichen (ca. 3 h). Ebenfalls der Aufstieg auf den großen Angelus wird bei schönem Wetter mit einem traumhaften Blick belohnt.

Die Hütte ist im Sommer geöffnet und verfügt zudem über einen Winterraum. Somit ist sie hin und wieder auch Anlaufstelle für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Zustieg zu Hütte erfolgt von der Ortschaft Sulden. Diese erreicht man über Prad am Stilfserjoch im Vinschgau. In Sulden besteigt man den Kanzellift, fährt auf 2.350 m und marschiert über den Weg Nr. 12 und den Weg Nr. 5 zur Hütte.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 371 m

Alternative Route
Von Sulden (2:30 h)

Leben auf der Hütte

Vater Walter Reinstadler – Bergführer, Bauer und Hüttenwirt aus Leidenschaft – und seine Söhne haben beim kleinen Hüttensee einen Steg gebaut, damit die Gäste nach anstrengenden Touren gemütlich ihre Füße kühlen können. Michael, der jüngste Sohn, hat neuerdings auch eine Brücke über dem kleinen See direkt an der Hütte, sowie ein neues Kanu im Bergsee, 2 selbst geschnitzte Holzfiguren und einen kleinen Naturspielplatz hinter der Hütte errichtet. Die Kinder haben somit allerhand zu Entdecken. Das Gelände hinter der Hütte ist weitgehend gefahrlos zu bespielen.

Familie Reinstadler verwöhnt die Besucher mit ihrem berühmten Apfelstrudel, aber auch die Nudel- und Knödelgerichte sorgen für kulinarische Freuden. Die Hütte bietet durchgehend warme Mahlzeiten. Es gibt eine gemütliche Gaststube mit Ofen und eine große Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf die Suldner Dreitausender. Im Sommer weiden rund um die Hütte Schafe, was nicht zuletzt zum Unterhaltungsprogramm für Kinder zählt.

Gut zu wissen

Eine Waschmöglichkeit mit Warmwasser ist vorhanden, ein WC ebenfalls. Dusche gibt es hingegen keine. Nicht nur in den Lagern, auch in den Zimmern muss man Hüttenschlafsäcke verwenden. In den Zimmern befindet sich zwar Bettwäsche, doch die wird aus Umweltschutzgründen nicht nach jedem Benützer gewaschen. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld abzuklären. Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung. Für die Stromversorgung sorgt ein kleines Wasserkraftwerk. Es gibt auch einen kleinen Trockenraum.

Touren und Hütten in der Umgebung

Von der Düsseldorfer Hütte aus erreichbare Hütten (mit Abstieg ins Tal): Casati Hütte (3.269 m); Hintergrat Hütte (2.661 m); Payer Hütte (3.020 m); Schaubach Hütte (2.690 m); Tabarettahütte (2.556 m); Zufallhütte (2.264 m).

Gipfelbesteigungen: Hinteres Schöneck (3.128 m, 1 - 1:30 h); Tschengelser Hochwand (3.370 m, 2 -3 h); Großer Angelus Gipfel (3.530 m, 3 h); Kleiner Angelus (3.315 m, 2:30 h); Vertainspitze (3.545 m, 5 - 8 h); Schafberg (3.306 m, 2 h).

Anfahrt

Über Bormio, Meran und das Vinschgau oder Nauders über den Reschensee nach Prad am Stilfserjoch und weiter Richtung Süden nach Sulden.

Parkplatz

Beim Kanzellift

Die Quinto-Alpini-Hütte (ital. Rifugio Quinto Alpini) liegt in der Ortler-Cevedale-Gruppe und ist von Westen von San Nicolò Valfurva durch die Val Zebrú in 4 Stunden zu erreichen. Vom letzten Parkplatz führt auch ein Shuttledienst bis zur Baita del Pastore. Des Weiteren gibt es einen Hüttenübergang zum Rifugio Pizzini-Frattola, der über den Nördlichen Ortlerpass ins Val Cedec führt. Die Hütte ist auch ein wichtiges Etappenziel des Höhenweges „Giro del Confinale".
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Rifugio Garibaldi, oder Garibaldihütte, liegt auf 2.843 m auf der Dreisprachenspitze in den Ortleralpen, genau 87 m oberhalb der Passhöhe des Stilfserjoches. In unmittelbarer Nähe der Hütte befinden sich noch Überreste aus dem I. Weltkrieg, die den österreichisch-italienischen Frontverlauf erahnen lassen. Info-Tafeln vor der Hütte beschreiben historische Details.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Oberetteshütte (2.680 m)

Die 3.739 m hohe Weißkugel gilt unter Bergsportlern als die „heimliche Königin“ der Ötztaler Alpen. Wer sie besteigen möchte, findet in der Oberetteshütte einen idealen Ausgangspunkt. Das Schutzhaus liegt zwischen dem östlichen Matscher-, dem Langtauferer- und dem Schlastal sowie rund vier Stunden von der höchstgelegenen Seengruppe Südtirols, den sieben Saldurseen, entfernt. Es wurde 1988 erbaut, nachdem die Vorgängerhütte 1945 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war. Die nähere Hüttenumgebung erfreut neben ambitionierten Bergsteigern, Kletterern, Mountainbikern, Schneeschuhwanderern und Skitourengehern aber auch Familien und Wanderer, die es gerne gemütlicher angehen. Auf Wunsch stellen die Hüttenwirte Karin und Edwin Heinisch ihren Gästen auch Eintages- oder Mehrtagestouren unter der Leitung eines geprüften Bergführers zusammen. Die Hütte ist im Winter geschlossen, verfügt aber über ein Notlager. Zu erreichen ist die Hütte aus dem Matschertal mit dem Bergsteigerdorf Matsch. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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