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Düsseldorfer Hütte

2.721 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Anfang Oktober.

Telefon

+39 333 285 9740

Homepage

http://www.duesseldorferhuette.com

Betreiber/In

Familie Reinstadler

Räumlichkeiten

Zimmer
50 Betten

Details

  • Winterraum
  • Für Familien geeignet
  • Handyempfang
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Lage der Hütte

Die Düsseldorfer Hütte (2.721 m) liegt im Ortlergebiet, eingebettet in die atemberaubende Suldner Gletscherwelt. Die Hütte wird seit Ihrer Entstehung von der Familie Reinstadler bewirtschaftet.

Der von der Hütte am einfachsten zu erreichende Dreitausender ist das Hintere Schöneck, wo schon während des Aufstiegs (1:15 h Gehzeit) ein herrlicher Ausblick zum Reschensee und dem restlichen Obervinschgau die Laune hebt. Mindestens 2:30 h muss man einplanen, wenn man auf die Tschengelser Hochwand (3.370 m) steigen möchte. Hier entschädigt der Blick über den Vinschgau für die Mühen. Die Tschengelser Hochwand ist ebenso über einen sehr interessanten Klettersteig zu erreichen (ca. 3 h). Ebenfalls der Aufstieg auf den großen Angelus wird bei schönem Wetter mit einem traumhaften Blick belohnt.

Die Hütte ist im Sommer geöffnet und verfügt zudem über einen Winterraum. Somit ist sie hin und wieder auch Anlaufstelle für Schneeschuhwanderer und Skitourengeher.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Zustieg zu Hütte erfolgt von der Ortschaft Sulden. Diese erreicht man über Prad am Stilfserjoch im Vinschgau. Nachdem man bei den Bergbahnen geparkt hat, gelangt man mit der Rosimbahn in Richtung Kanzel und wandert (über Weg Nr. 12 und dann Weg Nr. 5) zur Hütte.
Der Kanzellift wird im Sommer 2021 neu errichtet. Nach seiner Fertigstellung bringt die neue Bahn die Gäste auf 2.350 m, wo der Weg Nr. 12 und der Weg Nr. 5 zur Hütte führt.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 371 m

Alternative Route
Von Sulden (2:30 h)

Leben auf der Hütte

Die Familie Reinstadler bewirtschaftet die Hütte schon in 5. Generation, und das mit viel Herzblut. Rund um der Hütte findet man einen Bergsee mit Kanu und Steg, einen Wasserfall, der von den ganz Harten auch oft als Dusche benützt wird, sowie eine Schaukel und ein kleiner See mit Brücke direkt hinter der Hütte. Die Kinder haben somit allerhand zu Entdecken. Das Gelände hinter der Hütte ist weitgehend gefahrlos zu bespielen und lässt immer einen Blick auf das atemberaubende Dreigestirn Ortler, Zebru und Königsspitze zu.

Familie Reinstadler verwöhnt die Besucher mit ihrem berühmten Apfelstrudel, aber auch die Nudel- und Knödelgerichte sorgen für kulinarische Freuden. Die Hütte bietet durchgehend warme Mahlzeiten. Es gibt eine gemütliche Gaststube und eine große Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf die Suldner Dreitausender. Im Sommer weiden rund um die Hütte Schafe, was nicht zuletzt zum Unterhaltungsprogramm für Kinder zählt.

Gut zu wissen

Eine Waschmöglichkeit mit Warmwasser ist vorhanden, ein WC ebenfalls. Dusche gibt es hingegen keine. Nicht nur in den Lagern, auch in den Zimmern muss man Hüttenschlafsäcke verwenden. In den Zimmern befindet sich zwar Bettwäsche, doch die wird aus Umweltschutzgründen nicht nach jedem Benützer gewaschen. Übernachtungen mit Hunden sind im Vorfeld abzuklären. Guter Handy-Empfang, nur Barzahlung. Für die Stromversorgung sorgt ein kleines Wasserkraftwerk. Es gibt auch einen kleinen Trockenraum.

Touren und Hütten in der Umgebung

Von der Düsseldorfer Hütte aus erreichbare Hütten (mit Abstieg ins Tal): Casati Hütte (3.269 m); Hintergrat Hütte (2.661 m); Payer Hütte (3.020 m); Schaubach Hütte (2.690 m); Tabarettahütte (2.556 m); Zufallhütte (2.264 m).

Gipfelbesteigungen: Hinteres Schöneck (3.128 m, 1 - 1:30 h); Tschengelser Hochwand (3.370 m, 2 -3 h); Großer Angelus Gipfel (3.530 m, 3 h); Kleiner Angelus (3.315 m, 2:30 h); Vertainspitze (3.545 m, 5 - 8 h); Schafberg (3.306 m, 2 h).

Anfahrt

Über Bormio, Meran und das Vinschgau oder Nauders über den Reschensee nach Prad am Stilfserjoch und weiter Richtung Süden nach Sulden.

Parkplatz

Beim Kanzellift

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