Marteller Hütte

2.585 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Februar bis Oktober

Winter: 26.2. bis Mitte/Ende Mai

Sommer: Mitte Juni bis Mitte Oktober

Mobil

+39 335 568 72 35

Homepage

http://www.martellerhuette.com

Betreiber/In

Christian Leitner

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
40 Zimmerbetten 19 Schlafplätze 10 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Wi-Fi
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Marteller Hütte (2.585 m) ist im Südtiroler Martelltal, einem südlichen Seitental des Vinschgaus, beheimatet. Sie liegt oberhalb der Zufallhütte im Nationalpark Stilfser Joch in der südlichen Ortlergruppe und erfreut sich bei Wanderern, Bergsteigern, Kletterern und Skitourengehern großer Beliebtheit. Der Stützpunkt, dem zu Füßen sich ein kleiner Teich befindet, wird von nicht weniger als 15 Dreitausendern emgeben (u.a. Butzenspitze, Drei Kanonen, Königsspitze, Lyfispitze oder Plattenspitze) und zieht dank des grandiosen Ausblicks auch viele Tagesgäste an.

Generell gilt das Gebiet als eines der schönsten Skitourengebiete der Ostalpen und ist bekannt für hervorragende Tiefschnee- und Firn-Verhältnisse bis Ende Mai. Aus diesem Grund öffnet die Hütte ihre Pforten nicht nur im Sommer (Mitte Juni bis Mitte Oktober), sondern auch von Mitte Februar bis Mitte Mai. Zusätzlich ist ein nicht versperrter Winterraum vorhanden.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Parkplatz Enzianhütte am Talschluss des Martelltales in 2.076 m marschiert man erst auf einem bequemen Wander- bzw. Skiweg in 40 Minuten zur Zufallhütte (2.265 m), ehe es nur unwesentlich anstrengender zum Zielpunkt weitergeht.

Zum Martelltal über die Autobahnausfahrt Bozen Süd, Meran und Goldrain.

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 509 m

Leben auf der Hütte

Die Hüttenwirte bekommen es sehr häufig mit „Wiederholungstätern“ zu tun. Die Stammgäste schwören dabei nicht nur auf den angeblich besten Schweinsbraten Südtirols, auf die hervorragenden Speckknödel und den täglich frisch gemachten Apfelstrudel. In den Jahren 2006/2007 zuletzt umgebaut, präsentiert sie sich in hervorragendem Zustand – die Gaststube ist ganz besonders heimelig.

​Wenige Gehminuten von der Hütte entfernt wurde ein neuer Klettergarten errichtet – hier sind auf Anfrage Klettergrundkurse mit einem staatlich geprüften Bergführer möglich. Auch zur Begleitung auf Skitouren kann man Bergführer buchen.

Obwohl die Hütte über keinen Spielplatz verfügt, ist sie als relativ einfach erreichbares Ziel auch für junge Gäste geeignet. Die können sich im Umfeld der Hütte und rund um den kleinen Teich weitgehend gefahrlos herumtreiben, in der Hütte gibt’s ein paar Spiele.

Gut zu wissen

Sehr gepflegte Waschräume und eine Etagendusche mit Warmwasser sind vorhanden, getrennte WC-Anlagen. Übernachtungen mit Hunden müssen im Vorfeld abgeklärt werden (im Zimmer/Lager nicht erlaubt).

Guter Handy-Empfang, WiFi gegen Gebühr, nur Barzahlung. Gepäcktransport auf die Hütte ist dank der Materialseilbahn möglich.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Zufalllhütte in 2.265 m, die in 1 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Schaubachhütte (2.581 m, 5 - 6 h); Rifugio Larcher (2.608 m, 3 h); Rifugio Casati (3.254 m, 3 - 3:30 h).

Gipfelbesteigungen von der Marteller Hütte aus: Monte Cevedale (3.769 m, 4:30 h); Königsspitze (3.851 m, 6 h); Vordere Rotspitze (3.033 m, 2:30 h); Köllkuppe (3:330 m, 3 h); Hintere Zufallspitze (3.757 m, 5 h); Vordere Zufallspitze (3.700 m, 4:45 h); Veneziaspitze I (3.386 m, 3:30 h); Veneziaspitze II, (3.371 m 3:30 - 3:45 h). 

Anfahrt

Von Meran auf der SS38 über Latsch ins Martelltal. Am Lago Gioveretto vorbei bis zum Gasthof Enzian.

Parkplatz

Große Parkplätze im Talschluss

Die Quinto-Alpini-Hütte (ital. Rifugio Quinto Alpini) liegt in der Ortler-Cevedale-Gruppe und ist von Westen von San Nicolò Valfurva durch die Val Zebrú in 4 Stunden zu erreichen. Vom letzten Parkplatz führt auch ein Shuttledienst bis zur Baita del Pastore. Des Weiteren gibt es einen Hüttenübergang zum Rifugio Pizzini-Frattola, der über den Nördlichen Ortlerpass ins Val Cedec führt. Die Hütte ist auch ein wichtiges Etappenziel des Höhenweges „Giro del Confinale".
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Nördlich über Gries im Sulztal in den Stubaier Alpen in Tirol gelegen, genießt man auf dieser Hütte, an die sich ein kristallklarer Bergsee schmiegt, den Ausblick auf die grandiose Bergwelt und auf einen imposanten Wasserfall. Die Hütte ist Ziel- und Stützpunkt von Wanderern, Bergsteigern, Kletterern, Skitourengehern und Schneeschuhwanderern, die die umliegenden Gipfel, darunter neun Dreitausender, oder den Adlerweg, in Angriff nehmen. Spektakulär ist auch der Gletscher-Panorama-Marsch von Gries über die Winnebachseehütte, das Zwieselbachjoch, die Guben-Schweinfurter Hütte und weiter nach Niederthai. Mitunter „verirren“ sich auch Mountainbiker auf die Hütte, die sich nicht nur bis hierher mühen, sondern auch noch weiter bis zum Seblaskogel, um danach eine waghalsige Abfahrt zu genießen. Der hütteneigene Klettergarten Kleinkanada wurde von erfahrenen Bergführern eingerichtet und bietet Routen bis zum 6. Schwierigkeitsgrad. Der markante Felsriegel ist keine zehn Gehminuten entfernt und eignet sich auch für Anfänger und Familien. Für Kleinkinder ist der Klettergarten, da der Ausgangsstandplatz etwas abschüssig ist, weniger geeignet.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Zoiahütte liegt auf 2.021 m im Herzen der Berninagruppe auf einer kleinen Anhöhe, von der man einen unheimlich schönen Blick auf die Bergwelt der Valmalenco genießen kann. Die im Jahr 1929 errichtete Hütte wurde 2007 grundsaniert und bietet, ohne den Charakter eines alpinen Schutzhauses zu verlieren, zeitgemäße Standards und eine vorzügliche Gastronomie.
Geöffnet
Feb - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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