Via Venezia - Etappe 5: Von der Glungezerhütte über die „7 TuXer“ zur Lizumer Hütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T4 schwierig 9:00 h 14,3 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
870 hm 1.450 hm 2.796 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Die fünfte Etappe der „Via Venezia“ führt mitten ins Herz der TuXer Alpen in Tirol. Von der Glungezerhütte geht es über den Grat inklusive sieben herausragender Gipfel - die sogenannten „Seven TuXer Summits“ - bis zur Lizumer Hütte. Eine atemberaubend schöne Tour mit dem höchsten Punkt am Rosenjoch mit 2.796 m, die allerdings auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraussetzt. Bei schlechtem Wetter oder auch, wenn die Tour zu luftig erscheint, gibt es drei verschiedene Alternativen, um zur Lizumer Hütte zu gelangen. 

💡

Alle Venedig-Wanderer bekommen vom Hüttenwirt der Glungezerhütte den „Glungezer-Glückstein“ mit auf die Reise. Versenkt man diesen schließlich am Ziel in Venedig in der Lagune und kann dies auch mit einem Foto beweisen, erhält man ein Andenken und einen Hüttengutschein. 

Lizumer Hütte
Die Lizumer Hütte (2.019 m) im Skitouren- und Wandergebiet Wattentaler Lizum in den Tuxer Alpen gilt als eine der schönsten Hütten Österreichs. Sie liegt an einem Knotenpunkt von zwölf Trekking-Routen. Von der Hütte führen mindestens 20 Skitouren zu Gipfeln wie Geier oder Naviser Kreuzjöchl. Sie steht auch im zweitgrößten Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres. Daher kann es zu befristeten Sperren von Wegen rund um die Hütte kommen. Das fast ganzjährige bewirtschaftete Schutzhaus verfügt über ein umfangreiches und vielfältiges Angebot. Neben künstlichen Kletterwänden, Hüttenteich, Almkäserei, Bibliothek bietet die Lizumer Hütte ein permanentes Lawinen-Verschütteten-Suchgerät-(LVS)-Camp mit Checkpoints. Denn Hütte allein zu sein, ist in bestimmten Alpen-Regionen längst nicht mehr ausreichend, um so zu wirtschaften, dass auch notwendige Zukunftsinvestitionen möglich werden. 
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Glungezerhütte
Die Glungezerhütte ist: die Glungezerhütte (2.610 m). Ein alpine Institution. Ein Knotenpunkt oberhalb Innsbrucks. Ein, so seltsam das jetzt klingen mag, Haus der Begegnung von Menschen, die ihre alpine Leidenschaft eint und die sie in allen Facetten, die Berge zulassen und bieten, ausleben. Die Glungezerhütte ist, wenn man ihr einen zeitgemäßen Begriff auferlegt, eine Marke. Nicht umsonst ist das Dach der Hütte in der Signalfarbe rot gehalten. Weithin sichtbar im Winter. Die Hütte sticht damit im Winter wie eine Leuchtturm im unendlichen Weiß der Tuxer Alpen hervor. Sie liegt wie ein Adlerhorst am Sattel zwischen dem Glungezergipfel und der Sonnenspitze. Zahlreicher Aufstiegs- sowie Weit- und Höhenwanderwege treffen hier aufeinander und trennen sich auch wieder. Die exponierte Lage verschafft ihren Besuchern sagenhaften Rundumblick auf 500 Gipfel, Grate und Jöcher. Was auf der Glungezerhütte nicht passiert, ist schneller erzählt als was alles im und rund um die Hütte passiert.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wandern • Graubünden

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Dauer
8:43 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
17,6 km
Aufstieg
1.095 hm
Abstieg
1.095 hm
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Dauer
8:45 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
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Aufstieg
1.600 hm
Abstieg
1.600 hm
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Schönbichler Horn

Dauer
8:00 h
Anspruch
T4 schwierig
Länge
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Aufstieg
1.454 hm
Abstieg
1.454 hm

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