Via Venezia - Etappe 4: Von Hall in Tirol auf die Glungezerhütte

Tourdaten

Anspruch Dauer Länge
T2 mäßig 7:00 h 19,7 km
Aufstieg Abstieg Max. Höhe
2.230 hm 190 hm 2.602 m

Details

Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
  • Einkehrmöglichkeit

Die vierte Etappe der „Via Venezia“ führt von Hall in Tirol ins südliche Mittelgebirge hinein in die TuXer Alpen auf die Glungezerhütte auf 2.610 m. Mit rund sieben Stunden ist es eine recht lange Etappe, die man aber mit dem Wanderbus von Hall nach Tulfes etwas abkürzen kann. 

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Die Glungezerhütte der Sektion Hall in Tirol des Österreichischen Alpenvereins hat eine lange und interessante Geschichte. Die Hütte wurde 1933 anlässlich der ersten Ski-Weltmeisterschaft der FIS in Innsbruck als Starthütte für den Glungezer-Abfahrtslauf gebaut. Ein Jahr später wurde sie dann vom Tiroler Stararchitekten Theodor Prachensky erweitert. Die Hütte ist heute noch genau in diesem Urzustand erhalten. 

Anfahrt

Intalautobahn A12, Ausfahrt 68 Hall Mitte. 
ev. gleich weiter nach Tulfes auf B 171a. 

Parkplatz

Gebührenpflichtige Parkplätze in Hall; 
Parkplatz Tulfes bei der Glungezerbahn-Talstation. 

Öffentliche Verkehrsmittel

Hall in Tirol liegt direkt an der Inntal-Bahnstrecke und ist per S-Bahn von Innsbruck oder Wörgl aus bestens erreichbar. 
Ev. gleich mit dem Wanderbus Nr. 4134 nach Tulfes. 

Tulfein Alm
Hütte • Tirol

Tulfein Alm (2.035 m)

Die Tulfein Alm liegt auf einer Seehöhe von 2.035 m in den Tuxer Alpen unterhalb des Glungezers (2.677 m), der im Winter als Ski- und Skitourenberg bei den Bewohnern von Innsbruck und den umliegenden Gemeinden beliebt ist. Aber auch im Sommer hat die Gegend ihre Reize - und derer eine ganze Menge! Vor allem der Umstand, dass sich die Tulfein Alm nahe der Bergstation der Glungezerbahn befindet, macht sie zu einem idealen Ausgangspunkt für Wander- und Bergtouren. Die berühmteste ist wohl die entlang des wunderbaren Zirbenwegs der bis zum Patscherkofel (2.246 m) führt. Von der urigen Hütte mit den grünen Fensterläden genießt man panoramareiche Ausblicke auf das mittlere Inntal mit der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck und der majestätischen Nordkette im Hintergrund, den Großen Bettelwurf (2.726 m) und etliche weitere Gipfel im Karwendel, die Hohe Munde (2.662 m) in der Mieminger Kette und wenn es ganz klar ist, kann man sogar ein Stückchen von der Zugspitze (2.962 m) sehen.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Glungezerhütte
Die Glungezerhütte ist: die Glungezerhütte (2.610 m). Ein alpine Institution. Ein Knotenpunkt oberhalb Innsbrucks. Ein, so seltsam das jetzt klingen mag, Haus der Begegnung von Menschen, die ihre alpine Leidenschaft eint und die sie in allen Facetten, die Berge zulassen und bieten, ausleben. Die Glungezerhütte ist, wenn man ihr einen zeitgemäßen Begriff auferlegt, eine Marke. Nicht umsonst ist das Dach der Hütte in der Signalfarbe rot gehalten. Weithin sichtbar im Winter. Die Hütte sticht damit im Winter wie eine Leuchtturm im unendlichen Weiß der Tuxer Alpen hervor. Sie liegt wie ein Adlerhorst am Sattel zwischen dem Glungezergipfel und der Sonnenspitze. Zahlreicher Aufstiegs- sowie Weit- und Höhenwanderwege treffen hier aufeinander und trennen sich auch wieder. Die exponierte Lage verschafft ihren Besuchern sagenhaften Rundumblick auf 500 Gipfel, Grate und Jöcher. Was auf der Glungezerhütte nicht passiert, ist schneller erzählt als was alles im und rund um die Hütte passiert.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

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