Lizumer Hütte

2.019 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis Oktober
Dezember bis April

Sommer: 1. Juni bis Mitte Oktober durchgehend geöffnet.

Winter: 26.12. bis Mitte April (von Schneelage abhängig)

Mobil

+43 664 9272117

Homepage

www.lizumerhuette.at

Betreiber/In

Tobias Spechter und Lukas Aichhorn

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
40 Zimmerbetten 45 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Wi-Fi
  • Künstliche Kletteranlage
  • Kreditkarten
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Genießerhütte
  • So schmecken die Berge
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Lizumer Hütte (2.019 m) im Skitouren- und Wandergebiet Wattentaler Lizum in den Tuxer Alpen gilt als eine der schönsten Hütten Österreichs. Sie liegt an einem Knotenpunkt von zwölf Trekking-Routen. Von der Hütte führen mindestens 20 Skitouren zu Gipfeln wie Geier oder Naviser Kreuzjöchl. Sie steht auch im zweitgrößten Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres. Daher kann es zu befristeten Sperren von Wegen rund um die Hütte kommen.

Das fast ganzjährige bewirtschaftete Schutzhaus verfügt über ein umfangreiches und vielfältiges Angebot. Neben künstlichen Kletterwänden, Hüttenteich, Almkäserei, Bibliothek bietet die Lizumer Hütte ein permanentes Lawinen-Verschütteten-Suchgerät-(LVS)-Camp mit Checkpoints. Denn Hütte allein zu sein, ist in bestimmten Alpen-Regionen längst nicht mehr ausreichend, um so zu wirtschaften, dass auch notwendige Zukunftsinvestitionen möglich werden. 

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Lager Walchen im Wattental ist die Hütte auch für Senioren und Familien mit Kindern relativ leicht zu erreichen. Der Marsch beginnt am öffentlichen Parkplatz des Lagers Walchen (1.410 m). Erst führt der Weg entlang des Wattentalbachs dann durch Wald und auf dem Zirmweg (Nr. 314) weiter. Vorbei am Jägerhüttl. Weiter durch einen Zirbenwald bis schließlich das Hochlager Lizum des Österreichischen Bundesheeres erreicht wird. Unterhalb der Soldatenkirche zweigt der Weg zur Lizumer Hütte ab. Man passiert Militärgebäude und Almhütten.

Gehzeit: 2:30 h

Höhenmeter: 609 m

Alternative Route
Lager Walchen (1.410 m, auf dem Fahrweg, 2:30 h); Lager Walchen Skiroute/Winter (1.410 m, am Kraftwerk vorbei, den gelben Tafeln der Skiroute folgen, 2:30 h)

Leben auf der Hütte

Die von Tobias Spechter und Lukas Aichhorn bewirtschaftete Hütte ist mit dem ÖAV-Hüttengütesiegel prämiert. Damit wurde zertifiziert, dass die Lizumer Hütte mehr als nur eine Schutzhütte ist. Qualität, Atmosphäre, Originalität, Komfort und Genuss machen das alpine Haus unverwechselbar. Dafür sorgen nicht nur die eigene Käserei oder das Hirschgulasch „Wattental“, das sich über Bekanntheit jenseits von Wipp-, Inn- oder Zillertal erfreut.

Gekocht wird Tiroler Küche und Köstlichkeiten nach allen Regeln der kulinarischen Kunst. Speck-, Kas-, Spinatknödel, Schweinsbraten, Hirtennudeln, Kaiserschmarr'n, etc. Selbstverständlich wird auch vegetarisch gekocht, nach Voranmeldung auch vegan, sowie Hütten-Klassiker wie Spaghetti in allen Variationen. Die Rohstoffe und Zutaten der Gerichte sind Spiegel der Verwurzelung der Hütte und kommen aus der Region.

Kinder vergnügen sich am Hüttenteich und Kletterer erfreuen sich sowohl an einer Boulderwand im Innen- als auch einer im Außenbereich. Dazu kommt noch eine 8,5-Meter-Vorstiegswand. Kletterkurse werden ebenso angeboten wie beispielsweise Meditationsseminare. Dazu gibt es spezielle Familien-, Jugend- und Kinderwochen.

Gut zu wissen

Sanitäranlagen, Duschen, Trocken-, Schuhtrockenraum und Skidepot vorhanden. Alle Zimmer sind mit Fließwasser ausgestattet. Internetzugang und Mobilfunk-Empfang sind tadellos. Gepäck kann auf die Hütte transportiert werden. Es gibt auch einen Hüttenzubringer (Talbus) von Wattens und Walchen in die Wattener Lizum. Bezahlung bar und mittels EC- oder gängiger Kreditkarten. Hunde sind willkommen,

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Voldertalhütte (1.376 m), die in 6 Stunden Gehzeit über das Navisjoch (2.479 m) zu erreichen ist. Weiters: Weidener Hütte (1.799 m, 5 h); Tuxer Jochhaus (2.313 m, 5 h); Glungezerhütte (2.610 m, 8 - 10 h).

Sommertouren: Klammspitze (2.515 m, 2 h); Torspitze (2.663 m, 2:30 h); Tarntaler Köpfe (2.757 m, 2:30 h); Geier  (2.857 m, 3 h); Lizumer Reckner (2.886 m, 3:30 h); Kalkwand (2.826 m, 3:30 h); Kalkwand-Umrundung (6:30 h); Glungezer (2.677 m, 8 h Gehzeit);

Wintertouren: Torspitze (2.659 m), Geier (2.858 m), Hippold (2.642 m), Grafenspitze (2.619 m); Hirzer (2.725 m), Lanner Kreuz, Skispitzl, Schoberspitze (2.448 m), Klammjoch (2.360 m), Torjoch.

Die Lizumer Hütte ist ein Knotenpunkt von 12 Trekking-Routen: Inntaler Höhenweg; Via Venezia Alpina; EU-Trekkingpfad München - Venedig; Via Alpina Roter Weg; Tiroler Adlerweg; Zentralalpenweg 02 A; Olympiaweg Garmisch - Innsbruck -Cortina; Europaweg Innsbruck - Brixen; Tuxer Durchquerung (Wipptal, Navistal, Wattentaler Lizum, Zillertal); Alpin-Wallfahrt Maria Absam bei Hall nach Maria Trens bei Sterzing; Zugang Olperer Randonnee; Glungezer- & Geier-Weg 355/seven tuXer summits. 

Anfahrt

Über die A12 Inntal-Autobahn bis zur Ausfahrt Wattens. In das Ortszentrum und am Rathaus vorbei in die Lange Gasse. Der Beschilderung „Wattenberg/Walchen/Lizum“ folgen. In das Wattental und bis zum Lager Walchen fahren.

Parkplatz

Öffentlicher, kostenfrei zu nutzender Parkplatz vor dem Lager Walchen (Truppenübungsplatz des Österreichischen Bundesheeres).

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhof Fritzens-Wattens ist mit Regionalzügen und der S-Bahn aus Innsbruck, Jenbach und Wörgl erreichbar. Die genannten Orte sind wiederum mit internationalen und überregionalen Zugverbindungen aus Österreich, Bayern und Südtirol zu erreichen.

Vom Innsbrucker Hauptbahnhof kann man auch mit den Regionalbussen der Linien 4123 und 8380 nach Wattens fahren und dort am Hauptplatz aussteigen.

Die Weidener Hütte (1.799 m), auf der Tiroler Nafingalm in den Tuxer Alpen gelegen, ist im Sommer wie im Winter ein besonders beliebtes Ausflugsziel. Das liegt einerseits an der hervorragenden Küche und den gemütlichen Räumlichkeiten, andererseits am umfangreichen Angebot an Touren und anspruchsvollen Wanderungen in der Region. Leichte Wanderungen finden sich rund um die Hütte. Sie ist außerdem Etappenziel auf dem Inntaler Höhenweg. Speziell Skitourengeher und Schneeschuhwanderer haben die Qual der Wahl, ist doch nahezu jeder der umliegenden Gipfel den Aufstieg wert. Genauso lohnt die anschließende Abfahrt. Besonders beliebt sind das Hobarjoch (711 Hm, 2 h Aufstieg), der Hohe Kopf (574 Hm, 2 h), der Halslspitz (775 Hm, 2 h), das Nafingköpfl (655 Hm, 2:30 h) sowie der Rastkogel (963 Hm, 4 h, hochalpine Tour). Die Weidener Hütte ist auch ein bekannter Stützpunkt für Lawinen- und Tourengeher-Seminare. Mit 7,5 km führt eine der längsten präparierten Naturrodelbahnen Tirols auf dem Forstweg von der Hütte bis hinunter nach Innerst. In der schneelosen Zeit kommen häufig Mountainbiker vorbei, die auf der Transalp-Route über das Geiseljoch in Richtung Gardasee unterwegs sind.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Glungezerhütte ist: die Glungezerhütte (2.610 m). Ein alpine Institution. Ein Knotenpunkt oberhalb Innsbrucks. Ein, so seltsam das jetzt klingen mag, Haus der Begegnung von Menschen, die ihre alpine Leidenschaft eint und die sie in allen Facetten, die Berge zulassen und bieten, ausleben. Die Glungezerhütte ist, wenn man ihr einen zeitgemäßen Begriff auferlegt, eine Marke. Nicht umsonst ist das Dach der Hütte in der Signalfarbe rot gehalten. Weithin sichtbar im Winter. Die Hütte sticht damit im Winter wie eine Leuchtturm im unendlichen Weiß der Tuxer Alpen hervor. Sie liegt wie ein Adlerhorst am Sattel zwischen dem Glungezergipfel und der Sonnenspitze. Zahlreicher Aufstiegs- sowie Weit- und Höhenwanderwege treffen hier aufeinander und trennen sich auch wieder. Die exponierte Lage verschafft ihren Besuchern sagenhaften Rundumblick auf 500 Gipfel, Grate und Jöcher. Was auf der Glungezerhütte nicht passiert, ist schneller erzählt als was alles im und rund um die Hütte passiert.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Trentino-Südtirol

Hühnerspielhütte (1.868 m)

Die Hühnerspielhütte (1.868 m) steht zwischen Gossensass/Colle Isarco und Brennerpass oberhalb des Südtiroler Wipptals am südwestlichen Rand der Zillertaler Alpen. Sie liegt am Fuße der Amthorspitze. Von der privaten Schutzhütte aus blickt man auf die Sarntaler und Stubaier Alpen, in das gegenüberliegende Pflerschtal, in das Wipp- und das Eisacktal. Unweigerlich bleibt der Besucherblick am Pflerscher Tribulaun, dem höchsten der vier Tribulaun-Gipfel der Stubaier Alpen, hängen. Die Gäste der Hütte sind wandernde und rodelnde Familien, Bergsteiger und Skitouren-Geher, die Richtung Amthor-, Weiß- und Rollspitze unterwegs sind, Mountainbiker und Schneeschuh-Wanderer. Bis 2009 dreht sich, rund sechs Jahrzehnte, um das Schutzhaus die Lifte. Der Schnee der Hühnerspielalm gehört nur mehr den Ski-Bergsteigern. Es gibt zumindest zwei Gründe weshalb man aus dem Wipptal herauf steigen sollte: die Hühnerspielhütte ist ein zertifiziertes Bio-Restaurant. Und neben den kulinarischen werden hier auch kulturelle Delikatessen unter  dem Titel „Kultur am Berg“ serviert.
Geöffnet
Jan - Dez
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken