Stüdlhütte

2.801 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis Oktober

Sommer: ab vs. 14. Juni bis vs. Mitte Oktober 2019

Winter: Seit 10. März geöffnet, voraussichtlich bis Mitte Mai.

Bitte aktuelle Informationen unter www.davplus.de beachten.

Telefon

+43 4876 8209

Homepage

https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/stuedlhuette

Betreiber/In

Familie Georg Oberlohr

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
106 Schlafplätze 16 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Künstliche Kletteranlage
  • EC-Karten
  • Dusche
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Inmitten der imposanten Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern liegt die Stüdlhütte (2.801 m) direkt am Großglockner in Osttirol. Dementsprechend vielfältig ist das Angebot an Touren, das Bergwanderer, Kletterer und Skitourengeher anlockt. Quasi der Hausberg der Hütte ist der Fanatkogel (2.905 m), der direkt über der Hütte aufragt und dessen Gipfel in einer Viertelstunde zu erreichen ist. Nur rund 30 min sind es auf die Schere (3.031 m), von wo aus man einen fantastischen Blick auf Großglockner, Stüdlgrat, Ködnitzkees und Adlersruhe genießen kann. Die Hütte liegt am Weitwanderweg Adlerweg. Nur für erfahrene und gebietskundige Skitourengeher geeignet ist die große Großglocknerumrundung, die rund 8 h, mit Glockner-Besteigung sogar 10 h in Anspruch nimmt.

Kürzester Weg zur Hütte

Am einfachsten und auch am wenigsten anstrengend ist der Zustieg vom Lucknerhaus (1.918 m) aus, das von Kals am Großglockner über eine Mautstraße erreichbar ist. Nach Kals kommt man am besten mit dem Auto über Mittersill im Norden oder Lienz im Süden. Der auch für Familien mit Kindern relativ einfach zu bewältigende Weg führt vom Lucknerhaus durch das Ködnitztal über die Lucknerhütte bis zur Stüdlhütte.

Gehzeit: 2:30 – 3 h

Höhenmeter: 893 m

Alternative Routen
Über die Glorerhütte (2:30 – 3 h, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung) oder von Spöttling-Taurer (Aufstieg 4 h, Abstieg 1:30 - 2 h).

Leben auf der Hütte

Die Hütte verfügt über eine Indoor-Kletterwand, abtrennbare, sehr gemütliche Gaststuben, Trockenräume, eine Schuhtrockenanlage und Schließfächer sowie eine herrliche Terrasse. Hüttenwirt Georg Oberlohr kredenzt hauptsächlich Tiroler Küche mit Produkten aus dem eigenen Landwirtschaftsbetrieb, am Abend in Form von großzügigen Buffets, wie man sie auch in besseren Hotels im Tal findet.

Der Erbauer und Namensgeber der Hütte, Johann Stüdl aus Prag, kam auf seinen alpinen Entdeckungsreisen am 26. August 1867 nach Kals, ortete Handlungsbedarf und beschloss, auf eigene Kosten eine Hütte auf der Fanotscharte errichten zu lassen. Diese wurde am 15. September 1868 eingeweiht, war 7,5 mal 4,5 Meter groß und bot zwölf Bergsteigern Schlafplätze auf Strohlagern.

Der Standard sollte sich im Laufe der Jahre sehr positiv verändern, nachdem 1997 - nach zweijähriger Bauzeit - der neue Ersatzbau eingeweiht wurde.. Seither gibt es auch einen Seminarraum mit Beamer und Laptop. Spielplatz gibt es keinen, dennoch sind Kinder willkommen, mit denen sich vor allem ein schöner Tagesausflug auf die Hütte unternehmen lässt.

Gut zu wissen

Es gibt Sonnenkollektoren für das Warmwasser und Photovoltaik für die Stromerzeugung, damit ist die Hütte größtenteils energieautark. Für Hygiene sorgen einfache Waschräume mit Warmwasser und getrennte WC-Anlagen, im Winter Trocken-WCs. Warmwasser-Duschen wurden zuletzt nachträglich eingebaut. Nur Barzahlung und Zahlung mit EC-Karte möglich. Guter Handy-Empfang.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte die Glorerhütte in 2.642 m, die in 2:30 – 3 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Erzherzog-Johann-Hütte (3.454 m, 2:30 – 3 h); Salmhütte (2.644 m, 4 h, über Pfortscharte/ 2.826 m); Kalser Tauernhaus (1.755 m, 5:30 h); Oberwalderhütte (2.973 m, 6 – 7 h/ Gletscher); Rudolfshütte (2.315 m, 6 – 7 h/ Gletscher).

Gipfelbesteigungen: Großglockner (3.798 m) über Adlersruhe (5 h); über Stüdlgrat (5 h); über Nordwestgrat (5:30 – 6 h); über Glocknerwand (9 – 10 h); Teufelskamp und Romariswandkopf (3.511 m, 2:30 – 3 h); Fanatkogel (2.905 m, 15 min).

Anfahrt

Von Kals am Großglockner über die Kalser Glocknerstraße (Achtung: Maut) bis zum Parkplatz beim Lucknerhaus.

Parkplatz

Lucknerhaus, Geschäftshaus Tauber, für den Aufstieg ins Teischnitztal.

Hütte • Salzburg

Zittelhaus (3.106 m)

Das Zittelhaus steht direkt am Gipfel des Hohen Sonnblick auf 3.106 m Seehöhe in Salzburg. Damit ist es die höchstliegende Hütte des Österreichischen Alpenvereins. Das Haus wurde als meteorologische Station im Jahr 1886 eröffnet und verrichtet seither seinen Dienst als Schutzhütte. Auf der man einmal in seinem Alpin- und Bergsteiger-Leben gewesen sein muss. Direkt neben dem Haus liegt das Hochgebirgsobservatorium Sonnblick. Der Ausblick, den man dort genießen kann, gleichgültig bei welcher Tages- oder Nachtzeit, ist unvergesslich. Panorama- und Stern-Schauer werden ihre Freude an den Sonnenauf-, den Sonnuntergängen und dem Nachthimmel über dem Nationalpark Hohe Tauern haben. Bergsteiger mit und ohne Ski sowie hochalpine Weitwanderer sind das bunte Völkchen, das je nach Saison in der Zittelhaus-Stube oder im Winterraum anzutreffen sind und Geschichten ihrer schönsten und wildesten Touren erzählen.
Geöffnet
Mär - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Sudetendeutsche Hütte (2.650 m) ist eine zentral in der südlichen Granatspitzgruppe liegende Schützhütte. Die Granatspitzgruppe liegt zwischen Venediger- und Glocknergruppe, südlich des Tauernhauptkammes, zwischen dem Felbertauerntunnel und der Rudolfshütte im Norden sowie den beiden Orten Matrei in Osttirol und Kals am Großglockern im Süden. Das Schutzhaus ist ein hochalpine Hütte, die sehr viel Atmosphäre besitzt und die Möglichkeit zur gletscherfreien Besteigung mehrerer Dreitausender bietet. Sie ist Ausgangspunkt zu den leicht erreichbaren 3.000er Gipfeln der Muntanitzgruppe Direkt hinter der Hütte liegt ein kleiner, von Schneeschmelzwasser gespeister Bergsee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Salzburg

Kürsinger Hütte (2.558 m)

Die Kürsinger Hütte (2.558 m), nördlich des Großvenedigers (3.657 m) in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern in Salzburg gelegen, gilt als idealer Ausgangspunkt für Touren auf den Hauptgipfel der Venedigergruppe – nicht zuletzt auf den Spuren der Erstbesteiger, zu denen der Namensgeber der Hütte, Ignaz von Kürsinger, gehörte. Talort ist Neukirchen am Großvenediger, von wo aus man die Hütte auch erreicht. Freilich ist der Großvenediger nicht der einzige Gipfel, den man im Sommer im Rahmen einer Hochtour oder im Frühjahr im Rahmen einer Skitour erklimmen kann. Es locken auch zahlreiche andere, wie der (gletscherfreie) Keeskogel (3.291 m) oder die Schieferspitze (3.289 m), für deren Begehungen auch Bergführer gebucht werden können. Eindrucksvoll ist auch eine Wanderung über den Kürsingersteig mit grandiosem Blick auf den Gletschersee. Schneeschuhwanderungen sind ebenfalls sehr beliebt, der Untersultzbachwasserfall bietet im Winter beste Voraussetzungen für Eiskletterer. Die Hütte selbst wartet mit einer Indoor-Kletterwand und erstklassiger Küche (inklusive vegetarischer und veganer Speisen) auf.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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