Glorer Hütte

2.642 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Sommer: Juni bis September/Anfang Oktober

Winter: Winterraum vorhanden

Mobil

+43 664 303 22 00

Homepage

http://www.dav-eichstaett.de/glorerhuette/

Betreiber/In

Alfred Graf

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
12 Zimmerbetten 37 Schlafplätze 4 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Glorer Hütte (2.642 m) ist vom Lucknerhaus in Kals am Großglockner in zwei Stunden zu erreichen. Der Zustieg führt entlang eines sogenannten geomorphologischen Lehrpfades, der Kindern und Erwachsenen interessante Informationen rund um die Beschaffenheit des Bodens und des Gesteins liefert. Oben angekommen, kann man die beiden Hausberge, die Medlspitze und den Glocknerblick, in jeweils einer halben Stunde besteigen. Entlang des Wiener Höhenwegs wandert man Richtung Iselsberg oder Glocknerhaus.

Kürzester Weg zur Hütte

Der schnellste Weg startet beim Lucknerhaus (1.920 m), das man von Kals am Großglockner über eine Mautstraße erreicht. Von dort geht es in rund zwei Stunden (den Schildern Glorer Hütte folgend) zum Ziel. Der Weg ist leicht bis mittelschwer und für Familien geeignet. Nach Kals gelangt man mit dem Auto über die L108 (über Lienz von Süden kommend oder über Mittersill von Norden kommend). Bei Huben nimmt man die L25 nach Kals, von wo aus die Mautstraße zum Ausgangpunkt der Tour führt. Öffentlich geht der Zug bis Lienz, von dort steigt man in den Postbus um, der einen bis zum Lucknerhaus bringt.

Gehzeit: 2 h

Höhenmeter: 722 m

Alternative Routen
Alternativ kann man beispielsweise vom Zentrum in Kals (1.325 m, 4 h) oder von Heiligen Blut (1.288 m, 5 h) zusteigen.

Leben auf der Hütte

Die Glorer Hütte wurde 1887 als Schutzhütte erbaut und hat sich ihre Funktion als solche bis heute erhalten. Sie wurde von drei gebürtigen Kalsern, die aus dem Ortsteil Glor stammten, erbaut – daher auch der Name Glorer Hütte. Die Hütte wurde erst vor wenigen Jahren mit neuen Lagerbetten und warmen Überdecken ausgestattet. In der Früh hat man die Möglichkeit das Frühstücksbuffet zu wählen, bei dem es verschiedenstes Gebäck, gesundes Müsli und frisches Obst gibt. Berühmt sind außerdem die Zwiebelsuppe und die Specklinsen. Ein stets aktuell ausgedruckter Wetterbericht und das gut geschulte Personal geben Auskunft über die Wetterentwicklung.

Beim Zustieg sollte man sich etwas mehr Zeit nehmen, um den geomorphologischen Lehrpfad genau zu erkunden. Die 22 Stationen, die mit Infotafeln ausgestattet sind, geben Auskunft über die Gesteinsbeschaffenheit und die Gesteinsentwicklung der Glockner Gruppe.

Gut zu wissen

Bezahlt wird bar. In den Waschräumen gibt es Waschbecken und Duschen mit Kaltwasser. Warm duschen gegen Gebühr. Der Winterraum ist unversperrt und bietet Platz für 4 Personen. Der Handy-Empfang ist gut. Hunde dürfen nach Absprache mit dem Hüttenwirt mitgebracht werden.

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegenen Hütten sind die Salmhütte (2.644 m, liegt am Wiener Höhenweg) und das Lucknerhaus (1.920 m), die man jeweils in ca. 2 h erreicht.

Von der Glorer Hütte kann man auf folgende Berge gehen: Medlspitze (2.678 m, 30 min); Glocknerblick (2.707 m, 30 min); Kasteneck (2.824 m, 1 h); Böses Weibl (3.121 m, 4 h). Außerdem liegt die Hütte am Wiener Höhenweg, der vom Iselsberg bis zum Glocknerhaus führt.

Anfahrt

Über die A10 Tauern-Autobahn nach Spittal an der Drau, weiter nach Lienz und über die L25 nach Kals und zum Lucknerhaus.

Parkplatz

Lucknerhaus

Öffentliche Verkehrsmittel

Zug nach Lienz/Postbus zum Lucknerhaus.

Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Adolf-Nossberger-Hütte, von Kennern auch „Nossi“  genannt, liegt auf 2.488 m paradiesisch im Herzen der Kärntner Schobergruppe mitten im Nationalpark Hohe Tauern. Umgeben von drei malerischen Bergseen wie dem Gradensee und 15 Dreitausendern wie dem Großen Friedrichskopf, dem Georgskopf, dem Petzeck oder dem Keeskopf ist sie sowohl Stützpunkt für sportliche Bergsteiger und Kletterer, als auch ein gemütlicher Rückzugsort für erholungssuchende Familien mit Sinn für’s Kulinarische. Es gibt genug Möglichkeiten für allerlei Aktivitäten wie Kanufahrten auf dem Großen Gradensee, einen Klettergarten bei der Hütte, eine Bogenschießanlage, eine Seilrutsche über den See, ein gespanntes Drahtseil für Balanceakte oder ein gemütliches Bad in dem finnischen Badefass. Schneeschuhwanderern und Skitourengehern steht ein beheizter Winterraum zur Verfügung.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Heinrich-Schwaiger-Haus (2.802 m) liegt oberhalb des Stausees Mooserboden, sehr exponiert auf der Salzburger Seite des Nationalparks Hohe Tauern, hoch über Kaprun. Das Heinrich-Schwaiger-Haus wird sowohl von Tagesausflüglern wie auch von Hochgebirgswanderern, die längere Touren, wie beispielsweise auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m), geschätzt. Der Aus- und auch der Tiefblick von der Hütte sind alle Aufstiegsmühen wert. Alpine Erfahrung und perfekte Ausrüstung sind Voraussetzung für den Aufstieg zur Hütte. Von einem Besuch mit Kindern ist abzuraten. Zu steil ist der Aufstieg, zu risikoreich das unmittelbare Hütten-Umfeld. Kein Gebiet für Skitourengeher.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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