Sudetendeutsche Hütte

2.650 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

10. Juni 2018 bis Mitte September 2018.

Mobil

+43 660 35 33 381

Telefon

+43 720 347 802

Homepage

https://www.alpenverein-schwaben.de/huetten/sudetendeutsche-huette/

Betreiber/In

Kami Lama

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
23 Zimmerbetten 20 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • Mit Kindern auf Hütten
  • Umweltgütesiegel

Lage der Hütte

Die Sudetendeutsche Hütte (2.650 m) ist eine zentral in der südlichen Granatspitzgruppe liegende Schützhütte. Die Granatspitzgruppe liegt zwischen Venediger- und Glocknergruppe, südlich des Tauernhauptkammes, zwischen dem Felbertauerntunnel und der Rudolfshütte im Norden sowie den beiden Orten Matrei in Osttirol und Kals am Großglockern im Süden.

Das Schutzhaus ist ein hochalpine Hütte, die sehr viel Atmosphäre besitzt und die Möglichkeit zur gletscherfreien Besteigung mehrerer Dreitausender bietet. Sie ist Ausgangspunkt zu den leicht erreichbaren 3.000er Gipfeln der Muntanitzgruppe Direkt hinter der Hütte liegt ein kleiner, von Schneeschmelzwasser gespeister Bergsee.

Kürzester Weg zur Hütte

Am schnellsten steigt man vom Weiler Glanz, oberhalb von Matrei, zur Hütte auf. Kurz vor dem Ort befindet sich der Parkplatz. Nun geht es durch den Ort durch zum Kletterfelsen Falkenstein und weiter über einen Almweg hinauf zur Äußeren Steiner Alm (1.914 m, 2 h Gehzeit).

Auf der Steiner Alm lässt es sich zwecks einer Stärkung wunderbar einkehren. Danach geht es weiter durch ein durch Felsstürze, Lärchen und Föhren geprägtes Hochtal. Am Talschluß dieses Trogtales erreichen Wanderer die Materialseilbahn der Sudetendeutschen Hütte. Der Pfad führt in steilen Kehren über Wiesenhänge empor, wobei man den Nussingkogel zur linken und die Bretterwandspitze zur rechten Seite passiert. Danach flacht das Gelände ab und betritt den Nahbereich der Hütte (2.650 m, 2 h), die Obere Steiner Alm. Dieser Weg ist gleichzeitig die sechste Etappe des Osttiroler Adlerweges.

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 1.250 m

Alternative Routen
Bergstation Blauspitzbahn/Kals (4 h); vom Felbertauernstüberl an der Felbertauernstraße (4:30 h); Bergstation Goldried-Sesselbahn/Matrei (5 h); Felbertauernstraße/Abzweigung 10,4 km (5 h)

Leben auf der Hütte

Der neue Hüttenwirt verwöhnt seine Gäste in der Josef-Thiele-Stube (30 Plätze) und der Walther-Nimmrichter-Stube (30 Plätze), die beide mit einem Kachelofen ausgestattet, für behagliche Wärme sorgen, mit Tiroler Spezialitäten. Gruppen können hier ungestört zusammensitzen oder eine der Stuben als Seminarraum nutzen.

Die Hütte eignet sich aufgrund der für Kinder ungefährlichen und spannenden Hüttenumgebung (See, viele kleine Kletterfelsen, Gletschermure, leichte Dreitausender) sowie der familienfreundlichen Mehrbettzimmer auch hervorragend für Familien mit Kindern ab sieben Jahren. Diese Eignung ist mit dem Gütesiegel „Mit Kindern auf Hütten“ bestätigt.

Gut zu wissen

Waschräume und Duschen vorhanden. Warmwasser wird mittels Solaranlage erzeugt. Beheizter Trockenraum. Mobilfunknetz in Hüttennähe verfügbar. Gepäcktransport auf die Hütte ist aktuell aufgrund von Bauarbeiten an der Seilbahn nicht möglich.

Nur Barzahlung. Sonne, Holz und Rapsöl sind die Energiequellen, aus denen die Hütte mit Strom und Wärme versorgt wird. Für die Energieversorgung sorgt ein modernes Blockheizkraftwerk auf Pflanzenöl-Basis. Die Grundversorgung der Hütte erfolgt zu Saisonbeginn auf dem Luftweg mit dem Hubschrauber. Später in der Saison werden Lebensmittel, Getränke, Gasflaschen mit Flüssiggas für die Küche sowie Rapsöl in drei Etappen auf dem Landweg herangekarrt.  

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Kalser Tauernhaus (1.755 m), das in 4 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Kals-Matreier-Törlhaus (2.207 m, 4:15 h); Berghotel Rudolfshütte (2.311 m, 6 h); Matreier Tauernhaus (1.512 m, 5:30 h).

Gipfelbesteigungen von der Sudetendeutschen Hütte aus: Wellachköpf auf dem Karl-Schöttner-Weg über den Bergrücken (3.037 m/3.110 m/3.117 m, 1:30 h Gehzeit); Gradetzspitz (3.063 m, 1:30 h); Kleiner Muntanitz (3.192 m, 2 h); Vorderer Kendlspitz (3.088 m, versichert, Schwierigkeitsgrad I, 2 h);Großer Muntanitz (3.232 m, versichert, Schwierigkeitsgrad II, 2:30 h).

Anfahrt

Von Innsbruck und München
Über das Inntal, Wörgl, Kitzbühel, Mittersill und die Felbertauernstraße (Mautpflicht) nach Matrei in Osttirol zum nördlich davon gelegenen Weiler Lublaß oder über das südlich davon gelegene Huben nach Kals Großdorf.

Von Wien
Über sowie von Salzburg über Zell am See und der Felbertauernstraße nach Lublaß oder Kals Großdorf. Von Graz, Klagenfurt und Villach verläuft die Anreise über Lienz. 

Parkplatz

Matrei: Weiler Glanz; Felbertauernstraße: Felbertauernstüberl, Rastplatz Rabental; Kals Großdorf: Kalser Bergbahnen Figol- und Blauspitzbahn; Vital- und Wanderhotel Taurerwirt.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Zustiege zur Hütte sind nur mit Postbussen oder dem Taxi möglich. Kals Großdorf ist vom Lienzer Bahnhof aus mit der Linie 950X, mit einem Umstieg in Huben in den Bus Nr. 4408 möglich. Vom Bahnhof Mittersill ist Kals Großdorf ebenso mit dem Bus 950X bis Huben und nach Umstieg in Bus Nr. 4408 erreichbar. Auch von Kitzbühel kommen öffentlich Reisende mit dem Bus 950X über Mittersill nach Matrei, um dort am Korberplatz auszusteigen und in Taxi zu wechseln, dass sie nach Lublass, nördlich von Matrei an der Felbertauernstraße brächte. 

Davor stünde eine Zugfahrt aus Südtirol, Klagenfurt, Graz oder Wien nach Lienz am Programm. Aus Innsbruck wäre zwischen einer Bus-Direktverbindung nach Lienz oder eine Zugfahrt mit Umsteigen in Wörgl nach Kitzbühel möglich. Die Anreise mit der Bahn aus München brächte dreimaliges Umsteigen - Rosenheim, Kufstein und Wörgl - mit sich. Aus Salzburg ginge es mit dem Zug nach Zell am See und von dort mit Postbus Nr. 963 nach Mittersill zu reisen. Alternativ dazu stünden von Zell am See nach Mittersill die Pinzgauer Lokalbahn zur Verfügung.

Die Wangenitzseehütte (2.508 m) liegt direkt am Wangenitzsee im Nationalpark Hohe Tauern. Sie ist die höchste Schutzhütte in der Kärntner Schobergruppe und idealer Stützpunkt für Bergwanderer, Kletterer und Hochtourengeher. Die Hütte ist einer von sieben Stützpunkten am Wiener Höhenweg und beliebter Ausgangspunkt für Begehungen der umliegenden, hochalpinen Gipfel wie Petzeck und Kruckelkopf.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Kärnten

Salmhütte (2.644 m)

Die Salmhütte (2.644 m), an der Südostseite des Großglockners liegend, steht bei Großglockner-Besteigungen von Kals aus im Schatten der Stüdlhütte. Obwohl die Hütte, die im oberen Leitertal am Hasenpalfen liegt, die Geschichte der Erstbesteigung des Glockners in sich trägt. 1799 wurde die erste Hütte, eine einfache Holzhütte, im Leiterkar direkt unterhalb des Großglockners errichtet. Sie gilt damit als eine der ersten alpinen Schutzhütten der Ostalpen. Später wurde die Holzhütte am selben Standort durch eine Steinhütte ersetzt, die zweite Salmhütte. Aufgrund des vorrückenden Gletschers wurde aber schließlich ein neuer Standort gesucht. Man wählte die Felswand des Schwertecks, in die die dritte Salmhütte gesprengt wurde. Schnell stellte sich allerdings heraus, dass der Felsen ständig nass war und die Bedingungen in der Hütte unerträglich waren. Das alles und wie es schließlich zum Bau der vierten Salmhütte am Hasenpalfen kam, erläutert eine Tafel an den alten Wänden der Hütte in der Felswand, rund 100 Hm oberhalb der heutigen Salmhütte.  Die Salmhütte ist Ausgangspunkt - und eine sehr gute Alternative zur Stüdlhütte - für Touren auf den höchsten Berg Österreichs. Sie ist aber auch Station auf dem Wiener Höhenweg und der Glocknerrunde. 2017 erhielt die Hütte einen Zubau und damit auch eine neue Terrasse, von der aus man direkt auf den Großglockner sieht. Sie zieht Hochtourengeher, Kletterer, Skitourengeher und Wanderer gleichermaßen an. Mitten in hochalpinen Matten gelegen, birgt die Umgebung der Hütte geologische und botanische Schätze - vor allem findet man zahlreiche Edelweiss. Das Schwerteck, der Hausberg der Hütte, gilt als geologisches Einzelstück.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Das Heinrich-Schwaiger-Haus (2.802 m) liegt oberhalb des Stausees Mooserboden, sehr exponiert auf der Salzburger Seite des Nationalparks Hohe Tauern, hoch über Kaprun. Das Heinrich-Schwaiger-Haus wird sowohl von Tagesausflüglern wie auch von Hochgebirgswanderern, die längere Touren, wie beispielsweise auf das Große Wiesbachhorn (3.564 m), geschätzt. Der Aus- und auch der Tiefblick von der Hütte sind alle Aufstiegsmühen wert. Alpine Erfahrung und perfekte Ausrüstung sind Voraussetzung für den Aufstieg zur Hütte. Von einem Besuch mit Kindern ist abzuraten. Zu steil ist der Aufstieg, zu risikoreich das unmittelbare Hütten-Umfeld. Kein Gebiet für Skitourengeher.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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