Sonnschienhütte

1.523 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Anfang Mai – Mitte September; Mitte Oktober bis Ende März

Alljährliche Jagdsperre:
Während der Hirschbrunft vom 15. September bis einschließlich 15. Oktober ist die Hütte geschlossen.

Mobil

+43 664 511 24 74

Homepage

www.sonnschienhuette.at

Betreiber/In

Karl Rappold

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager
13 Zimmerbetten 50 Schlafplätze

Details

  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Sonnschienhütte (1.523 m) auf der Sonnschienalm in der Hochschwab-Gruppe ist eine familienfreundliche, bewirtschaftete Hütte für Bergwanderer, Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. An der Hütte führen der Nordalpenweg 01 und der Nord-Süd-Weitwanderweg 05 vorbei. Sie ist umgeben von Kulmstein, Spitzkogel, Ebenstein (2.133 m), Polster und Seemauer.

Von Tragöß und dem Grünen See ist die Alm bequem zu erwandern. Der Weg durch den Jassinggraben und über die Russenstraße ist auch mit Kindern zu schaffen. Der Grüne See ist ein beliebtes Ziel von Tauchern. Dessen Wasserstand hängt stark von der Jahreszeit ab. Im Frühsommer, nach der Scheeschmelze und nach schneereichen Wintern, erreicht der See seinen höchsten Pegelstand.

Kürzester Weg zur Hütte

Der Aufstieg kann entweder in Tragöß-Oberort (793 m) oder im dahinterliegenden Jassinggraben beginnen. Durch das Tragößtal und links vorbei am Pribitz auf dem Weg 832 bis in die Jassing (884 m). Ab Jassing auf dem Weg Nr. 836 über die Russenstraße, einem Forstweg, an der Stallmauer vorbei auf die Sonnschienalm und zur Hütte.

Gehzeit: 2 h (von Jassing); 3 h (von Tragöß Oberort)

Höhenmeter: 639 m (von Jassing); 730 m (von Tragöß Oberort)

Alternative Routen
Von Tragöß/Grüner See (776, über Klammhöhe, Klammboden und Dr. Streller-Steig, 3:15 h); vom Gasthof Bodenbauer (884 m, 3 h); von Eisenerz (736 m, 5:30 h); von Wildalpen (607 m, über Kreuzpfäder und Schafhals, 4 h).

Leben auf der Hütte

Die 1914 erbaute Sonnschienhütte wird seit Oktober 2014 von Hermelinde Zeiler und Karl Rappold bewirtschaftet. Seit die beiden die Hütte der Alpinen Gesellschaft Voisthaler und des Alpenverein Austria führen, läuft es, könnte man sagen, dort rund. Hermi und Karl wohnen ständig im Schutzhaus, organisieren Veranstaltungen und hatten 2015 so viele Nächtigungsgäste wie nie zur. Kredenzt werden einfache aber wirkungsvolle Gerichte. Suppen wie Grammelstrudl- und Kaspressknödelsuppe, Brettljausen, Würstel und selbstgemachte Mehlspeisen kommen auf den Tisch. Karl macht zum Essen und bis zur Hüttenruhe auch selbst Musik.  

Hinter der Hütte liegt aber auch eine intensive Phase der Modernisierung. Im Jahr 2012 wurde die technische Generalsanierung durchgeführt und seither wurde an der Hütte saniert, renoviert und erneuert was geht. Zuletzt wurde die Photovoltaik-Anlage erweitert und das alte gegen ein neues Terrassen-Geländer ausgetauscht.

Gut zu wissen

Waschgelegenheit, WC und Strom vorhanden. Die Hütte ist beheizt. Guter Handy-Empfang. Bezahlt wird in bar. Mit Kindern im Sommer zum Sackwiesensee baden. Im Winter mit Schneeschuhen und Tourenski gut zu gehen.   

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Häuslalm (1.526 m, 1 h); Weiters: Fleischer Biwak (2.153 m, 3:30 h); Leobner Hütte (1.582 m, über Neuwaldegg Sattel und Frauenmauer; 4 h); Schiestlhaus (2.153 m, 4:30 h); Voisthaler Hütte (1.654 m, 6 h).

Gipfel und Touren: Schaufelwand (2.022 m, 2:30 h); Ebenstein (2.133 m, 2:50 h); Brandstein (2.003 m, 3 h); Großer Grießstein (2.023 m, 3 h); Hochschwab (2.277 m, 4 h). 

Anfahrt

Tragöß und der Grüne See sind von Bruck an der Mur über die Tragößer Straße, die unmittelbar hinter dem Landeskrankenhaus Hochsteiermark in der Stadt abzweigt, erreichbar. Bruck an der Mur ist auf der S6, Semmering Schnellstraße, die die A2 ab dem Knoten Seebenstein, und die A9, ab dem Knoten St. Michael, verbindet. Beim Tanzenbergtunnel fährt man von der S6 ab und auf einer kurzen Strecke durch Bruck bis zur Abzweigung Grüner See, Tragöß und St. Katharein.

Parkplatz

Grüner See oder Jassing, kostenpflichtig. Parkgebühr am Automaten zu bezahlen; Thörl/St. Ilgen - Gasthof Bodenbauer

Öffentliche Verkehrsmittel

Tragöß im Lamingtal und der Grüne See sind die der Sonnschienalm nächsten Talort am Fuße des Hochschwab-Massivs. In Tragöß Oberort endet die Fahrt mit dem Postbus Nr. 175. Der Bus fährt vom Bahnhof Bruck an der Mur nach Tragöß. Fahrzeit: 37 Minuten. Die Stadt ist Eisenbahn-Knotenpunkt. Deshalb ist sie mit überregionalen - IC, EC, EN, Railjet - und regionalen Zügen erreichbar.

Wer vom Gasthof Bodenbauer auf die Sonnschienalm will und mit Öffis anreist, sollte ein Rad mitnehmen oder Geld für eine Taxi-Fahrt einkalkulieren. Vom Bahnhof Bruck fährt der, Richtung Mariazell fahrende Postbus Nr. 172, durch Thörl bei Aflenz. Dort steigt man aus und hat es durch St. Ilgen und Innerzwain richtig weit zu Fuß. Daher das Rad oder das Taxi. 

Hütte • Steiermark

Fleischer-Biwak (2.153 m)

Das Fleischer-Biwak in der Steiermark (2.153 m) ist eine einfache Notunterkunft aus Metall. Man passiert sie, wenn man von St. Ilgen aus auf den Hochschwab (2.277 m) geht. Der Zustieg verläuft zum Teil über den gut gesicherten Klettersteig „G’hacktes“ (Schwierigkeitsstufe I-II). Der Weg zum Biwak bzw. zum Hochschwab eignet sich für geübte Wanderfamilien mit Kindern ab 10 Jahren. Hunde sollte man aufgrund des Steiges nicht mitnehmen. Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger
Das Otto-Kernstock-Haus steht am Gipfel-Aufbau des Rennfeldes, dem westlichsten Gipfel der Fischbacher Alpen in der Obersteiermark. Es erfreut sich wegen seiner großartigen Aussicht großer Beliebtheit. Die exponierte Lage ermöglicht die Sicht bis zu den Gletschern der Hohen Tauern, den Gesäuse-Bergen, den Semmering und in das oststeirische Hügelland. Das Schutzhaus am Rennfeld ist Ziel von Wanderern und Bergläufern. Im Winter wird der Rennfeld bei entsprechender Schneelage auch mit Schneeschuhen und Tourenski begangen.  Die Lage des Hauses sowie die Wegführung aus dem Tal prädestiniert das Schutzhaus für Touren, zu denen man mit der Bahn anreisen kann. Denn von den Bahnhöfen Bruck an der Mur, Pernegg an der Mur, Kapfenberg und St. Marein im Mürztal kann ohne Umwege Richtung Schutzhaus aufgebrochen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Gaston-Lippitt-Hütte (1.200 m)

Die Gaston-Lippitt-Hütte in Fladnitz an der Teichalm ist idealer Ausgangspunkt für Wanderer, die das Randgebirge östlich der Mur erkunden wollen. Das Gebiet in der Oststeiermark ist auch für Mountainbiker interessant, im Winter kommen Skitourengeher und Schneeschuhwanderer auf ihre Kosten. Die Selbstversorgerhütte hat das ganze Jahr über geöffnet.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Selbstversorger

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