Fleischer-Biwak

2.153 m • Selbstversorger Hütte
Öffnungszeiten

Ganzjährig

Offene Biwakschachtel. Keine planmäßige Übernachtung möglich.

 

Mobil

+43 664 51 12 475

Betreiber/In

Voisthalerhütte

Lage der Hütte

Das Fleischer-Biwak in der Steiermark (2.153 m) ist eine einfache Notunterkunft aus Metall. Man passiert sie, wenn man von St. Ilgen aus auf den Hochschwab (2.277 m) geht. Der Zustieg verläuft zum Teil über den gut gesicherten Klettersteig „G’hacktes“ (Schwierigkeitsstufe I-II).

Der Weg zum Biwak bzw. zum Hochschwab eignet sich für geübte Wanderfamilien mit Kindern ab 10 Jahren. Hunde sollte man aufgrund des Steiges nicht mitnehmen.

Das Biwak ist ein reines Matratzenlager für in Not geratene Alpinisten – aufgrund seiner lebensrettenden Funktion sollte sorgsam damit umgegangen werden.

Kürzester Weg zur Hütte

Der einzige Zustieg startet beim Gasthof Bodenbauer (884 m) in St. Ilgen. Öffentlich kann man mit dem Postbus bis Thörl anreisen. Von dort nimmt man entweder das Taxi oder geht zu Fuß bis zum Gasthof Bodenbauer, dann verlängert sich die Gehzeit um rund 2 h.

Vom Bodenbauer folgt man dem Weg Nr. 839 in Richtung Trawiesalm und geht dann über einen Steig namens G´hacktes zum Fleischer-Biwak. Die meiste Zeit über folgt man einem Pfad neben dem Schneeschmelze-Bachbett. Der Weg ist gut beschildert.

Gehzeit: 3 h

Höhenmeter: 1.269 m

Leben auf der Hütte

Das G´hackte wurde 1901 eröffnet. Der beliebte Klettersteig ist zwar anspruchsvoll aber auch so gut gesichert, dass ihn auch weniger Geübte begehen können.

Als 1903 der damalige Alpenvereinsobmann der Sektion Voisthaler, Ferdinand Fleischer, mit drei Bekannten das G´hackte bestieg, gerieten sie allesamt in einen Schneesturm, der sie das Leben kostete. Aus diesem Grund wurde ein Jahr später ein Unterstand errichtet, der nach dem verstorbenen Ferdinand Fleischer benannt wurde. 1966 ist die damalige Hütte zu einem runden Metallbiwak umgebaut worden, das als Notunterkunft für bis zu 20 Personen dient.

Ausflugstipp: Beim Gasthof Bodenbauer (Ausgangspunkt zum Fleischer-Biwak) findet man das Hochschwab-Museum. Dort wird die Geschichte des Hochschwabs und des umliegenden Gebietes erzählt. Außerdem gibt es hier eine jährlich wechselnde Sonderausstallung.

Gut zu wissen

Nicht für geplante Übernachtungen geeignet. Der Handyempfang ist mittelmäßig bis schlecht.

Touren und Hütten in der Umgebung

Das Fleischer-Biwak ist nur eine Notunterkunft – es liegt in der Nähe mehrerer bewirtschafteter Hütten wie dem Schiestlhaus (2.153 m, 30 min), der Sonnschienhütte (1.526 m, 2:30 h) oder der Voisthaler Hütte (1.654 m, 2:30 h).

Das Biwak ist der letzte Rastpunkt, ehe man in 30 min den Gipfel des Hochschwabs erreicht (2.277 m). 

Anfahrt

Über die S6 Semmering Schnellstraße nach Kapfenberg. Weiter auf der B20 nach Thörl. Im Ort links nach St. Ilgen abbiegen und bis zum Ende des Tales zum Gasthaus Bodenbauer fahren.

Parkplatz

Gasthof Bodenbauer

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Postbus nach Thörl und dem Taxi zum GH Bodenbauer

Das Otto-Kernstock-Haus steht am Gipfel-Aufbau des Rennfeldes, dem westlichsten Gipfel der Fischbacher Alpen in der Obersteiermark. Es erfreut sich wegen seiner großartigen Aussicht großer Beliebtheit. Die exponierte Lage ermöglicht die Sicht bis zu den Gletschern der Hohen Tauern, den Gesäuse-Bergen, den Semmering und in das oststeirische Hügelland. Das Schutzhaus am Rennfeld ist Ziel von Wanderern und Bergläufern. Im Winter wird der Rennfeld bei entsprechender Schneelage auch mit Schneeschuhen und Tourenski begangen.  Die Lage des Hauses sowie die Wegführung aus dem Tal prädestiniert das Schutzhaus für Touren, zu denen man mit der Bahn anreisen kann. Denn von den Bahnhöfen Bruck an der Mur, Pernegg an der Mur, Kapfenberg und St. Marein im Mürztal kann ohne Umwege Richtung Schutzhaus aufgebrochen werden.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Alois-Günther-Haus (1.782 m)

Auf dem höchsten Punkt des Wander- und Skigebietes Stuhleck in den Fischbacher Alpen thront das Alois-Günther-Haus (1.782 m). Bekannt für die gute Küche und die netten Übernachtungsmöglichkeiten, ist das Alois-Günther-Haus beliebter Treffpunkt für Wanderer und Mountainbiker, Schneeschuhwanderer und Skitourengeher. Bei guter Sicht herrlicher Rundumblick auf Teile der Steiermark, Niederösterreich, Burgenland, Ungarn und Slowenien.
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Scheibenhütte (1.473 m)

Die urige Scheibenhütte in der Rax-Schneeberg-Gruppe steht wenige Höhenmeter unterhalb des Scheiben-Gipfelkreuzes. Die Scheibe ist der Hausberg der Gemeinde Mürzzuschlag. Von der Terrasse der Hütte in der Hochsteiermark hat man einen herrlichen Blick ins Mürztal sowie auf die Rax und die Fischbacher Alpen. Beliebt ist die Scheibenhütte vor allem bei Wanderern, Bergsteigern, Skitourengehern und Mountainbikern. Aufgrund des teilweise steilen und unwegsamen Aufstiegs für Kinder weniger geeignet.  
Geöffnet
Ganzjährig
Verpflegung
Bewirtschaftet

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