Voisthaler Hütte

1.654 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis Oktober

Im Sommer von 1. Mai bis 26. Oktober geöffnet.

Aktuelle Bedingungen können während der Saison am Hüttentelephon erfragt werden.

Telefon

+43 3861 24184

Homepage

http://www.voisthalerhuette.com

Betreiber/In

Maja Ludwig und Lisi Schleicher

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
8 Zimmerbetten 31 Schlafplätze 3 Schlafplätze

Details

  • Winterraum

Lage der Hütte

Die Voisthaler Hütte (1.654 m) liegt in der Dullwitz, einem Hochplateau, im Hochschwab-Gebiet in der Steiermark. Sie kann mit einem fabelhaften Ausblick auf die Obere Dullwitz und den Hochschwab-Gipfel im Westen sowie die gesamte Untere Dullwitz und die Hohe Veitsch im Osten Besucher für sich gewinnen. An der 1898 eröffneten Hütte führen der Europäische Weitwanderweg E6, der Nord-Süd-Weitwanderweg, der Nordalpenweg und der Steirische Landesrundwanderweg vorbei. Sie liegt außerdem zwischen Wetterkogel (2.055 m) und Edelspitzen (1.883 m).

Die Voisthaler Hütte steuern Weitwanderer, Hochschwabgebiet-Entdecker und Hochschwab-Gipfelstürmer, aber auch sehr viele Kletterer - darunter viele Gäste aus dem Ausland, wie etwa aus Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Holland, Deutschland, Polen und sogar aus Kanada - an. Auch Wander- und Seminargruppen wie auch Stammgäste vor allem aus Wien und Graz finden hier Platz.  

2018 hat der Alpenverein Austria die Hütte übernommen und im Jahr 2020 einen Ersatzbau errichtet. Bis zur Fertigstellung im Jahr 2021 stehen etwas weniger Schlafplätze - 39 in Summe - zur Verfügung, danach werden wieder 60 Plätze angeboten. 

Kürzester Weg zur Hütte

Von Seewiesen (974 m), südlich des steirischen Seebergsattels, und im Seetal, in das etwa 1,5 km weit mit dem Auto eingefahren werden darf, beginnt eine der beliebtesten und kürzesten Hochschwab-Zustiege. Aus dem Seetal geht es aufwärts über Wiesenboden und durch Bergwald zum Lettanger (1.042 m). Durch den Bösen Wald aufwärts zur Florlhütte, durch die Untere Dullwitz zum Höllsattel mit dem Franzosenkreuz (1.449 m). Es geht kurz abwärts in den Höllboden und durch die enge, steile Voisthalergasse zur Hütte.

Gehzeit: 2:30 h 

Höhenmeter: 680 m

Alternative Routen
Von der Fölzklamm und dem Gasthof Schwabenbartl (814 m, 2:45 h);  Aflenzer Bürgeralm (1.500 m, über Windgrube und Kampl, 3:30 h); Bodenbauer (884 m, durch Trawiestal und über Trawiessattel, 4 h);

Leben auf der Hütte

Seit 2019 ist das neue Pächterduo Maja Ludwig und Lisi Schleicher auf der Hütte. Mit vollem Elan kümmern sie sich um das Wohlergehen ihrer Gäste und wurden im Jahr 2020 durch den Ersatzbau gleich vor die erste große Herausforderung gestellt, die sie aber bestens meisterten. Denn: Aus alt wird neu. Die alte Hütte wird nach Fertigstellung des Ersatzbaus abgerissen. Die neue Hütte besteht fast zur Gänze aus Holz, für die Fassade wird steirisches, sehr witterungsbeständiges, Lärchenholz verwendet. Die Innenräume sind bewusst schlicht, aber sehr gemütlich und mit Bedacht ausgestattet. Die Gäste und das junge Hüttenteam werden der neuen Hütte ihren eigenen Charme verleihen und sie mit Geschichten füllen. 

Kulinarisch punktet die Hütte mit steirischen Gerichten. Aber auch fleischlos und exotische Speisen - vegan und vegetarisch - stehen auf der Karte, wobei das Angebot immer wieder variiert. Fleisch und Wurstprodukte werden von einem einheimischen Fleischer bezogen, Eier vom nahegelegenen Hof. Der Schnaps darf natürlich auf einer Hütte nicht fehlen und kommt direkt von einer Familiendestillerie aus der Gegend. Außerdem: Die Hütte ist schon jetzt - nach der kurzen Zeit, die das neue Pächterduo im Einsatz ist - für ihre außergewöhnlich guten Kuchen bekannt!

Gut zu wissen

Es gibt nur Kaltwasser. Aufgrund der Corona-Maßnahmen herrscht überall Schlafsackpflicht. Der Handy-Empfang ist sehr schlecht, kein WLAN. Barzahlung. Hunde-Übernachtungen sind unbedingt vorab abzuklären. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Schiestlhaus (2.153 m), das in 2 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Fölzalmhütten (1.472 m, Grasserhütte, Herzerhütte, 1 h); Fleischer Biwak (2.153 m, 3h); Sonnschienhütte (1.526 m, 6 h; gehört ebenso der Alpinen Gesellschaft Voisthaler).

Tourenmöglichkeiten: Hochschwab (2.277 m, 2:15 h); Hutkogel (2.035 m, 1 h); Wetterkogel (2.055 m, 1 h); Mitteralm (1.900 m, 2 h); Karlhochkogel (2.096 m, 2 h); Ringkamp (2.153 m, 2:30 h).

Anfahrt

Mit dem Auto sind Thörl - Gasthof Bodenbauer, Gasthof Schwabenbartl - Aflenz - Bürgeralm - sowie Seewiesen - Seetal - und Mariazell auf der B20, der Mariazeller Straße, die im obersteirischen Kapfenberg beginnt und zum Wallfahrtsort führt, erreichbar. Kapfenberg liegt an der S6, Semmering Schnellstraße, die A2 Süd-Autobahn und A9 Pyhrn-Autobahn verbindet. Aus Graz führt zunächst die A9 Richtung Nordwesten. Sie bei Preggau/Deutschfeistritz verlassen wird, um auf der S35, der Brucker Schnellstraße, bis Bruck an der Mur, ein kurzes Stück auf der B116 bis Kapfenberg und dann auf der B20 in das Hochschwab-Gebiet zu reisen.

Mariazell, um nach Weichselboden zu gelangen, ist aus dem Norden von St. Pölten auf der B20 über Lilienfeld, Türnitz und Annaberg zu erreichen. Auf der B24, der Hochschwab Straße, geht die Fahrt über Gußwerk weiter nach Weichselboden.

Parkplatz

Thörl/St. Ilgen - Gasthof Bodenbauer; Thörl bei Aflenz - Fölzgraben, gebührenpflichtiger Parkplatz vor Gasthof Schwabenbartl; Aflenz Kurort - Talstation Doppelsessellift oder auf mautpflichtiger Schotterstraße auf die Bürgeralm und am Almparkplatz parken; Seewiesen - Seetal; in das Seetal bis kurz vor Schranken einfahren (Halteverbot beachten!); Weichselboden Wanderparkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Zustiege zur Voisthaler Hütte von Aflenz und Seewiesen am steirischen Seebergsattel sowie von Weichselboden sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Hingegen die Zustiege von Thörl, der Nachbargemeinde von Aflenz, sind mit größerem Anreise-Aufwand verbunden.

Bruck an der Mur ist mit überregionalen, internationalen Zugverbindungen zu erreichen. Vom Brucker Bahnhof fährt der Postbus Nr. 172 Richtung Mariazell und macht auf der Strecke in Thörl bei Aflenz (Station Ort), Aflenz (Station Hotel Post) und in Seewiesen (Dullwitz) Halt. Wer nach Weichselboden will, fährt bis in den Wallfahrtsort Mariazell. An der Station in Seewiesen beginnt der Zustieg über die Lettanger Straße. Im Ort Aflenz folgt ein kurzer Fußmarsch bis zur Talstation des Doppelsesselliftes (Betriebszeiten beachten!) und lässt sich damit auf die Bürgeralm bringen. Am Hotel Post in Aflenz kann man aber zu Fuß in den Fölzgraben und sechs Kilometer zum Gasthof Schwabenbartl - ein Thörl-Zustieg - gehen. Wer in Thörl, Haltestelle Ort, aussteigt, um zum Gasthof Bodenbauer zu kommen, muss ein Rad mit im Gepäck haben oder sich ein Taxi rufen. 

Die Zustiege in Thörl und Aflenz sind mit einer Anreise am Bahnhof Kapfenberg und dem Umstieg in den Postbus Nr. 171 am Europaplatz zu erreichen. 

Die Anreise nach Weichselboden erfolgt über Mariazell. Der Wallfahrtsort ist von St. Pölten - Westbahnstrecke - mit der Mariazeller-Bahn verbunden. Weiter geht es mit einem Kleinbus des lokalen Personentransport-Anbieters MVG bis zur Ortsmitte von Weichselboden.

Hütte • Steiermark

Leobner Hütte (1.582 m)

Die Leobner Hütte (1.582 m) liegt in der steirischen Hochschwab-Gruppe oberhalb des Präbichl-Passes und nordöstlich des Polsters. Er zählt zu den sogenannten Vorstöcken des Hochschwabs. Die einfache und von Mai bis Allerheiligen bewirtschaftete Hütte kann erste Station auf dem Weg vom Präbichl zur TAC-Spitze, zu Hochschwab, Trenchtling oder Grünen See in Tragöß sein. Der Anstieg zur Hütte von der Passhöhe über den Knappensteig ist einfach und für kleine und große Wanderer in der Sommersaison gleichermaßen zu schaffen. Im Winter treffen sich am Präbichl Alpin-Skifahrer, die unermüdlich wieder und wieder von Polster und Grübl abfahren. Abseits des kleinen Skigebietes mit 20 Pistenkilometern sind Schneeschuh-Wanderer und Skitouren-Geher unterwegs. Ein Skitour führt von Präbichl über den Handlgraben über die Leobner Hütte auf den Polster auf. Alle im freien Gelände aktiven Bergsportler müssen sich im Winter auf ihren Touren in den Bergen rund um Präbichl über die jeweils aktuelle Lawinen-Situation und -Stufe im Klaren sein. In das Polsterkar oberhalb der Leobner Hütte fahren jeden Winter Lawinen ab! Im Sommer können Kletter in den Routen, die von Herbert Ogris, dem ehemaligen Hüttenwirt der Leobner Hütte, erschlossen wurden, ihre Herausforderungen suchen. Sie befinden sich auf ca. 1.700 m auf der Süd- und Westseite der Griesmauer. Der Zustieg dauert von der Leobner Hütte eine knappe halbe Stunde. Die Kletterrouten sind bis zu vier Seillängen lang und allesamt mit Bohrhaken versichert.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Steiermark

Reichensteinhütte (2.128 m)

Die Reichensteinhütte (2.128 m) in den Ennstaler Alpen liegt 15 Gehminuten unterhalb des Gipfels des Eisenerzer Reichensteins. Die Hütte mit 60 Schlafplätzen ist der höchstgelegene Kontrollpunkt des Nord-Süd-Weitwanderweges. Beim Aufstieg über den Rösselhals blickt man auf die Eisenerzer Alpen mit Erzberg, Pfaffenstein, Seemauer, Hochblaser, Kaiserschild, Stadlstein und Schwarzenstein. Wanderer, Tagesausflügler, Schneeschuhwanderer, Schulklassen und Familien mit Kindern aus dem Bezirk Leoben schätzen die Hütte in der Hochsteiermark. Murmeltier-Garantie beim Aufstieg.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Niederösterreich

Ybbstaler Hütte (1.343 m)

In den Ybbstaler Alpen oberhalb von Lunz am See gelegen, ist die 1987 generalsanierte Ybbstaler Hütte (1.343 m), eine ehemalige Jagdhütte, heute beliebter Treffpunkt für Wanderer und Tourengeher. Bei guter Schneelage auch für Skitourengeher. Sie ist zudem Stützpunkt auf zwei hochalpinen Wanderrouten, der Drei-Seen-Tour und dem Alpinweg Hochkar-Dürrenstein.
Geöffnet
Mai - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

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