Margheritahütte

4.554 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet.

Telefon

+39 348 141 54 90

Homepage

www.rifugiomantova.it

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
70 Schlafplätze 12 Schlafplätze

Details

  • Dusche
  • Winterraum
  • Wi-Fi

Lage der Hütte

Die Margheritahütte in den Walliser Alpen liegt spektakulär im Monte-Rosa-Massiv am Gipfel der Signalkuppe auf 4.554 m und ist damit das höchstgelegene Gebäude Europas. Sie befindet sich unmittelbar an der Schweizer Grenze und ist vor allem als Schutzhütte für Bergsteiger gedacht.

Die Hütte ist ein idealer Ausgangspunkt für Gletschertouren auf die Gipfel Zumsteinspitze, Dufourspitze, Nordend und Liskamm. Erreichen kann man sie über die Gnifetti Hütte
 

Kürzester Weg zur Hütte

Die Capanna Regina Margherita erreicht man am Besten von der Gnifetti Hütte (3.625 m) aus. Zuerst zum Zurbriggenjoch aufsteigen. Über die Passhöhe, auf Schweizer Gebiet am Seserjoch vorbei und steil weiter in Richtung Signalkuppe. 

Gehzeit: 4 h

Höhenmeter: 907 m

Alternative Route: über Grenzgletscher (5 - 6 h).

 

Leben auf der Hütte

Eröffnet wurde die berühmte Margheritahütte 1893, benannt nach der italienischen Königin Margherita von Savoyen, welcher neapolitanische Pizzabäcker die Pizza Margherita gewidmet haben. Obwohl sie sehr hoch liegt, ist die Hütte äußerst modern ausgestattet. Bei einer Übernachtung stehen Halbpension oder Frühstücksbuffet zur Auswahl, allerdings soll die Pizza Margherita von Weltklasse sein.

Die Margheritahütte beherbergt außerdem ein internationales Zentrum für höhenphysiologische Forschung und eine eigene Bibliothek. Für Kinder sind die Hütte und ihre Umgebung nicht geeignet. 

 

Gut zu wissen

Strom, WC und Duschen vorhanden. Internet-Zugang möglich, kein Handyempfang. Bezahlt wird in bar. Wegwerfschlafsack ist im Preis inbegriffen.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist die Gnifetti Hütte auf 3.647 m, die in 4 h Gehzeit zu erreichen ist. Weitere: Mantova Hütte (3.498 m, 4,5 h).

Gipfelbesteigungen von der Margheritahütte aus: Dufourspitze (4634 m); Grenzgipfel (4.618 m); Ludwigshöhe (4.341 m); Nordend (4.609 m); Parrotspitze (4.463 m); Balmenhorn (4.167 m); Schwarzhorn (3.146 m); Signalkuppe (4.554 m); Vincent-Pyramide (4.215 m); Zumsteinspitze (4.563 m).

Hütte • Wallis

Bordierhütte (2.886 m)

Die Bordierhütte ist im Besitz des Schweizer Alpen Clubs und liegt auf 2.886 m Höhe am Fuße des Nadelgrates im Kanton Wallis. Sie befindet sich oberhalb von St. Niklaus in der Mischabelgruppe, einem Bergmassiv der Walliser Alpen. Westlich der alpinen Schutzhütte liegt das Klein Bigerhorn.  Für Touren auf die Gipfel der Balfringruppe und des Nadelgrats ist die Hütte ein beliebter Ausgangspunkt. Darüber hinaus ist die Umgebung der Hütte für Ausbildungskurse im Fels und im Eis bestens geeignet.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Domhütte (2.940 m)

Wer auf der 2012 wunderschön renovierten und angebauten Domhütte des SAC ein Bier trinkt oder eine dieser köstlichen Röstivariationen verkostet, der hat einen langen Tag hinter sich. Egal ob man von der Mischabelhütte aus den berühmten Nadelgrat überschritten hat, den Dom (mit 4.545 m höchster Berg auf rein Schweizer Boden) bestiegen hat oder einfach „nur“ den Hüttenaufstieg bewältigt hat. Letzterer hat es nämlich in sich: 1.500 Hm wollen in etwa 4:30 h überwunden werden. Keine Seilbahn und kein Taxi stehen zur Verfügung. Dazu erfordert der teilweise seilversicherte Weg Trittsicherheit im alpinen Gelände.  So finden auch nur relativ wenige Wanderer den Weg zur Domhütte im Wallis – sie ist fest in der Hand von Hochtourengehern. Diese haben überwiegend den Dom – einer der höchsten und bekanntesten Viertausender der Alpen – als Ziel. Jedoch sind auch die Gipfel des Nadelgrates, die Lenzspitze und das Täschhorn von der Domhütte zu erreichen. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Weissmieshütte (2.726 m)

Die Weißmieshütte des SAC unterhalb der Viertausender Lagginhorn und Wiesmies ist so etwas wie ein Dinosaurier aus einer anderen Zeit. Die 1995 sanft renovierte Schutzhütte liegt in einem Skigebiet. Dabei ist z. B. die alte Hütte, die heute als Schutzraum dient, eine der letzten erhaltenen Hütten aus der Gründerzeit. In der Früh und am Abend bzw. generell im Sommer spürt man die Bergbahnen jedoch kaum. Und sie haben ja auch Vorteile: so ist die Hütte in etwa 1 h von der Bergstation Hohsaas erreichbar.  Der Morgen und der Abend sind generell Zeiten, die auf bzw. vor der Weißmieshütte am schönsten sind: die Hütte liegt auf einem Aussichtsbalkon gegenüber der Mischabelgruppe mit ihren vielen Viertausendern wie Dom und Täschhorn.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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