Mantova Hütte

3.498 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

März bis September

Frühlingssaison: 24. März bis 7. Mai 2017

Sommersaison: Mitte Juni bis Mitte September

Mobil

+39 347 080 29 10

Telefon

+39 0163 781 50

Homepage

www.rifugiomantova.it

Betreiber/In

Guide Alpine di Gressoney

Räumlichkeiten

Zimmer
80 Zimmerbetten

Details

  • Dusche
  • Handyempfang

Lage der Hütte

Die Mantova Hütte steht im Monte-Rosa-Massiv auf dem Monte-Rosa-Gletscher in den Walliser Alpen in Italien. Sie befindet sich hoch über Staffal, einem Ortsteil von Gressoney-La-Trinité und in der Nähe des Garstelet-Gletschers im Lystal. 

Die Hütte ist das Basislager, um Hochtouren und Besteigungen im Monte-Rosa-Massiv, wie auf dessen höchsten Gipfel, die Dufourspitze, Ludwigshöhe, Parrotspitze, Vincent-Pyramide oder auf Lyskamm unternehmen möchten. Man sich von der Mantova Hütte auch zu Übergängen mit Ziel Margherita- und Gnifetti Hütte aufmachen. 
 

Kürzester Weg zur Hütte

Aus Gressoney-Staffal wird vorerst gefahren. Zuerst mit der Stafal-Gabiet-Seilbahn auf Gabiet-Alpe. Von dort geht es mit der nächsten Seilbahn auf den Passo dei Salati und dann aufwärts zur Punta Indren (3.275 m). Von der Seilbahn-Bergstation über einen Pfad, der den Gletscher durchquert bis zu einer Kreuzung, wo sich die Steigspur teilt. Es gibt eine niedrige und eine höhere Spur. Die niedrigere Spur bis zum Ende des Gletschers folgen, über eine seil-versicherte Felspassage und weiter hoch bis zur Mantova-Hütte.

Gehzeit: 50 Min

Höhenmeter: 223 m

Alternative Route: von Alagna Valsesina (1.635 m, mit der Seilbahn bis Bergstation Punta Indren und weiter wie zuvor beschrieben; 50 min).
 

Leben auf der Hütte

Die 1974 erbaute Hütte wurde im Jahr 2009 umfangreich saniert und erweitert. Heute bietet sie 80 Bergsteigern Platz. Im Zuge der Erweiterung wurde die Hütte so modernisiert, dass sie einerseits Gästen hohen Komfort aber auch als Arbeitsplatz Qualität bietet. Dabei wurden WCs in die Hütte verlegt, drei Duschen installiert, ein neuer Speisesaal mit herrlichem Blick auf das Monte-Rosa-Gebiet und 100 Plätze und daran anschließend die Küche gebaut. Im Keller entstanden Trocken- und Ausrüstungsräume.

Auf den Tisch kommen traditionelle, regionale Gerichte und Gerichte, die den Energie-Bedarf von Hochtouren-Gehern zu decken in der Lage sind. Es besteht die Möglichkeit zwischen der Übernachtung ohne Essen und Halbpension zu wählen.

 

Gut zu wissen

WC, Strom und Duschen mit Warmwasser vorhanden. Barzahlung. Hüttenschlafsack-Pflicht. Übernachtungen mit Hunden sollten im Vorfeld abgeklärt werden.

 

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Gnifetti Hütte (3.647 m), die in 30 min Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Margheritahütte (4.554 m, 4,5 h); Monte-Rosa-Hütte (2.795 m).

Gipfel und Touren: Dufourspitze (4634 m); Grenzgipfel (4.618 m); Ludwigshöhe (4.341 m); Nordend (4.609 m); Parrotspitze (4.463 m); Balmenhorn (4.167 m); Schwarzhorn (3.146 m); Signalkuppe (4.554 m); Vincent-Pyramide (4.215 m); Zumsteinspitze (4.563 m).

Anfahrt

Von Mailand auf der Autobahn A4 westwärts. An Novara vorbei bis zum Autobahn-Knoten Santhia. Auf die E25 wechseln, die unterhalb von Ivrea nach Norden dreht und zur Aosta-Tal-Autobahn, auch A5, wird. Bei Pont Saint Martin in das Gressoney-Tal abfahren. Und auf der Regionstraße 44 bis Staffal fahren und dem Lyskamm oder Castor und Pollux immer näher kommen. 

Parkplatz

Talstation Stafal-Gabiet-Bergbahn.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Flugzeug nach Mailand oder nach Turin. Besser ist Turin. Vom Flughaften Turin zum Bahnhof Porta Nuova und von dort viermal pro Tag Savda-Busse in das Aosta-Tal und bis Courmayeur. 

Um in das Gressoney-Tal und in Monte-Rosa-Gebiet zu kommen, steigt man aus dem Savda-Bus in Pont Saint Martin am Eingang des Tales aus. Sowohl in der Sommer- als auch in der Winter-Saison verkehren zwischen Pont Saint Martin und Staffal, dem höchst gelegenen Ort des Tales. 

Hütte • Aostatal

Gnifetti Hütte (3.647 m)

Die große Gnifetti Hütte liegt im italienischen Monte-Rosa-Massiv auf einem Rücken zwischen Lys- und Garstelet-Gletscher. Sie ist ein idealer Stützpunkt für Bergsteiger und perfekter Ausgangspunkt für Besteigungen der Gipfel Dufourspitze, Parrotspitze, Signalkuppe und Vincent-Pyramide. Talort ist Alagna Valsesia.   
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Monte Rosa Hütte des SAC ist „outstanding“ in vielerlei Hinsicht: Im wahrsten Sinne „outstanding“, weil sie nur über den Gornergletscher im Kanton Wallis zu erreichen ist – reine Wanderer, die noch nie auf Steigeisen gestanden sind, sollten sich besser einem Bergführer anvertrauen. Revolutionär und zukunftsweisend ist auch das Energiekonzept der 100 m oberhalb der alten Hütte gelegenen neuen Monte Rosa Hütte, welches zusammen mit der ETH Zürich entwickelt wurde. Die Architektur ist von außen eine der modernsten Hütten der Alpen und aufgrund der speziellen Lage weithin zu sehen. Etwas Besonderes ist auch das Gipfelmenü, das rund um die Hütte geboten wird: Mit Dufourspitze (4.634 m) und Nordend (4.609 m) sind der zweit- und der dritthöchste Gipfel der Alpen von der Hütte aus zu erreichen. Aber auch andere von der Monte Rosa Hütte erreichbare Gipfel wie Liskamm (4.527 m), Zumsteinspitze (4.563 m) und Signalkuppe (4.554 m) gehören zu den ganz hohen Gipfeln der Alpen. Während die Gipfel für Viertausender technisch nicht allzu schwierig sind, braucht man sich konditionell keine Sorgen zu machen, unterfordert zu sein: alle Touren sind extrem lang. So lang, dass viele Hochtourengeher die Monte Rosa Hütte mit den umliegenden Viertausendern im Rahmen einer Durchquerung besuchen – der sogenannten „Spaghettirunde“. Der reine Wanderer hat allerdings rund um die Hütte einen sehr eingeschränkten Aktionsradius: spätestens nach einer Stunde steht man an einen der umliegenden Gletscher an.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Wenn man aus der Station Felskinn der Seilbahn Richtung Metro Alpin ins Freie tritt, kann man sich kaum vorstellen, dass in 1:15 h Gehzeit eine andere Welt existiert: die Welt der Viertausender, die von der Britanniahütte hautnah zu bewundern und auch zu besteigen sind. Sitzt man auf der Terrasse der Britanniahütte des SAC bekommt man von der Welt der Seilbahnen und ganz allgemein vom Leben im Tal nichts mit. Die Hütte liegt auf einer Scharte zwischen Klein Allalin und Hinter Allalin mit einer wunderbaren Aussicht auf 7 Viertausender: Im Norden sind die Weißmies und das Lagginhorn zu bewundern, im Westen ist es der Dom und die Lenzspitze. Und im Süden Strahlhorn, Rimpfischhorn und Allalinhorn sind zum Greifen nah.  Auch wenn die drei letztgenannten Gipfel dann doch nicht ganz so einfach zu erreichen sind, sondern eher lange Hochtouren darstellen, ist die Hütte aufgrund ihrer Möglichkeiten und des kurzen und einfachen Zustiegs bei Tagestouristen und Viertausendersammlern gleichermaßen beliebt. Sie ist eine der meistbesuchten Hütten in der Schweiz. Wer die Seilbahnen gänzlich meiden möchte, steigt von Saas-Almagell über einen markierten Weg oder vom Stausee Mattmark über den Glacier Trail in jeweils vier Stunden zur Hütte auf. Im Winter ist die Hütte über eine Pistenraupenspur vom Skigebiet Saas-Fee in nur 15 Minuten zu erreichen und sie ist zugleich Ausgangspunkt für die berühmte Haute Route in den Schweizer Alpen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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