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Hütten

5 der schönsten Hütten in den Dolomiten

• 23. September 2021

Die Dolomiten sind seit jeher ein Sehnsuchtsziel von Berg-Liebhabern. Seit 2009 gehören Teile der Gebirgskette sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe. Grund genug, euch 5 der schönsten Dolomiten-Hütten vorzustellen.

Drei Zinnen Hütte in den Dolomiten
Foto: Mauritius Images / Gerhard Wild
Die Drei Zinnen Hütte (2.405 m) in den Dolomiten in Südtirol

1. Pisciadù-Hütte, 2.585 m

Die urige Pisciadù-Hütte liegt in einem Bergkessel im nördlichen Sellagebiet – am Ufer eines kleinen Sees, der an warmen Tagen zu einer erfrischenden Abkühlung lädt. Nebst zahlreicher Gipfelmöglichkeiten liegt in unmittelbarer Nähe auch einer der bekanntesten Klettersteige der Dolomiten, der Pisciadù-Klettersteig.

2. Langkofelhütte, 2.253 m

Die Langkofelhütte ist idealer Stützpunkt für Erkundungstouren um die Langkofel-Gruppe und den Plattkofel. Vor über 100 Jahren erbaut hat sich die Hütte ihren urigen Charakter bewahren können. Verköstigt wird man mit Schmankerln aus der Region.

3. Büllelejochhütte, 2.528 m

Die Büllelejochhütte ist nicht nur die kleinste, sondern auch die höchstgelegene Schutzhütte in den Sextner Dolomiten in Südtirol. Sie liegt an der Grenze von Belluno zu Bozen/Südtirol, was auch die kulinarische Kombination aus italienischer Küche und bodenständiger Hausmannskost erklärt. Auf der Karte finden sich darum neben Spaghetti und Polenta auch Knödel und Gulasch. Absolutes Touren-Muss ist eine Besteigung des Hausbergs Oberbachernspitze (2.677 m).

Die Büllelejochhütte (2.528 m) ist die kleinste und am höchsten liegende Schutzhütte in den Sextner Dolomiten im Naturpark Drei Zinnen in Südtirol. Sie steht mitten in der Sextner Sonnenuhr. Einer Berg-Sonnenuhr, die von den Gipfeln Neuner, Zehner, Elfer, Zwölfer und Einser gebildet wird. Die urige Hütte befindet sich zwischen Zwölfer und Einser, gegenüber von Zehner und Elfer, direkt an der Grenze zwischen den Provinzen Belluno und Bozen/Südtirol. Besucher werden, aufgrund dieser Lage, mit einem einzigartigen Panorama beschenkt. Die Oberbachernspitze ist der Hausberg der Hütte. Der Aufstieg nimmt etwa 35 Minuten in Anspruch. 150 leicht zu bewältigende Höhenmetern machen den Gipfel leicht erreichbar. Die Aussicht auf die Sextner Dolomiten, Marmarole, Monte Cristallo, Sorapis, Anteloa sowie Richtung Großglockner und Großvenediger ist umwerfend. Nordseitig fällt der Berg 700 Höhenmeter senkrecht ab. Tipp: Auf den Bauch legen und das Kribbeln, das Nordwände auslösen, genießen. Die Drei Zinnen, das Wahrzeichen der Dolomiten, liegen etwa 1:30 h Gehzeit entfernt. Hier sind Kletterer, Klettersteig-Geher, Wanderer, Mountainbiker sowie alpine Spaziergänger und Falneure zuhause. Im Sommer, speziell im August rund um Ferragosto, brummt die Region rund um die Drei Zinnen wegen ihrer Besucher-Dichte wie ein Bienenstock. Die Hütte ist über den Weg Nr. 104 von der Auronzohütte relativ leicht erreichbar.
Geöffnet
Jun - Okt
Verpflegung
Bewirtschaftet

4. Drei Zinnen Hütte, 2.405 m

Sie ist wohl die populärste Hütte Südtirols. Aus gutem Grund: Der Blick auf die berühmten Drei Zinnen ist von hier aus einmalig. Die Tourenmöglichkeiten in nächster Nähe sind so zahlreich wie schön. Es empfiehlt sich etwa die Besteigung des Paternkofels (2.744 m) und/oder Toblinger Knotens (2.617 m).

Es gibt wohl keine andere Hütte in Südtirol, die so häufig als Ziel auserkoren wird – im Sommer kommen täglich bis zu 2000 Besucher zur Drei Zinnen Hütte (2.405 m). Das liegt einerseits an der sehr geräumigen Hütte selbst, andererseits (vor allem) an der Lage am Fuße des Paternkofels, die einen unsagbaren Blick auf die berühmten Drei Zinnen (2.999 m, 2.973 m, 2.875 m) eröffnet. Die Wahrzeichen der Dolomiten scheinen von der Hütte aus zum Greifen nahe. Die Erstbesteigung der Drei Zinnen (genauer der Großen Zinne) fand 1869 statt. Heute zählen die Große, die Westliche und die Kleine Zinne bei Kletterern zu den gefragtesten Gipfelzielen der Alpen, wobei auch der Paternkofel (2.744 m), bekannt durch den Innerkofler-De-Luca Klettersteig, und der Toblinger Knoten (2.617 m) beliebte Ziele von Alpinisten sind. Wer nicht ganz so hoch hinaus möchte, dem sei die kindertaugliche Umrundung der Drei Zinnen von der Hütte aus (in beide Richtungen möglich) ans Herz gelegt: Drei Zinnen Hütte – Lange Alm – Auronzohütte – Lavaredohütte – Paternsattel – Drei Zinnen Hütte. Eine wunderschöne, sehr einfache Wanderung mit wenig Höhenunterschied (400 m, rund 4 h Gehzeit). Es geht auf einem Schotterweg vorbei an kleinen Bergseen – auch die folgenden Berge hat man dabei gut im Blick: Rautkofel (2.737 m), Schwalbenkofel (2.800 m), Schwabenalpenkopf (2.687 m), Morgenkopf (2.464 m), Toblinger Knoten (2.617 m), Sexten Stein (2.539 m), Paternkofel (2.744 m) und Passportenkopf (2.701 m). Besonders beliebt ist das Gebiet auch bei Mountainbikern, die aus einem schier unerschöpflichen Reservoir an Routen wählen können. Ab dem Paternsattel herrscht im Naturpark allerdings ein Radfahrverbot. Ähnliches gilt im Winter für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer. Für Letztere zählt der Aufstieg aus dem Fischleintal durch das Altensteiner Tal zur Hütte zu den schönsten Unternehmungen in den Sextener Dolomiten.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

5. Steviahütte, 2.312 m

Die nur in den Sommermonaten bewirtschaftete Steviahütte liegt in der Stevia, einem Gebirgsstock der Puezgruppe. Der Blick in die umliegende Berglandschaft der Dolomiten ist atemberaubend – da schmecken die typischen Alm-Schmankerln gleich noch besser. Vor allem, wenn man schon einige Höhenmeter in den Beinen hat, zum Beispiel von einer Tour auf die Nadelscharte (2.489 m).

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