Rudnig Alm

1.619 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Die Rudnig Alm ist von Mitte Juni bis Ende September geöffnet.

Mobil

+43 650 626 23 98

Homepage

www.gailtaler-almkaese.at

Betreiber/In

Christian Jenul

Details

  • Für Familien geeignet
  • Hunde erlaubt
  • Handyempfang
  • Genießerhütte

Lage der Hütte

Käsemäuse und Gipfelstürmer empfängt Christian Jenul in seiner Sennerei mit offenen Armen. Er bewirtschaftet die Rudnig Alm (1.619 m) in den Sommermonaten und hat sie in dieser Zeit für Wanderer geöffnet. Die Almhütte liegt inmitten des Kärntner Tourismusgebietes Hermagor – Pressegger See – Nassfeld. Da die Alm mit dem Auto direkt zu erreichen ist, ist sie ein beliebtes Ziel von Familien mit Kindern und Menschen, die es bevorzugen zu fahren anstatt zu gehen.

Jenuls Hütte ist von Rosskofel und Trogkofel umgeben. Der Rosskofel ist ein beliebter Kletterberg. Auf ihn führt der Klettersteig Enrico Contin mit einer A/B-Bewertung. Das Gipfelziel Trogkofel ist etwas schwieriger zu begehen. Auf diesen Gipfel führt der Klettersteig Ferrata Crete Rosse mit einer B/C-Klassifizierung.

Kürzester Weg zur Hütte

Vom Ort Tröpolach fahren Almbesucher über einen beschilderter Weg nach Schlanitzen. Von dort führt eine Schotterstraße, etwa 10 km, bis zur Rudnig Alm. Dieser Weg ist auch für Kleinbusse bis 20 Personen befahrbar.

Alternative Routen
Statt zu fahren kann man von Schlanitzen entlang diesen Schotterweg und die 10 km bis zur Rudnig Alm gehen (2:30 h). Oder mit der Bergbahn Millennium Express bis zur Bergstation Madritsche fahren und von dieser bis zur Sennerei gehen. Dieser Anstieg böte sich auch an, um die Drei-Almen-Tour über Rudnig Alm, Tröpolacher Alm und Tressdorfer-Alm zu machen. Wanderer bekommen auf dieser Tour einen tiefen Einblick in das Sennen-Handwerk und die nicht-industrielle Käseproduktion.

Leben auf der Hütte

Die Almwirtschaft besteht aus zwei Gebäuden, die direkt unterhalb des Rosskofels und der Troghöhe stehen. Die Rudnig Alm zeichnet sich durch ihre erstklassige Käserei aus, die Käse-Produktion, die unter dem Namen Gailtaler Almkäse zu kaufen sind. Gailtaler Almkäse wird in weiteren Sennereien der Region herstellen.

Neben den handgemachten Käsen sticht das Almfrühstück aus dem kulinarischen Angebot von Jenuls Sennerei heraus. Auf den Tisch kommen in der Hütte frische Produkte, die großteils in der eigenen Landwirtschaft erzeugt werden. Zu diesen hausgemachten Spezialitäten zählen etwa frischgebackenes Sauerteigbrot und Milchprodukte wie Butter, Buttermilch, Joghurt, Topfen und Käse.

Gut zu wissen

Auf der Rudnig Alm sind Übernachtungen möglich. Bei einem Lebensmittel erzeugenden Betrieb darf man davon ausgehen, dass der Hygiene, auch jene der Gäste, sehr großer Stellenwert beigemessen wird. Der Handy-Empfang ist, einer Tourismus-Region entsprechend, ausgebaut. Jenul schätzt Barzahler auf seiner Hütte.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegene Hütte: Tröpolacher Alm (1.656 m, 1 h); Tressdorfer Alm/Schaukäserei (1.600 m, 1h)

Bergtouren und Gipfelbesteigungen: Trogkofel (2.280 m, 3 h); Rosskofel (2.239 m, 3:30 h); Rudnigsattel (1.945 m, 45 min). 

Anfahrt

Von Norden
Von München oder Linz über Salzburg und der A10 Tauern-Autobahn zum Autobahnknoten Villach, auf die A2 Richtung Italien abzweigen und dann bis zur Ausfahrt Hermagor/Nassfeld fahren.

Von Osten
Von Wien, Graz und Klagenfurt auf der Süd-Autobahn A2 ebenso über Villach und bis zur genannten Ausfahrt. 

Von Süden
Aus Italien von Udine, Treviso und am Grenzübergang Arnoldstein auf die A2 bis zur Ausfahrt Hermagor/Nassfeld. 

Von Westen
Aus dem Südtiroler Pustertal kann der „lange Weg“, die B100, über Silian, Lienz, Greifenburg bis Spittal an der Drau, von dort weiter auf der A10 bis Villach und weiter, wie schon beschrieben, nach Tröpolach über Hermagor genommen werden. Der „kurze Weg“ aus dem Pustertal führt über Sillian in das Osttiroler Lesachtal, über den James-Bond-Drehort Obertilliach nach Kötschach-Mauthen. Dort, weiter abwärts in das Gailtal bis Tröpolach.

Auf der B111 geht es von der Autobahn vorbei am Presseggersee nach Hermagor. Und auf der B111 nach Tröpolach. In dem Ort fahren Besucher über Schlanitzen auf einer gut gepflegten Schotterstraße zur Alm.

Parkplatz

Direkt vor der Rudnig Alm-Hütte; Talstation Millennium Express

Öffentliche Verkehrsmittel

Tröpolach, im Kärntner Gailtal liegend, ist mit, nach Kötschach-Mauthen verkehrenden ÖBB-Regionalzügen zu erreichen. Von Villach benötigt dieser Zug 90 Minuten bis in das Örtchen, von dem es auf die Rudnig Alm geht. 

Aus Italien ist Villach über Udine und Arnoldstein sowie über das Pustertal und Lienz zu erreichen. Aus München über Salzburg und aus Wien über Graz und Klagenfurt. 

Zwischen dem Bahnhof Tröpolach und der Talstation Millennium Express ist eine Strecke zu Fuß oder mit dem Taxi zu bewältigen. Man kann sich auch mit dem Taxi auf die Alm bringen lassen.

Hütte • Kärnten

Rattendorfer Alm (1.525 m)

In den Karnischen Alpen liegt die Rattendorfer Alm (1.525 m), die über einen Wanderweg mit der Lanzaalm (Italien) verbunden ist. Seit dem 13. Jahrhundert wird im Gailtal auf den Almen traditioneller Käse hergestellt - auch auf der Rattendorfer Alm. Der schmackhafte „Gailtaler Almkäse g.U.“ kann ab Hof gekauft werden. Das Gebiet hatte im 1. Weltkrieg große strategische Bedeutung. Nahe der Front, befand sich ein Versorgungszentrum. Noch heute sieht man Fundament-Reste und Schützengräben. Die Rattendorfer Alm ist für Familien mit Kindern ideal. Kletter- und tierbegeisterte Jugendliche können sich im Areal austoben. Mountainbiker sind willkommen, sehr beliebt ist der Käserundwanderweg mit dem Rad nach Italien. Jedes Jahr findet am letzten Wochenende im Juli der Almkirtag statt.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Luigi-Pellarini-Hütte, auch Rifugio Luigi Pellarini genannt, befindet sich auf 1.499 m Höhe in der Jof-Fuart-Gruppe (Wischberge) der Julischen Alpen, in der Gemeinde von Tarvis. Die auf der Nordseite des 2.666 m hohen Jof Fuart gelegene kleine Hütte ist der wichtigste Stützpunkt in den italienischen Julischen Alpen. Die Skigebiete Monte Santo di Lussari (Luschariberg) oder Sella Nevea sind nicht weit entfernt und perfekte Skitouren-Reviere. 
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Knapp unterhalb des Wolayerpasses liegt das Rifugio Lambertenghi Romanin in unmittelbarer Nähe zum Wolayersee, eingerahmt von den mächtigen Kalkwänden des Seekopfes und der Seewarte, auf einer Höhe von 1.953 m. Nur 10 Gehminuten von der Wolayerseehütte entfernt bietet die geräumige Hütte Schlafplätze für 90 Personen und natürlich die dazugehörende italienische Hüttenatmosphäre. ACHTUNG: Im Sommer 2020 wird die Hütte umgebaut. Ein Betrieb ist daher, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt möglich. Bitte vorher informieren.  Wie so manch andere Hütte am Karnischen Hauptkamm, wurde auch diese Hütte nach dem ersten Weltkrieg zunächst in einem aufgelassenen Militärgebäude errichtet und danach ständig ausgebaut und erweitert. Die jungen Wirtsleute legen besonderen Wert darauf, die Lebensmittel aus den umliegenden Tälern und der Region Friaul zu beziehen und das sieht man vor allem an der Weinkarte. Empfehlenswert ist es auf alle Fälle zur Stärkung am Nachmittag einen kleinen Aperitif in Form von Speck, Salami und Käse mit einem passenden Wein zu sich zu nehmen. Rund um die Hütte und den Wolayersee gibt es noch so manche Wander- und Tourenmöglichkeit, auch Kletterer finden eingeborte Sportkletterrouten und für Alpinisten bieten sich vor allem der Klettersteig der 26er auf die Hohe Warte sowie die mächtigen Nordwände der Seewarte an. Oberhalb der Hütte zeugt nicht nur der rostige Stacheldraht von den Kampfhandlungen im ersten Weltkrieg, auch gut erhaltene Schützengräben und so manche Kaverne geben Zeugnis von diesem düsteren Kapitel des letzten Jahrhunderts.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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