16.100 Touren,  1.700 Hütten  und täglich Neues aus den Bergen
Madonna di Campiglio in den Brenta-Dolomiten
Foto: Archiv Trentino Sviluppo, P.B. Luconi
Regionsportrait

Trentino – großartige Berge, blaue Seen und viel Grün

Anzeige • 19. Mai 2021

Das Trentino im Herzen der italienischen Alpen ist reich an Natur, Kultur und Tradition und liegt eingebettet zwischen den majestätischen Dolomiten, die als UNESCO-Welterbe ausgewiesen sind, und dem blauen, weiten Himmel. Ein Streifzug durch diese Region zeigt, wie aktiv, entspannt und erholsam ein Aufenthalt im Trentino sein kann. 

Die Kombination aus Bergen und Seen ist für sich genommen schon faszinierend. Das Trentino hat beides im Überfluss. Über 5.840 Kilometer Wanderwege ziehen sich durch die Berge und verbinden 146 alpine Schutzhütten miteinander. Wer mit dem Bike unterwegs ist, darf sich auf mehr als 8.000 Kilometer bestens beschilderte Mountainbikerouten freuen. Fast 300 Seen – von den großen, bekannten Seen im Tal bis hin zu vielen kleinen Bergseen – findet man in der Region. Rund ein Drittel der Landschaft steht zudem unter Schutz, um den Reichtum der Natur für Generationen zu erhalten. Aber auch Kultur und Wissensvermittlung kommen nicht zu kurz: ein Besuch in einem der 59 Museen oder eine Besichtigung der 155 Burg- und Schlossanlagen ist sehr empfehlenswert. 

Moena im Val di Fassa
Foto: Archiv Trentino Sviluppo, M. Simonini
Moena im Val di Fassa

Großer Seenreichtum des Trentino

Die Region bietet etwa zwanzig Badeseen, zu den größten gehört sicherlich der Gardasee, der über viele gut ausgestattete Strandbäder verfügt. Das milde Klima und die charmanten Restaurants in den kleinen Häfen von Riva del Garda und Torbole sul Garda machen ihn zum idealen Ziel für einen Urlaub im „mediterranen“ Stil.

Der Gardasee eignet sich perfekt zum Windsurfen.
Foto: Archiv Trentino Sviluppo, F. Staropoli
Der Gardasee eignet sich perfekt zum Windsurfen.

Nicht weit vom Gardasee entfernt, im UNESCO-Biosphärengebiet Alpi Ledrensi und Judicaria, liegt der Lago di Ledro. Hier befindet sich auch das berühmte Pfahlbaumuseum, das man unbedingt besuchen sollte. Die formvollendeten Gipfel der Brenta-Dolomiten spiegeln sich im smaragdgrünen Molvenosee. Im östlichen Trentino, nur wenige Kilometer von Trient entfernt, laden der Lago di Caldonazzo und der Lago di Levico bereits ab Anfang Juni bis in den Oktober zum Badeurlaub ein. Etwas weiter nördlich, auf der Hochebene von Piné, befinden sich der Lago delle Piazze und der Lago di Serraia, zwei aneinandergrenzende Seen, in denen man Erfrischung findet.

 

Wunderschöne Seen, die auch zum Baden einladen.

Faszinierende Trentiner Berge mit vielen Schutzhütten

Die Trentiner Dolomiten mit den erhabenen Türmen der Brenta bis zur weitläufigen Hochfläche der Pala-Dolomiten und der ursprüngliche Lagoraigruppe sind ein Paradies für Bergwanderer und Höhenwegsammler.
Im Juni öffnen im Trentino die Bergbahnen und die meisten der 146 Schutzhütten. Diese bieten ein komfortables „Basislager“ für die schönsten Bergwanderungen und Durchquerungen oder eignen sich als Ausgangspunkt für unzählige Gipfelbesteigungen.

Rifugio Selvata in den Brenta-Dolomiten
Foto: Archiv Trentino Sviluppo, P. Geminiani
Rifugio Selvata in den Brenta-Dolomiten

In der Palagruppe, einer einzigartigen Bergwelt im Osten des Trentino, dehnt sich beispielsweise mit dem Dolomiti Panorama Trek ein wahrhaft wunderbares Wanderparadies aus, das mit atemberaubenden Panoramen punktet. 
Oder man wandert auf dem Dolomiten-Höhenweg Nr. 2, der ebenfalls durch die Palagruppe führt. Hütten wie etwa die Mulazhütte, das Rifugio Rosetta, das Rifugio Pradidali, das Rifugio Treviso oder das Rifugio Velo della Madonna sind wichtige Stützpunkte entlang der Wege. 


 

Ein besonderer Geheimtipp der Trentiner Bergwelt ist die Lagoraigruppe. Kaum eine andere Gebirgsgruppe in den italienischen Alpen bietet eine derartige ursprüngliche und unberührte Landschaft. Etwa 30 Kilometer lang ist der östlich von Trento gelegene Gebirgszug, der die Val di Fiemme von der Valsugana trennt und über schöne Höhenwege erkundet werden kann.

Die Hütten in der Lagoraigruppe sind mit viel Herzlichkeit geführte Almhütten, auf denen sich Wanderer mit regionalen Spezialitäten stärken können. Dabei werden sie nicht nur mit der sprichwörtlichen italienischen Gastfreundschaft bewirtet, sondern bekommen auch gerne den ein oder anderen Tipp für die Tour.

Mächtig und stolz zeigen sich die grandiosen Brenta-Dolomiten im Westen des Trentino. Das wilde Gebirgsmassiv bietet alles, was das Bergsteigerherz begehrt: Höhenwege, markante Scharten, urige Schutzhäuser, abenteuerliche Klettersteige und rassige Routen in bestem Dolomitengestein. 
Ein unvergessliches Erlebnis ist die Übernachtung in einer Schutzhütte, die man allerdings rechtzeitig reservieren sollte. An den nächtlichen Sternenhimmel in den Bergen wird man sich noch lange erinnern.
 

Vie Ferrate im Trentino – „extremes Wandern“ auf eisernen Steigen

Klettersteige erfreuen sich seit einigen Jahren großer Beliebtheit und sind im wahrsten Sinne des Wortes ein „Drahtseilakt“, aber vor allem eine abenteuerliche Abwechslung zum Klettern und Wandern. Im Trentino haben die „Vie Ferrate“, wie sie hier genannt werden, Tradition: seit mehreren Jahrzehnten sind die Sportklettersteige im Sarcatal, die „Bocchette-Klettersteige“ der Brenta- oder jene in der Palagruppe sehr beliebt. Sehr viele Klettersteige wurden in den vergangenen Jahren erneuert und saniert. Im Zuge dieser Anpassungen wurden auch „luftige Passagen“ errichtet, die der neuen Klettersteig-Generation einen besonderen Reiz verleihen.

Sentiero dei Fiori
Foto: Apt Val di Sole, S. Bendetti
Sentiero dei Fiori

Unterwegs auf zwei Rädern im Trentino

Neben den etwa 8.000 Kilometern, die man im italienischen Trentino mit dem Mountainbike befahren kann, wächst die Zahl der verkehrsfreien Radwege stetig: längere asphaltierte oder auch geschotterte Abschnitte führen in die Val di Fiemme und in die Val di Fassa, die Val di Sole, durch die Valsugana oder durch das Sarcatal bis zum Gardasee.  Auf mehr als 400 km ist das Radwegenetz in der von Bergen und Seen geprägten Ferienregion Trentino angewachsen.
Straßenradsport hat im Trentino ohnehin eine lange Tradition. Einerseits wegen seiner anspruchsvollen Bergetappen und rasanten Abfahrten, aber auch, weil schöne Strecken durch reizvolle Landschaften führen. Bekannt ist die Region ebenso durch die Bergetappen des „Giro d’Italia“, bei dem die Lokalmatadore wie Francesco Moser, Maurizio Fondriest oder Gilberto Simoni große Erfolge feiern durften.

Auf Radsportler gut eingestellt sind vor allem die Beherbergungsbetriebe am Garda Trentino, dem nördlichen Gardaseeufer, aber auch in den Bergtälern der Val di Sole, Val di Fiemme und in der Val di Fassa. Die Gastgeber wissen genau, was Radfahrer und Mountainbiker brauchen, und gehen auf die Wünsche ihrer Gäste ein.

Auf zwei Rädern lässt sich das Trentino besonders gut erkunden.

Weitere Informationen

Alles, was du für deinen Urlaub im Trentino brauchst, findest du auf der offiziellen Website von Trentino Tourismus: von der Anreise, über die zahlreichen Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu den vielen Aktivitäten, die in dieser einzigartigen Region möglich sind. 

Außerdem haben wir hier noch die vier wichtigsten Dinge inklusive Tourentipps zusammengestellt, die du im Trentino erleben kannst. 

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