Domhütte
Die 2012 erweiterte Domhütte liegt in den Walliser Alpen am Ausläufer des Festigletschers.Foto: Nico Schärer, Bergwelten Magazin Schweiz 04-2020
Die aus Stein gebaute Domhütte ist ein komfortables Refugium.Foto: Nico Schärer, Bergwelten Magazin Schweiz 04-2020
Kartoffelrösti mit Ei auf der Domhütte.Foto: Nico Schärer, Bergwelten Magazin Schweiz 04-2020
Kalorienreich – die leckere Walliser Chässchnitte.Foto: Nico Schärer, Bergwelten Magazin Schweiz 04-2020
Die renovierte Domhütte von hinten.Foto: Pascal Schumacher // @ pazcal__
Höhe
2.940m
Bedienung
Bewirtschaftet
Matratzenlager
75 Schlafplätze
Winterraum
9 Schlafplätze
Beschreibung
Wer auf der 2012 wunderschön renovierten und angebauten Domhütte des SAC ein Bier trinkt oder eine dieser köstlichen Röstivariationen verkostet, der hat einen langen Tag hinter sich. Egal ob man von der Mischabelhütte aus den berühmten Nadelgrat überschritten, den Dom (mit 4.545 m höchster Berg auf rein Schweizer Boden) bestiegen oder einfach „nur“ den Hüttenaufstieg bewältigt hat.
Letzterer hat es nämlich in sich: 1.500 Hm wollen in etwa 4:30 h überwunden werden. Keine Seilbahn und kein Taxi stehen zur Verfügung. Dazu erfordert der teilweise seilversicherte Weg Trittsicherheit im alpinen Gelände.
So finden auch nur relativ wenige Wanderer den Weg zur Domhütte im Wallis – sie ist fest in der Hand von Hochtourengehern. Diese haben überwiegend den Dom – einer der höchsten und bekanntesten Viertausender der Alpen – als Ziel. Jedoch sind auch die Gipfel des Nadelgrates, die Lenzspitze und das Täschhorn von der Domhütte zu erreichen.
Öffnungszeiten
Homepage
Telefon
E-Mail
Betreiber/in
Salomé Keller
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Details
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Kürzester Weg zur Hütte
Der Anstieg führt von Randa über den Lärchberg zur Domhütte. An besonders ausgesetzten Stellen ist der Steig mit Drahtseilen und Eisenstiften gesichert.
Gehzeit: 4:30 h
Höhenmeter: 1.526 m
Leben auf der Hütte
Wunderschöne Aussicht auf die anspruchsvollen Viertausender Weißhorn, Zinalrothron und Obergabelhorn, gutes Essen und eine sehr gemütliche moderne Hütte sind die Zutaten, die einen Aufenthalt auf der Domhütte ausmachen. Dabei ist die Hütte sehr stark auf Hochtourengeher fokussiert. Auch deshalb, weil sie von einem Bergführer bewartet wird – so bekommt man immer beste Informationen zu den Tourenverhältnissen aus erster Hand.
Die Hütte selbst besitzt eine lange Geschichte: Schon 1890 wurde der erste Bau eingeweiht – bis heute wurde sie 4x umgebaut, um der wachsenden Beliebtheit vor allem des Doms gerecht zu werden. Die heutige Form ist an jene eines Bergkristalls angelehnt.
Gut zu Wissen
Kein WLAN, jedoch Handyempfang auf der Terrasse vor der Hütte. Leitungswasser gibt es aufgrund der gletschernahen Lage keines. Waschraum und eine Dusche steht zur Verfügung. Bezahlt wird in bar in CHF oder Euro (keine Kreditkarten). Hüttenschlafsäcke sind Pflicht. Reservierung sind telefonisch zu tätigen, da es auf der Hütte kein e-mail gibt.
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Ausgangspunkt für folgende Hochtouren
Dom (4.545 m über Normalweg oder Festigrat, 1.600 Hm, 6 h), Täschhorn (4.491 m, 1.600 Hm, 6 h) und Lenzspitze (4.294 m, 1.350 Hm, 5:30 h).
Auch die Gipfel des Nadelgrates (Hohberghorn 4.219 m, Stecknadelhorn 4.241 m, Nadelhorn 4.327 m) sowie Dürrenhorn (4.035 m) sind von der Domhütte aus erreichbar.
Von der Domhütte sind keine weiteren Hütten auf Wanderwegen erreichbar. Jedoch sind die Bordierhütte und Mischabelhütte über Stecknadelhorn und Nadelhorn erreichbar. Die Kinhütte kann beim Abstieg vom Täschhorn angesteuert werden.
Anfahrt und Parken
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