
Gipfel der Zugspitze Foto: Vivalpin Blick Richtung Jubiläumsgrat kurz unterhalb der Reintalangerhütte (1.370 m). Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Im Frühsommer muss man auf dem Weg zur Reintalangerhütte (1.370 m) noch einige harmlose Altschneefelder queren. Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Die junge Partnach bei der Bockhütte (1.052 m). Rechts der flache Aufstiegsweg Richtung Reintalangerhütte (1.370 m). Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Blick vom Zugspitzgipfel (2.962 m) in Richtung Waxensteinkamm (links) und Höllental, das sich Anfang Juni zumeist noch tief eingeschneit präsentiert. Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Blick Richtung Gatterl, Gatterlköpfe und Östliche Plattspitze kurz oberhalb der Reintalangerhütte (1.370 m). Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Der flache Talboden des Oberen Angers (1.440 m) mit dem Blick talauswärts nach Osten. Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Am Veitsbrünnl im Brunntal auf ca. 1.800 m Höhe. Von hier erreicht man in einer guten halben Stunde die Knorrhütte (2.052 m). Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Blick von der Knorrhütte (.2052 m) zum Hohen Kamm (links) und zum Gatterl (1.897 m) in Bildmitte. Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Knapp oberhalb der Knorrhütte (2.052 m) ist der Weg im Frühsommer noch oft von Altschnee bedeckt Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Blick vom Zugspitzplatt Richtung Zugspitzgipfel (2.962 m). Wenn der Anstieg im Frühjahr bzw. Frühsommer noch so stark von Altschnee bedeckt ist, empfiehlt es sich dringend, mit der Gletscher-Seilbahn auf den Gipfel zu fahren! Foto: Wohlfgang Pohl - vivalpin.com Zugspitzgipfel Foto: Markus Meier Bildergalerie (12)

Die Zugspitze ist mit 2.962 m der höchste Berg Deutschlands und Teil des Wettersteingebirges im Grenzgebiet Bayern-Tirol. Der anspruchsvolle und lange Zustieg durch das Reintal verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Ausdauer. Mit 8 Stunden Gehzeit und über 2.300 Höhenmetern ist die Tour eine der längsten in der Region. Als Belohnung für die Mühen darf man die idyllische Landschaft um die Partnachklamm meist ganz allein genießen.
Ausgangspunkt ist das Olympia Skistadion in Garmisch-Partenkirchen.
Einkehrmöglichkeit Aussichtsreich Mit Öffis erreichbar
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Strecke: über 20 km Aufstieg: über 1.200 m Dauer: über 8 h


Genießer teilen die Tour am besten auf zwei Tage auf: eine Übernachtung in der schönen Reintalangerhütte (1.369 m) ist sehr zu empfehlen.

Wegbeschreibung
Charakter
Schon am Ausgangspunkt, dem Olympia Skistadion in Garmisch-Partenkirchen, wird man von der wilden und ungezähmten Partnach begleitet, die einen zunächst in die spektakuläre Partnachklamm führt und sich erst oberhalb der Reintalangerhütte (1.370 m) zu ihrem Quellgebiet an den Partnachursprüngen verabschiedet. Über das Brunntal und die Knorrhütte (2.052 m) wird daraufhin das Zugspitzplatt erreicht, bevor der steile, felsige und etwas anspruchsvollere Schlussanstieg auf den Ostgipfel der Zugspitze (2.962 m) erfolgt.
Aufstieg
Vom Olympia Skistadion geht es zunächst flach über eine kleine Teerstraße bis zum Eingang der Partnachklamm, einer 700 m langen und über 80 m tief und eng eingeschnittenen Schlucht - gleichzeitig ein Naturdenkmal - das phantastische Einblicke in die Geologie des Wettersteingebirges liefert. Gleich nach der Klamm findet man sich unvermittelt und etwas überraschend auf einer breiten Forststraße wieder, die bis auf einen kurzen Wegabschnitt über einen parallel verlaufenden Wanderweg relativ eintönig und nur schwach ansteigend ca. 5 km bis zur Hinteren Klamm führt. Spätestens jetzt zeigt das Reintal endlich seine ganze ursprüngliche Schönheit und der Wanderweg durch den Bergmischwald unterhalb des bei Kletterern bekannten Oberreintals gehört zu den wohl ursprünglichsten und schönsten der Nördlichen Kalkalpen.
Schon bald nach der Hinteren Klamm wird die neu erbaute Bockhütte (1.052 m) erreicht, die zwar keine Übernachtungsmöglichkeit bietet, dafür aber zum gemütlichen Einkehren nach den ersten Wegstunden einlädt. Nach der Bockhütte wird der Wanderweg zusehends schmäler und führt immer wieder über felsige bzw. lockere Passagen unter den beeindruckenden Felsabstürzen des südlich gelegenen Wettersteingrats zur Linken bzw. des Gaif-, Blassen- und Jubiläumsgrates zur Rechten bis zur Reintalangerhütte (1.370 m), die in einem wunderschönen Talboden direkt an der Partnach liegt. Ein wahrhaft traumhafter Platz, der es allen ambitionierten Bergwanderern, die die Zugspitze an einem Tag besteigen wollen, wirklich schwer macht, hier nicht übernachten oder wenigstens eine ausgiebige Pause einlegen zu wollen (4 bis 5 h ab Olympia Skistadion).
Doch ganz egal, ob mit oder ohne Übernachtung: War der Weg bis zur Reintalangerhütte noch eher weit und flach, beginnt die Route spätestens jetzt mit dem Aufstieg zur Knorrhütte (2.052 m) deutlich alpiner und je nach Jahreszeit, Wetter und eventueller Schneebedeckung auch deutlich anspruchsvoller zu werden. In teilweise steilen Serpentinen wird zunächst die Knorrhütte erreicht, bevor man die Vegetation hinter sich lässt und die weiten Karstflächen des Zugspitzplatts betritt. Hier sollte man besonders im Frühsommer oder bei schlechter Sicht aufpassen den Weg nicht zu verlieren, denn die Orientierung auf dieser unübersichtlichen Hochfläche kann extrem anspruchsvoll sein.
In ca. 3 bis 4 h ab der Reintalangerhütte steht man schließlich am Bergrestaurant Sonn Alpin (2.576 m, zugleich Talstation der Gletscherseilbahn auf den Gipfel bzw. Endstation der Zahnradbahn vom Eibsee) und zugleich vor der Versuchung, den letzten Abschnitt bis zum Ostgipfel der Zugspitze nicht zu Fuß sondern per Seilbahn zurückzulegen. Bei schönem Wetter und wenn der finale Gipfelanstieg nicht mehr schneebedeckt ist, sicherlich keine Option, aber für alle Bergwanderer, die nicht hundertprozentig trittsicher sind oder sich die letzten 400 Hm konditionell nicht mehr zutrauen, eine absolut empfehlenswerte Alternative. Gleiches sollte übrigens auch gelten, wenn die Wetter- oder Schneeverhältnisse Zweifel an einem sicheren Weiterweg aufkommen lassen.
In jedem Fall hat es der abschließende Gipfelanstieg noch einmal in sich und fordert von vielen Besteigern die letzten Körner, denn der Weg ist durchgehend steil, anfangs mit lockerem Geröll bedeckt und in der oberen Hälfte teilweise exponiert und technisch durchaus anspruchsvoll. Die allerletzten Meter zum eigentlichen Gipfel schließlich passen vor allem bei schönem Wetter und an Wochenenden so gar nicht zum sonstigen Charakter der Tour, denn die großzügige Infrastruktur der Bergbahn sowie die Menschenmassen, durch die man sich den Weg auf der Aussichtsterrasse bahnen muss, um den eigentlichen Gipfel zu erreichen, erinnern eher an eine überfüllte Großstadt als an eine Bergwanderung in den Bayerischen Alpen.
Doch auch die Bergbahn auf den Gipfel hat ihre unbestreitbaren Vorteile, denn anstatt die vollen 2.200 Höhenmeter wieder absteigen zu müssen, kann man mit der Bayerischen Zugspitzbahn zum Eibsee (Seilbahn) bzw. weiter bis nach Garmisch-Partenkirchen (Zahnradbahn) fahren. Vom dortigen Zugspitzbahnhof ist es dann nur noch eine gute halbe Stunde Fußweg bis man den Ausgangspunkt am Olympia Skistadion wieder erreicht.
Abstieg
Für alle Bergwanderer, die das Tal wieder zu Fuß erreichen wollen, bietet sich neben dem Abstieg auf der Aufstiegsroute durch das Reintal der Rückweg über das sogenannte „Gatterl“ nach Ehrwald in Tirol an, von wo aus man am besten per Bus zum Ehrwalder Bahnhof und dann weiter mit der Bahn zurück nach Garmisch-Partenkirchen fahren kann.
Weitere Varianten:
Die wichtigsten Infos in Kürze:
Startpunkt: Olympia-Skistadion in Partenkirchen (725 m)
Stützpunkt: eventuell Reintalangerhütte (1.370 m) bei Aufteilung auf 2 Tage
Höhenmeter 2.272 Höhenmeter im Aufstieg, 58 Höhenmeter im Abstieg
Zeit: 7 - 9 Stunden reine Gehzeit
Beste Jahreszeit: Hochsommer und früher Herbst
Anforderungen: Alpine Erfahrung, Trittsicherheit (für den exponierten und steilen Gipfelanstieg), Kondition für 2.300 Hm im Aufstieg und bis zu 9 Stunden Gehzeit (als Tagestour), Orientierungsvermögen
Lokale Experten: Berg- und Skischule VIVALPIN
Zugspitzbahn einfache Fahrt (Berg- oder Talfahrt, Zahnrad- oder Seilbahn); letzte Talfahrt um 16.45 Uhr
Ausrüstung:
Komplette Bergwanderausrüstung
Wander- bzw. Trekkingschuhe mit Profilsohle
evtl. Trekkingstöcke
Anfahrt und Parken
Von Norden
A95 bis zum Autobahnende in Eschenlohe und auf der B2 bis Garmisch-Partenkirchen.
Von Westen
Von Leermoos über die B187 und die B23 nach Garmisch-Partenkirchen.
Von Osten
Von Mittenwald auf der B2 nach Garmisch-Partenkirchen.
Mit der Bahn nach Garmisch-Partenkirchen bis zum Olympia Skistadion.
dem Bergwelten Club!

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