Oberaarjochhütte

3.258 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Mai bis September

Telefon

+41 33 973 13 82

Homepage

http://www.oberaarjochhuette.ch

Betreiber/In

Gerhard Zimota

Räumlichkeiten

Matratzenlager Winterraum
40 Schlafplätze 22 Schlafplätze

Details

  • Winterraum

Lage der Hütte

Die Oberaarjochhütte (3.258 m) des SAC in der Finsteraarhorngruppe im Berner Oberland darf sich rühmen, eine der Hütten mit bester Aussicht zu sein. Vielleicht sogar jene mit der Allerbesten! Von der Berninagruppe im Osten über alle namhaften Walliser Gipfel wie Dufourspitze, Dom, Matterhorn, Weisshorn bis zum nahen Finsteraarhorn reicht das Gipfelpanorama.

Exponiert und sehr spektakulär gelegen hängt die Hütte etwa 50 m über dem Oberaarjoch. Noch auf Walliser Boden, aber haarscharf an der Grenze zu Bern. Über loses Moränengestein und eine kurze Leiter erreicht man ein schmales Felsband. Über dieses und letztlich durch eine Galerie kommt man zur Hütte. Das schmucke Hüttchen wurde mehrmals schon renoviert und modernisiert und bietet heute 40 Schlafplätze.

Das Oberaarjoch ist Quellgebiet des Oberaargletschers, welcher nach Osten ins Grimselgebiet fließt und des Studergletschers, der später in den Fieschergletscher mündet. Alle Hüttenzustiege führen also zwangsläufig über Gletscher. Sowohl im Sommer wie auch im Winter sind alle Zustiege lang und anspruchsvoll.

Leben auf der Hütte

Das alte Holz der Wände, Tische und Bänke hat schon so mancher, teils haarsträubender, Geschichte gelauscht und versprüht eine abenteuerliche Atmosphäre.

Das Amt als Hüttenwart ist hier oben hart und entbehrungsvoll. Oft über mehrere Tage begegnet man keiner Seele und ist dann erst Mal Hochbetrieb, kann man sich in der kleinen Küche kaum mehr drehen. Weht der Wind stärker muss man die Türe beim Öffnen fest im Griff behalten. Während auf größeren Hütten mehrere Personen zusammen arbeiten, ist man auf der Oberaarjochhütte alleine. Nicht jedermanns Sache also. Einige Jahre wurde die Hütte als „Filiale“ der Konkordiahütte mitbetreut bevor sie der Österreicher Gerhard Zimota übernahm.

Ohne bauliche Massnahmen ist die Oberaarjochhütte kaum mehr erreichbar. Schon der Übergang vom Gletscher bis zum massiven Fels wird zunehmend zur Herausforderung. Insbesondere im Sommer, wenn das lose Moränengestein nicht mehr von Eis zusammengehalten wird.

Der Fuss des Oberaarhorns besteht aus steil aufgerichteten Granitplatten und weitgehend losem Geröll. Steinschlag ist hier eine allgegenwärtige Gefahr. Deshalb wurde der Hüttenbereich unter großem Aufwand mit der Zustiegsgalerie und Steinschlagnetzen gesichert.

Die Hütte ist nicht für große Massen konzipiert, was sich durch ihre abgelegene und wilde Lage automatisch reguliert. Dennoch fehlt es an nichts für einen angenehmen Aufenthalt.

Die Hütte ist gänzlich auf die Versorgung mit dem Hubschrauber angewiesen. Wenn Wind- und Sichtverhältnisse keinen Flug zulassen, „dann müssen wir damit auskommen, was gerade da ist“, sagt der Hüttenwart. Wird etwas vergessen, kommt es halt in drei Wochen oder in vier...

GUT ZU WISSEN

In zwei Räumen können ca. 40 Personen nächtigen. Die Verwendung eines persönlichen Seiden- oder Leintuchschlafsackes ist empfohlen. Die Bettwäsche wird mindestens ein Mal pro Saison gewaschen.Bezahlung in Schweizer Franken oder Euro. Kreditkartenzahlung ist nicht möglich.

Wasser in flüssiger Form wird auf der Hütte während der Schneeschmelze gesammelt und in großen Tanks unbehandelt gelagert. Elektrische Energie und warmes Wasser sind inzwischen vorhanden, die sanitären Anlagen sind im Haus bequem zugänglich.

Handyempfang auf der Hütte von den meisten Schweizer Mobilfunknetzen. Kein WLAN.

Der Hüttenwart appeliert an die Gäste außerhalb der Saison gewissenhaft und sorgfältig mit der Infrastruktur umzugehen und ehrlich ihre Taxen zu bezahlen. Es liegen SAC Einzahlungsscheine auf, auch eine Barzahlung in die Wandkasse ist möglich.

Touren in der Umgebung

Touren Sommer
Finsteraarhornütte: Über Studergletscher, Fieschergletscher (3 - 3:30 h)
Oberaarhorn (3.629 m, 1 h)
Studerhorn (3.638 m, 5 h)

Touren Winter
Im Frühjahr oft optimale Verhältnisse mit gut eingeschneitem Gletscher und stabiler Schneesituation.

Ideal für Überschreitungen. Von der Galmihornhütte oder der Finsteraarhornhütte ins Oberaarjoch, auch vom Mönchsjoch oder der Konkordiahütte im Winter gut machbar.

Anfahrt

Vom Brienzersee oder über Andermatt/Realp auf den Grimselpass. Dort Richtung Westen der Panoramastraße zum Oberaarsee folgen.

Parkplatz

Am Oberaarsee

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Postbus bis zum Oberarsee.

Die Cabane de Tracuit liegt auf 3.256 m am Rand des Turtmann Gletschers, südöstlich der Les Diablons. Die im Kanton Wallis liegende Hütte ist im Besitz der CAS Sektion Chaussy. Die Cabane ist eine der meist besuchten Hütten der Schweiz. Aus technischer Sicht und Gründen des Umweltschutzes musste die 1929 erbaute ursprüngliche alte Hütte im Jahr 2013 einem Neubau weichen. Die alte Hütte war mit den Besuchermassen maßlos überfordert. Die neue Cabane de Tracuit bietet 116 Schlafplätze, verteilt auf mehrere Schlafsäle und entspricht dem derzeitigen Stand der Technik. Der Hüttenzustieg zur Tracuithütte ist einer der längsten in der Schweiz. Er erfordert alpine Erfahrung und im Sommer mindestens 4:30 h Gehzeit. Im Winter mindestens 6:30 h.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Hütte • Wallis

Hollandiahütte (3.234 m)

Die hochalpin gelegene Hollandiahütte ist eine Berghütte des Schweizer Alpinen Clubs in den Berner Alpen im Kanton Wallis. Sie wird betreut von der Sektion Bern.  Die Hütte liegt auf 3.235 m Höhe, in der Lötschenlücke am Grossen Aletschfirn, einer herrlichen Bergwelt im Unesco-Weltnaturerbe. Man kann die Hütte im Sommer entweder vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz, 6 h), von Fafleralp im Lötschental über den Langgletscher (6 h) oder von der Anen- bzw. Konkordiahütte (jeweils 4 h) erreichen. Im Winter erfolgt der Zustieg vom Jungfraujoch (über Konkordiaplatz 3 - 4 h, über das Louwitor 3:30 - 4:30 h) oder von Blatten (7-8 h) aus. Da man im Gletschergebiet unterwegs ist, darf die entsprechende alpine Ausrüstung nicht fehlen.
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Finsteraarhornhütte ist eine Schutzhütte des Schweizer Alpenclubs SAC (Sektion Oberhasli) und liegt zentral über dem Fieschergletscher (Berner Alpen). Die 2003 neu errichtete Hütte ist eine moderne Holz-Stahl-Konstruktion mit Platz für rund 100 Gäste.    Die Architektonik und das Innendesign lassen einen fast die Bergwelt herum vergessen. Derweil sind es gerade diese, die die Besucher zur Finsteraarhorn locken: der Namensgeber, das Finsteraarhorn (4.274 m), thront mächtig über der Hütte. Dass sich die Gletscher auch in der Zentralschweiz zurückziehen, sieht man an dem mittlerweile großem Höhenabstand zwischen Hütte und dem Fieschergletscher. 
Geöffnet
Mär - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

Bergwelten entdecken