Prinz-Luitpold-Haus

1.846 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

9. Juni bis Anfang Oktober.

Homepage

www.prinz-luitpoldhaus.de

Betreiber/In

Christoph und Ulli Erd

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
45 Zimmerbetten 155 Schlafplätze 20 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Winterraum
  • Dusche
  • Gepäcktransport
  • Handyempfang
  • So schmecken die Berge

Lage der Hütte

Das Prinz-Luitpold-Haus (1.846 m) steht in den Allgäuer Alpen und ist über das Tal des Bärgündlebaches oder über Hinterhornbach im Tiroler Lechtal erreichbar. Namensgeber des Hauses ist der bayrische Prinzregent Luitpold, auf dessen Grund das Haus 1880 gebaut wurde. Damit ist es die älteste Schutzhütte in den Allgäuer Alpen.

Das Haus ist beliebter Stützpunkt für die Besteigung des Hochvogels. Es ist auch vorletzter Etappenort bei der mehrtägigen Durchquerung der Allgäuer Alpen. Neben Wanderern und Bergsteigern kommen gern Kletterer. In der kalten Jahreszeit nutzen Skitourengeher und Schneeschuhwanderer den Winterraum. Die Hütte wurde mehrmals renoviert, umgebaut und erweitert. 1994 wurde eine moderne biologische Abwasser-Reinigungsanlage eingebaut.

Kürzester Weg zur Hütte

Über Bad Hindelang fährt man mit dem Pkw nach Hinterstein. Auto am Ende des Ortes am großen Parkplatz abstellen (gebührenpflichtig). Dort befindet sich die Bushaltestelle. Einsteigen und eine halbe Stunde zum Giebelhaus fahren. Die Strecke beträgt 10 km. Von dort geht es auf einfachem Weg in zirka zwei Stunden zum Prinz-Luitpold-Haus: Erst über Asphalt, dann links über den Bärgündelebach, am Wasserfall vorbei, an der Unteren Bärgündelealpe vorbei und die restlichen Höhenmeter über Wiesen- und Latschenwege.

Gehzeit:  2:30 – 2:45 h

Höhenmeter: 778 m

Alternative Route
Von Hinterhornbach im Tiroler Lechtal (4:30 h Gehzeit).

Leben auf der Hütte

An Spitzentagen übernachten 280 Personen im Haus auf 1.846 m, da kann es ganz schön turbulent zugehen. Das Hüttenteam hat aber Erfahrung und bemüht sich, die Wartezeiten beim Essen kurz zu halten. Das gelingt meist. In freundschaftlicher, gemütlicher Atmosphäre werden Speisen aus der gut bürgerlichen Küche serviert, die frisch aus der Region stammen - von der Suppe über den Gamsbraten bis zu Kuchen und Käseplatte. 1994 erfolgte der letzte große Umbau. Vom Modernisierungsschub (sanitäre Anlagen etc.) profitieren die Gäste heute noch. Der Trockenraum ist riesig.

Gut zu wissen

Das Prinz-Luitpold-Haus verfügt über 48 Betten in verschieden großen Zimmern, 155 Lagerplätzen und 20 Lager im Winterraum. Hüttenschlafsack ist Pflicht, Hüttenruhe ab 22 Uhr. Getrennte Waschräume und Toiletten sowie Duschen gegen Gebühr sind vorhanden. Guter Handy-Empfang. Kein WiFi. EC- und Kreditkarten auf Anfrage. Hunde werden aufgrund schlechter Erfahrungen nicht aufgenommen. 
Reservierungen können über das DAV-Reservierungssystem getätigt werden. 

Touren und Hütten in der Umgebung

Die nächstgelegene Hütte ist das Edmund-Probst-Haus auf 1.930 m, das in 4 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Oytalhaus (1.010 m, 5 h); Landsberger Hütte (1.805 m, 6 h); Willersalpe (1.456 m, 8 h); Kemptner Hütte (1.846 m, 8 h).

Gipfelbesteigungen: Glasfelderkopf (2.270 m, 1 h Gehzeit); Wiedemer Kopf (2.166 m, 1:15 h); Fuchskarspitze (2.314 m, 1:30 h); Hochvogel (2.592 m, 2:30 h); Schneck (2.268 m, 4 h).

Anfahrt

Über Sonthofen und Bad Hindelang nach Hinterstein.

Parkplatz

Hinterstein, Gasthof Auf der Höh.

Hütte • Vorarlberg

Ravensburger Hütte (1.948 m)

Oberhalb des Lecher Spullersee im Vorarlberger Lechquellengebirge liegt die überaus kinderfreundliche Ravensburger Hütte. Nicht zuletzt dank der mühelosen Erreichbarkeit (auch mit Kinderwägen) ist sie beliebter Ausgangspunkt für gemütliche Wanderungen, relativ einfach bis mäßig schwierig zu bewältigende Gipfeltouren und abwechslungsreiche Klettereien. Wanderer zieht’s häufig zum kleinen Alpsee und zum Grubenjoch (2 h Gehzeit), zu den einfachen Gipfeln zählen der Spuller Schafberg (2.679 m), die Obere Wildgrubenspitze (2.625 m) und die Plattnitzer Jochspitze (2.318 m), als etwas anspruchsvoller gelten die Roggalspitze (2.673 m) und die Wasenspitze (2.665 m). Ein regelrechtes Paradies für Kletterer stellen die Sportklettergebiete Bellavista, Luggiwand (direkt hinter der Hütte) und Spullerplatten (in Hüttennähe und auch für Anfänger geeignet) dar. Mountainbiker erreichen die Hütte ebenfalls problemlos, für Skitourengeher und Schneeschuhwanderer steht ein geradezu luxuriös ausgestatteter Winterraum zur Verfügung.  
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die bewirtschaftete Memminger Hütte (2.242 m) ist eine familienfreundliche Schutzhütte unterhalb des Seekogels in den Lechtaler Alpen in Tirol. Sie ist umgeben von Gipfeln wie Parseierspitze, Oberlahmspitze und Mittlerer Seekopf, und besonders für Bergwanderer, Kletterer, Hoch- und Skitourengeher als Stütz- und Ausgangspunkt geeignet. Die Hütte liegt außerdem am Fernwanderweg E5, an der Via Alpina Gelb, am beliebten Adlerweg und in unmittelbarer Nähe zu den drei Bergseen Unterer, Mittlerer und Oberer Seewisee.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet
Die Ansbacher Hütte (2.376 m) in den Lechtaler Alpen in Tirol liegt auf dem Südosthang der Samspitze im Gemeindegebiet Flirsch und direkt an der Grenze zu Pettneu am Arlberg. Der Stützpunkt, der einen fantastischen Ausblick auf das Stanzer Tal und die Verwallgruppe bietet, ist bei Wanderern, Bergsteigern und Kletterer überaus beliebt und wird dank des Winterraumes auch von Skitourengehern und Schneeschuhwanderern genützt. Die Hütte liegt am Lechtaler Höhenweg, am Augsburger Höhenweg, am Europäischen Fernwanderweg E4-Alpin und am Adlerweg. Nicht alle Gipfel können im Vorbeigehen bestiegen werden – während auf die Samspitze und die Feuerspitze markierte und eher einfache Steige führen, geht es beispielsweise auf die Freispitze und die Vorderseespitze weglos und mit Klettereien bis zur Schwierigkeitsstufe 2 lt. UIAA.
Geöffnet
Jun - Sep
Verpflegung
Bewirtschaftet

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