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Anhalter Hütte

2.042 m • Bewirtschaftete Hütte
Öffnungszeiten

Juni bis September

Mitte Juni bis Ende September.

Mobil

+43 660 664 74 28

Homepage

http://www.anhalter-huette.de

Betreiber/In

Angelika Grünauer & Sebastian Wolf

Räumlichkeiten

Zimmer Matratzenlager Winterraum
19 Betten 62 Schlafplätze 9 Schlafplätze

Details

  • Seminarraum
  • Schlüssel für Winterraum erforderlich
  • Winterraum
  • Dusche
  • Für Familien geeignet
  • Mit Kindern auf Hütten
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Lage der Hütte

Die Anhalter Hütte (2.042 m) steht auf der Oberen Plötzigalm am Fuß des Tschachaun nordwestlich des Maldongrades unterhalb der Heiterwand-Nordwände in den Lechtaler Alpen in Tirol. Durch die 7,8 km lange Heiterwand und die westlich anschließenden Berge Falscherkogel, Hochpleisspitze und Habart ist die Hütte vom Hahntennen-Tal mit dem Hahntennjoch getrennt.

Das Schutzhaus, das sich seit der Eröffnung im Jahr 1912 kaum verändert hat, bietet intensive Hütte-Romantik und Abgeschiedenheit. Gäste können in der Hütte in deren Anfänge und Geschichte eintauchen. Die Stube, wie sie vor über 100 Jahren entstand, ist in ihrem Original-Zustand erhalten. Sie eignet sich nichtsdesotrotz auch für Familien mit Kindern ab drei Jahren. Frequentiert wird die Anhalter Hütte von Lechtaler-Alpen- und Weitwanderern, Schneeschuh-Gehern und auch Kletterern. In der Heiterwand kann in unteren und mittleren Schwierigkeitsgraden geklettert werden.

Kürzester Weg zur Hütte

Am schnellsten geht es vom Hahntennjoch (1.894 m) zur Anhalter Hütte. Ohne großer Mühe vom Pass den Hang entlang aufwärts in Richtung Steinjöchl. Der letzte Anstieg zum Steinjöchl (2.189 m), von dem es eine wunderbare Rundumblick in die Lechtaler und Aussicht in die Allgäuer Alpen gibt, ist etwas steiler. 

Gehzeit: 1:30 h

Höhenmeter: 295 Höhenmeter Aufstieg und 147 Höhenmeter Abstieg

Alternative Routen
Von Bschlabs/Boden (1.314 m; durch Plötzigtal; 3 h); von Namlos im Namlosertal (1.263 m; durch das Brennhüttental oder das Faselfeiltal; 3 h)

Leben auf der Hütte

Das Hüttenwirtepaar wartet mit tagtäglich firsch zubereiteten Speisen auf. Es kocht Tiroler Küche, deren Bandbreite von Kiacheln über Suppen, Kasspatzeln, Tiroler Gröstl bis hin zum Schweinsbraten und Gulasch reicht. Kleinen Gästen werden Nudelgericht in allen Variationen und in altersgerechten Größen angeboten. Selbst gebrannte Schnäpse und Liköre gibt es ebenfalls. 

Die Versorgung der Hütte erfolgt einmal pro Saison per Hubschrauber. Ansonsten wird die Anhalter Hütte mit frischen Lebensmitteln und sonstigen für die Bewirtschaftung notwendigen Materialien zu Fuß und per Rucksack versorgt.  Wasser kommt in Trinkqualität frisch, aber eiskalt aus der hauseigenen Quelle. Strom wird in einem kleinen Blockheizkraftwerk mit Solarverstärkung erzeugt.

Gut zu wissen

Waschräume mit Duschen ausgestattet. Es gibt aber nur kaltes Wasser. Eine Zimmerreservierung ist nicht zwingend erforderlich aber zu empfehlen. In den Schlafräumen sind Haustiere verboten. Die Unterbringung von Tieren in anderen Räumen muss vorab geklärt werden. 

Nur Barzahlung möglich. Die Qualität des Mobilfunk-Empfanges schwankt. Es gibt einen mit AV-Schloss versperrten Winterraum mit Platz für 9 Personen.

Touren und Hütten in der Umgebung

Nächstgelegenen Hütte: Muttekopfhütte (1.934 m), die über den Scharnitzsattel in 4 h Gehzeit zu erreichen ist. Weiters: Heiterwand Hütte (2.020 m, über Tarrenton-Alm, 5 h; Selbstversorgerhütte); Hanauer Hütte (1.922 m, über Bschlabs/Boden; 6 h); Reuttener Hütte (1.740 m, 6 h, Selbstversorgerhütte); Lorea Hütte (2.022 m, 7 h). 

Gipfel und Touren: Tschachaun (2.334 m, 45 min); Imster Mitterberg (2.118 m, 45 min); Falscher Kogel (2.388 m, 1 h); Maldongrat (2.544 m, 1:30 h); Gabelspitze (2.590 m, 2 h); Steinmandlwand (2.516 m, 2 h); Alpeil Spitzen (2.559 m, 3 h); Namenlose Wetterspitze (2.551 m, 3 h); Anhalter Höhenweg (Elmen - Stablalm - Anhalter Hütte; 10 h); Lechtaler Höhenweg (Namlos - Anhalter Hütte - Muttekopf Hütte - Hanauer Hütte - Württemberger Haus - Memminger Hütte - Ansbacher Hütte - Kaiserjochhaus - Stuttgarter Hütte); Europäischer Fernwanderweg E4; Nordalpenweg; Adlerweg; 

Klettern: Mehrere Routen führen in die Heiterwand-Nordwand. Es gibt Routen vom 3. bis zum 8. Grad lt. UIAA. Einstieg in die Wand und die Routen circa 20 Minuten von der Hütte entfernt. Falscher Kogel-Nordwand: Routen bis zum oberen 5. Grad.

Anfahrt

Aus dem Inntal
Über die A12 Inntal-Autobahn bis zur Ausfahrt Imst-Pitztal. Auf der B171, der Tiroler Straße, in die Stadt, am zweiten Kreisverkehr auf die B189, die Mieminger Straße, bis zum letzten Kreisverkehr auf Imster Stadtgebiet und Richtung Rastbühel und Hahntennjoch-Alpenstraße abbiegen. Auf der Hahntennjoch-Straße, die eine 29 Kilometer lange Verbindung von Inn- und Lechtal ist, auf den Hahntennjoch-Pass und in das Bschlaberstal nach Bschlabs.

Aus dem Lechtal
Von Reutte und Füssen bis Elmen und durch den Ort. Außerhalb von Elmen zweigt die Straße in das Bschlabsertal ab. Auf dieser bis Bschlabs oder auf den Hahntennjoch-Pass fahren. 

Alternativ ist eine Anreise nach Namlos im Namlosertal aus dem Lechtal von Stanzach aus oder aus dem Inntal über die Fernpass-Straße nach Bichlbach, zwischen Lermoss und Heiterwang, möglich. In Bichlbach in das Namlosertal und bis zum Ort Namlos anreisen. 

Parkplatz

Hahntennjoch-Passhöhe; Bschlabs Wandererparkplatz; Namlos (Rechtskurve Abzweigung Fallerschein).

Öffentliche Verkehrsmittel

Auf das Hahntennjoch, einem Alpenpass zwischen Imst, dem oberen Inntal und dem Lechtal, kommt man von 17. Juni bis 1. Oktober mit dem Postbus Nr. 4266. Der Bus verkehrt zwischen Imst, Terminal Post, durch das Bschlabstal nach Elmen im Lechtal. 

Bei einer Anreise mit dem Zug, zB. Railjet-Verbindungen, zum Bahnhof Imst-Pitztal, ist ein Umstieg in den Postbus Nr. 4204 um zum Terminal Post in Imst und zum Bus Nr. 4266 zu kommen. 

Elmen im Lechtal ist vom Bahnhof Reutte in Tirol mit dem Postbus Nr. 4268, der das gesamte Lechtal bis nach Warth in Vorarlberg hin und retour durchquert zu erreichen. In Elmen in den Bus 4266 Richtung Imst und Hahntennjoch umsteigen.

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